Ich hätte eigentlich nicht gedacht mal einen Henry Film hier vorzustellen und auszuwerten, indem ich selber nicht mitspiele. Nun ja, nun ist es aber mal der Fall. Ich möchte euch heute meine Meinung zu Henrys neuestem Werk "Schnee" nahebringen. Schließlich studier ich sowas. Also Henry, werde ja berühmt, weil dann weiß ich schon, über wen ich meine Bücher schreiben werde und wen ich in der Luft zerreissen kann.
Erstmal zur Handlung. Henry hat sie mal wieder auf seine Art kurz und knackig zusammengefasst: "Drei alte Freunde treffen in ihrer Heimat wieder zusammen und nutzen den Schnee dazu, sich noch einmal wie ein Kind zu fühlen. Sie gehen Schlittenfahren, albern herum und besuchen ihren alten Sportplatz, auf dem sie früher als Läufer gemeinsam trainiert haben." Und eigentlich reicht das auch völlig. Und damit zeigt sich auch ein Kritikpunkt, den ich den meisten Werken von Henry vorwerfe. Er versteht auf jeden Fall sein Handwerk bei Kamera, Montage und Sound. Aber er ist für mich kein Geschichtenerzähler. Henry macht Filme der Bilder wegen. Und eigentlich müsste man diesen Film auch vorwerfen, dass auch dieses Werk keinen Spannungsbogen aufwirft. Etwas, was ein gelungener Film für mich braucht. Aber bei diesem Film geht die Rechnung auf. Er benötigt keinen Spannungsbogen. Allgemein wirkt er bald eher dokumentarisch, statt dramatisch.
Die Bildkompensation ist diesmal toll. In früheren Filmen blieb Henry für mich zulang auf ein Bild fixiert, was der Handlung alles andere als gut tat. Auch diesmal sind einzelne Landschaftsaufnahmen zu finden, aber sie sind passend eingebracht und unterstützen, das Gefühl des Winters.
Die Musik find ich großartig. Als die Musik bei der Rodelszene einsetzte, fühlte ich mich an diese Little Miss Sunshine-Filme erinnert. Und ich mag die. Ich bin von Henry eher experimentelle und noch elektronischere Musik gewohnt. Es erfreut mich, dass er sich für simple Gitarrenmusik entschied.
Ich mag diesen Film wirklich. Und ich glaube ein wichtiger Punkt dafür sind die Darsteller. Vielleicht liegt es daran, dass ich sie alle auch im privaten Leben kenn und mag, aber für mich funktioniert diese Darstellerkonstellation. Tatjana ist unglaublich bezaubernd. Teddy ist einfach Teddy ohne dabei in irgendeiner Art an Ernsthaftigkeit zu verlieren. Marcel löst leider immer erstmal die Erwartung an einen Celle-Charakter aus. Doch er schafft es diesmal ihn ziemlich rauszuhalten. Mit kleineren Ausnahmen. Man merkt, dass Henry ihnen viel Improvisationsraum gelassen hat. Zum Glück hats hier funktioniert. Sie schaffen es in irgendeiner Art eine Rolle zu spielen, ohne dabei ihren wirklichen Charakter zu verlieren. Nur in manchen Szenen wirkt das Läufermotiv mühsam reingebracht. Aber in den meisten Fällen schafft er es. Und dass finde ich so großartig an "Schnee." Es ist wirklich ein Freundschaftsfilm. Ich sehe da meine Freunde Tatjana, Teddy und Marcel und dadurch hat es für mich etwas persönliches und berühendes. Dieses Dabeiseingefühl wird noch durch die Idee unterstützt, dass sich die Darsteller selber filmen. Und obwohl ich meine Freunde da sehe, sehe ich auch die 3 Läuferfreunde, die sich seit langer Zeit wiedersehen. So ungezwungen und locker.
Wenn man Henrys Erstlingswerke wie zum Beispiel "Wohin" mit "Schnee" vergleicht, dann sehe ich wohlwollend, dass sich Henrys Stil weiterentwickelt hat. Er verliert an diesem kryptischen Aufnahmen und gewinnt an Unterhaltung. Und wenn er jetzt meint, du versuchst Äpfel mit Birnen, also Freundschaftsfilme mit Experimentalfilmen zu vergleichen, dann sage ich, ich beziehe mich hier auf dein filmisches Gesamtwerk und da ist eine deutliche Veränderung, und für mich persönlich Verbesserung, zu beobachten.
Und nun schaut ihn euch selbst an. Für euch von Henry: "Schnee"
Handlung - "Schnee" from Henry Herkula on Vimeo.
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Montag, 7. Februar 2011
Sonntag, 30. Januar 2011
Und doch bewegt es mich
Ich bin kein Freund von Soldaten und dieser ganzen Armeewelt. Ich wurde mit dem Gedanken aufgezogen, dass Krieg am Ende doch nur Leid und Tod erschafft und an diesen Gedanken halte ich heute noch fest. Und manchmal werde ich auch so einer, der in jeden Soldaten einen waffengeilen Fascho sieht. Was wir aber gerne alle vergessen: In jeder größeren Gruppe gibt es auch eine Bandbreite von Charakteren. Und so gibt es unter den Soldaten, egal ob deutsche oder amerikanische, sicherlich ein paar Idioten, aber mit Sicherheit auch einfach ein paar Typen, die eigentlich gute Kerle sind und zuhause ne Familie haben. Und die vergessen wir gern in den Diskussionen. Die vergess ich gern. Doch heute bin ich auf dieses Video gestoßen:
Und es hat mich wirklich gerührt. Diese innigen Umarmungen, wo soviel Sehnsucht, Angst und Liebe drin steckt. Die Kinder, die ihre Mütter und Väter garnicht mehr loslassen wollen. Ich stecke zu wenig drin in der Materie Afghanistan oder Irak. Aber vielleicht sollten wir manchmal unseren Zynismus in dieser Sache zurückschrauben. Ich will nicht wissen wieviele Schicksale durch sowas ins Dunkle gezogen werden. Egal auf Seiten der Besetzer, oder der Besetzten.
Ach, Verdammt. Es ist spät. Wahrscheinlich mache ich die Woche noch irgendeinen schlechten Witz über Terroristen im Irak. Wir sind da alle schon zu amgestumpft. Zu weit weg und zu lange schon einfach Alltag. Es ist einfach etwas mit Humor zu nehmen, was einen persönlich nicht betrifft.
Aber heute hab ich für ein paar Minuten geschwiegen und einfach nur an all diese Familien gedacht, die sich jeden Tag davor fürchten, einen geliebten Menschen zu verlieren. Unser Leben ist schon schwer genug, mit diesem ganzen Gewissenkram und so. Warum dann noch so ein Blödsinn wie Krieg erfinden und die ganze Sache verschlimmern.
Tut mir leid. Ich bin müde. Sentimental. Da kommt sowas bei raus. Vielleicht komme ich demnächst wieder in meine alte Komikerrolle. Gebt mir noch ein paar Wochen. Danke.
Und es hat mich wirklich gerührt. Diese innigen Umarmungen, wo soviel Sehnsucht, Angst und Liebe drin steckt. Die Kinder, die ihre Mütter und Väter garnicht mehr loslassen wollen. Ich stecke zu wenig drin in der Materie Afghanistan oder Irak. Aber vielleicht sollten wir manchmal unseren Zynismus in dieser Sache zurückschrauben. Ich will nicht wissen wieviele Schicksale durch sowas ins Dunkle gezogen werden. Egal auf Seiten der Besetzer, oder der Besetzten.
Ach, Verdammt. Es ist spät. Wahrscheinlich mache ich die Woche noch irgendeinen schlechten Witz über Terroristen im Irak. Wir sind da alle schon zu amgestumpft. Zu weit weg und zu lange schon einfach Alltag. Es ist einfach etwas mit Humor zu nehmen, was einen persönlich nicht betrifft.
Aber heute hab ich für ein paar Minuten geschwiegen und einfach nur an all diese Familien gedacht, die sich jeden Tag davor fürchten, einen geliebten Menschen zu verlieren. Unser Leben ist schon schwer genug, mit diesem ganzen Gewissenkram und so. Warum dann noch so ein Blödsinn wie Krieg erfinden und die ganze Sache verschlimmern.
Tut mir leid. Ich bin müde. Sentimental. Da kommt sowas bei raus. Vielleicht komme ich demnächst wieder in meine alte Komikerrolle. Gebt mir noch ein paar Wochen. Danke.
Dienstag, 14. Dezember 2010
Türchen Nummer 14
Heute schreibt Tobias. Die wenigsten von euch werde ihn kennen. Er ist der Bruder von Thomas und damit mein.... ähhh Schwippschwager? Keine Ahnung. Wird Henry wieder klären mit seiner "Wir sind alle Tanten-Onkels-Theorie." Und nun. Viel Spass!
Ich sitz am Tisch.
Ist das nicht mal ein unprätentiöser Anfang für einen literarischen Text, welcher ein blog ja nun mal darstellt. Nun gut - es auszustellen, wie verdammt cool unprätentiös das ist hat natürlich wiederum etwas ziemlich prätentiöses. Aber es ist die Wahrheit - nackt, frierend, for real, mit zero Verschnörkelung - die Wahrheit, der ich mich als Gastautor eines Blogs natürlich verpflichtet sehe. Was denn sonst ist der Sinn des Schreiben eines blogges?! Wir wollen Wahrheit - das wahre Leben - dem Kern auf den Grund kommen - down sein mit der Wirklichkeit - Strassenglaubundsehenswürdigkeit, Alter. Ich sitz also am Tisch vor mir der Klappcomputer mit dem angefressenen Apfel. Warum ist der eigentlich so angefressen? Dahinter geht grad die Sonne überm Balkon auf und scheint mir just in diesem Moment frontal in die Pupillen, die daraufhin dermaßen zusammenziehen, dass ich kurzzeitig nicht mehr richtig sehen kann.
Ich tippe also blindlings auf der Tastatur herum und hoffe es findet sich nachher auch ein Text auf dem Bildschirm und nicht nur ein Sammelsurium von Buchstaben, die eher an eine verschüttete Tütensuppe, als an einen literarischen Text, welcher ein blog ja nun mal ist, gemahnen. Letzte Woche stand ich auf dem Hof und blickte in den Himmel, aus dem im dicken Flocken der Schnee herab geschneit kam. Jeder Europäer kennt das Vergnügen, den Mund zu öffnen und Schneeflocken mit der Zunge aufzufangen. Genau das. Dieses gute alte SchneeflockenmitderZungeauffangen. Es kostet nichts und tut so gut. Deshalb mein ganzherzig gut gemeinter Rat junger Mann, junge Frau: Wenn der nächste Schnee fällt, dann bleib nicht vor dem Ofen hocken. Nimm die obligatorischen Jacke, Schal und Mütze, fakultativ Handschuh dazu und raus in die weiße Wunderwelt des halbgefrorenen Wassers oder was ist Schnee eigentlich? Egal was es ist solange es dich glücklich macht - also: Mund auf, Augen zu - denn etwa 36 % der ins Gesicht stürzenden Schneemassen fallen ins Auge und verursachen dabei ein ekliges Augengefühl, dass sich nur mit dem Wort Bäh annähernd beschreiben lässt... Also: Mund auf, Zunge raus und genießen. Ja Genuss!! Genuss ist gut. Hört auf euer Bauchgefühl, ihr jungen Hüpfer, der Bauch lügt nicht. Denn auch der Bauch ist der Wahrheit verpflichtet. Deshalb stimmt der schmalzhalzige Satz: "Man sieht nur mit dem Herzen gut" aus dem achsoschöhönen Buhuch "der kleine Prinz" keinesfalls. Man sieht vor allem mit den Augen gut - wenn man noch gut sehen kann. Ansonsten vielleicht mit der richtigen Brille oder den Kontaktlinsen. Der Bauch jedoch ist das Zentrum des Gefühls. Übrigens: je größer der Bauch, desto gefühlvoller der Inhaber (--> siehe Meat Loaf, siehe Buddha, ect...)
In die Schneeflocken schauen, während sie zu Boden gleiten, hat auch seinen ganz eigenen Reiz. Abgesehen von den erwähnten Gefahren des eklige Augengefühls kann man dabei eine verzückende Beobachtung machen. Wenn die Flocken besonders groß sind und ein leichter Wind geht und sie vor allem auf einem zugeschwebt kommen - das ist wie 3D-Kino nur das es echt ist und man nicht sitzen kann. Ihr solltet euch das mal anschauen Kinder - wirklich nicht zu überbieten. Ich hab im gerade dahinscheidenden Jahr ein paar 3D Filme gesehen als da wären: Alice wiedermal im Wunderland, natürlich der Avatar (aber der Blaue ohne Pfeil auf dem Kopf) und My bloody Valentine 3D (O.M.G.) - Ich muss mal sagen das ist schon witzig bisweilen, sehr unterhaltsam und auch mal ziemlich verstörend (die Spitzhacke des psychotischen Bergarbeiters, die einem das Auge des bemitleidenswerten Nebendarstellers mit 3 Satz-Repertoire direkt vor das geneigte Zuschauerauge knallt - ähm naja) Aber gegen die Wirklichkeit der Schneeflocken, gegen die Realness der Witterung aus Flocke plus Wind plus Kälte, die in der Gesamtheit eine wahrhaftigere Gänsehaut evozieren als jeder schlechte Schocker aus dem Cineplex, dagegen stinkt 3D im Kino nicht an. Da stinkt 3D im Kino aber so was von ab. Also Jungspundinnen und Jungspunde - geht mal raus. Stellt euch mitten in das meteorologische Treiben und werdet down mit dem Winter. Mein Bauch fühlt mit euch allen!
Macht es gut - euer Tobias Quander
"Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!
Ich sitz am Tisch.
Ist das nicht mal ein unprätentiöser Anfang für einen literarischen Text, welcher ein blog ja nun mal darstellt. Nun gut - es auszustellen, wie verdammt cool unprätentiös das ist hat natürlich wiederum etwas ziemlich prätentiöses. Aber es ist die Wahrheit - nackt, frierend, for real, mit zero Verschnörkelung - die Wahrheit, der ich mich als Gastautor eines Blogs natürlich verpflichtet sehe. Was denn sonst ist der Sinn des Schreiben eines blogges?! Wir wollen Wahrheit - das wahre Leben - dem Kern auf den Grund kommen - down sein mit der Wirklichkeit - Strassenglaubundsehenswürdigkeit, Alter. Ich sitz also am Tisch vor mir der Klappcomputer mit dem angefressenen Apfel. Warum ist der eigentlich so angefressen? Dahinter geht grad die Sonne überm Balkon auf und scheint mir just in diesem Moment frontal in die Pupillen, die daraufhin dermaßen zusammenziehen, dass ich kurzzeitig nicht mehr richtig sehen kann.
Ich tippe also blindlings auf der Tastatur herum und hoffe es findet sich nachher auch ein Text auf dem Bildschirm und nicht nur ein Sammelsurium von Buchstaben, die eher an eine verschüttete Tütensuppe, als an einen literarischen Text, welcher ein blog ja nun mal ist, gemahnen. Letzte Woche stand ich auf dem Hof und blickte in den Himmel, aus dem im dicken Flocken der Schnee herab geschneit kam. Jeder Europäer kennt das Vergnügen, den Mund zu öffnen und Schneeflocken mit der Zunge aufzufangen. Genau das. Dieses gute alte SchneeflockenmitderZungeauffangen. Es kostet nichts und tut so gut. Deshalb mein ganzherzig gut gemeinter Rat junger Mann, junge Frau: Wenn der nächste Schnee fällt, dann bleib nicht vor dem Ofen hocken. Nimm die obligatorischen Jacke, Schal und Mütze, fakultativ Handschuh dazu und raus in die weiße Wunderwelt des halbgefrorenen Wassers oder was ist Schnee eigentlich? Egal was es ist solange es dich glücklich macht - also: Mund auf, Augen zu - denn etwa 36 % der ins Gesicht stürzenden Schneemassen fallen ins Auge und verursachen dabei ein ekliges Augengefühl, dass sich nur mit dem Wort Bäh annähernd beschreiben lässt... Also: Mund auf, Zunge raus und genießen. Ja Genuss!! Genuss ist gut. Hört auf euer Bauchgefühl, ihr jungen Hüpfer, der Bauch lügt nicht. Denn auch der Bauch ist der Wahrheit verpflichtet. Deshalb stimmt der schmalzhalzige Satz: "Man sieht nur mit dem Herzen gut" aus dem achsoschöhönen Buhuch "der kleine Prinz" keinesfalls. Man sieht vor allem mit den Augen gut - wenn man noch gut sehen kann. Ansonsten vielleicht mit der richtigen Brille oder den Kontaktlinsen. Der Bauch jedoch ist das Zentrum des Gefühls. Übrigens: je größer der Bauch, desto gefühlvoller der Inhaber (--> siehe Meat Loaf, siehe Buddha, ect...)
In die Schneeflocken schauen, während sie zu Boden gleiten, hat auch seinen ganz eigenen Reiz. Abgesehen von den erwähnten Gefahren des eklige Augengefühls kann man dabei eine verzückende Beobachtung machen. Wenn die Flocken besonders groß sind und ein leichter Wind geht und sie vor allem auf einem zugeschwebt kommen - das ist wie 3D-Kino nur das es echt ist und man nicht sitzen kann. Ihr solltet euch das mal anschauen Kinder - wirklich nicht zu überbieten. Ich hab im gerade dahinscheidenden Jahr ein paar 3D Filme gesehen als da wären: Alice wiedermal im Wunderland, natürlich der Avatar (aber der Blaue ohne Pfeil auf dem Kopf) und My bloody Valentine 3D (O.M.G.) - Ich muss mal sagen das ist schon witzig bisweilen, sehr unterhaltsam und auch mal ziemlich verstörend (die Spitzhacke des psychotischen Bergarbeiters, die einem das Auge des bemitleidenswerten Nebendarstellers mit 3 Satz-Repertoire direkt vor das geneigte Zuschauerauge knallt - ähm naja) Aber gegen die Wirklichkeit der Schneeflocken, gegen die Realness der Witterung aus Flocke plus Wind plus Kälte, die in der Gesamtheit eine wahrhaftigere Gänsehaut evozieren als jeder schlechte Schocker aus dem Cineplex, dagegen stinkt 3D im Kino nicht an. Da stinkt 3D im Kino aber so was von ab. Also Jungspundinnen und Jungspunde - geht mal raus. Stellt euch mitten in das meteorologische Treiben und werdet down mit dem Winter. Mein Bauch fühlt mit euch allen!
Macht es gut - euer Tobias Quander
"Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!
Montag, 18. Oktober 2010
Soviel zu berichten...
Sitze gerade in der Bibo und will eigentlich hier ganz viel nierderschreiben. Erstmal mein Leben in Weimar. Mir gefällts hier mittlerweile richtig gut. Ich mag die Leute hier. Hab noch keinen unfreundlichen Weimaraner kennengelernt. Selbst bei den Ämtern. Meine erste Vorlesung hab ich morgen. Ich fühl mich manchmal zu dumm fürs Studium. Hab letztens einen Text aus unserem Lehrbuch der Medientheorie gelesen. Es ist nicht so, dass ich es nicht verstanden habe. Aber ich muss wirklich konzentriert lesen und manche Sätze halt 2mal. Ist halt so, als ob ich die ganze Zeit Xesier-Texte lesen müsste. Und dann kriegt man von allen Seiten zu hören, dass man sich kreativ entfalten muss. ICH BIN NICHT KREATIV. Ich lass mich gerne unterhalten, und eigne mir die ein oder andere Sache an die ich so aufschnappe, aber ich bin an sich nicht sehr musisch. Meine ganze künstlerische Entfaltung besteht aus einem ausgedruckten und an mein Fenster geklebten Minihulk. Mein Beitrag zum Stadtbild.
Ich war dieses Wochenende in Forst und Berlin. Forst wegen Eltern und Berlin wegen Seraphinchen. Naja, noch ziemlich unspektakulär. Entweder am Schlafen oder am Quengeln. Halt ganz die Mama. Und naja. Der Thomas und die Laura hatten eine Überraschung für mich. Ich hab doch mal hier von dieser tollen Galerie mit noch tolleren Bildern erzählt. Laura und Thomas haben mir das Hulkgemälde geschenkt. Einfach so. Krass. War ein bisschen fassungslos. Und weil ich den Beiden wirklich dankbar bin, gibts erstmal ein Lied.
Aus Männerherzen. Ein ganz guter Film, trotz Til Schweiger.
In Forst wars auch nett. Nur manchmal wars ein bisschen komisch. Wurde halt auf meinen Fernsehauftritt angesprochen. Von Freunden und von Freunden meiner Eltern. Hatte deswegen immer am Wochenende ein Lied im Ohr:
Naja, 5 Minuten Ruhm. Irgendwie genieß ich es ja auch. Ich alte Medienhure. Fang hier übrigens ein Radiomodul an. Ha, nun also da auch noch!
So ich warte immernoch sehnsüchtig aufs Internet bei mir zuhaus. Ich freu mich drauf, wenn das Bild geliefert wird, traue mich aber wahrscheinlich nicht ein Loch in meine porösen Wände zu bohren. Vater hatte da schon Spass beim Jalousien anbringen. Zitat: "Menschenkinder, ist doch alles Scheiße hier!" Überhaupt erinnern mich meine Eltern zurzeit an die Foremans von "Die wilden Siebziger" Mein brummeliger, aber doch sympathischer Vater und meine besorgte liebevolle Mutter. Eltern klickt bitte hier. Dann seht ihr, wen ich meine.
So, ich hatte gestern noch mehr Zeug im Kopf, aber hab wieder die Hälfte vergessen, von dem was ich euch mitteilen wollte. Ich geh dann mal Hockey spielen.
Und heute mal zum Abschied was Berührendes. Die Doku, die den Vimeoaward erhalten hat. Davon hast du im Radio gehört Mutti. Ziemlich bewegend, wenn man sich drauf einlässt. Geht um Abschied.
Last Minutes with ODEN from phos pictures on Vimeo.
Ich war dieses Wochenende in Forst und Berlin. Forst wegen Eltern und Berlin wegen Seraphinchen. Naja, noch ziemlich unspektakulär. Entweder am Schlafen oder am Quengeln. Halt ganz die Mama. Und naja. Der Thomas und die Laura hatten eine Überraschung für mich. Ich hab doch mal hier von dieser tollen Galerie mit noch tolleren Bildern erzählt. Laura und Thomas haben mir das Hulkgemälde geschenkt. Einfach so. Krass. War ein bisschen fassungslos. Und weil ich den Beiden wirklich dankbar bin, gibts erstmal ein Lied.
Aus Männerherzen. Ein ganz guter Film, trotz Til Schweiger.
In Forst wars auch nett. Nur manchmal wars ein bisschen komisch. Wurde halt auf meinen Fernsehauftritt angesprochen. Von Freunden und von Freunden meiner Eltern. Hatte deswegen immer am Wochenende ein Lied im Ohr:
Naja, 5 Minuten Ruhm. Irgendwie genieß ich es ja auch. Ich alte Medienhure. Fang hier übrigens ein Radiomodul an. Ha, nun also da auch noch!
So ich warte immernoch sehnsüchtig aufs Internet bei mir zuhaus. Ich freu mich drauf, wenn das Bild geliefert wird, traue mich aber wahrscheinlich nicht ein Loch in meine porösen Wände zu bohren. Vater hatte da schon Spass beim Jalousien anbringen. Zitat: "Menschenkinder, ist doch alles Scheiße hier!" Überhaupt erinnern mich meine Eltern zurzeit an die Foremans von "Die wilden Siebziger" Mein brummeliger, aber doch sympathischer Vater und meine besorgte liebevolle Mutter. Eltern klickt bitte hier. Dann seht ihr, wen ich meine.
So, ich hatte gestern noch mehr Zeug im Kopf, aber hab wieder die Hälfte vergessen, von dem was ich euch mitteilen wollte. Ich geh dann mal Hockey spielen.
Und heute mal zum Abschied was Berührendes. Die Doku, die den Vimeoaward erhalten hat. Davon hast du im Radio gehört Mutti. Ziemlich bewegend, wenn man sich drauf einlässt. Geht um Abschied.
Last Minutes with ODEN from phos pictures on Vimeo.
Montag, 4. Oktober 2010
Okay ganz schnell
Hi, noch kein Internet in meiner Wohnung. Heute erst bestellt. 3 Wochen Wartezeit. ARGGHHH! Solange entweder in der Uni ins Web, oder bei Jule. Wird trotzdem hart...
So und für alle die kein Fernsehen haben, oder gestern abend dann doch lieber Sin City geguckt haben: Hier nochmal die meisten GenerationXXBrandenburgfilmchen online. Aber auch nur für 7 Tage. Also macht hin. So ich geh dann gleich in die Mensa und seh dann mal meine ganzen Komillitonen. Ich bin gespannt. Also ein bisschen. Und weils so schön ist, noch das Lied, dass mir der Theo empfohlen hat:
So und für alle die kein Fernsehen haben, oder gestern abend dann doch lieber Sin City geguckt haben: Hier nochmal die meisten GenerationXXBrandenburgfilmchen online. Aber auch nur für 7 Tage. Also macht hin. So ich geh dann gleich in die Mensa und seh dann mal meine ganzen Komillitonen. Ich bin gespannt. Also ein bisschen. Und weils so schön ist, noch das Lied, dass mir der Theo empfohlen hat:
Freitag, 1. Oktober 2010
Verabschiedung und Begrüßung
Für die Leser, die ich hier nicht zum ersten Mal begrüßen darf: Ich sag dann mal Tschau. Heute Sachen in Eberswalde gepackt und morgen gehts dann auf nach Weimar. Und dort hab ich erstmal kein Internet in meiner WG. Also wahrscheinlich nicht. Werde zwar in der Uni Internet haben, aber dann eher für die Social-Network-Dingern und hier mal kurz nach dem Rechten zu sehen. Aber sonst wird die Kommunikation mit euch ein bisschen eingefroren. Boah, Internetentzug. Hasse ich wirklich. Ich weiß, dass hört sich jetzt nach Chatroomteenie an, aber von meinem sozialen Alltag hab ich mittlerweile recht viel auf das Web verlegt. Fluch der Technologie halt. Aber dass wird schon. So jetzt noch 2 Programmtips. Am Freitag, um 20:15 auf dem RBB läuft die Dokureihe 20xBrandenburg. Ist ein 5 Stunden Ding, aber da sie aus 15 minütigen Beiträgen besteht, ist die Sache kurzweiliger, als man denkt. Durfte bei der Premiere ein paar davon ansehen und die warn meistens ziemlich unterhaltsam. Mein 2. Tip ist ja vielen bekannt. Und natürlich mach ich dadurch Werbung für meine Person, aber ich mache auch Werbung für einen kleinen Beitrag in dem jede Menge Herzblut steckt. Nicht meins, sondern dass von Tonleuten, Kamerafrauen, Animatoren und vielen Anderen. Außerdem sind da noch andere Beiträge am Start. Ein paar sind auf jeden Fall sehenswert. Nochmal der Termin: Sonntag, 23 Uhr, RBB. Schauts euch an. Habt Spass.
So nun springen wir in der Zeit nach vorn. Es ist nun kurz nach Mitternacht von Sonntag, vielleicht auch schon Montag morgen oder so. Du hast gestern das erste Mal von mir und diesem Blog gehört. Du hast rumgegoogelt und bist nun hierhergekommen. Dieser Abschnitt ist für dich:
Ja, ich bin der ringvernichter, oder eigentlich Wilhelm. Dies ist mein Blog, mein Tagebuch, mein Reich. Ich weiß nicht, welchen Eindruck man von mir hat, wenn man sich den Film ansieht. Ich bezeichne mich gerne als Nerd, wahrscheinlich nur um damit meinem Rumgehänge im Web und meiner Uncoolheit einen Namen zu geben. Ich bin aber kein Mensch, der sich nur vorm Rechner wohlfühlt und sonst menschliche Kontakte meidet. Ich kenne bald jeden Kommentator hier persönlich und auch sonst besteht mein Umfeld nur aus Realpersonen. Wer jetzt auf Schreibstil achtet, hat gemerkt, dass die letzten 4 Sätze mit "Ich" angefangen haben. Ausdruckstechnisch ziemlich mangelhaft, aber so ist halt dieser Blog geworden. Mein digitalisiertes Ich.Ein Großteil der Texte hier handelt von mir und meinen Geschichten. Und ich denke, es ist okay. Was kann ich euch noch erklären. Ja, ich habe oft Kopfkino, aber meins ist ein bisschen actionlastiger, als im Film. Kommt auf die Musik im meinem Ohr an. Aber meistens fliegen Autos durch die Luft, oder Typen prügeln sich durch Häuserwände. Warum ich das mache? Naja, es macht den Alltag spannender und wahrscheinlich weil ich es mir als Kind einfach nie abgewöhnt habe. Aber, auch das macht mich nicht zum Daueraussenseiter. Ich weiß wann ichs machen kann und wann ichs lieber lassen sollte? Das Thema Freundin? Seht mal da ein Eichhörnchen!! Okay, ähm.... wenn ihr jetzt noch bleiben wollt, dann schnuppert doch in den Archiven. Alles dabei. Von versuchten CD-Kritiken, über Webcamfilmchen bis hin zu den epischen Herzausschüttdingern. Wer suchet, der findet. Und wenns euch hier zu langweilig, dann schaut doch mal bei meinen Sidekicks nach. An sich alle genauso geeignet für ein Dokuding. Klickt ein bisschen rum, macht Spass, ist interessant und Zeit vergeht auch noch dabei. Und darum gehts doch. Die Zeit rum kriegen und vielleicht noch irgendwie Spass dabei haben.
So nun springen wir in der Zeit nach vorn. Es ist nun kurz nach Mitternacht von Sonntag, vielleicht auch schon Montag morgen oder so. Du hast gestern das erste Mal von mir und diesem Blog gehört. Du hast rumgegoogelt und bist nun hierhergekommen. Dieser Abschnitt ist für dich:
Ja, ich bin der ringvernichter, oder eigentlich Wilhelm. Dies ist mein Blog, mein Tagebuch, mein Reich. Ich weiß nicht, welchen Eindruck man von mir hat, wenn man sich den Film ansieht. Ich bezeichne mich gerne als Nerd, wahrscheinlich nur um damit meinem Rumgehänge im Web und meiner Uncoolheit einen Namen zu geben. Ich bin aber kein Mensch, der sich nur vorm Rechner wohlfühlt und sonst menschliche Kontakte meidet. Ich kenne bald jeden Kommentator hier persönlich und auch sonst besteht mein Umfeld nur aus Realpersonen. Wer jetzt auf Schreibstil achtet, hat gemerkt, dass die letzten 4 Sätze mit "Ich" angefangen haben. Ausdruckstechnisch ziemlich mangelhaft, aber so ist halt dieser Blog geworden. Mein digitalisiertes Ich.Ein Großteil der Texte hier handelt von mir und meinen Geschichten. Und ich denke, es ist okay. Was kann ich euch noch erklären. Ja, ich habe oft Kopfkino, aber meins ist ein bisschen actionlastiger, als im Film. Kommt auf die Musik im meinem Ohr an. Aber meistens fliegen Autos durch die Luft, oder Typen prügeln sich durch Häuserwände. Warum ich das mache? Naja, es macht den Alltag spannender und wahrscheinlich weil ich es mir als Kind einfach nie abgewöhnt habe. Aber, auch das macht mich nicht zum Daueraussenseiter. Ich weiß wann ichs machen kann und wann ichs lieber lassen sollte? Das Thema Freundin? Seht mal da ein Eichhörnchen!! Okay, ähm.... wenn ihr jetzt noch bleiben wollt, dann schnuppert doch in den Archiven. Alles dabei. Von versuchten CD-Kritiken, über Webcamfilmchen bis hin zu den epischen Herzausschüttdingern. Wer suchet, der findet. Und wenns euch hier zu langweilig, dann schaut doch mal bei meinen Sidekicks nach. An sich alle genauso geeignet für ein Dokuding. Klickt ein bisschen rum, macht Spass, ist interessant und Zeit vergeht auch noch dabei. Und darum gehts doch. Die Zeit rum kriegen und vielleicht noch irgendwie Spass dabei haben.
Mittwoch, 29. September 2010
Was ein Abend
"Der Spion, der mich liebte"
In den Hauptrollen (v.l.n.r.):
Melanie
Julia
ringvernichter
Julia
Gernot
War ein toller Abend. Hatte viel Spaß, tolle Leute um mich und gute Beiträge sehen können. Und Andreas Dresen hat mir Beziehungstips gegeben...
Dienstag, 28. September 2010
Kunstsammlungen und roter Teppich
Bin gerade ein bisschen angepisst. Ich hab gerade diesen Artikel schonmal fertig geschrieben und wollte ihn veröffentlichen, da kickt mich blogspot raus und tut dann so als ob es diesen Artikel nie gegeben hätte. Nagut erneut. 2. Versuch. Hab jetzt schon keine Lust mehr.
Ich bin gerade bei Laura in Berlin. Bleibe hier noch bis Mittwoch und dann nach Eberswalde. Am Freitag dann Umzug nach Weimar. Huiii. Hänge hier viel rum und prügle mich mit Feli. Und heute war ich mit meinem Schwager Thomas in der Galerie Box32. Haben da gerade ne Ausstellung des Comiczeichners Marko Djurdjevic. Und nachdem ich da wieder raus war, hatte ich 2 Gedanken in meinem Kopf. "Ich brauche eine verdammt große Wohnung" und "Ich brauch eine Menge Geld."Wirklich. Die Bilder waren der HAMMER! So schicke und epische Drucke. Schaut einfach mal bei der Galeriewebsite vorbei. Aber leider auch ziemlich teuer. Fangen bei 180 Öken an. Aber sogar der Hulk war dabei. Und nun bin ich am Überlegen ob ich ihn mir zulegen soll. Hab nämlich Sorge, dass die Ausstellung aufhört, bevor ichs mir überlegt habe. War nämlich schonmal so. Mit dem Hulk-Spiderman-Bild, dass man oben in der Collage sehen kann. Hatte ich in Berlin auch in ner Galerie gesehen. Und dann wars aufeinmal weg und ich habs nur im Internet wiedergefunden. Mal sehn. Vielleicht wünsche ichs mir auch zu Weihnachten und lege Notfalls nochmal selber 50 Euro drauf, oder so. Ist halt viel Geld für ein Ding, dass nix weiter kann, als Rumhängen und gut aussehen. Verdammter Kapitalismus.
Und ein Megaevent liegt heute abend an. Die Premiere der GenerationXXBrandenburg-Doku mit meiner Wenigkeit darin. Der Titel ist super, oder? Passiert halt, wenn Erwachsene sich Titel für Jugenddokus ausdenken. Kurz und bündig und dabei frisch und frech, oder so. Naja, die Premiere findet sogar im Filmmuseum Potsdam statt. Und ich hab noch ein paar Freunde auf die VIP-Liste gesetzt. Forster Leute und Ex-FÖJler. Außerdem seh ich meine Filmcrew wieder. Ihr seht, viele Gründe sich zu freuen. Und dass tue ich auch. Ein toller Abschluss für die vergangenen Wochen. Hatte schon in Forst viele tolle Momente mit bekannten Gesichtern und es war toll so erstmal auseinander zu gehen. Halt viele nochmal wiedersehen, bevor es nach Weimar geht. Und da passt die Premierenfeier super rein. Wird bestimmt toll. Manchmal ist mein Leben einfach wunderbar merkwürdig.
Okay, dieser Artikel ist der vorletzte, bevor ich nach Weimar gehe. Da hab ich wahrscheinlich erstmal kein Internet. Aber meine Mitbewohnerin und ich wollen uns schnell drum kümmern. Der nächste Artikel soll neue Gäste begrüßen und ein bisschen einweisen. Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun. Aber ich denke ein paar Dutzend Leute werden um 23:00 Uhr am Sonntagabend RBB gucken. Von denen werden sich vielleicht auch 2-3 Leute hierher verirren. Weil ringvernichter googlen und so. Und daher will ich sie extra begrüßen und vielleicht, den ein oder anderen Eindruck in ein anderes Licht setzen.
Und nun ein Lied:
Ich bin gerade bei Laura in Berlin. Bleibe hier noch bis Mittwoch und dann nach Eberswalde. Am Freitag dann Umzug nach Weimar. Huiii. Hänge hier viel rum und prügle mich mit Feli. Und heute war ich mit meinem Schwager Thomas in der Galerie Box32. Haben da gerade ne Ausstellung des Comiczeichners Marko Djurdjevic. Und nachdem ich da wieder raus war, hatte ich 2 Gedanken in meinem Kopf. "Ich brauche eine verdammt große Wohnung" und "Ich brauch eine Menge Geld."Wirklich. Die Bilder waren der HAMMER! So schicke und epische Drucke. Schaut einfach mal bei der Galeriewebsite vorbei. Aber leider auch ziemlich teuer. Fangen bei 180 Öken an. Aber sogar der Hulk war dabei. Und nun bin ich am Überlegen ob ich ihn mir zulegen soll. Hab nämlich Sorge, dass die Ausstellung aufhört, bevor ichs mir überlegt habe. War nämlich schonmal so. Mit dem Hulk-Spiderman-Bild, dass man oben in der Collage sehen kann. Hatte ich in Berlin auch in ner Galerie gesehen. Und dann wars aufeinmal weg und ich habs nur im Internet wiedergefunden. Mal sehn. Vielleicht wünsche ichs mir auch zu Weihnachten und lege Notfalls nochmal selber 50 Euro drauf, oder so. Ist halt viel Geld für ein Ding, dass nix weiter kann, als Rumhängen und gut aussehen. Verdammter Kapitalismus.
Und ein Megaevent liegt heute abend an. Die Premiere der GenerationXXBrandenburg-Doku mit meiner Wenigkeit darin. Der Titel ist super, oder? Passiert halt, wenn Erwachsene sich Titel für Jugenddokus ausdenken. Kurz und bündig und dabei frisch und frech, oder so. Naja, die Premiere findet sogar im Filmmuseum Potsdam statt. Und ich hab noch ein paar Freunde auf die VIP-Liste gesetzt. Forster Leute und Ex-FÖJler. Außerdem seh ich meine Filmcrew wieder. Ihr seht, viele Gründe sich zu freuen. Und dass tue ich auch. Ein toller Abschluss für die vergangenen Wochen. Hatte schon in Forst viele tolle Momente mit bekannten Gesichtern und es war toll so erstmal auseinander zu gehen. Halt viele nochmal wiedersehen, bevor es nach Weimar geht. Und da passt die Premierenfeier super rein. Wird bestimmt toll. Manchmal ist mein Leben einfach wunderbar merkwürdig.
Okay, dieser Artikel ist der vorletzte, bevor ich nach Weimar gehe. Da hab ich wahrscheinlich erstmal kein Internet. Aber meine Mitbewohnerin und ich wollen uns schnell drum kümmern. Der nächste Artikel soll neue Gäste begrüßen und ein bisschen einweisen. Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun. Aber ich denke ein paar Dutzend Leute werden um 23:00 Uhr am Sonntagabend RBB gucken. Von denen werden sich vielleicht auch 2-3 Leute hierher verirren. Weil ringvernichter googlen und so. Und daher will ich sie extra begrüßen und vielleicht, den ein oder anderen Eindruck in ein anderes Licht setzen.
Und nun ein Lied:
Dienstag, 21. September 2010
Freitag, 20. August 2010
"Diesmal ein bisschen mystischer"
Ich war heute nach der Schule in der Filmfachhochschule "Konrad Wolf." Mussten nämlich nochmal die Offtexte für den Fernsehbeitrag einsprechen. Diesmal "professionell" in einem Tonstudio. Waren danach noch in der RBBkantine. Pommes fürn Euro! Da arbeiten also wenigstens noch Menschen.
Das Einsprechen der Texte war wiedermal ziemlich
amüsant. Hab mit der Julia und der Ines viel gelacht. Des war so ein richtiges Tonstudio wie aus den Rappervideos. Die Mädels hinter ner Glasscheibe und nem Mischpult und ich auf nem Stuhl vor so einem Mikro. Das Einlesen ging auch recht fix. War eine entspannte Stimmung. Manchmal kamen Verbesserungsvorschläge wie "mach mal mystischer", aber damit waren die Anweisungen genauer, als die von Melanie. Beim ersten Einlesen kamen nämlich manchmal solche Szenen vor:
Das Einsprechen der Texte war wiedermal ziemlich
amüsant. Hab mit der Julia und der Ines viel gelacht. Des war so ein richtiges Tonstudio wie aus den Rappervideos. Die Mädels hinter ner Glasscheibe und nem Mischpult und ich auf nem Stuhl vor so einem Mikro. Das Einlesen ging auch recht fix. War eine entspannte Stimmung. Manchmal kamen Verbesserungsvorschläge wie "mach mal mystischer", aber damit waren die Anweisungen genauer, als die von Melanie. Beim ersten Einlesen kamen nämlich manchmal solche Szenen vor:
Und ich hab noch den Rohschnitt gesehen. Wirklich tolle Arbeit, mit schicken Comicanimationen, die durchs Bild hüpfen und tollen Einstellungen. Nur mit meiner Performance bin ich nicht zufrieden. Ich schau die ganze Zeit ernst, lächle so gut wie nie. Gucke ich oft so? Wurde auf jeden Fall mal bei einem Seminar kritisiert.
Und man ey, macht das Fernsehen dick.... behaupte ich jetzt mal. Und ich hasse es meine eigene Stimme zu hören. Mag die nicht. Und jetzt wird der gesamte Beitrag damit unterlegt. Naja, Julia und Co. meinen bis jetzt gefällt der Beitrag den meisten. Vorläufiger Sendetermin: 3.10.2010 23:00 Uhr auf dem RBB
Also an sich ein toller Beitrag, nur kann ich meinen eigenen Anblick nicht ertragen, da soll mich nochmal jemand Selbstverliebt nennen. Ha!
War jedenfalls lustig in Potsdam. Ich hab echt nur die coolsten Studenten für dieses Projekt bekommen.
Morgen Jahrgangsparty. Mit hoffentlich viel guter Stimmung und wenig Forster Minderheitengruppenstreiteren.
Mittwoch, 4. August 2010
Trailer, tolle Musik und Kopfkino
Zurzeit ist mein Kopfkino wieder derbe am Brodeln. Heute beim Einkaufen mit Mutter bin ich nicht nur einmal als Hulk durch Regale gerannt. Einmal hab ich sogar als Borg Droideka, bewaffnet mit 2 Flaschen Spülmittel, die Hälfte der Kunden im Kaufland assimiliert. Aber ich genieße ist. Ich bin wieder dabei mich und meine Umgebung nicht ernst zu nehmen und ich denke, dass ist gerade das Beste was ich machen kann.
Dann hab ich heute noch einen tollen Filmtrailer entdeckt:
Ich mag diese Art von Film. Sehr Indie, interessante Charaktere und wunderschöne Darstellerin.
Und was ich auch großartig finde, den Sound im Hintergrund am Ende. Gesucht, gefunden und als toll empfunden.
Auch super für Kopfkino. Werde nun als Hulk vom Balkon springen. Direkt durch den Walnussbaum. AWESOME!
Dann hab ich heute noch einen tollen Filmtrailer entdeckt:
Ich mag diese Art von Film. Sehr Indie, interessante Charaktere und wunderschöne Darstellerin.
Und was ich auch großartig finde, den Sound im Hintergrund am Ende. Gesucht, gefunden und als toll empfunden.
Auch super für Kopfkino. Werde nun als Hulk vom Balkon springen. Direkt durch den Walnussbaum. AWESOME!
Montag, 12. Juli 2010
Eine Traileranalyse und noch ein wenig mehr.
Hab ich gestern abend bei Youtube entdeckt. Durch Zufall. Schauts euch an. Dann verlier ich noch ein paar Wörter drüber.
Erstmal das Positive: Death Cab for Cutie im Hintergrund und der Auftritt von Neil Patrick Harris. 2 Dinge, die ich auch einfach so mag. Und die nun leider Part dieses Films geworden sind.
Der Film an sich ist ja schnell analysiert. Im Grunde ist es ein Remake der "Die Schöne und das Biest" Geschichte. Sogar die Hexe kommt vor. Was mich am meisten stört: Selbst als "Beast" sieht der Kerl noch verdammt gut aus. Ein paar Narben, ne Glatze und so Silberäderchen machen für mich noch kein ausgestoßenen Freak.
Ich war noch nie ein Fan des Disneyfilms. Zugegeben, der hat eine gewisse Magie, die aber wahrscheinlich hauptsächlich Mädchen befällt. Aber ich denke, er schafft es mehr diese Liebe rüberzubringen, als es "Beastly" machen wird. Er versucht halt auf diesen Twilight-Zug aufzuspringen. Halt süßes Mädel und mystischer Typ, der sexy ist, obwohl entstellt.
Und nun zum Teil "Und sonst?"
Habe heute meine Bewerbung für Weimar in den Briefkasten geworfen. Hab bis um 2 Uhr Nachts an diesem Drecksmotivationsschreiben gesessen. Schreibt mal bitte 2 Seiten drüber, warum ihr irgend ein Fach studieren wollt, ohne euch in Phrasen zu verlieren. Wenns die Post hinkriegt, hau ich Mittwoch ne Bewerbung für Ilmenau rein. Hab mich da gestern spontan beworben, eigentlich nur aus reiner Liebe zu Hannes, weil er überlegt da hinzugehen.
Die Sonne geht mir langsam aufn Keks im Mangel des familären Pools und des unmenschlichen Transpiriens meinerseits. Ich schwitze und mir tun regelmäßig die Leute leid, die meinem Anblick im Zugabteil ertragen müssen. Wenigstens ist die Hortarbeit so entspannt wie erwartet. Wir fahren an Seen baden oder bauen unseren eigenen Pool im Sandkasten.
Und nun darf ich eine gute Freundin und FÖJlerin vorstellen, die auch den Weg vor die Kamera gefunden hat. Elena stellt das FÖJ bei Brandenburg Aktuell vor. Ach, die charmante junge Dame. Ist einer der Menschen, warum ich diesem Jahr so danke. Tolles Mädel, verbringe gerne die Zeit mit ihr und genieß die Gespräche. Und wegen Beitrag und so, mach ich sie jetzt einfach mal zum Friend/Freak of the Week. Lang ist der letzte her, aber ich hab diese Rubrik nie offiziell beendet.
Grapevine Fires
Death Cab for Cutie | MySpace Musikvideos
Erstmal das Positive: Death Cab for Cutie im Hintergrund und der Auftritt von Neil Patrick Harris. 2 Dinge, die ich auch einfach so mag. Und die nun leider Part dieses Films geworden sind.
Der Film an sich ist ja schnell analysiert. Im Grunde ist es ein Remake der "Die Schöne und das Biest" Geschichte. Sogar die Hexe kommt vor. Was mich am meisten stört: Selbst als "Beast" sieht der Kerl noch verdammt gut aus. Ein paar Narben, ne Glatze und so Silberäderchen machen für mich noch kein ausgestoßenen Freak.
Ich war noch nie ein Fan des Disneyfilms. Zugegeben, der hat eine gewisse Magie, die aber wahrscheinlich hauptsächlich Mädchen befällt. Aber ich denke, er schafft es mehr diese Liebe rüberzubringen, als es "Beastly" machen wird. Er versucht halt auf diesen Twilight-Zug aufzuspringen. Halt süßes Mädel und mystischer Typ, der sexy ist, obwohl entstellt.
Und nun zum Teil "Und sonst?"
Habe heute meine Bewerbung für Weimar in den Briefkasten geworfen. Hab bis um 2 Uhr Nachts an diesem Drecksmotivationsschreiben gesessen. Schreibt mal bitte 2 Seiten drüber, warum ihr irgend ein Fach studieren wollt, ohne euch in Phrasen zu verlieren. Wenns die Post hinkriegt, hau ich Mittwoch ne Bewerbung für Ilmenau rein. Hab mich da gestern spontan beworben, eigentlich nur aus reiner Liebe zu Hannes, weil er überlegt da hinzugehen.
Die Sonne geht mir langsam aufn Keks im Mangel des familären Pools und des unmenschlichen Transpiriens meinerseits. Ich schwitze und mir tun regelmäßig die Leute leid, die meinem Anblick im Zugabteil ertragen müssen. Wenigstens ist die Hortarbeit so entspannt wie erwartet. Wir fahren an Seen baden oder bauen unseren eigenen Pool im Sandkasten.
Und nun darf ich eine gute Freundin und FÖJlerin vorstellen, die auch den Weg vor die Kamera gefunden hat. Elena stellt das FÖJ bei Brandenburg Aktuell vor. Ach, die charmante junge Dame. Ist einer der Menschen, warum ich diesem Jahr so danke. Tolles Mädel, verbringe gerne die Zeit mit ihr und genieß die Gespräche. Und wegen Beitrag und so, mach ich sie jetzt einfach mal zum Friend/Freak of the Week. Lang ist der letzte her, aber ich hab diese Rubrik nie offiziell beendet.
Elena
aka
Ente, Baumbart
So dann hiernochmal der Link zum Beitrag. Ist aber nur ne Woche online. Also beeilt euch.
Und nun noch ein Lied. Hat mir der Axel gestern wieder schmackhaft gemacht. Danke Axel!
Grapevine Fires
Death Cab for Cutie | MySpace Musikvideos
Sonntag, 4. Juli 2010
Und dann war da noch Joe Cocker
Freitag hatte ich den letzten Drehtag mit meiner "alten" Studentenfilmcrew. Und es war noch einmal richtig schön. Entspanntes Essen mit Biefke. Hab viel gelacht und als ich dann nachts wieder allein im meinem dunklen Zimmer stand, hielt ich kurz inne, blickte aus dem Fenster und flüsterte ein kleines "WTF" aus purer Glückseligtkeit. Ich merke, ich bin ein verdammter Gutmensch. Ich habe diese Filmleute gerade mal bis zu 4 mal gesehen. Und trotzdem hab ich die Zeit mit denen genoßen. Und nicht wegen dem Gedanken: "Boah, ich komm ins Fernsehen", sondern eher wegen: "Boah, die interessieren sich für mein Leben, und dass nicht nur in Anwesenheit der Kamera" Aber wahrscheinlich werde ich sie nicht zum letzten Mal gesehen haben. Haben beim letzten Mal irgendwas von Off-Text einlesen und Premierenfeier erzählt...
Am Samstag früh bin ich dann nach Potsdam gefahren. Wie gesagt, zum Erste-Hilfe-Kurs. War ganz nett. Unser Leiter, der Uwe, war schon merkwürdig unterhaltsam. Manchmal rassistisch, öfters chauvinistisch und hat ja schon soviel krasse Stories erlebt. Aber war mir bei sowas lieber, als einer, der nur seinen Plan runterrattert. Danach dann chillen mit Elena, Tini, Erik und einem Freund von Elena am Heiligen See. War schön entspannt, aber manchmal kam ich mir wie der beste schwule Freund, der Mäels vor, wenn sie in meiner Gegenwart andere Typen bewerten. Naja, eine Rolle in die ich mich ja selber reinschiebe. Abends gings dann auf Potsdamer Stadtwerkefest. Hab da Joe Cocker live gesehen. Und man war icherschrocken überrascht wieviele Lieder ich von dem kannte. Und noch überraschter war ich davon, dass mich seine Musik in keinster Weise mitriss. Nur ein Lied fand ich toll und das auch nur wegen dieser Serie hier:
Um mich sind die Leute ausgerastet, die Frauen waren aufeinmal scharf auf diesen 66! JAhre alten Mann. Und ich stand da, bewunderte die ansehnlichen Backroundsängerinnen und gähnte ab und zu Aber naja. Nach diesem "Erlebnis" durfte ich dann bei der Tini übernachten. Heute morgen dann nochmal zum Uwe, weil 16 stündiger Kurs. Wieder ein paar Geschichten erzählt bekommen, von faulen Russen und offenen Brüchen und dann hab ich mich verabschiedet und bin zurück nach Eberswalde. Ich bin einfach müde. Hab jetzt seit einer Woche nicht einen Tag zum ausschlafen gehabt. Und des ist kacke.
Ein Erlebnis hab ich noch. Als ich heute im Berliner Hauptbahnhof auf meinen Zug wartete, fielen mir so ein paar Menschen auf. Da gabs so ein Päärchen mittleren Alters. Er Jeansjacke und Deutschlandcappy, sie ziemlich dick und mit dicker Hornbrille. Eigentlich kein so doller Anblick. Aber die wirkten so verliebt ineinander. So mit Händchen halten und so. Und dann gabs da ein Mädel, dass anscheinend auch frisch verliebt war. Sie hatte ein derbes Grinsen auf dem Gesicht, hatte einen noch verpackten Strauß Blumen und tippte öfters ganz aufgeregt SMSen. Sie war auch kein American Apparel Model. Und trotzdem erfreute mich auch ihr Anblick. Sie strahlte pure Freude aus. Im Zug saß ich dann gegenüber von so einem ziemlich jungen Pärchen. Vielleicht um die 15. Beide mit Schnittspuren an den Armen. Und die beiden konnten auch nicht voneinander lassen. Knutschten rum, oder lächelten sich nur an. Und manchmal nerven mich diese Teeniepärchen. Vielleicht mit ihrem darstellerischen Gehabe, oder vielleicht weil sie etwas erleben dürfen, was ich damals verpennt habe. Aber diesen beiden Leuten wünschte ich nur alles gute in meinem Kopf. Sie wirkten so ausgeglichen, so zufrieden. Aber vielleicht sah ich auch alles nur auf dieser Zugfahrt so rosarot, weil ich mal wieder die Eels im Ohr hatte. Ach, diese verdammt tollen Eels...
Am Samstag früh bin ich dann nach Potsdam gefahren. Wie gesagt, zum Erste-Hilfe-Kurs. War ganz nett. Unser Leiter, der Uwe, war schon merkwürdig unterhaltsam. Manchmal rassistisch, öfters chauvinistisch und hat ja schon soviel krasse Stories erlebt. Aber war mir bei sowas lieber, als einer, der nur seinen Plan runterrattert. Danach dann chillen mit Elena, Tini, Erik und einem Freund von Elena am Heiligen See. War schön entspannt, aber manchmal kam ich mir wie der beste schwule Freund, der Mäels vor, wenn sie in meiner Gegenwart andere Typen bewerten. Naja, eine Rolle in die ich mich ja selber reinschiebe. Abends gings dann auf Potsdamer Stadtwerkefest. Hab da Joe Cocker live gesehen. Und man war ich
Um mich sind die Leute ausgerastet, die Frauen waren aufeinmal scharf auf diesen 66! JAhre alten Mann. Und ich stand da, bewunderte die ansehnlichen Backroundsängerinnen und gähnte ab und zu Aber naja. Nach diesem "Erlebnis" durfte ich dann bei der Tini übernachten. Heute morgen dann nochmal zum Uwe, weil 16 stündiger Kurs. Wieder ein paar Geschichten erzählt bekommen, von faulen Russen und offenen Brüchen und dann hab ich mich verabschiedet und bin zurück nach Eberswalde. Ich bin einfach müde. Hab jetzt seit einer Woche nicht einen Tag zum ausschlafen gehabt. Und des ist kacke.
Ein Erlebnis hab ich noch. Als ich heute im Berliner Hauptbahnhof auf meinen Zug wartete, fielen mir so ein paar Menschen auf. Da gabs so ein Päärchen mittleren Alters. Er Jeansjacke und Deutschlandcappy, sie ziemlich dick und mit dicker Hornbrille. Eigentlich kein so doller Anblick. Aber die wirkten so verliebt ineinander. So mit Händchen halten und so. Und dann gabs da ein Mädel, dass anscheinend auch frisch verliebt war. Sie hatte ein derbes Grinsen auf dem Gesicht, hatte einen noch verpackten Strauß Blumen und tippte öfters ganz aufgeregt SMSen. Sie war auch kein American Apparel Model. Und trotzdem erfreute mich auch ihr Anblick. Sie strahlte pure Freude aus. Im Zug saß ich dann gegenüber von so einem ziemlich jungen Pärchen. Vielleicht um die 15. Beide mit Schnittspuren an den Armen. Und die beiden konnten auch nicht voneinander lassen. Knutschten rum, oder lächelten sich nur an. Und manchmal nerven mich diese Teeniepärchen. Vielleicht mit ihrem darstellerischen Gehabe, oder vielleicht weil sie etwas erleben dürfen, was ich damals verpennt habe. Aber diesen beiden Leuten wünschte ich nur alles gute in meinem Kopf. Sie wirkten so ausgeglichen, so zufrieden. Aber vielleicht sah ich auch alles nur auf dieser Zugfahrt so rosarot, weil ich mal wieder die Eels im Ohr hatte. Ach, diese verdammt tollen Eels...
Mittwoch, 30. Juni 2010
Zum Bloggen verdonnert
Ja ja die Pflichten eines Stars. Nun steht gerade dieses Filmteam neben mir und Melanie hat mich gebeten einen längeren Text zu schreiben, wegen guten Bildern und so. Also kommt dieser Artikel hier total ungezwungen...
Die Leute haben mich heute kurz im Schullalltag begleitet. Naja, wir haben ja gerade Zirkusprojektwoche und daher wurde ich dann gefilmt, wie ich mich mit Mädels rumstreite, die zwar Clowns sein wollen, aber sich eigentlich nur schminken wollen. Aber sonst wars eigentlich ganz nett. Und so sitze ich nun hier. Wahrscheinlich, ist das Licht für Aufnahmen so gut, dass ich freundlich darum gebeten wurde, doch mal nen Blogartikel zu schreiben. Zwang zu Artikeln, ist ja schon wie bei Xesier hier....
Freitag wird nochmal Drehtag, wegen Zirkusvorstellung und so. Und das wars dann auch schon mit den Drehterminen. Danach werden sie genug mit Schneiden und sonstigen Kram zu tun haben. Müssen ja jeden einzelnen Pickel wegretuschieren. Das wird ne Arbeit. Aber ist schon ein entspanntes Arbeiten. Des Gepischper irriertiert zwar immernoch, aber sonst ist es ne tolle Truppe.
Am Wochenende gehts nach Potsdam zum Ersten-Hilfe-Kurs. Mit vielen FÖJ-Gesichtern. Ich freu mich.
Und nun noch ein kleines Wunder. Ein WM-Lied, welches mich begeistert. Hat mir der Paul gezeigt. So wunderbar schmissig und bissig. Ich hörs ständig. Wird aber wahrscheinlich kein Radio-Hit.
Die Leute haben mich heute kurz im Schullalltag begleitet. Naja, wir haben ja gerade Zirkusprojektwoche und daher wurde ich dann gefilmt, wie ich mich mit Mädels rumstreite, die zwar Clowns sein wollen, aber sich eigentlich nur schminken wollen. Aber sonst wars eigentlich ganz nett. Und so sitze ich nun hier. Wahrscheinlich, ist das Licht für Aufnahmen so gut, dass ich freundlich darum gebeten wurde, doch mal nen Blogartikel zu schreiben. Zwang zu Artikeln, ist ja schon wie bei Xesier hier....
Freitag wird nochmal Drehtag, wegen Zirkusvorstellung und so. Und das wars dann auch schon mit den Drehterminen. Danach werden sie genug mit Schneiden und sonstigen Kram zu tun haben. Müssen ja jeden einzelnen Pickel wegretuschieren. Das wird ne Arbeit. Aber ist schon ein entspanntes Arbeiten. Des Gepischper irriertiert zwar immernoch, aber sonst ist es ne tolle Truppe.
Am Wochenende gehts nach Potsdam zum Ersten-Hilfe-Kurs. Mit vielen FÖJ-Gesichtern. Ich freu mich.
Und nun noch ein kleines Wunder. Ein WM-Lied, welches mich begeistert. Hat mir der Paul gezeigt. So wunderbar schmissig und bissig. Ich hörs ständig. Wird aber wahrscheinlich kein Radio-Hit.
Montag, 28. Juni 2010
Déjà-vu
Ich war gestern beim Abiball der 13 Klasse meines alten Gymnasiums. Davor noch bei Hannes rumgesessen und mich gefreut ihn wiederzusehen. Und danach gings dann mit ner kleinen Truppe zum Abiball. Es war einfach großartig. Ich fühlte mich wieder, wie bei meinem eigenen Abiball. Da stand ich da in meinem Anzug und war aufeinmal umgeben von all den alten Bekannten. Im Grunde bestimmte mein Jahrgang den Großteil des Publikums. Und ich hab es tierisch genoßen so nochmal mein Abiball zu durchleben. Auch wenn diesmal eine kleine Sache anders war.
Ich hatte bei meinem letzten Abiball keine Begleitung in Form von 4 Filmstudenten. Ich denke ich sollte euch jetzt endlich mal aufklären, weil sicherlich seit dem Abiball die Gerüchteküche blüht. Melanie, Julia, Julia und Gernot werden mich in der nächsten Zeit ab und zu mit der Kamera und Mikro begleiten. Es gibt nämlich demnächst eine Dokureihe auf dem RBB über 20 Jahre Brandenburg. Und die Babelsberger Filmstudenten haben Senezeit für ihre Projekte bekommen. Bei ihnen solls halt eher um 20 jährige Leute in Brandenburg gehen. Und ich wurde von Melanie und Julia ausgewählt. Warum? Ihr lest gerade bei ihm. Wegen diesem Kessel hier. Sie haben ihn irgendwie entdeckt und fanden ihn spannend genug um den Menschen hinter dem Blog kennenzulernen. Und Samstag war halt der erste Drehtag. Anfangs wars noch ein bisschen komisch, wenn da 4 Leute um ne Kamera stehen und du dich ganz normal geben sollst und nicht in die Kamera gucken darfst. Aber beim Abiball wars echt toll mit den Leutchen.
Dank Björns Charme konnten die Leutchen mit dem Equipment da rein. Und drin wurde nicht nur gefilmt, sondern sie bedienten sich beim Buffet und später haben sie sogar in alter Jahrgangsmanier mit abgedanct. War toll und hat mich darin bestätigt, dass dieses Filmstudententeam ne coole Truppe ist. Sie wollen dieses Projekt machen, aber sind sie trotzdem Großstadtstudenten, die von der Abiballstimmung positiv überrascht waren und die Ruhe in Forst genießen.
Sie haben mich heute beim Zugfahren gefilmt, und das fand ich merkwürdiger Weise anstrengender als dabei gefilmt zu werden, wenn ich mit Freunden zu "Thriller" abgehe. Mittwoch kommen sie nach Eberswalde/Angermünde und werden mich bei der Arbeit und in der WG filmen. Und dann mal sehn was sie noch für Aufnahmen machen. Solange es keine Nacktszenen, Olivenöl und griechische Homosexuelle beinhaltet, bin ich für alles bereit. Naja, fast.
So ich muss pennen gehen. Muss morgen früh raus. Haben Zirkusprojektwoche. Danke für dieses interessante und wunderbare Wochenende. War schön. Ich hab langsam das Gefühl, dass ich diese Feiermelancholie abgelegt habe. Und das Nachtrauern von irgendwelchen Frauen. Und das war sehr ungewohnt, aber auch unglaublich befreiend.
Ich hatte bei meinem letzten Abiball keine Begleitung in Form von 4 Filmstudenten. Ich denke ich sollte euch jetzt endlich mal aufklären, weil sicherlich seit dem Abiball die Gerüchteküche blüht. Melanie, Julia, Julia und Gernot werden mich in der nächsten Zeit ab und zu mit der Kamera und Mikro begleiten. Es gibt nämlich demnächst eine Dokureihe auf dem RBB über 20 Jahre Brandenburg. Und die Babelsberger Filmstudenten haben Senezeit für ihre Projekte bekommen. Bei ihnen solls halt eher um 20 jährige Leute in Brandenburg gehen. Und ich wurde von Melanie und Julia ausgewählt. Warum? Ihr lest gerade bei ihm. Wegen diesem Kessel hier. Sie haben ihn irgendwie entdeckt und fanden ihn spannend genug um den Menschen hinter dem Blog kennenzulernen. Und Samstag war halt der erste Drehtag. Anfangs wars noch ein bisschen komisch, wenn da 4 Leute um ne Kamera stehen und du dich ganz normal geben sollst und nicht in die Kamera gucken darfst. Aber beim Abiball wars echt toll mit den Leutchen.
Dank Björns Charme konnten die Leutchen mit dem Equipment da rein. Und drin wurde nicht nur gefilmt, sondern sie bedienten sich beim Buffet und später haben sie sogar in alter Jahrgangsmanier mit abgedanct. War toll und hat mich darin bestätigt, dass dieses Filmstudententeam ne coole Truppe ist. Sie wollen dieses Projekt machen, aber sind sie trotzdem Großstadtstudenten, die von der Abiballstimmung positiv überrascht waren und die Ruhe in Forst genießen.
Sie haben mich heute beim Zugfahren gefilmt, und das fand ich merkwürdiger Weise anstrengender als dabei gefilmt zu werden, wenn ich mit Freunden zu "Thriller" abgehe. Mittwoch kommen sie nach Eberswalde/Angermünde und werden mich bei der Arbeit und in der WG filmen. Und dann mal sehn was sie noch für Aufnahmen machen. Solange es keine Nacktszenen, Olivenöl und griechische Homosexuelle beinhaltet, bin ich für alles bereit. Naja, fast.
So ich muss pennen gehen. Muss morgen früh raus. Haben Zirkusprojektwoche. Danke für dieses interessante und wunderbare Wochenende. War schön. Ich hab langsam das Gefühl, dass ich diese Feiermelancholie abgelegt habe. Und das Nachtrauern von irgendwelchen Frauen. Und das war sehr ungewohnt, aber auch unglaublich befreiend.
Mittwoch, 16. Juni 2010
"Stop! Ich melde das nicht!"
Ich freue mich auf die kommenden Tage. Es sieht ganz danach aus, dass einfach toll wird. Morgen fahr ich nach Forst für das Wochenende. Ürsprünglich nur um das Haus und den Hund zu hüten, weil die Eltern auf Reisen gehen, aber zum Glück liegt einiges an. Freitags wird erstmal ein Tine-Wilhelm Tag eingelegt mit viel Rumgequatsche. Und danach gehts zu so ner Filmpremiere von irgendsonem Möchtegern-Kubrick....
Ne, quatsch, bin wirklich gespannt auf Henrys Film. Und werde da hoffentlich ein paar bekannte Gesichter sehen. Und nach der Premiere dann noch zu Caro. Sie ist ja mittlerweile wieder Forsterin. Und ist nicht die einzige. Die Tina und der Fabi sind auch wieder da. Werde ich hoffentlich auch noch sehen.
Samstags treffe ich mich dann wahrscheinlich nachmittags mit 2 Studentinnen aus Potsdam. Warum? Erkläre ich in einem anderen Artikel nochmal. Keine Sorge, ist glaube ich ne coole Sache.
Und abends dann wahrscheinlich bei mir im Garten rumsitzen, weil ich ja sturmfrei habe.
Kommende Woche arbeite ich dann Montag um danach für 3 Tage auf mein letztes Seminar zu fahren. Ja, mein letztes. Ich will mich eigentlich drauf freuen, aber wahrscheinlich wird die Wehmut mich vom ersten Tag an ergreifen. Fuck it! Man ey, ich werde Theo so aufn Sack gehn, weil ich einfach jede Sekunde mit ihm genießen will. Wahrscheinlich werde ich ihm getragene Klamotten klauen und Haarsträhnen abschneiden, wenn er schläft.
Und dann darauf zum Abiball. Mal den Anzug wieder rausholen und mit Hannes im Arm durch die Halle schreiten und dabei möglichst unerreichbar und arrogant schauen.
Ich freu mich also auf diese Tage. Auf die Leute, die Gespräche und die Momente, die ich hoffentlich mit mir ne Weile rumtragen werde.
Ach ja um mal die Überschrift zu erklären. Bei uns in der Schule gibts die Stopregel. Wenn ein Kind ein anderes ärgert, und das Kind genug davon hat, dann ruft es: "Stop! Ich möchte das nicht!" Und das Kind muss drauf hören. Und wir Betreuer machen auch von der Regel Gebrauch. Kein Tag ohne "STOP! ICH MÖCHTE DAS NICHT!" Naja und jedenfalls hat mein Chef mal wieder ein Mädel geärgert. So spassmäßig. Und sie will eigentlich die Stopregel verwenden, doch verspricht sich und sagt: "Stop! Ich melde das nicht!"
Und seitdem hab ich was gegen sie, wenn sie mir zu unverschämt wird. Ich zitier sie einfach, sie kriegt nen roten Kopp und verschwindet. Ich sag ja, arbeiten mit Kindern ist awesome.
Und nun noch ein Lied, das ich vor Kurzem wiederentdeckt habe. Eigentlich passt es nicht wirklich zu meinem jetzigen Gemüt, aber es ist einfach so stark von der Aussage, dass jedesmal wenn ich es höre mich ein Jahr zurückversetzt fühle. Alle Gefühle kommen hoch für die paar Minuten. Und irgendwie genieß ich diesen Schmerz. Ich glaube manchmal vermisse ich dieses Gefühl. Die Sehnsucht.
Jedes einzelnes Wort ist davon pures Gold.
Ne, quatsch, bin wirklich gespannt auf Henrys Film. Und werde da hoffentlich ein paar bekannte Gesichter sehen. Und nach der Premiere dann noch zu Caro. Sie ist ja mittlerweile wieder Forsterin. Und ist nicht die einzige. Die Tina und der Fabi sind auch wieder da. Werde ich hoffentlich auch noch sehen.
Samstags treffe ich mich dann wahrscheinlich nachmittags mit 2 Studentinnen aus Potsdam. Warum? Erkläre ich in einem anderen Artikel nochmal. Keine Sorge, ist glaube ich ne coole Sache.
Und abends dann wahrscheinlich bei mir im Garten rumsitzen, weil ich ja sturmfrei habe.
Kommende Woche arbeite ich dann Montag um danach für 3 Tage auf mein letztes Seminar zu fahren. Ja, mein letztes. Ich will mich eigentlich drauf freuen, aber wahrscheinlich wird die Wehmut mich vom ersten Tag an ergreifen. Fuck it! Man ey, ich werde Theo so aufn Sack gehn, weil ich einfach jede Sekunde mit ihm genießen will. Wahrscheinlich werde ich ihm getragene Klamotten klauen und Haarsträhnen abschneiden, wenn er schläft.
Und dann darauf zum Abiball. Mal den Anzug wieder rausholen und mit Hannes im Arm durch die Halle schreiten und dabei möglichst unerreichbar und arrogant schauen.
Ich freu mich also auf diese Tage. Auf die Leute, die Gespräche und die Momente, die ich hoffentlich mit mir ne Weile rumtragen werde.
Ach ja um mal die Überschrift zu erklären. Bei uns in der Schule gibts die Stopregel. Wenn ein Kind ein anderes ärgert, und das Kind genug davon hat, dann ruft es: "Stop! Ich möchte das nicht!" Und das Kind muss drauf hören. Und wir Betreuer machen auch von der Regel Gebrauch. Kein Tag ohne "STOP! ICH MÖCHTE DAS NICHT!" Naja und jedenfalls hat mein Chef mal wieder ein Mädel geärgert. So spassmäßig. Und sie will eigentlich die Stopregel verwenden, doch verspricht sich und sagt: "Stop! Ich melde das nicht!"
Und seitdem hab ich was gegen sie, wenn sie mir zu unverschämt wird. Ich zitier sie einfach, sie kriegt nen roten Kopp und verschwindet. Ich sag ja, arbeiten mit Kindern ist awesome.
Und nun noch ein Lied, das ich vor Kurzem wiederentdeckt habe. Eigentlich passt es nicht wirklich zu meinem jetzigen Gemüt, aber es ist einfach so stark von der Aussage, dass jedesmal wenn ich es höre mich ein Jahr zurückversetzt fühle. Alle Gefühle kommen hoch für die paar Minuten. Und irgendwie genieß ich diesen Schmerz. Ich glaube manchmal vermisse ich dieses Gefühl. Die Sehnsucht.
Jedes einzelnes Wort ist davon pures Gold.
That when I say I would die for her
It's not just words, I really would
And to make the world a safer place for her
Well I believe I really could
It's not just words, I really would
And to make the world a safer place for her
Well I believe I really could
Montag, 31. Mai 2010
Tell me why i don´t like mondays
Boah, wasn Tag. Zurzeit sind ein paar Klassen bei uns auf Klassenfahrt. Das heißt weniger Kinder, aber leider auch weniger Personal. Und heute waren die wenigen Kinder, die da waren mal derbe aufgedreht. Da wurde ich mehrmals auf freundlichste Art auf meinen Körperumfang aufmerksam gemacht, da wurden "4-Gewinnt" Chips durch die Cafeteria geworfen und sich natürlich wieder im Sandkasten geprügelt. Und dabei waren wir nur zu 2. Zum Kotzen ey. Naja ab morgen verbring ich meine Arbeitstage für diese Woche in dem Wald mit den Vorschülern. Und des wird mit Sicherheit entspannter. Hoff ich mal...
So und nun noch ein anderes Thema. Ich erweitere meine Comicsammlung stetig. Ein recht kostspieliges Hobby und mein Fokus liegt auf Marvel Comics. Aber ab und zu suche ich mir Exemplare fern ab von Hulk und Co. Schon in der Schulzeit erzählte mir Henry von einem Comic namens "Scott Pilgrim." Ich sah mir Bilder davon an und fand damals diesen Zeichenstil befremdlich. Schwarz weiß und so. Aber dann hörte ich davon, dass er verfilmt werden soll und sah vor einigen Monaten den ersten Trailer. Der sah cool aus und so besorgte ich mir die ersten 3 Bände. Und was soll ich sagen? Ich LIEBE Scott Pilgrim. So charmant, liebevoll und witzig. Großartige Charaktere und ständig im Wechsel zwischen Liebesgeschichte und abgefahrenen Actionszenen. Und dann sah ich heute den neusten Trailer. Und ich erkenn soviel wieder aus den Comics und dass erfreut mein Herz ungemein. Ich hab noch ein "Must See" bei den Kinofilmen dieses Jahr. Scott Pilgrim vs the World. Ich freu mich!!
(via Fünf-Filmfreunde)
Dienstag, 6. April 2010
Mit Untertiteln!
Ich hab hier schonmal das Russischprojekt von Matti, Henry und mir erwähnt. Und nun hats der Henry endlich geschafft online zu stellen! Und weil wir ja keinen ausschließen wollen gibts sogar deutsche Untertitel. Ein Meisterwerk der Amateurkunst wie ich meine. Man achte auf meinen sicheren Sprachgebrauch. Viel Spass:
Matti und Wilhelm suchen die russische Kultur (2009) from Henry on Vimeo.
Sonntag, 28. März 2010
Ein wunderbarer Abschluss für ein gelungenes Wochenende
Dieses Wochenende war mal wieder wirklich erwähnenswert. Gestern war der ganze Familienclan bei mir in Eberswalde zu Besuch. Es gab lecker Kuchen und allerlei tolle Geschenke. Der Tag war nett, wieder mal mit allen Mitgliedern zu plaudern. Natürlich wurde durch die Geschenke auch meine Sammlung von Comics erweitert. Einen davon hab ich mir selber geschenkt. Ich hatte ihn vor Weihnachten bestellt, doch er kam jetzt erst an. Ich rede von "Kick-Ass."

Der aufmerksame Leser merkt jetzt "hey, davon hat doch dieser großartige Blogger schonmal geschrieben." Genau, den dieser Comic ist verfilmt wurden und kommt sogar demnächst in die Kinos. Hier nochmal der Trailer:
Dieser Film war für mich ein Muss nachdem ich das erste mal den Trailer davon sah.
Vor einiger Zeit hatten 2 meiner Lieblingsblogs ein Gewinnspiel am Laufen. Man konnte Freikarten für die Premiere gewinnen. Und ich machte natürlich mit. Und naja was soll ich sagen... ich hab GEWONNEN! Heute kam die Mail von Nerdcore. Ich hab 2 Karten für die Premiere von "Kick-Ass" gewonnen! Gestern noch den Comic gelesen und nun das.
Ich hab früher nie gewonnen, aber je nerdiger ich werde, desto häufiger gewinne ich. Ich hab schon einmal was bei Nerdcore gewonnen. Und zwar "Das Kochbuch für Geeks." Ich bin ehrlich. Ich hab daraus noch nie was gekocht. Aber egal. Ich habs gewonnen!
Ich brauch jetzt nur noch die Gewissheit, dass ich Karten für die Premiere in Berlin habe, denn nach Bochum oder Hamburg will ich nicht kutschen. Mittwoch ist es schon so weit. Oh man ey. Des ist so großartig.
Tolles Wochenende! Danke an alle Beteiligten und an René von Nerdcore!
Der aufmerksame Leser merkt jetzt "hey, davon hat doch dieser großartige Blogger schonmal geschrieben." Genau, den dieser Comic ist verfilmt wurden und kommt sogar demnächst in die Kinos. Hier nochmal der Trailer:
Dieser Film war für mich ein Muss nachdem ich das erste mal den Trailer davon sah.
Vor einiger Zeit hatten 2 meiner Lieblingsblogs ein Gewinnspiel am Laufen. Man konnte Freikarten für die Premiere gewinnen. Und ich machte natürlich mit. Und naja was soll ich sagen... ich hab GEWONNEN! Heute kam die Mail von Nerdcore. Ich hab 2 Karten für die Premiere von "Kick-Ass" gewonnen! Gestern noch den Comic gelesen und nun das.
Ich hab früher nie gewonnen, aber je nerdiger ich werde, desto häufiger gewinne ich. Ich hab schon einmal was bei Nerdcore gewonnen. Und zwar "Das Kochbuch für Geeks." Ich bin ehrlich. Ich hab daraus noch nie was gekocht. Aber egal. Ich habs gewonnen!
Ich brauch jetzt nur noch die Gewissheit, dass ich Karten für die Premiere in Berlin habe, denn nach Bochum oder Hamburg will ich nicht kutschen. Mittwoch ist es schon so weit. Oh man ey. Des ist so großartig.
Tolles Wochenende! Danke an alle Beteiligten und an René von Nerdcore!
Sonntag, 14. März 2010
Gastautor/ Wir haben doch verdammt noch mal, nie darüber nachgedacht ...
Der Meister besucht den Tempel des Lehrlings. Dieser Satz ist für mich schönste Metapher für den Gastauftritt von Henry auf diesem Blog. Er fragte mich gestern, ob er bei mir einen Artikel veröffentlichen könnte und nach kurzem Zögern sagte ich zu. Ich mache eine Ausnahme, weil eigentlich hatte ja Henry mit der befristeten Stilllegung von Xesier auch seine Möglichkeit des Bloggens niedergelegt. Ich hab kurz überlegt ihm diese Bitte abzuschlagen, einfach um damit meinen Missmut über den eingeschläferten Blog zu zeigen. Aber Henry ist nach all den Jahren immernoch ein Lehrmeister in Sachen Blog und Nerdkram. Und natürlich ist er in erster Linie mein Freund. Vor ein paar Jahren schrieb ich auf seinem Blog. Heute schreibt er mal auf meinem. So schließt sich der Kreis. Und nun viel Spass beim Lesen.
Wir haben doch verdammt noch mal, nie darüber nachgedacht ...
Funktionieren Animes als Realfilme?
Früher war alles einfacher, und besser. Ich kam um 13:00 Uhr nach Hause, ich schaltete im Wohnzimmer den Fernseher an, nahm das leckere Essen, was mir meine Oma hochgebracht hatte und schaute für circa drei Stunden den einzigen Sender, der für mich zu dieser Zeit etwas bedeutete: RTL2. Und obwohl ich nicht mit allen Sendungen etwas anfangen konnte (Big Brother wird ja aufgrund einer Raum-Zeit-Störung merkwürdigerweise heutzutage immer noch ausgestrahlt), so war ich dennoch von diesen merkwürdig kantigen Figuren mit den großen Augen, die uns Vampy, später Be und letztendlich dann Pokito präsentiert haben, absolut fasziniert. Keine Frage, ich spreche natürlich von Animes.
Und ich weiß, es mag wie ein schlechtes Klischee klingen, aber der erste Anime, den ich wirklich bewusst wahrgenommen habe, war Pokémon. Ja, ich war einer derjenigen, die mit Ash Ketchum aus Alabastia mitgefiebert haben, als er das erste Mal auf Rocko traf, den Quellorden überreicht bekam, obwohl er Misty nicht besiegt hatte und schließlich dann auf dem Indigo-Plateau gegen Richie in einem Freundschaftsduell verlor. Ich war dabei gewesen. Ja! Und ab diesem Moment gab es für mich nichts Schöneres, als mir die Zeit mit Animes zu vertreiben.
Sailor Moon, Dragonball (oh ja), Ranma 1/2, Wedding Peach, DoReMi, Shin Chan, Inuyasha, Yu-Gi-Oh!, One Piece, Digimon, Beyblade, Kickers, Captain Tsubasa, Detektiv Conan, Duel Masters, Monster Rancher, Dr. Slump, fucking Hamtaro, Jeanne, die Kamikaze-Diebin, Mila Superstar, Pretty Cure, Prinzessin Erdbeer, Flint - Der Zeitdetektiv und Shaman King. Und das waren nur die Serien, die regelmäßig auf RTL2 liefen. Wenn man den Einfluss von Viva, MTV, Tele5 und Animexx noch dazu nimmt, dann hatte man Zugriff auf ein schier unglaubliches Angebot an gut ausgearbeiteten Zeichentrickserien, die zwar in einigen Fällen auch versucht haben, uns immer und immer wieder das Gleiche zu verkaufen, aber es trotzdem geschafft haben, dazu noch eine packende Handlung zu erzählen. Und obwohl ich ebenfalls ein großer Fan von amerikanischen Zeichentrickserien war, so kamen mir Animes trotzdem immer etwas besser vor.
Ich glaube, das liegt daran, dass die meisten amerikanischen Serien versuchen die Handlung mit bekannten sich selten ändernden Figuren zu erzählen, während bei asiatischen Produktionen am Anfang meist schwache Helden stehen, die sich erst im Verlauf der Serie beweisen müssen. Beide Varianten funktionieren natürlich auf ihre eigene Weise und man kann mit ihnen glücklich werden. So bieten amerikanische Serien durch ihren Ansatz die Möglichkeit, die Folgen häufiger anzuschauen, da die Charaktere nicht fest an einen bestimmten Punkt in einer Geschichte gefesselt sind. Das sieht man zum Beispiel bei South Park, den Simpsons, Family Guy, Familie Feuerstein oder auch bei Scooby Doo, bei denen die Charaktere sich so gut wie nicht verändern und ein Hinweis darauf meist für die Handlung unwichtig ist. Man kann sich also vollständig auf die entsprechende Episode konzentrieren und muss nicht überlegen, in welcher Hinsicht sich diese Folge auf die restliche Geschichte auswirkt.
Im Gegensatz dazu stehen viele asiatische Produktionen, die Charaktere in den Vordergrund stellen, die eine starke Umwandlung durchmachen. Dragonball, Kickers, DoReMi oder Mila sind perfekte Beispiele dafür, wie ein schwacher Protagonist oder eine schwache Mannschaft durch äußere Einwirkungen und Konflikte zu einer starken Person oder Team heranwächst. Diese Art und Weise führt uns viel näher an die einzelnen Personen heran und lässt uns starke Sympathien für ihre Anstrengungen empfinden. Das ist es auch, was mich letztendlich so sehr von Animes überzeugt hat. Die Gefühle und Emotionen, die sich in den gezeichneten Gesichtszügen widerspiegelten, sind einfach nur unfassbar gut.
Mich haben die packenden Geschichten und die unvergesslichen Charaktere der Animes deshalb nicht mehr losgelassen und heutzutage kann ich gar nicht mehr genug davon bekommen. Trotzdem fange ich hin und wieder an zu träumen und frage mich dann, wie es wohl wäre, wenn man diese Einzigartigkeiten, die mir so viel Freude bereitet haben, als etwas umsetzt, das noch wesentlich realer wirkt und vielleicht sogar Menschen erreicht, die sich noch nie mit Animes auseinandergesetzt haben? Ja, was wäre es, wenn man so unvergleichliche Serien wie Dragonball, Cowboy Bebop oder Samurai Champloo vielleicht als Film umsetzen würde? Bekämen diese genialen Anime-Serien dann mehr Zulauf und könnten sie einige Menschen vielleicht über die Darstellungen hinwegblicken lassen, die diese zuvor abgeschreckt haben?
In vielerlei Hinsicht bieten sich Anime-Serien für eine Filmumsetzung an. Es gibt in den meisten Fällen einen starken Protagonisten, eine umfassende ausgearbeitete Welt und einen recht leicht verständlichen Plot. Und gerade heute in einer Zeit, in der es Comicverfilmungen mehr und mehr schaffen Millionenbeträge auf die Konten von Produktionsstudios zu spülen, fragt man sich natürlich, warum es noch keinen großen Anime-Umsetzungs-Hype gibt. Ich denke, dass dafür zwei wesentliche Gründe verantwortlich sind. Zum einen sind Animes oder eher noch Mangas eine asiatische Variante des Comics und deshalb prädestiniert dafür auch auf dem asiatischen Markt angeboten zu werden, in dem sie einen viel größeren Einfluss haben. Zum anderen besitzen aber auch die meisten westlichen Produktionsstudios wenige Rechte an Animes und haben auch sonst wesentlich weniger Kontakt mit der asiatischen und allgemein der Comic-Buch-Kultur. Selbst der heutige amerikanische Comic-Film-Boom ist erst mit Spider-Man wirklich groß geworden.
Dennoch würde sich der Blick über den pazifischen Ozean sicherlich das ein oder andere Mal lohnen, denn im asiatischen Raum kranken die Filmumsetzungen der Animes häufig an abgehobenen und viel zu kleinen Aufnahmen. Tatsächlich arbeiten zurzeit sogar zwei große Studios an Umsetzungen zu einem Cowboy-Bebop- und einem Akira-Film und ich bin natürlich Feuer und Flamme, wenn es darum geht, Informationen zu diesen Filmen aufzusaugen. Trotzdem bleibt das eher verdeckt, die meisten Menschen interessieren die Umsetzungen nicht und dementsprechend gibt es auch wesentlich weniger Öffentlichkeitsarbeit als diesen großartigen Animes vielleicht zustehen würde.
Doch vielleicht sollte man noch ein wenig tiefer gehen und fragen, ob es denn unbedingt so sinnvoll ist, einen Anime als einen Realfilm umzusetzen. Im Grundsätzlichen halte ich das heute für einen Fehler, lasse mich aber trotzdem immer gerne vom Gegenteil überzeugen. Ich denke, dass Animes durch ihren Zeichenstil und auch durch ihre Einfachheit in einer Filmumsetzung so viel Charme aufgeben würden, dass die Realität alles, was den Anime gut gemacht hat, verschlucken würde. Und damit stehe ich ja auch nicht unbedingt allein da. Wie ich schon angesprochen habe, kranken viele Anime-Umsetzungen an einer weniger guten Produktionsqualität, aber habt ihr euch eigentlich schon einmal überlegt, was es bedeutet, wenn man beispielsweise Pokémon als einen realitätsnahen Film umsetzen müsste?
Wir haben doch verdammt noch einmal, nie darüber nachgedacht, dass Tiere, die Elemente aus ihren Rachen spucken können und die ständig in Kämpfe verwickelt sind, doch auch irgendwie gefährlich für Menschen sein könnten. Auch haben wir nie in Frage gestellt, dass ein zehnjähriger Junge auf Weltreise geht, um andere Menschen mit Tierkämpfen zu besiegen, um letztendlich nur an einem weiteren brutalen Tierkampf-Turnier teilnehmen zu können. Wir waren doch so unschuldig, verdammt. Aber nein. Das wäre nur ein Beispiel für die Probleme, die auftreten würden. Auch die Welt von Dragonball ist so gut wie nicht umsetzbar. Es würden so viele Witze einfach nicht funktionieren, weil diese allein auf der Naivität und Unschuld der Zeichnungen und Charaktere beruhen. Würde man wirklich einen Dragonball-Film (ich meine einen richtigen) drehen wollen, dann müsste man sich auf so viele Dinge konzentrieren, dass darunter wahrscheinlich die gesamte Handlung leiden würde. Und wem wäre damit geholfen?
Ich denke letztendlich, dass viele Filmumsetzungen von Serien darunter leiden, dass einfach zu wenig Platz für eine ausgewogene Einführung und eine spannende Geschichte vorhanden ist. Da bilden Animes mit ihren verwobenen Handlungssträngen sicherlich auch keine Ausnahme. Dennoch wünsche ich mir in meinem Herzen einfach auch einmal einen bombastischen Film, der die Helden meiner Jugend in eine Welt transferiert, die wesentlich näher an der Wirklichkeit ist, als Zeichentrickserien jemals sein können. Aber wer weiß, wo uns die Zukunft der Comic-Verfilmungen noch hinführen wird. Vielleicht werden ja Cowboy Bebop und Akira riesige Erfolge und ermöglichen auch andere Filmumsetzungen. Wirklich daran glauben, kann ich aber noch nicht.
Wir haben doch verdammt noch mal, nie darüber nachgedacht ...
Funktionieren Animes als Realfilme?
Früher war alles einfacher, und besser. Ich kam um 13:00 Uhr nach Hause, ich schaltete im Wohnzimmer den Fernseher an, nahm das leckere Essen, was mir meine Oma hochgebracht hatte und schaute für circa drei Stunden den einzigen Sender, der für mich zu dieser Zeit etwas bedeutete: RTL2. Und obwohl ich nicht mit allen Sendungen etwas anfangen konnte (Big Brother wird ja aufgrund einer Raum-Zeit-Störung merkwürdigerweise heutzutage immer noch ausgestrahlt), so war ich dennoch von diesen merkwürdig kantigen Figuren mit den großen Augen, die uns Vampy, später Be und letztendlich dann Pokito präsentiert haben, absolut fasziniert. Keine Frage, ich spreche natürlich von Animes.
Und ich weiß, es mag wie ein schlechtes Klischee klingen, aber der erste Anime, den ich wirklich bewusst wahrgenommen habe, war Pokémon. Ja, ich war einer derjenigen, die mit Ash Ketchum aus Alabastia mitgefiebert haben, als er das erste Mal auf Rocko traf, den Quellorden überreicht bekam, obwohl er Misty nicht besiegt hatte und schließlich dann auf dem Indigo-Plateau gegen Richie in einem Freundschaftsduell verlor. Ich war dabei gewesen. Ja! Und ab diesem Moment gab es für mich nichts Schöneres, als mir die Zeit mit Animes zu vertreiben.
Sailor Moon, Dragonball (oh ja), Ranma 1/2, Wedding Peach, DoReMi, Shin Chan, Inuyasha, Yu-Gi-Oh!, One Piece, Digimon, Beyblade, Kickers, Captain Tsubasa, Detektiv Conan, Duel Masters, Monster Rancher, Dr. Slump, fucking Hamtaro, Jeanne, die Kamikaze-Diebin, Mila Superstar, Pretty Cure, Prinzessin Erdbeer, Flint - Der Zeitdetektiv und Shaman King. Und das waren nur die Serien, die regelmäßig auf RTL2 liefen. Wenn man den Einfluss von Viva, MTV, Tele5 und Animexx noch dazu nimmt, dann hatte man Zugriff auf ein schier unglaubliches Angebot an gut ausgearbeiteten Zeichentrickserien, die zwar in einigen Fällen auch versucht haben, uns immer und immer wieder das Gleiche zu verkaufen, aber es trotzdem geschafft haben, dazu noch eine packende Handlung zu erzählen. Und obwohl ich ebenfalls ein großer Fan von amerikanischen Zeichentrickserien war, so kamen mir Animes trotzdem immer etwas besser vor.
Ich glaube, das liegt daran, dass die meisten amerikanischen Serien versuchen die Handlung mit bekannten sich selten ändernden Figuren zu erzählen, während bei asiatischen Produktionen am Anfang meist schwache Helden stehen, die sich erst im Verlauf der Serie beweisen müssen. Beide Varianten funktionieren natürlich auf ihre eigene Weise und man kann mit ihnen glücklich werden. So bieten amerikanische Serien durch ihren Ansatz die Möglichkeit, die Folgen häufiger anzuschauen, da die Charaktere nicht fest an einen bestimmten Punkt in einer Geschichte gefesselt sind. Das sieht man zum Beispiel bei South Park, den Simpsons, Family Guy, Familie Feuerstein oder auch bei Scooby Doo, bei denen die Charaktere sich so gut wie nicht verändern und ein Hinweis darauf meist für die Handlung unwichtig ist. Man kann sich also vollständig auf die entsprechende Episode konzentrieren und muss nicht überlegen, in welcher Hinsicht sich diese Folge auf die restliche Geschichte auswirkt.
Im Gegensatz dazu stehen viele asiatische Produktionen, die Charaktere in den Vordergrund stellen, die eine starke Umwandlung durchmachen. Dragonball, Kickers, DoReMi oder Mila sind perfekte Beispiele dafür, wie ein schwacher Protagonist oder eine schwache Mannschaft durch äußere Einwirkungen und Konflikte zu einer starken Person oder Team heranwächst. Diese Art und Weise führt uns viel näher an die einzelnen Personen heran und lässt uns starke Sympathien für ihre Anstrengungen empfinden. Das ist es auch, was mich letztendlich so sehr von Animes überzeugt hat. Die Gefühle und Emotionen, die sich in den gezeichneten Gesichtszügen widerspiegelten, sind einfach nur unfassbar gut.
Mich haben die packenden Geschichten und die unvergesslichen Charaktere der Animes deshalb nicht mehr losgelassen und heutzutage kann ich gar nicht mehr genug davon bekommen. Trotzdem fange ich hin und wieder an zu träumen und frage mich dann, wie es wohl wäre, wenn man diese Einzigartigkeiten, die mir so viel Freude bereitet haben, als etwas umsetzt, das noch wesentlich realer wirkt und vielleicht sogar Menschen erreicht, die sich noch nie mit Animes auseinandergesetzt haben? Ja, was wäre es, wenn man so unvergleichliche Serien wie Dragonball, Cowboy Bebop oder Samurai Champloo vielleicht als Film umsetzen würde? Bekämen diese genialen Anime-Serien dann mehr Zulauf und könnten sie einige Menschen vielleicht über die Darstellungen hinwegblicken lassen, die diese zuvor abgeschreckt haben?
In vielerlei Hinsicht bieten sich Anime-Serien für eine Filmumsetzung an. Es gibt in den meisten Fällen einen starken Protagonisten, eine umfassende ausgearbeitete Welt und einen recht leicht verständlichen Plot. Und gerade heute in einer Zeit, in der es Comicverfilmungen mehr und mehr schaffen Millionenbeträge auf die Konten von Produktionsstudios zu spülen, fragt man sich natürlich, warum es noch keinen großen Anime-Umsetzungs-Hype gibt. Ich denke, dass dafür zwei wesentliche Gründe verantwortlich sind. Zum einen sind Animes oder eher noch Mangas eine asiatische Variante des Comics und deshalb prädestiniert dafür auch auf dem asiatischen Markt angeboten zu werden, in dem sie einen viel größeren Einfluss haben. Zum anderen besitzen aber auch die meisten westlichen Produktionsstudios wenige Rechte an Animes und haben auch sonst wesentlich weniger Kontakt mit der asiatischen und allgemein der Comic-Buch-Kultur. Selbst der heutige amerikanische Comic-Film-Boom ist erst mit Spider-Man wirklich groß geworden.
Dennoch würde sich der Blick über den pazifischen Ozean sicherlich das ein oder andere Mal lohnen, denn im asiatischen Raum kranken die Filmumsetzungen der Animes häufig an abgehobenen und viel zu kleinen Aufnahmen. Tatsächlich arbeiten zurzeit sogar zwei große Studios an Umsetzungen zu einem Cowboy-Bebop- und einem Akira-Film und ich bin natürlich Feuer und Flamme, wenn es darum geht, Informationen zu diesen Filmen aufzusaugen. Trotzdem bleibt das eher verdeckt, die meisten Menschen interessieren die Umsetzungen nicht und dementsprechend gibt es auch wesentlich weniger Öffentlichkeitsarbeit als diesen großartigen Animes vielleicht zustehen würde.
Doch vielleicht sollte man noch ein wenig tiefer gehen und fragen, ob es denn unbedingt so sinnvoll ist, einen Anime als einen Realfilm umzusetzen. Im Grundsätzlichen halte ich das heute für einen Fehler, lasse mich aber trotzdem immer gerne vom Gegenteil überzeugen. Ich denke, dass Animes durch ihren Zeichenstil und auch durch ihre Einfachheit in einer Filmumsetzung so viel Charme aufgeben würden, dass die Realität alles, was den Anime gut gemacht hat, verschlucken würde. Und damit stehe ich ja auch nicht unbedingt allein da. Wie ich schon angesprochen habe, kranken viele Anime-Umsetzungen an einer weniger guten Produktionsqualität, aber habt ihr euch eigentlich schon einmal überlegt, was es bedeutet, wenn man beispielsweise Pokémon als einen realitätsnahen Film umsetzen müsste?
Wir haben doch verdammt noch einmal, nie darüber nachgedacht, dass Tiere, die Elemente aus ihren Rachen spucken können und die ständig in Kämpfe verwickelt sind, doch auch irgendwie gefährlich für Menschen sein könnten. Auch haben wir nie in Frage gestellt, dass ein zehnjähriger Junge auf Weltreise geht, um andere Menschen mit Tierkämpfen zu besiegen, um letztendlich nur an einem weiteren brutalen Tierkampf-Turnier teilnehmen zu können. Wir waren doch so unschuldig, verdammt. Aber nein. Das wäre nur ein Beispiel für die Probleme, die auftreten würden. Auch die Welt von Dragonball ist so gut wie nicht umsetzbar. Es würden so viele Witze einfach nicht funktionieren, weil diese allein auf der Naivität und Unschuld der Zeichnungen und Charaktere beruhen. Würde man wirklich einen Dragonball-Film (ich meine einen richtigen) drehen wollen, dann müsste man sich auf so viele Dinge konzentrieren, dass darunter wahrscheinlich die gesamte Handlung leiden würde. Und wem wäre damit geholfen?
Ich denke letztendlich, dass viele Filmumsetzungen von Serien darunter leiden, dass einfach zu wenig Platz für eine ausgewogene Einführung und eine spannende Geschichte vorhanden ist. Da bilden Animes mit ihren verwobenen Handlungssträngen sicherlich auch keine Ausnahme. Dennoch wünsche ich mir in meinem Herzen einfach auch einmal einen bombastischen Film, der die Helden meiner Jugend in eine Welt transferiert, die wesentlich näher an der Wirklichkeit ist, als Zeichentrickserien jemals sein können. Aber wer weiß, wo uns die Zukunft der Comic-Verfilmungen noch hinführen wird. Vielleicht werden ja Cowboy Bebop und Akira riesige Erfolge und ermöglichen auch andere Filmumsetzungen. Wirklich daran glauben, kann ich aber noch nicht.
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