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Samstag, 11. Dezember 2010

Türchen Nummer 11

Heute darf der Patrick ein Türchen schreiben. Im Internet nennt er sich Iceclaw. Eisklaue. Warum nennt er sich so? Ich weiß, dass es auch sein Nickname bei nem onlinespiel ist, aber warum Iceclaw? Mag er Eisbären? Keinen Schimmer. Irgendwann wird er es uns erzählen. Und nun. Viel Spass.



Mein Held


Als Willi dazu aufrief Gastblogger bei ihm zu werden, war für mich sofort klar, dass ich da mitmachen muss. Später kann ich dann sagen, dass auch ich Teil dieses berühmten Blogs war. Dieses Blogs, das überall in den Nachrichten zu sehen ist. Das Blog, hinter dem eine milliardenschwere Aktienmacht steht. Das Blog, das man noch vor Facebook erwähnt, wenn man über das Internet spricht. Ach und dann dachte ich noch: „Es gibt doch nichts schöneres als Gemeinschaftsprojekte!“
Um die passenden Ideen für Willis Blog zu finden, musste ich ein wenig grübeln. Es muss zu ihm passen. Also gab es nur eine Möglichkeit. So kam ich also zu „Mein Held.“


Jeder Mensch hat Helden. Nicht nur Kinder haben sie.Klar können sie wechseln und klar sind es am Anfang Spiderman, die Glücksbärchis oder Pocahontas. Doch das ist nicht alles. Später können sie auch Mama oder Papa sein. Vielleicht sind es sogar Michel Friedmann oder Bill Gates. Das bleibt jedem selbst überlassen. Es soll sogar Leute geben, für die der Hulk ein Held ist.

Aber alle hier aufgezählten haben eine Gemeinsamkeit. Sie haben etwas Besonderes. Sie haben etwas, dass jeden Einzelnen auf eine bestimmte Art und Weise begeistert.

Ich möchte euch hier meinen aktuellen Helden vorstellen. Er heißt Aloysius X.L. Pendergast. Ich denke, dass ihn nur die wenigsten von euch kennen werden. Vielleicht kennt ihn auch gar keiner. Es könnte aber sein, dass ihr ihn bald kennenlernen wollt.

Pendergast ist ein fiktionaler Charakter, der in mehreren Büchern von Douglas Preston und Lincoln Child erscheint. Dabei ist er keineswegs die Hauptperson. Pendergast ist so etwas, wie die Lösung aller Probleme. Als Special Agent des FBI ist das ja auch irgendwie sein Beruf. Doch Aloysius Pendergast ist keineswegs ein Draufgänger wie James Bond.

Er ist einfach verdammt intelligent, eloquent, weltgewandt und (Achtung!) besonders. Diese Besonderheit kann und will ich euch nicht beschreiben. Ihr müsst sie erleben. Deshalb taucht ein in die Welt, die Douglas Preston und Lincoln Child geschaffen haben.
Ich habe hier angefangen. Zum ersten Mal kommt er allerdings hier vor.

Eine Weisheit Pendergasts möchte ich euch dabei mit auf den weg geben: „In the great game of human life, one begins by being a dupe and ends up by being a rogue. Where are you, my friend, on that happy spectrum?“

"Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Türchen Nummer 2

Matti war hier schonmal Gastautor und hält den Rekord als Xesiermitglied mit den wenigsten Artikeln. Nämlich 0. Eigentlich hat der Kerl viel zu sagen und hat auch tolle Gedankengänge, aber manchmal sind sie ein bisschen wirr und irgendwie ist ein eigener Blog nicht seins. Naja, heute wollte er mal wieder. Viel Spass.


Von Superstrings, verborgenen Dimensionen und der Suche nach der Weltformel


Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie es da draußen in den Tiefen des Weltalls zu sich geht? Woraus eigentlich alles um uns besteht? Oder was es in der Physik noch zu erforschen gibt?

Dann kann ich euch ein faszinierendes, populär-wissenschaftliches Buch empfehlen.

Brian Greene – Das elegante Universum


Brian Greene erzählt die spannende Geschichte der Physik von A wie Albert Einstein bis Z wie Z-Bosonen. Dabei begibt er sich auf die Reise durch zahlreiche verborgene und aufgewickelte Dimensionen, um uns die Beschaffenheit der Struktur näher zu bringen.
Wichtige physikalische Fragen und Konflikte werden verständlich erläutert und mit anschaulichen schwarz-weißen Zeichnungen unterstützt.

Greene fängt so gut wie bei Null an und versteht es, komplexe Sachverhalte einfach zu erklären. Physiker-Laien lernen also fachliche Probleme schnell kennen. Beispielweise warum sich Einsteins Relativitätstheorie nicht mit der Quantenmechanik verträgt und wie man diesen Konflikt zu lösen versucht.

Aber auch Leute, die bereits ähnliche Literatur wie Stephen Hawkings „Eine kurze Geschichte der Zeit“ gelesen haben, werden an dem Buch ihren Spaß finden. Winzige, unglaubliche Phänomene, wie ein 6 dimensionaler Calabi-Yau-Raum, werden so elegant beschrieben, dass für jeden etwas dabei ist.

Der rote Faden dabei ist eine relativ neue Theorie, die Superstringtheorie. Führende Physiker sehen in ihr eine Formel, die unser Universum lückenlos beschreibt. Er selbst arbeitet als Theorie-Physiker an ihr und entwickelte die Spiegelsymmetrie, ein Teil dieser möglichen „Weltformel“.

Wer allerdings auf experimentelle Fakten und unumstößliche Nachweise beharrt, der wird mit dem Buch nicht zufrieden gestellt. Denn während bisher erst die physikalischen Beobachtungen gemacht wurden und dann eine dazu passende Theorie entwickelt wurde (z.B. Newtons Gravitationsgleichungen), sind die heutigen Teilchenbeschleuniger und Co zu schwach, um die berechneten Eigenschaften von Teilchen, Raum und Zeit zu beweisen. Es gibt also noch viel zu tun für Physiker und Astronomen. Da hat sich auch in den 10 Jahre seit Erscheinen des Buches nichts geändert.

Dennoch weiß Greene zu überzeugen, indem er den Zweifel mit herrlichen Vergleichen und Abbildungen im Keim erstickt.
Im Anschluss an 15 mitreißenden Kapiteln findet man einen Anhang mit fachlichen Vertiefungen und ein Register, welches Fachbegriffe kurz und kompakt erklärt.

Mir verkürzt dieses Buch die langen Zugfahrten und lässt meine Gedanken durch Raum und Zeit wandern. Außerdem hilft mir das Werk, sich ein Bild von bestimmten Problemen zu machen. Vollauf begeistert kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen. Für 9,95€ gibt es die Taschenbuch Ausgabe vom Goldmann-Verlag in der Buchhandlung.

"Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!

Montag, 4. Januar 2010

1. Arbeitstag und ein bisschen Kindheitserinnerung.

Heute war mein erster Arbeitstag in diesem Jahr und der war verdammt schön. Alle waren irgendwie gut drauf. Ferien taten wohl allen gut. Kaum war ich angekommen, hab ich mich wieder daheim gefühlt. Es tut gut wieder hier zu sein, Auch in der WG. Ist mittlerweile richtig lustig. Mach mit Biefke immer über die Vegetarier und so lustig. Und Robin ist auch ein guter Ruhepol.

Und obwohl heute die Arbeit echt toll war, bin ich dabei meine weitere Lebensplanung zu überdenken. Wenn das wirklich nicht klappt mit der Entwicklung von Superkräften durch Sonnennovas oder Ähnliches muss ich ja wohl oder übel was anderes machen nach meinem FÖJ. Und gerade habe ich Bock auf was mit Medien... ach ja ich Träumer. Ich will auch Mitglied der Prosieben Starforce werden.. Na mal schaun.

Nun zum Thema Kindheitserinnerungen. Ich las im Alter von ungefähr 12 Jahren meinen ersten "Darren Shan" Band. Und ich hab ihn geliebt. Es geht halt um nen Jungen der über nen Freakzirkus auf nen Vampir trifft. Und selber Halbvampir wird. Und es ging da ab. Mit abgebissenen Armen, Leute vom Dach werfen und so weiter. Und natürlich las ich auch die folgenden Bände, ich glaube 12 an der Zahl. Und bis auf die letzten 3, die wirklich miese Plots hatten, habe ich sie alle geliebt. Und tus heute noch. Die haben mich sicherlich 4 Jahre lang begleitet.

Sie waren noch Jugendromane, aber voller Action und Gewalt. Das war auch das einzige Mal das ich bei nem Buch Tränen in den Augen hatte. Und damals als ich so 13 Jahre alt war, gabs das Gerücht, dass die Bücher verfilmt werden sollen. Ich hätte mich damals tierisch gefreut. Wurden sie damals aber nicht. Und jetzt, 6 Jahre später, sehe ich durch Zufall diesen Trailer.



Und ich weiß nicht was ich davon halten soll. Ich bin sicherlich zu alt, als das mich dass noch fesseln würde, aber hey das sind meine kindheitspägende Bücher. Ich finde die Aufmachung ganz gut. Der Hauptdarsteller wirkt sympathisch und ich mag auch John C. Reilly. Sogar der Regiessur Paul Weitz ist vielversprechend. Und eigentlich sieht der Trailer auch gut gemacht aus.

Aber ich hab Angst, dass sie mir da mein Kopfkino zerstören. Das haben sie schon bei Harry Potter geschafft. Und bei Eragon. Und ich krieg besonders Angst, wenn ich höre, dass dieser Teil in Amiland gefloppt ist. Das heißt es kommen wahrscheinlich keine Fortsetzungen. Oh, je. Naja ich werde dafür nich ins Kino rennen, aber bestimmt mal in der Bibo ausleihen. Und wenn das hier irgendwelche 12 Jährigen lesen: Holt euch die Original "Darren Shan" Bücher. Nicht die vom Film. Hier sind die Vampire cooler, als bei dem Glitzervampir Edward.

Und nun noch ne Entdeckung. Die Truppe " The Lonley Island" machen Youtubevideos. Und zwar so lustig und professionell, dass nun mittlerweile Stars als Gäste haben. Hat mir Robin gezeigt. Hier ein heut entdecktes Juwel:




Ist mit Nazis. Also lustig.

Dienstag, 8. September 2009

Aufwachen

Die Morgen sind für mich ungewohnt früh. Muss immer so um 7 aufstehen und das zerrt. Besonders nach 8 Stunden Kinder hüten am Vortag und noch ein halbes Jahr auspennen im Blut. Aber was muss das muss! Und so quäle ich mich morgen für morgen aus dem Bett, frühstücke meine Kellogs, summe die Lieder aus dem Radio mit, mache mir 2 Brötchen und putz mir die Zähne. Dann noch umziehen und los gehts zum Bahnhof.

Das schöne am Pendeln: Ich lese wieder regelmäßig. Und sogar Bücher mit mehr Text als Bildern. Habe schon "Antitürke" von Serdar Somuncu durch. Und bin gerade bei "Die Welt ohne uns". Hätte nicht gedacht, dass ich sowas gerne lese und sogar in meinem Kopf was hängen bleibt.

Aber in Eberswalde ist das Glück mir hold. Habe hier nämlich 2 Büchergutscheine auf der Straße gefunden. Im Gesamtwert von 35 Euro. Davon leiste ich mir endlich wieder mal ein Marvelcomic und hab mir ein Cartoonsampler geholt zum Thema "Fiese Bilder" und halt "Die Welt ohne uns".

Ach, ja wegen aufstehen nochmal. Heute morgen gehe ich aus der Tür. Die Straßen sind verschlafen und die Menschen mürrisch. Doch kaum mache ich mir die Stöpsel ins Ohr und lasse ein bestimmtes Lied laufen, erscheint mir alles gleich bunter. Und zwar dieses:




So bis dann mal wieder.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Türchen Nummer 3


Gestern berichtete ich von einem tollen Buch, welches ich mir in Cottbus am Wochenende gekauft habe. Heute stelle ich es euch vor: Mystische Monster!!
Ich stand ne ganze Weile davor und hab gegrübelt ob ich es mir nun kaufe oder nicht. Der Preis war Hammer. Nur 3€ statt den ursprünglichen 9€. Aber es war eingeschweift und eswegen konnte ich es nicht lesen. Aber Aufgrund der Tatsache, dass auch laut Buchrücken auch die Monster, die durch Medien bekannt wurden darin vorkommen sollten, griff ich zu. Im Grunde ist das Buch schon ganz cool. Es behandelt den klassischen Werwolf und den antiken Greif, aber auch mir davor noch unbekannte Wesen wie den "Tokoloshe" (ein afrikanischer Zombiekobold mit Loch im Kopf) oder den "Teufel von Jersey". Ein großer Minuspunkt sind aber die Zeichnungen. Manche sind ganz cool, aber der Großteil sieht so aus, als ob er von Grundschülern gemacht wurde. Der Mantikor sieht einfach mal lächerlich aus. Aber das System der Beschreibung ist wiederrum recht cool. Jedes Monster hat eine Doppelseite. Auf der linken Seite ist das Monster abgebildet und gewisse Körperteile sind näher beschrieben. So hat der "Yowie" einen Kopf mit gebogenen Eckzähnen. Damit zerfleischt er seine Opfer und seine Iris leuchtet bei Kunstlicht rot - wie bei Raubtieren. Auf der rechten Seite ist dann auf einer Karte zu sehen wo das Monster vorkommt. Außerdem noch ein allgemeiner Bericht, eine kleine Geschichte wie eine Begegnung mit dem Monster verlaufen könnte, ein Größenvergleich zum Mensch und kleinere "Tatsachenfakten". Ihr merkt da hat sich jemand Mühe gegeben. Ach ja, Kristin hat heute eine interessante Theorie zu "Reptoiden" geäussert. Sie denkt, dass Aliens sie züchten um sie dann auf die Menschheit loszulassen. Kristin ist nämlich der Meinung das Reptoiden zu dumm sind um alleine Raumschiffe zu fliegen. Und mit dieser interessanten Theorie entlasse ich euch in den Abend und wünsch einen monsterfreien 3. Dezember.

Donnerstag, 13. November 2008

Wunder gibt es immer wieder.......

Ich muss mal wieder von der Schule aus ein Buch lesen. Eigentlich hab ich mit diesen Dingern keine gute Erfahrung gemacht. Nach dem Pseudorebelleninnenroman "Lady Punk" und solchen wiederholten Plots wie zum Beispiel "Kabale und Liebe; Romeo und Julia" stehe ich diesen Viechern eher skeptisch gegenüber. Die Bücher, die wir seit der Sek II lesen, sind an sich ja nicht übel, aber haben mich nie vom Hocker gehauen. Doch das Buch, welches ich gerade in den Händen halte, begeistert mich ohnegleichen. "Der aufhaltsame Aufstieg des Aturo Ui" von Bertolt Brecht ist einfach mal der Hammer. Die Story an sich ist nicht der Grund, warum ich es so liebe. Es geht halt um Gangsterbanden in Chicago und so. Ich will nicht zuviel verraten, weil ich weiß manche meiner treuen Fans müssen das Meisterwerk noch lesen. Denn diese Dialoge, welche sich da abspielen, sind vom Komischen bis ins Groteske gesteigert. Ich bin noch nich ganz durch, aber ich werds auf jeden Fall bis morgen fertig lesen. Nicht nur weil ich es vom Deutschunterricht bis morgen durchhaben muss, sondern weils mir einfach Spass macht. Bertolt Brecht versteht echt was von Satire und Aufklärung und ich ärger mich gerade, dass wir schon in der 9. Klasse "Die Gewehre der Frau Carrar" gelesen haben. Damals war mein Horizont einfach noch nicht hoch genug. Mittlerweile reicht er mindestens bis.... bis... bis.... zur Kniekehle.... von MICHAEL JORDAN! JIPPPIE!