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Sonntag, 2. Januar 2011

2010. Second Try

Okay. Ich bin müde, leicht angepisst von der Welt und mir. Perfekt für einen Rückblick. Erstmal ein bisschen Power von den Stars:



Fangen wir an.

Ich- der Nerd, der Trottel, der Verlierer der Herzen

Eigentlich kann ich mir diesen Teil sparen. Zum einen weil ich die meiste Zeit ja hier nur über mich schreibe. Zum anderen, weil die Sache hier wieder sehr stimmungsabhängig ausfällt. Was mir bewusst geworden ist: Ich bin nicht so toll vom Auftreten her, wie ichs mir manchmal vorstelle. Ich hab immer noch ne krumme Körperhaltung und auch immernoch ne Plautze. Natürlich besitze ich Humor, aber manchmal verlasse ich mich zu sehr darauf. Die Zeiten sind anscheinend vorbei, wo sich eine Frau in einen Mann verliebte, weil er ja ach so lustig war. 
Ich hab mich mittlerweile dazu entschlossen, mit Herzen ein Nerd zu sein. Ich liebe die ehrliche Nostalgie an Kindheit und überhaupt diesen Humor. Eigentlich ist es nur eine Entschuldigung weiterhin mit Leuten über Pokemon zu reden. Aber wahrscheinlich ist das auch eine Fehlentscheidung. Noch kein Mädchen kennengelernt, die wirklich auf uns Menschen steht. Und wenn Mädchen meinen, sie fänden Nerds cool, denken sie als erstes an irgendwelche Spike Jonze Hipster Typen.

Und wenn sie erstmal merken, dass ich meine Liebe zum Comicuniversum ernst meine, dann lächeln sie nur verwirrt. Dabei hab ich sogar erste Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Sogar letztes Jahr noch, hab ich dass erste Mal ernsthaft ein Mädchen geküsst. Naja, sie hat mich geküsst. Und danach hat sie noch mit einem anderen Typen rumgeknutscht. Also von der Liebesseite sollte man dem also nicht soviel abgewinnen. Aber es geht um den Punkt, dass ein Mädchen mich geküsst hat. Mit ersten veruschen von Zunge! Ich bin also jetzt mit 20 mädchentechnisch mit der Erfahrung eines 14 jährigen normalen Jungen ausgestattet. Ich sag euch. Noch 10 Jahre und ich kann euch von meinem ersten Beischlaf berichten. Wahrscheinlich mit einer Frau, die meine Sprache nicht kann und die ich dafür bezahlen werde, aber hey. Immerhin. Ihr merkt es ja jetzt auch. Frauentechnisch bin ich gerade sehr triebgesteuert. Zurzeit hab ich einfach kein Mädchen, an das ich mein Herz verschenken will. Es ist er derDruck, der von mir ausgeht und natürlich von der Gesellschaft, dass ich nach Partnerschaft verlange. Nervt mich zeitweise ziemlich an mir. Letztens haben mich 2 ehemalige Mitschülerinnen nach Jena eingeladen. Sie könnten mir da Damen zum "Üben" beschaffen. Also mich mit auf Partys nehmen, und mich da an willige betrunkene Damen vermitteln. Und wenn ich ehrlich bin, find ich des in manchen Momenten sogar ne gute Idee. Ich glaube in mir stirbt gerade ein bisschen der Romantiker. Zulange war er nutzlos. Zulange wurde er nicht gebraucht. Vielleicht werde ich ja mal diese dunklen Pfade betreten. Und wenn ihr ehrlich seit, sind schon viele von euch diese Pfade gegangen. Sogar noch früher als ich. Sehts doch so. Ich hol den Kram nur nach. Mit 20....


Der Werdegang des Ver(w)irrten

Ich vermisse die alten Zeiten. Ich vermisse meine Schule in Angermünde. Ich vermisse das Team. Ich vermisse die Kinder. Ich vermisse meine geliebten FÖJler. Und ich vermisse die Eberswalde-WG. 

Weimar ist schon schick. Und meine WG ist nicht die schlimmste. Ich kann mich allgemein damit glücklich schätzen, überhaupt was gefunden zu haben in Weimar. Wenn ich so sehe wie andere Komillitonen untergebracht sind, da bin ich schon gesegnet. Meine Mitbewohnerin ist auch nicht unfreundlich, aber ich hab noch keinen Draht zu ihr gefunden. Wir sehn uns kaum, weil wir beide eher in unseren Zimmern rumhängen. Sie vorm Fernseher, ich vor Laptop Lernbüchern. Wenn ich sie mit der Eberswalde-Wg vergleiche, kann sie nicht mithalten. ICh hatte da aber auch Schwein. Mit Biefke konnte ich wie blöd rumschnauzen und über die Probleme der pädagogischen Arbeit reden und mit Robin konnte ich über jeden möglichen Nerdkram reden und auch über jeden anderen Kram. Wir 3 hatten alle ähnliche Ansichten von Ordnung. Ich hab in dem Jahr in Eberswalde, gerade einmal die Küche dort gefegt. Dafür war dank mir immer Milch und Obst im Haus. Jeder machten anderen Kram und es hat gepasst. In Weimar passt es noch nicht ganz so. Aber ich bin die meiste Zeit ja eh ausser Haus. Bin ja Student. 

Student. Ob das eine gute Erfahrung war, entscheide ich erst für mich, wenn ich die Ergebnisse der Prüfungen am Ende des Semesters sehe. Davor hab ich echt Schiss. Ich versuchs zu verdrängen, aber eigentlich sind sie schon so nah, dass man langsam die Hefter rauskramen müsste. Ich glaube, bald flieg ich mit meiner Lerneinstellung so richtig schön auf die Fresse. Naja, es gibt ja noch die lieben Mitstudenten. Und da fühl ich mich wirklich gut aufgehoben. Wunderbare Vielfalt von tollen Gestalten. Mainstreamradioguy meets verschrobenen Hippiekünstler. Und bis jetzt funktioniert das wunderbar. Und wir haben uns auch zugesichert in der Lernzeit zu unterstützen. 

Und trotzdem vermiss ich die alten Leute. Hatte Gottseidank hier in Forst ein paar tolle Abende mit alten Freunden. Wie befürchtet ist nicht mehr viel mit den Kontakten zu den FÖJ-peoplen. Aber ich weiß wir haben uns nicht vergessen. Ich hoffe mal ein paar Gesichter am Aktionstag im Mai zu sehen. Es war einfach zu toll mit euch. Wie oft ich deswegen in Lachen ausbreche, wenn ich an die Seminare denke.Und leider kanns keiner ausser euch nachvollziehen. Ich steh allein da und in mir brodeln tausend Geschichten von unserer Zeit.

Ach, ja bevor ichs vergesse. Ich war im Fernsehen. Nennt mich Gott. Nein, im Ernst. Interessantes Erlebnis und bis heute hatte ich bei jeder Party in Forst mit mindestens einer Person ein Gespräch drüber. Naja, nicht wirklich Gespräch. Ich weiß nie, was ich dazu sagen soll. Der einzige Gedanke der bei mir rumschwirrt ist folgender: "Ach, du hast auch gesehen wie darüber rumheule, dass ich noch Jungfrau bin....." Ich bereue des Ding ja nicht. Die Doku kam gut an, ich hab noch mehr wunderbare Leute kennenlernen dürfen und außerdem die DVD gratis bekommen. Nur manchmal frag ch mich, ob ich nicht ob ich mich damit Leuten geöffnet habe, bei den ich des eigentlich nicht machen wollte. Im Internet ist man relativ sicher vor der älteren Forster Bevölkerung. Bei den Öffentlich-Rechtlichen wimmelt es nur von denen.

Familie

Ich hab ne ganze Weile überlegt, ob ich diesen Punkt mit reinnehme. Ich hab mich dagegen entschieden. Ich hatte vor ner Woche vor hier nen schönen Hassartikel über die Beziehung von meinem Bruder und mir hier rein zuhaun. Ich habs dann seingelassen. Ich merke einfach, dass die Empfindungen für meine Familie täglich in eine andere Richtung gehen. Mit meinen Eltern ist, dass das Gleiche. Hier spielt zuviel Zeug rein, dass ich nicht beschreiben kann und will. Familie ist und bleibt wunderbar und anstrengend zugleich. 

Was nun?

Ich könnte mir jetzt noch meine Lieblingsfilme und Lieblingsmusik 2010 ausdenken. Aber ich hab da garnichts. Bin zu sehr Massenkonsument. Selbst die Erleuchtung geht in der Reizüberflutung unter. Ich werde euch von meinen Kopfkino berichten. Vielleicht sogar noch im Januar. Und was lustig ist. Ich hatte letztens ein schönes Kopfkino über meine Wunschzukunft. Ein Sommerfest. Viele Bekannte
die mich begleitet haben. Irgendwo springen Kinder rum. Dabei ist auch meine 14 Jährige Tochter und mein 10 jähriger Sohn, der aus irgendwelchen Gründen von mir nur Chewie gerufen wird. Und am späten Abend sind bald die meisten Gäste weg. Ein paar gute alte Kumpels lauschen noch der Musik während sie auf Bänken sitzen. Und ich tanze mit der schönsten Frau des Abends. Sie trägt ein Sommerkleid. Und sie lächelt mich an und macht irgendeinen blöden Witz und wir lachen beide. Dann küss ich sie. Meine Frau.

Ach, da bist du ja Romantik! Sachen gibts. 

2011 wir kommen. Wir, die Freaks, die Nerds, die Hardcorer, die Mainstreamer. Wir die Individualisten, die sich in Gruppen zusammenfinden. Mögen die Höhepunkte der Vergangenheit, die Tiefpunkte unserer Zukunft sein. 

2 Lieder für euch. 
Nummer 1 ist das Lied, zu dem ich mit meiner Frau in unserem Garten getanzt habe. Nie haben die Sterne heller geschienen, wie in diesem Moment.


Und Nummer 2, weil man ein neues Jahr immer mit Death Cab for Cutie beginnen sollte.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Türchen Nummer 19

4. Advent. Erster Artikel einer FÖJ-Kollegin. Fine könnte einigen sogar bekannt sein. War mal mit mir in Forst zum Nachtrodeln und so. Ich war mal sogar kurzzeitig in sie verknallt, weil sie die Frau, die sich für Comicverfilmungen interessierte. Sie studiert nun in Cottbus und wohnt mit der tollen Steffie, einer weiteren FÖJ-Kollegin zusammen. Viel Spass!



„I am, what I am“!

Das ist wohl eher kein Advents-Weihnachts-Beitrag, aber es ist ein Beitrag und einer, der mich immer mal wieder beschäftigt.

Ich freu mich für all jene, die in dieser kalten Jahreszeit jemanden zum Kuscheln an ihrer Seite haben. Wenn man das Glück hatte wie ich schon vor der ersten Schneeflocke verlassen worden zu sein, kann man nur hoffen, dass es zum nächsten Winter etwas wird. 

Was für mich mit solchen Trennungen von lieb gewonnenen Menschen, die einen zwar mögen aber nicht lieben, einher geht, ist die Sinnkrise, die daraus entsteht. Die Antwort auf das „Wieso, warum, weshalb, was ist falsch an mir?“ sucht man schließlich immer erst bei sich. Und wieder mal steh ich alleine auf meinem Balkon und frage mich, wer bin ich, wer will ich sein oder bin ich die, die die anderen wahrnehmen und somit anders als ich denke?
Mein Problem an allem ist in den meisten Fällen, dass ich, wie man sagt, wohl keine Ecken und Kanten habe. Ich bin neugierig, interessier mich für alles, wenn auch nur um herauszufinden, ob ich mich damit weiter beschäftigen möchte. 

Schon in der Schule konnte ich alles gut, aber nichts besonders. Mathekönig, Deutschkenner, Geofreak, Sportass…das waren andere. Ich war überall 2. (außer Sport, da war ich immer eine der Letzten). Aber dafür wird man nicht ausgezeichnet. Ein zweiter Platz fällt keinem auf.
Mein Vorteil war, durch das große Interesse an allem, bin ich im Vergleich zu allen anderen Spezialisten leicht durchs Abitur gekommen.
Dann stand die Studienwahl an und ich stand vor einem Riesenproblem. Während andere sich freuten, endlich ihrem Talent und ihrer Leidenschaft nachgehen zu können, suchte ich ein Studium, bei dem ich auf möglichst wenig verzichten musste. Wer weiß schon, ob ich mich nach einem halben Jahr immer noch für das interessiere oder schon wieder für was anderes? Die Suche dauerte so lange, dass ich vorerst ein wenig mehr Zeit brauchte und deswegen ein FÖJ gemacht hab, in einer Einsatzstelle, die mehr als nur Besucherzentrum ist. Ich war Gärtnerin, Putzfrau, Hausmeisterin, Sekretärin, Naturschützerin, Köchin, Bäckerin, Pädagogin, Exkursionsleiterin, Seminarleiterin…Aber FÖJs sind zeitlich begrenzt und für die Ewigkeit ist das auch nichts, deswegen MUSSTE ich mich irgendwann entscheiden. Und ich hab es geschafft. Zurzeit studier ich Wirtschaftsingenieurwesen für Umwelttechnik an der BTU Cottbus. Wir sind cooler als die BWLer, weil wir nicht nur unseren Gewinn im Kopf haben und uns aufgrund von Desinteresse nichts anderes übrig blieb als BWL zu studieren (gibt vereinzelte Ausnahmen), sondern weil wir unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten einsetzen, um die Welt ein Stück besser zu machen. Wir können Wirtschaft genauso gut wie Naturwissenschaften und Technik. Und weil wir so toll sind, kriegen wir massig Geld. Voraussetzung wir überleben das Studium. Von den 160 Studenten sind nur noch 110 übrig und das Semester hat erst angefangen. Karrieretechnisch konnte ich meine Vielfältigkeit also gut unterbringen und mit viel Glück, Talent und ausreichend Fleiß, lässt es sich später damit gut leben. 

Aber persönlich bin ich kein Stück weiter. Wenn man allen Eigenschaften ihr Gegenteil gegenüber stellen würde, stünde ich wohl überall in der Mitte. Wenn ich mir meinen Freundeskreis betrachte, sind da alle Interessengruppen vertreten: politisch Aktive, politisch Uniteressierte, Ökis, kommerziell Orientierte, Metaler, Chartshörer, Indiehörer, Stubenhocker, Weltreisende, Nerds, Computerunbegabte, ruhige Menschen, schrille Menschen….Und überall gehör ich dazu, fast. Den Ökos zu kommerziell, den Kommerziellen zu Öko, den Ruhigen zu aufgedreht, den Aufgedrehten zu ruhig, den Nerds zu normal, den Normalen zu nerdig…Eben überall zweite. Nicht, weil ich mir irgendwelche Hintertürchen aufhalten will, aber ich kann mich nicht für eine Richtung entscheiden, weil ich mich nicht gegen alle anderen entscheiden kann. Und das ist das Problem. Richtig zugehörig fühl ich mich nirgendwo. Aber nur zu einer oder wenigen Interessensgruppe gehören und dafür andere aufgeben, will ich auch nicht. Manchmal ist Vielfältigkeit statt Gabe eben auch Fluch, und deswegen mal ein Hoch auf die Einfältigkeit, sie erspart einem manche schwere Entscheidung sowie scheinbare Beziehungen und weitere Trugschlüsse.

Aber so bin ich nun mal nicht, ich bin alles und von allem etwas und das auch gerne, mal mehr, mal weniger. Denn jetzt kommt die Situation hinzu, dass man mir den Laufpass gegeben hat mit den Worten:„Du brauchst jemanden, der so ist wie du!“ Das geht nicht. Gerade in einer Beziehung braucht es Gegensätze, damit man nicht zu viel Zeit miteinander verbringt und sich irgendwann langweilt. Schließlich will man auch was lernen vom anderen, andere Welten kennenlernen. Aber wer ist mein Gegensatz? Eigentlich nur jemand, der sich für nichts interessiert und zu Hause die Wand anstarrt. Da fällt mir nur Bernd das Brot ein…Da Brote mit den obligatorischen „Traumprinzen“ nichts gemeinsam haben, heißt es warten und singen, wie Gloria Gaynor es tat: „I am, what I am!“

 

KEKSesserin 


"Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!

Dienstag, 21. September 2010

Schlaflos

Lag gestern ne ganze Weile wach und hatte jede Menge wirre Gedanken. Weimar ist so gut wie klar. Meine Mitbewohnerin wirkt nett und Anfang Oktober werde ich nun umziehen. An sich ist alles geplant. Noch mal dickes Danke an meinen Paps fürs mitplanen und immer hilfsbereit sein.

Ihr seht, an sich ist alles in warmen Tüchern. Ich beginne also in nichtmal 2 Wochen  mit dem Studium. STUDIUM! Krass eigentlich. Ich bin gespannt. Und trotzdem lag ich gestern wach und erwischte mich wieder dabei wie ich an all die Sachen im vergangenen Jahr dachte.

Ich hab seit langem mal wieder hier in Forst wieder Zeit mit meinen GCC Jungs rumgehangen. Und ich habs richtig genoßen. Ich hab mal wieder gemerkt, warum ich diese Kerle so liebe. Gute Gespräche und viel gelacht. Und eigentlich hatte ich diese Zusammenkunft seit einem Jahr nicht mehr. Wir hatten mal um Weihnachten eine GCCP und die wirkte im nachhinein irgendwie erzwungen. Schade, aber mir haben die Tage hier wieder gezeigt, dass auch wenn wir 4 untereinander kaum Kontakt zwischendurch haben, sind wir nach kurzer Zeit wieder untereinander so vertraut wie früher.

Eine andere Sache an die ich gestern abend dachte, war die Äußerung von Erik, dass das FÖJ für ihn sein bestes Jahr war. Und manchmal erwische ich mich bei genau denselben Gedanken. Soviele großartige Persönlichkeiten kennengelernt. Soviele tolle Momente. Das erste Jahr weg von Zuhaus. Das erste Jahr halbwegs selbstständig. Paula, ich weiß dass du hier fleißig liest. Daher eine bitte an dich. Grüß die Leute in der Schule von mir. Egal ob die Crazyküchencrew, den gewitzten Silvio, oder die Ines im Büro. Grüß einfach Alle. Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich die Arbeit bei euch vermisse. Nein, ich vermisse nicht die Arbeit. Ich vermisse die Leute.

Ich lasse nun viele tolle Menschen hinter mir. Ich trete in das nächste Level, den nächsten Raum. Gerade bereite ich mich innerlich drauf vor, euch die ersten Tage in Weimar zu vermissen und mich für die Enttscheidung Studium zu verfluchen. Ich kenn das. Ich hatte das gleiche, als ich nach Eberswalde zog. Und nun will ich da eigentlich nicht wirklich weg.

Ich hab gestern ne Weile nicht schlafen können. Musste sogar Fix und Foxi Comics lesen, damit meine Augen schwer werden. Dieses Jahr will mir nicht aus dem Kopf. Auch wenn ich es manchmal möchte. Offen sein für das Neue. Klingt so verdammt optimistisch und will ich trotzdem nicht wahr haben.

Dienstag, 31. August 2010

Vorbei.

Heute meinen letzten Tag als FÖJler gehabt. Ein Abschied gehabt, der schön war und mir die Sache nicht leichter gemacht hat. Trotzdem richtig so. Ich muss und will neue Abenteuer erleben. Außerdem wollen ja auch mal andere FÖJ machen. Frischen Wind reinbringen. Tut gut.
So dann lest mal hier. Und ich grinse derweil die ganze Zeit. Schön wars gewesen und diese Schule wird nicht das letzte Mal von mir gehört haben! Hohoho... DANKE!


Donnerstag, 19. August 2010

Von Schlagfertigkeit und Wiederholungen im Leben

Erstmal was fürs Herz:



Hab gestern mit Robin gemeinsam 3 Kubikmeter Feuerholz von der Auffahrt in den Hof geschleppt und gestapelt. Also Robin hat gestapelt ich hab geschleppt. Boah, war ich danach durch. Zwischendurch hats schön gegossen. Besonders viel mir irgendwann auf, dass ich dieses Holz ja nicht mehr benutzen werde. Naja, und einmal geh ich aus der Einfahrt und irgendwelche Frauen brüllen links was. Ich dreh mich dahin und plötzlich hör ich rechts neben mir ein scharfes Bremsenquietschen und ein Typ stolpert gerade noch so von seinem Fahrrad. Und dann gehts los. Er schnauzt mich von wegen ich soll mich umschauen, wenn ich aus der Ausfahrt rauskomme und nicht nach Frauen gucken soll. Und ich reagierte wie immer. Ich sagte nix und schaute ihn ungläubig an. Und so zog er ab. Und er war keine 30 Sekunden lang weg, da vielen mir all die Antworten ein, die ich hätte geben sollen: "Alter, du fährst wie ein Bekloppter auf dem Bürgersteig, und dann sogar noch auf der falschen Straßenseite. Wenn einer hier mal im Recht ist, dann bin ich das. Also laber mich nicht voll und zieh ab." Von mir aus hätte er mir dann auch eine dafür geben können, Hauptsache ich hätte diesen Moment gehabt.
Es ist dieses alte Problem. Ständig von Stärke träumen, und wenn es nur die innere ist, aber dann in diesen Momenten versagen. Ich hätte mich ja nicht prügeln müssen, aber wenigstens mal die Fresse auf bekommen sollen. Ich wünsche mir mehr Schlagfertigkeit in diesen Momenten. Es geht nicht darum unverschämt zu werden, oder so. Aber ihm wenigstens die Fakten an den Kopf hauen. Naja, hat mich noch die Holzaktion über beschäftigt und dann war wieder gut.

Und nun bin ich dabei das Kapitel "FÖJ"  zu beenden. Die Woche ist in der Schule sehr entspannt. 5 Kinder, die ich vormittags beschäftigte und alle Lehrer in der Cafeteria, die das kommende Schuljahr planen. Guter Einstieg nach 3 Wochen Forst. Ja, ich werde die Leute vermissen. Auch meine WG. Ich werde nun mein nächsten Abschnitt angehen. Die nächste Mainquest starten. Ich geh studieren.

Medienkultur in der Bauhaus Universität in Weimar. Auf der einen Seite freue ich mich, weil es einer meiner Wunschorte war und ich mich für diesen Studiengang am meisten begeistern kann. Auf der anderen Seite wiederholt sich die Gefühlswelt, die ich schon vor einem Jahr hatte. Ich hab keine Lust auf den Stress. Immatrikulieren, Wohnung finden, Bafög beantragen, umziehen und was weiß ich. Ich will den liebgewonnen Alltag nicht aufgeben. Meine Freunde verlassen. In die Fremde ziehen, wo ich außer Julia niemanden kenne.

Das erste Wochenende, dass ich in Eberswalde verbracht habe, war ein Alptraum. Ich war wieder 8 Jahre alt und wollte wie damals, als ich bei Kumpels übernachten sollte, eigentlich nur noch nachhause. Ich war die meiste Zeit allein in der Wohnung. Ohne Internet. Ich hatte die ganze Zeit, den Gedanken: "Brich die ganze Sache einfach ab." Und dann kam der Kennlerntag vom LJR. Und ich wusste, dass dieses Jahr ein Abenteuer werden kann. Und es wurde eins. Unglaublich tolle Menschen habe ich dadurch kennengelernt. Viel Selbstständigkeit dazugewonnen. Und einfach jede Menge Spass gehabt.
Und so wird Weimar ganz bestimmt auch. Es wird anders werden. Aber auch toll. Da bin ich mir eigentlich sicher.
An sich sind diese Lebenswandelsachen schon toll, wenn da nicht die Übergangsphase wären. Dieser Abschied.

Ich will in diesem FÖJ noch unbedingt einen Abschiedsartikel auf den Schulblog hauen. Und ich will Paula eine AbschiedsCD brennen. Bin schon immer am Überlegen welche Lieder da rauf sollen.

Und natürlich Ärger ich mich ein bisschen, dass Potsdam zu versnobt ist, um mich aufzunehmen. So wirds leider keine ultimative Männer WG geben. Und auch so sind viele Leute, die ich kenne in Potsdam. Naja, gibt ja noch Semesterferien und so... hab ich gehört. Ja, es bleibt spannend. Definitiv. Aber bitte nicht zu spannend. Wenn ich Anfang Oktober in meinem Grün/Lila farbenden Zimmer sitze und die Strassenlichter von Weimar in mein Fenster leuchten. Dann werde ich wie so oft aus dem Fenster grinsen, "Danke" flüstern und mich schlafen legen.


I've Told Every Little Pumpkin from Mashed in Plastic on Vimeo.

Montag, 19. Juli 2010

Dieses eine Lied

Es gibt da dieses eine Lied, das begleitet mich seit ca 2. Jahren regelmäßig durch den Sommer. Es ist kein Sommerhit und auch nicht wirklich bekannt, aber jedes mal wenn ich es mir anhöre, kann ich nicht mehr still sitzen. Ich bin plötzlich voller Energie und geh darauf ab. Heute mal wieder beim einkaufen. Gleich scheinen mir alle schönen Frauen zu zulächeln und alle harten Kerle mich zu respektieren. Ich habs früher als Startmusik beim 1000 Meter Lauf gehört. Und man bin ich gespurtet. Wenigstens für 100 Meter. Mit diesem Lied bin ich der King. Jedenfalls fühle ich mich so. Dabei ist der Text eigentlich ziemlich zynisch. Aber dieser Beat, diese Energie. Prinz Pi wird immer wichtiger in meinem Musikkosmos. Ach, was rede ich. Ihr müsst hören:



Schon die Lache am Anfang. Ich imitier die immer. Und spüre förmlich die verwirrten Blicke der Passanten.

Doch diesen Sommer hab ich noch einen offiziellen Song des Sommers. Meine Hymne für dieses Jahr:



Durch diesen Film lieben gelernt:

via

God of War als Indiefilm. Und wirklich toll umgesetzt. Toille Darsteller, tolle Bilder.

Ich muss diese Woche noch "arbeiten." Arbeite in Anführungsstrichen, weil es so krass chillig ist. Letzte Woche baden gewesen, Shrek 4 geguckt (ein selten unnötiger 4. Teil) und 4 Gewinnt mit den Kids gespielt. Heute rudern gewesen. Morgen Familiengarten. Es ist wie ein kleines Geschenk, dass meine letzten Arbeitswochen garnichts mehr mit Schule zu tun haben und dafür mehr mit Kinderfreizeiten. Und dann ab Samstag Forst. Wahrscheinlich für 3 volle Wochen. Und nix wirklich geplant. Ausser Uniabsagen öffnen (kleiner Scherz....not!) und halt diese angestrebte Gartenparty machen. Mit Termin ist schwierig. Naja, wobei eigentlich nicht. Wenn die Mehrheit entscheidet. So wie eigentlich gedacht. Aber irgendwie ringe ich da gerade mit mir selbst. Dank Patrick. Geht man nach der Anzahl. Oder den Leuten, die man am liebsten mal wieder sehen will. Ach Fuck. Ich muss mehr unsympathische Menschen treffen...

Und nun noch ein Bild. Dank Stum... ihr wisst schon entdeckt und es passt einfach zu diesem Lied und wie es mir dann geht.

Montag, 12. Juli 2010

Eine Traileranalyse und noch ein wenig mehr.

Hab ich gestern abend bei Youtube entdeckt. Durch Zufall. Schauts euch an. Dann verlier ich noch ein paar Wörter drüber.



Erstmal das Positive: Death Cab for Cutie im Hintergrund und der Auftritt von Neil Patrick Harris. 2 Dinge, die ich auch einfach so mag. Und die nun leider Part dieses Films geworden sind.
Der Film an sich ist ja schnell analysiert. Im Grunde ist es ein Remake der "Die Schöne und das Biest" Geschichte. Sogar die Hexe kommt vor. Was mich am meisten stört: Selbst als "Beast" sieht der Kerl noch verdammt gut aus. Ein paar Narben, ne Glatze und so Silberäderchen machen für mich noch kein ausgestoßenen Freak.
Ich war noch nie ein Fan des Disneyfilms. Zugegeben, der hat eine gewisse Magie, die aber wahrscheinlich hauptsächlich Mädchen befällt. Aber ich denke, er schafft es mehr diese Liebe rüberzubringen, als es "Beastly" machen wird. Er versucht halt auf diesen Twilight-Zug aufzuspringen. Halt süßes Mädel und mystischer Typ, der sexy ist, obwohl entstellt.

Und nun zum Teil "Und sonst?"
Habe heute meine Bewerbung für Weimar in den Briefkasten geworfen. Hab bis um 2 Uhr Nachts an diesem Drecksmotivationsschreiben gesessen. Schreibt mal bitte 2 Seiten drüber, warum ihr irgend ein Fach studieren wollt, ohne euch in Phrasen zu verlieren. Wenns die Post hinkriegt, hau ich Mittwoch ne Bewerbung für Ilmenau rein. Hab mich da gestern spontan beworben, eigentlich nur aus reiner Liebe zu Hannes, weil er überlegt da hinzugehen.

Die Sonne geht mir langsam aufn Keks im Mangel des familären Pools und des unmenschlichen Transpiriens meinerseits. Ich schwitze und mir tun regelmäßig die Leute leid, die meinem Anblick im Zugabteil ertragen müssen. Wenigstens ist die Hortarbeit so entspannt wie erwartet. Wir fahren an Seen baden oder bauen unseren eigenen Pool im Sandkasten.
Und nun darf ich eine gute Freundin und FÖJlerin vorstellen, die auch den Weg vor die Kamera gefunden hat. Elena stellt das FÖJ bei Brandenburg Aktuell vor. Ach, die charmante junge Dame. Ist einer der Menschen, warum ich diesem Jahr so danke. Tolles Mädel, verbringe gerne die Zeit mit ihr und genieß die Gespräche. Und wegen Beitrag und so, mach ich sie jetzt einfach mal zum Friend/Freak of the Week. Lang ist der letzte her, aber ich hab diese Rubrik nie offiziell beendet.

Elena
aka
Ente, Baumbart
So dann hiernochmal der Link zum Beitrag. Ist aber nur ne Woche online. Also beeilt euch.

Und nun noch ein Lied. Hat mir der Axel gestern wieder schmackhaft gemacht. Danke Axel!


Grapevine Fires

Death Cab for Cutie | MySpace Musikvideos


Dienstag, 6. Juli 2010

Ein paar Impressionen.

Heute mal ein paar Fotos. Ein kurzer Einblick in meinen heutigen Tag. War gut. Muss ich schon sagen.


 "Es grünt so grün"

Ja, ich bin nun mal FÖJler und daher versuche ich mich auch ein bisschen an Botanik. Und so wachsen seit einiger Zeit auf meinem Hulkaltar ein paar kleine Konradepflänzchen. Sie sind kurz vor der Blüte. Und des macht mich schon ein bisschen stolz. Ach ja, Konrade gilt als Unkraut...



"What the...!"

Ich arbeite mittlerweile seit über 10 Monaten in Angermünde. Und trotzdem hab ich diesen tollen Laden mit dem noch viel tolleren Schild erst gestern entdeckt.



Hatten heute Hoffest und die jetzigen 6er wurden offiziell verabschiedet. Und einige Arbeitskräfte auch. Unter anderem ich auch. Keine Sorge ich mach ja noch bis Ende August. Aber jetzt halt schon offiziell. Und die 7 Klässler Mädels sind den Tag mit diesen Button rumgelaufen. Mein Hortleiter auch. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich gerührt war. Ja, es gibt sie noch. Die Schüler, die ich vermissen werde und die mich vielleicht mal wieder nach Angermünde zu einem Besuch in späteren Tagen verleiten...

Donnerstag, 24. Juni 2010

Team

Ich war heute mehrmals auf dem Weg vom Bahnhof zu meiner Wg kurz davor Tränen zu vergießen. Aber es wären keine Tränen der Trauer, sondern Tränen des Glücks gewesen. Ich war mit mir selber in ein Selbstgespräch vertieft über all das Glück das ich dieses Jahr hatte. Ich bin noch in dieser Schwebe. Eine Kollegin bezeichnete sowas als "Seminarnachwehen" und ich denke ich werde morgen auch noch davon betroffen sein. Ich werde sie genießen. Und nein ich meine nicht die Melancholie und das Nachtrauern.

Ich werde viele tolle Momente mit mir rumtragen. Von all diesen Erlebnissen. Wir sind mittlerweile eine Gruppe, die sich gegenseitig vertraut. Wir hatten einmal eine Feedbackrunde, wo man sich ehrlich kritisieren sollte. Und Theo kritisierte ehrlich und direkt, dass ich mir zu viele Gedanken über die Seminare mache und mir diese Melancholie nicht gut tut. Und er sagte es mit so einer Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, dass ich gerührt war. Und es half. Ich hatte so gut wie nie Kummer in dieser Zeit. Ich hab diese 3 Tage wirklich genoßen. Ich habe viel gelacht, habe Leute unterhalten und tolle Gespräche gehabt. Ich hab mich mit Tini geprügelt und es war wunderbar. Ich hatte keine Bedenken, weil sie ist wirklich fies beim Kämpfen. So mit Kneifen und so.
Wir haben uns Schlussendlich auf ein Unentschieden geeinigt.

Und ich will noch ein paar Worte zu Theo verlieren. Wenn man Theo das erste Mal sieht, wirkt er ernst, vielleicht sogar ein bisschen verbissen. Und beim ersten Seminar, dachte ich er wäre halt ein ernster Kerl, der ab und zu mal nen Spruch ablässt. Und seine Art gefiel mir irgendwie. Aber ich hatte Sorge ihn auf den Keks zu gehen. Doch ab den 2. Seminar, war mir bewusst, dass wir beide humortechnisch auf einer Ebene sind. Ich habe mich selten mit jemanden so schnell verstanden. Und so sind wir ab dem 2 Seminar meistens zu 2. durch die Gegend gezogen. Wir hauen uns mit Sprüchen zu, die kein anderer versteht. Und trotzdem nehmen wir uns auch ernst. Ich höre ihm interessiert zu wenn er vom Reenactment-Erlebnissen erzählt und auch wenn es um Gruppenthemen geht, werden wir wieder seriös... meistens. Tini meinte in der Feedbackrunde, dass sie merkt, dass Theo mir gut tut. Und sie hat so recht damit. Der Kerl ist großartig. Ich kann mit ihm stundenlang Mist reden und lachen und trotzdem ist er unglaublich gescheiht. Wenn wir in der Runde über Themen diskutieren, kann Theo meistens mitreden.

Und er hat in mir jetzt einen Wunsch ausgelöst. Erik, Theo und ich saßen mal rum und haben so davon gelabert, dass wir ja ne WG in Potsdam machen könnten, wenn wir da alle studieren sollten. Anfangs meinte ich es garnich so ernst, aber die Vorstellung gefiel mir. Und dieses Seminar hab ich gemerkt, dass Theo die Sache voll ernst meint. Er hat Bock mit Erik und mir zusammen zu wohnen. Und ich kann mir gerade nix tolleres vorstellen. Ich find es schon faszinerend, denn beiden zuzuschauen, wenn sie Kampftechniken austauschen. Ich hab mich in Potsdam beworben, aber da siehts von NC eher düster aus, aber selbst wenn ich in Berlin angenommen werde, hab ich kein Problem damit zwischen Berlin und Potsdam zu pendeln. Dass sind mir diese Jungs wert.

Als ich heute bei der Rückfahrt in die Gesichter blickte, waren die meisten Blicke leer. Als würden sie einfach die vergangenen Momente genießen wollen. Und mir gings ähnlich. Ich versank nicht in der Melancholie. Ich grinste aus dem Fenster und erfreute mich diesen gottverdammten Erinnerungen. Wir wollen noch ein Abschlussfest machen. Es ist noch in der Schwebe. Und ich weiß jetzt schon, dass es nicht an die Seminare kommen wird. Aber das ist klar. Und auch nicht schlimm. Und nun noch ein Danke. Ein Danke an den Landesjugendring und allen Teamern. Und ein dickes Danke an alle Seminarmitgliedern. Egal, ob sie nur ein Seminar dabei waren, ihr wart in diesem Jahr mein Highlight. Ihr habt mir Glück geschenkt. Boah, wie ich gerade grinse. Ihr seit einfach zu geil.

Für euch:
2 Zitate aus einem der besten Filme ever. In Gedenken an Frank Giering.

"Freundschaften sind wie Sehnsüchte. Toll, gross, absolut gigantisch. Und wenn sie dich erstmal gepackt haben, dann lassen sie dich nicht mehr los. Manchmal nie mehr."

"Weisst du was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenns so richtig scheisse ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle wo, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment."  


Und nun Musik. Hab ich heute beim Busfahren gehört, obwohl er mal Sommerhit war, hat er für mich echt Charakter. Gute Laune Leute! Lasst euch nicht  ownen von diesem Leben. 


hips dont lie

Emma | MySpace Video

Montag, 21. Juni 2010

bis dann

Morgen Seminar. Letztes Seminar. Ich freu mich und gleichzeitig ist mein Herz voller Wehmut. Fuck. Gerade mal 3 Tage. Ich will sie nutzen. Wirklich.

Montag, 31. Mai 2010

Tell me why i don´t like mondays



Boah, wasn Tag. Zurzeit sind ein paar Klassen bei uns auf Klassenfahrt. Das heißt weniger Kinder, aber leider auch weniger Personal. Und heute waren die wenigen Kinder, die da waren mal derbe aufgedreht. Da wurde ich mehrmals auf freundlichste Art auf meinen Körperumfang aufmerksam gemacht, da wurden "4-Gewinnt" Chips durch die Cafeteria geworfen und sich natürlich wieder im Sandkasten geprügelt. Und dabei waren wir nur zu 2. Zum Kotzen ey. Naja ab morgen verbring ich meine Arbeitstage für diese Woche in dem Wald mit den Vorschülern. Und des wird mit Sicherheit entspannter. Hoff ich mal...

So und nun noch ein anderes Thema. Ich erweitere meine Comicsammlung stetig. Ein recht kostspieliges Hobby und mein Fokus liegt auf Marvel Comics. Aber ab und zu suche ich mir Exemplare fern ab von Hulk und Co. Schon in der Schulzeit erzählte mir Henry von einem Comic namens "Scott Pilgrim." Ich sah mir Bilder davon an und fand damals diesen Zeichenstil befremdlich. Schwarz weiß und so. Aber dann hörte ich davon, dass er verfilmt werden soll und sah vor einigen Monaten den ersten Trailer. Der sah cool aus und so besorgte ich mir die ersten 3 Bände. Und was soll ich sagen? Ich LIEBE Scott Pilgrim. So charmant, liebevoll und witzig. Großartige Charaktere und ständig im Wechsel zwischen Liebesgeschichte und abgefahrenen Actionszenen. Und dann sah ich heute den neusten Trailer. Und ich erkenn soviel wieder aus den Comics und dass erfreut mein Herz ungemein. Ich hab noch ein "Must See" bei den Kinofilmen dieses Jahr. Scott Pilgrim vs the World. Ich freu mich!!



(via Fünf-Filmfreunde)

Mittwoch, 26. Mai 2010

Stressfrei

Ich hab gerade außerhalb meiner Arbeitszeit so gut wie keine Projekte und damit viel Freizeit. Und das ist nicht gut für die Tiefe dieses Blogs, aber ich finds gerade echt gut.Und so besteht mein Abend aus Alltagserledigungen und "Friends" gucken. Hab heute nen Rhababerstreuselauflauf gemacht. Schmeckt gut. Ich bin stolz auf mich.

Mein Wochenende in Forst war wiedermal schön und entspannt. Wiedermal gute Mischung aus Familie, Freunde und rumhängen. Und ich konnte mal den Showstar Wilhelm rauslassen. Danke an Björn für die Möglichkeit. Auch wenn ich die Vorbereitungen zu was immer hasse. Ach ja, hab auch Studienbewerbungen abgeschickt. Bis jetzt 4. Weitere Folgen ab Juni. Und nächste Woche bin ich auf Klassenfahrt. Mit den Vorschülern. Toben in der Schorfheide-Chorin rum. Aber kommen nachmittags wieder zurück. Also ist es eher ein täglicher Ausflug als eine Klassenfahrt.

Hab ich schon erwähnt, dass meine Nachfolgerin feststeht? Eine der ersten beiden Bewerberinnen ist es nun geworden. Schon komisch zu wissen, wer ab September da mit den Schülern quatschen, meckern, und verzweifeln wird. Ach man, werds doch echt vermissen, des rumsitzen mit dem Hortleiter und dann dusslig quatschen mit Schülern aller Altersklassen. Egal wie nervig und fies sie sein können, ich hatte mit jeden von ihnen tolle Momente. Oh man, des muss ein Abschiedsartikel werden. Aber der wird wahrscheinlich nicht hier verfasst. Mal sehen. Okay, nun noch ein Lied.


The Black Keys "Tighten Up"

The Black Keys | MySpace Musikvideos




NACHSCHLAG:
Der Film ist einfach zu gut um den euch vorentzuhalten:
Work from Michael Rianda on Vimeo.


Sonntag, 9. Mai 2010

Poison Ivy, du dumme Schlampe!

Diesen Gedanken hatte ich Freitag und gestern öfters als ich mich durch Massen von Brombeersträuchern schnitt. Der Aktionstag war weniger besucht als gedacht, nass und voll mit Drecksarbeit. Und trotzdem hats Spaß gemacht. Obwohl weniger als erwartet von meiner Truppe da waren, wars eine lustig motivierte Truppe. Die Arbeitszeit war aber nur auf 2 Stunden festgelegt. Natürlich konnte man noch länger arbeiten, aber schon am Abend fuhren die ersten wieder, und so verließ die meisten die Motivation. Abends gabs dann ne Liveband und mittelalteriche Tänze.

Ich mag keine Tänze. Dieses blöde Abzählen, Takt halten und die Formationen. Ich hab kein Problem damit, wenn Leute tanzen. Und so verzog ich mich zum Lagerfeuer, was auch zum Glück von netten Leuten umgeben war. Und so kam ich ins Gespräch mit FÖJ-Kollegen, die ich nur mal in Tettenborn gesehen habe. Später dann noch mit den Ehemaligen. Den dieser Aktionstag ist auch sowas wie ein Wiedersehenstreffen. Ältere Jahrgänge werden eingeladen und nutzen den Tag als Wiedersehen. Ich unterhielt mich mit ein paar von ihnen und die waren echt cool. Einer wollte sich in dieser kurzen Zeit keine Freunde schaffen, aber für Feinde reichte angeblich die Zeit. Seine Verabschiedung: "Ihr seid alle langweilig!"

Und die Anderen teilten meine Meinungen zu diesem FÖJ. Sie meinten es prägte sie ungemein, und dass sich hier Freundschaften entwickeln, die man nicht mit anderen vergleichen kann. Man sieht diese Menschen so selten und trotzdem ist man sich so schnell vertraut. Ich hoffe, dass dieses Vertrauen auch Jahre später da ist. Wenn ich mal ein paar von denen besuchen komme.

Die Nacht war mies. Hatte mein Zelt größer in Erinnerung. Aber es war eng, nass und außerdem gabs so ne nervige Nachtigall. Um halb sechs bin ich aufgestanden und hab mit dem Erik Pfandflaschen gesammelt. Und dann nach Frühstück wieder in die Brombeeren. Wenigstens haben wir des Kraut gleich verbrannt. Jaja viel Arbeit, aber auch viel Freude, obwohl einige Gesichter sich garnich oder nur kurz haben blicken lassen. Aber naja des wird schon. Mal sehen wenn ich so Himmelfahrt sehen werde. Axel, ich freu mich!

So wollt ihr noch ein Video/Lied? Ich schau mal:
Hab 2.
Für die Melancholie von der wunderbaren Kristin empfohlen bekommen:



Und nun noch von mir. Mehr so für die gute Laune. Naja vom Inhalt doch nich. Verdanke ich indirekt Martin. Bin durch seinen Blog auf Maeckes gestoßen und so auf die Orsons:

Dienstag, 4. Mai 2010

Mal eine kurze Anekdote...

Unterhalte mich in der Schule mit ein paar 3. Klässlern über aktuelle Filme. Wir kommen auf "Zahnfee auf Bewährung" zu sprechen. Und was haut ein Schüler zu dem Thema raus? "Der ist doch mit Dwayne Johnson. Der kriegt in seinen Filmen immer einen voll einen auf den Penis. Mit Football und so."

Ich hab ne Weile gebraucht um mir das Grinsen wegzuwischen. Und tatsächlich! Im Trailer kriegt er auch einen voll in die Eier.

Freitag gehts nach Gerswalde zum gemeinsamen FSÖJ-Aktionstag. Bin gespannt, wie Arbeitsmoral aussieht. Und wer mit mir in einem Zelt schlafen wird...

Und gerade gefunden:



Ich muss zugeben, wenn sie wirklich nur Buch "Wasser" von "Avatar-Der Herr der Elemente" verfilmen, dann sieht dieser Trailer mal garnich so schlecht aus. Auch wenn er nie die Tiefe des Anime erreichen wird.

Samstag, 1. Mai 2010

So.

Bin wieder zurück. Und eigentlich müsste ja jetzt ein herzergreifender Seminarbericht folgen. Aber ganz ehrlich würde ich mich wiederholen. Es war wieder toll. Theo ist ein toller Typ. Selten mich so gut mit einem Typen verstanden, den ich so selten sehe. Also wie gesagt, tolles Seminar. Gute Stimmung und sogar das Thema Energie hat mich wirklich beschäftigt. Und daher auch mal ein Kurzfilm mit dem Thema:


Und bevor es hier zur CO2 Diskussion kommt. Nehmt es als Umweltverschmutzung allgemein.

Und sonst? Heute gehts zum Micha, der macht ne Party. Ich freu mich auf viele alte bekannte Gesichter. Auch wenn ich noch in der üblichen Seminarschwebe bin. Könnte also ein bisschen schwierig werden. Und damit meine FÖJ-kollegen nich rummeckern, dass ich hier nicht genug über das Seminar schreibe, verlinke ich zu den alten Artikeln. Zum inErinnerungen schwelgen. Link 1, Link 2, Link 3. Und ihr lernt noch was über Atomenergie:



Und sonst? Ich merke, dass mir Frauen immer mehr den Kopf verdrehen. Keine Sorge ist nicht aufs Seminar bezogen. Ab wann endet ein nettes Gespräch und wo beginnt ein Flirt? Ich bin bei sowas so schnell überfordert. Manchmal rede ich mir soviel ein, wo nichts ist. Und manchmal verpasse ich die Chance, glaub ich zumindest. Alles komisch. Hätte mich nicht für die Randgruppe der Nerds entscheiden sollen. Wäre ich fussballer geworden, oder son Strend House Besucher. Aber dann könnte ich nicht diese ganzen Comics lesen! Hat alles 2 Seiten. Noch ein Lied? Ich schau mal....bittschön:



Und weil sie sonst meckert. Gruß an die Marie, die FÖJ-Bewerberin, die versucht ihre Übernahmechancen zu erhöhen, indem sie nett zum FÖJler ist. Obwohl sie mehr rummeckert als nett zu sein...

Letzter Satz auf dem Brief worin wir das Seminar bewerten sollten: Dieses Jahr ist ein Geschenk. Und das mein ich aufrichtig so.

Sonntag, 25. April 2010

On Tour

Bin ab Morgen wieder für ne Woche auf Öko-Seminar. Und natürlich freu ich mich wie Bolle. auf die ganzen Hoschis. Ich hab gerade ein breites Grinsen im Gesicht, und des liegt nicht nur am Seminar. Ach, ja.

Und für euch zum Zeitvertreib ein paar Videos:





Dienstag, 13. April 2010

Eberswalder Allerlei

Ich bin wieder in Eberswalde und wieder in der Arbeitswelt. Nebenbei muss ich noch ein Ökoseminar mitplanen und ich krieg schon jetzt Bammel, wenn ich dran denke, dass ich noch dafür ein Strategospiel und einen Vortrag über Atomenergie planen muss. Aber naja des wird schon. Ich werde mir Mühe geben.

Arbeit ist bis jetzt sehr entspannt. Ich bring die Küche zur Weißglut und der Hort ist nicht mehr so stressig, weil wir jetzt eigentlich nur auf dem Schulhof sind und die Kinder halt Löcher bis nach China buddeln. Oder Bälle auf Dächer schießen. Oder irgendwelche Kräutertränke aus Gras machen. Und ich überwach des Alles. Ho ho.... ne so is nich. Heute hab ich mitgebuddelt. Bis ich gemerkt hab, dass buddeln doch anstrengender ist, als ich es in Erinnerung hatte.

Kopftechnisch ist es nicht gerade spannend. Hab die Zukunft gerade ausgeblendet, dabei wollte ich mich jetzt eigentlich kümmern. Wegen Unis und so. Sonst merke ich, dass mir nur eine Sache fehlt. Ich hab Sorge, dass ich es mir nur einbilde, dass ich sowas brauche, dass es alles nur durch Filme und die Medien so auf mein Leben projeziert wird. Nervt mich gerade an mir selber, weils meinen Blick auf Menschen verfälscht. Blöde Hormone.

Ach wo wir gerade beim Thema sind. Bald kommen die ersten Bewerberinnen auf meine Stelle. Mal sehn wie so drauf sind. Und wie ich so drauf sein werde. Ob ich der schüchterne Trottel sein werde, oder doch der arrogante FÖJler, der sich diese Stelle hat erkämpft hat...

Und noch ein Nachtrag in Sachen Kick-Ass:



Hoffe es läuft.
Läuft nich. Daher HIER link zu nem noch funktionierenden Video.

Freitag, 2. April 2010

Eigentlich

Eigentlich wollte ich hier eine "Kick-Ass" Review schreiben, nachdem ich vollkommen geflasht aus dem Kino kam. Aber dann fand ich diese Kritik. Und sie erzählt genau das, was ich auch über diesen Film denke. Also einfach dort lesen. Erspart mir viel Arbeit.

Und eigentlich wollte ich gestern abend über mein jetziges Leben schreiben. Ich lief gerade von der Geburtstagsfeier meiner Köchin Anja zum Angermünder Bahnhof und hab über mein jetziges Leen und so nachgedacht. Im Vergleich zu anderen Leute ist es nicht wirklich spannend. Ich wohne in Eberswalde und nicht in Sydney. Ich arbeite in einer Schule und wander nicht durch halbe Kontinente. Während andere wahrscheinlich fette Outbackraves erleben, feiere ich den Geburtstag von Anja in einer Kleingartenanlage.

Wenn ich in manchen Momenten darüber nachdenke, komme ich mir richtig armselig vor. Aber gestern hab ich gemerkt, dass ich einfach gerade mein Abenteuer erlebe. Zu mir passt kein Outback, ich will kein Jetski fahren. Mein Abenteuer besteht aus Episoden wie, mit einer Blume in der Hand quer über Felder in Angermünde zu latschen auf der verzweifelten Suche nach einer Kleingartensiedlung.

Ich durchlebe gerade eine Zeit ohne großartige Wendungen, oder Überraschungen. Und trotzdem ist es unglaublich unterhaltsam und spannend. Aber ich kann euch hier nicht wirklich erklären warum. Ich könnte jetzt jede Menge von der Stimmung in der Küche von der Schule erzählen, von den Gesprächen mit FÖJ-Freunden in irgendwelchen Cafeketten, von den Gesprächen beim gemeinsamen Essen in der WG. Und trotzdem würdet ihrs nie so erleben können wie ich. Und deswegen fällt mir in letzter Zeit das Schreiben hier so schwer. Ich merke, dass ich euch nicht wirklich meine Welt nahebringen kann.

Mal sehn was hier noch bloggerisch wird. Ich denke ich werde mich in nächster Zeit ein bisschen allgemeiner halten, also nicht wundern. Mein Leben bleibt spannend. Also für meine Ansicht. Es ist halt alles ein bisschen unbeschreiblicher... oder so.

Donnerstag, 18. März 2010

Kraftlos

Ich war in meinem FÖJ selten so erschöpft wie heute. Ich merke wie meine Kräfte von Tag zu Tag schwinden. Und ich werde mir immer sicherer meine berufliche Richtung nicht in der Pädagogik zu suchen. Die Kinder sind dabei nicht dass wirkliche Problem. Viel mehr kotzt mich diese Verantwortung an. Du musst einfach beständig bei den Regeln bleiben, deine Augen überall haben und musst auf jeden falschen Umgang achten. Du musst die Kinder halt erziehen. Aber ich viel eher mit den toben, Blödsinn labern und einfach nur Spielgefährte sein. Natürlich mache ich des immernoch mit denen, aber halt fordert meine pädagogische Pflicht immer eine bestimmte Wächterposition.

Ich will aber eins klar stellen: Meine Einsatzstelle ist trotzdem immernoch Klasse. Kollegen sind wirklich toll und so. Es ist der Beruf an sich. Ich werde dieses halbe Jahr noch mit viel Spass beenden. Und natürlich auch mit viel stress. Es gehört nun mal dazu. Bin gerade dabei mir Unis für Kommunikations und Medienwissenschaften rauszusuchen. Die Zukunft macht mir keine Angst mehr. Ich bin nur derbe gespannt.

Entschuldigt bitte, aber aufgrund meiner Kraftlosigkeit werde ich nun diesen kleinen Artikel beenden. Morgen kommt Fine zu Besuch. Ich freu mich.

Mittwoch, 10. März 2010

Es klart wieder auf

Die ersten 2 Arbeitsstage nach dem Seminar waren wie zu erwarten echt semischön. Man ist noch voller Erinnerungen und Gefühle von dieser ergreifenden Woche, aber der Alltag ist unnachgiebig und fordert deine volle Aufmerksamkeit. Montag früh habe ich schlagartig für kurze Zeit alle Schüler gehasst. Die sind mir mit ihrer Art nur auf den Keks gegangen. Aber hey, dass sind Kinder. Ich fände sie wahrscheinlich ein bisschen weniger spannend, wenn sie immer brav wären.

Und mittlerweile hat mich der Alltag wieder. Zwar läuft noch Kontakt mit den FÖJ-kollegen und ich geh sogar mit ein paar morgen ins Kino, aber die große Melancholie ist verflogen. Ich denke, dass werde ich jedes Seminar durchmachen. Und solange es immer nur für ein paar Tage ist, finde ich dass noch vertretbar. Rumheulen ist okay, solange man daran noch irgendwann die Freude verliert.

Mein Knie macht mir langsam Sorgen. Ich habs mir ja beim NACHTRODELN irgendwie blöde verdreht. Und danach tats ein paar Wochen weh. Dann gings ein paar Wochen, aber seit dieser Woche schmerzt es nach ner Weile gehen ziemlich. Werde wohl wieder ein Bettwochenende machen und auf Besserung hoffen. Zu sehen ist nix und zum Arzt will ich auch nich. Des hab ich wohl von meinem Paps. Der ist der Auffassung, wenn was wehtut, erstmal abwarten und nich gleich zum Arzt rennen. Und eigentlich bin ich damit immer ganz gut gefahren. Aber anscheinend nicht diesmal. Aber wenn ich jetzt damit zum Arzt gehe, wird es wohl oder übel zu diesem Gespräch kommen:

" Und wobei haben sie sich so wehgetan?"
"Beim Rodeln, bin mit dem Bein hängengeblieben"
"Rodeln? Aber es liegt doch schon seit Wochen kein Schnee mehr? Sagen sie bloß, sie haben schon seit Wochen ein kaputtes Knie und kommen jetzt erst zu mir!?"
"Ähhhh... warn sie schonmal nachtrodeln? Ist echt ein Erlebnis......"

Und darauf hab ich keine Lust. Noch vertrau ich auf meine irgendwo verborgenen Wolverine- und Hulk-Regenerationskräfte. Ich geb meinem Knie noch 2 Wochen. Wenns dann noch schmerzt, gehts ab zum Doktor, unangenehme Fragen hin oder her.

Ach ja und ein Gruß nach Kanada. Nicht zu Hannes, HA! Naja auch zu Hannes, aber eigentlich zu Anne "Lutz" B. Ist da bei den Paralympics als Jungjournalistin und wird bestimmt die Behindertendopingszene aufdecken. Jedenfalls ein Gruß aus dem Kessel. Die Leser schließen sich da bestimmt an. Ich freu mich, dass die Sonne rauskommt und die letzten Chrushediceberge dahinschmelzen. So werde jetzt noch ne Runde mit Robin und Hund Lukas drehen. Und für euch noch ein Lied.