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Montag, 7. Februar 2011

Schnee- Ein Versuch der Kritik

Ich hätte eigentlich nicht gedacht mal einen Henry Film hier vorzustellen und auszuwerten, indem ich selber nicht mitspiele. Nun ja, nun ist es aber mal der Fall. Ich möchte euch heute meine Meinung zu Henrys neuestem Werk "Schnee"  nahebringen. Schließlich studier ich sowas. Also Henry, werde ja berühmt, weil dann weiß ich schon, über wen ich meine Bücher schreiben werde und wen ich in der Luft zerreissen kann.

Erstmal zur Handlung. Henry hat sie mal wieder auf seine Art kurz und knackig zusammengefasst: "Drei alte Freunde treffen in ihrer Heimat wieder zusammen und nutzen den Schnee dazu, sich noch einmal wie ein Kind zu fühlen. Sie gehen Schlittenfahren, albern herum und besuchen ihren alten Sportplatz, auf dem sie früher als Läufer gemeinsam trainiert haben." Und eigentlich reicht das auch völlig. Und damit zeigt sich auch ein Kritikpunkt, den ich den meisten Werken von Henry vorwerfe. Er versteht auf jeden Fall sein Handwerk bei Kamera, Montage und Sound. Aber er ist für mich kein Geschichtenerzähler. Henry macht Filme der Bilder wegen. Und eigentlich müsste man diesen Film auch vorwerfen, dass auch dieses Werk keinen Spannungsbogen aufwirft. Etwas, was ein gelungener Film für mich braucht. Aber bei diesem Film geht die Rechnung auf. Er benötigt keinen Spannungsbogen. Allgemein wirkt er bald eher dokumentarisch, statt dramatisch.


Die Bildkompensation ist diesmal toll. In früheren Filmen blieb Henry für mich zulang auf ein Bild fixiert, was der Handlung alles andere als gut tat. Auch diesmal sind einzelne Landschaftsaufnahmen zu finden, aber sie sind passend eingebracht und unterstützen, das Gefühl des Winters.


Die Musik find ich großartig. Als die Musik bei der Rodelszene einsetzte, fühlte ich mich an diese Little Miss Sunshine-Filme erinnert. Und ich mag die. Ich bin von Henry eher experimentelle und noch elektronischere Musik gewohnt. Es erfreut mich, dass er sich für simple Gitarrenmusik entschied.


Ich mag diesen Film wirklich. Und ich glaube ein wichtiger Punkt dafür sind die Darsteller. Vielleicht liegt es daran, dass ich sie alle auch im privaten Leben kenn und mag, aber für mich funktioniert diese Darstellerkonstellation. Tatjana ist unglaublich bezaubernd. Teddy ist einfach Teddy ohne dabei in irgendeiner Art an Ernsthaftigkeit zu verlieren. Marcel löst leider immer erstmal die Erwartung an einen Celle-Charakter aus. Doch er schafft es diesmal ihn ziemlich rauszuhalten. Mit kleineren Ausnahmen. Man merkt, dass Henry ihnen viel Improvisationsraum gelassen hat. Zum Glück hats  hier funktioniert. Sie schaffen es in irgendeiner Art eine Rolle zu spielen, ohne dabei ihren wirklichen Charakter zu verlieren. Nur in manchen Szenen wirkt das Läufermotiv mühsam reingebracht. Aber in den meisten Fällen schafft er es. Und dass finde ich so großartig an "Schnee." Es ist wirklich ein Freundschaftsfilm. Ich sehe da meine Freunde Tatjana, Teddy und Marcel und dadurch hat es für mich etwas persönliches und berühendes. Dieses Dabeiseingefühl wird noch durch die Idee unterstützt, dass sich die Darsteller selber filmen. Und obwohl ich meine Freunde da sehe, sehe ich auch die 3 Läuferfreunde, die sich seit langer Zeit wiedersehen. So ungezwungen und locker.

Wenn man Henrys Erstlingswerke wie zum Beispiel "Wohin" mit "Schnee" vergleicht, dann sehe ich wohlwollend, dass sich Henrys Stil weiterentwickelt hat. Er verliert an diesem kryptischen Aufnahmen und gewinnt an Unterhaltung. Und wenn er jetzt meint, du versuchst Äpfel mit Birnen, also Freundschaftsfilme mit Experimentalfilmen zu vergleichen, dann sage ich, ich beziehe mich hier auf dein filmisches Gesamtwerk und da ist eine deutliche Veränderung, und für mich persönlich Verbesserung, zu beobachten.

Und nun schaut ihn euch selbst an. Für euch von Henry: "Schnee"


Handlung - "Schnee" from Henry Herkula on Vimeo.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Türchen Nummer 8

Heute darf mal der Henry was schreiben. Der Typ, der so vielschichtig ist, dass er 2 Blogs benötigt um seine Persönlichkeit in Artikeln festzuhalten. Viel Spass!


"Hulk, das Musical"



Zu Weihnachten darf natürlich auch der Hulk auf diesem Blog nicht fehlen und da ich weiß, dass Wilhelm ein großer Freund von Musicals ist, möchte ich euch dieses wunderbare Video der Comedytruppe Captain Hippo vorstellen. Viel Spaß damit!


 "Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!

Samstag, 17. Juli 2010

Stumble ich verfluche/liebe dich

Wahrscheinlich wird dieser Blog sich zu einem reinen Contentblog entwickeln. Und Schuld daran ist einzig und allein, dieses miese, weil so großartig und verlockend, Add-on für Firefox mit dem Namen Stumble.So simpel und so gut. Man Anfang seine Interessen an und dann schickt einen Stumble mit jeden neuen Klick, auf irgend eine Seite, die einen möglicherweise interessieren könnte. Und man, was findet man da für Schätze. Die letzten 2 Einträge entstanden durch Stumble. Dieser hier auch. Es ist gerade die Euphorie, die man durch dieses neue Ding hat. Ich will sie hier mit euch teilen. Keine Sorge, es wird sich wieder legen und ich bringe auch mal wieder bessere und interessantere Artikel. Ich zeig euch ja nicht alles. Aber manchmal sind Sachen dabei, die kann ich einfach nicht für mich alleine haben. So wie diesen Film hier:


Crater Face from Skyler Page on Vimeo.

Ach, wie ich eigentlich zu Stumble gekommen bin. Leset hier. Danke Axel. Und was ich nun wieder durch das Archiv weiß: Ich hab ja in den Kommentaren von Xesier mal so gerockt. Unglaublich.

Dienstag, 13. Juli 2010

Ja, es ist mir sogar einen Artikel wert.

Henry hat sich nun offiziell von den Bloggern und Lesern verabschiedet. Aber er hat uns, und ganz besonders mir, ein großartiges Geschenk gemacht.

Er hat die Tore zu den Xesierverliesen geöffnet. 2 Jahre pure Jugendschreibkunst. Ich freu mich ehrlich. Tolle Artikel, noch tollere Kommentare, zeitweise richtige Flamewars. Ich liebe es.

Und nun noch ein Abschiedsgruss vom Kessel aus an Henry. Möge er viel Spass haben auf seiner Reise. Ich gönne und wünsche es ihm vom Herzen!





You got a talent don't you know?
You're more talented than you know
And you give it a shot
And give it the time
And be surprised how far it goes

Sonntag, 14. März 2010

Gastautor/ Wir haben doch verdammt noch mal, nie darüber nachgedacht ...

Der Meister besucht den Tempel des Lehrlings. Dieser Satz ist für mich schönste Metapher für den Gastauftritt von Henry auf diesem Blog. Er fragte mich gestern, ob er bei mir einen Artikel veröffentlichen könnte und nach kurzem Zögern sagte ich zu. Ich mache eine Ausnahme, weil eigentlich hatte ja Henry mit der befristeten Stilllegung von Xesier auch seine Möglichkeit des Bloggens niedergelegt. Ich hab kurz überlegt ihm diese Bitte abzuschlagen, einfach um damit meinen Missmut über den eingeschläferten Blog zu zeigen. Aber Henry ist nach all den Jahren immernoch ein Lehrmeister in Sachen Blog und Nerdkram. Und natürlich ist er in erster Linie mein Freund. Vor ein paar Jahren schrieb ich auf seinem Blog. Heute schreibt er mal auf meinem. So schließt sich der Kreis. Und nun viel Spass beim Lesen.

Wir haben doch verdammt noch mal, nie darüber nachgedacht ...

Funktionieren Animes als Realfilme?


Früher war alles einfacher, und besser. Ich kam um 13:00 Uhr nach Hause, ich schaltete im Wohnzimmer den Fernseher an, nahm das leckere Essen, was mir meine Oma hochgebracht hatte und schaute für circa drei Stunden den einzigen Sender, der für mich zu dieser Zeit etwas bedeutete: RTL2. Und obwohl ich nicht mit allen Sendungen etwas anfangen konnte (Big Brother wird ja aufgrund einer Raum-Zeit-Störung merkwürdigerweise heutzutage immer noch ausgestrahlt), so war ich dennoch von diesen merkwürdig kantigen Figuren mit den großen Augen, die uns Vampy, später Be und letztendlich dann Pokito präsentiert haben, absolut fasziniert. Keine Frage, ich spreche natürlich von Animes.

Und ich weiß, es mag wie ein schlechtes Klischee klingen, aber der erste Anime, den ich wirklich bewusst wahrgenommen habe, war Pokémon. Ja, ich war einer derjenigen, die mit Ash Ketchum aus Alabastia mitgefiebert haben, als er das erste Mal auf Rocko traf, den Quellorden überreicht bekam, obwohl er Misty nicht besiegt hatte und schließlich dann auf dem Indigo-Plateau gegen Richie in einem Freundschaftsduell verlor. Ich war dabei gewesen. Ja! Und ab diesem Moment gab es für mich nichts Schöneres, als mir die Zeit mit Animes zu vertreiben.

Sailor Moon, Dragonball (oh ja), Ranma 1/2, Wedding Peach, DoReMi, Shin Chan, Inuyasha, Yu-Gi-Oh!, One Piece, Digimon, Beyblade, Kickers, Captain Tsubasa, Detektiv Conan, Duel Masters, Monster Rancher, Dr. Slump, fucking Hamtaro, Jeanne, die Kamikaze-Diebin, Mila Superstar, Pretty Cure, Prinzessin Erdbeer, Flint - Der Zeitdetektiv und Shaman King. Und das waren nur die Serien, die regelmäßig auf RTL2 liefen. Wenn man den Einfluss von Viva, MTV, Tele5 und Animexx noch dazu nimmt, dann hatte man Zugriff auf ein schier unglaubliches Angebot an gut ausgearbeiteten Zeichentrickserien, die zwar in einigen Fällen auch versucht haben, uns immer und immer wieder das Gleiche zu verkaufen, aber es trotzdem geschafft haben, dazu noch eine packende Handlung zu erzählen. Und obwohl ich ebenfalls ein großer Fan von amerikanischen Zeichentrickserien war, so kamen mir Animes trotzdem immer etwas besser vor.

Ich glaube, das liegt daran, dass die meisten amerikanischen Serien versuchen die Handlung mit bekannten sich selten ändernden Figuren zu erzählen, während bei asiatischen Produktionen am Anfang meist schwache Helden stehen, die sich erst im Verlauf der Serie beweisen müssen. Beide Varianten funktionieren natürlich auf ihre eigene Weise und man kann mit ihnen glücklich werden. So bieten amerikanische Serien durch ihren Ansatz die Möglichkeit, die Folgen häufiger anzuschauen, da die Charaktere nicht fest an einen bestimmten Punkt in einer Geschichte gefesselt sind. Das sieht man zum Beispiel bei South Park, den Simpsons, Family Guy, Familie Feuerstein oder auch bei Scooby Doo, bei denen die Charaktere sich so gut wie nicht verändern und ein Hinweis darauf meist für die Handlung unwichtig ist. Man kann sich also vollständig auf die entsprechende Episode konzentrieren und muss nicht überlegen, in welcher Hinsicht sich diese Folge auf die restliche Geschichte auswirkt.

Im Gegensatz dazu stehen viele asiatische Produktionen, die Charaktere in den Vordergrund stellen, die eine starke Umwandlung durchmachen. Dragonball, Kickers, DoReMi oder Mila sind perfekte Beispiele dafür, wie ein schwacher Protagonist oder eine schwache Mannschaft durch äußere Einwirkungen und Konflikte zu einer starken Person oder Team heranwächst. Diese Art und Weise führt uns viel näher an die einzelnen Personen heran und lässt uns starke Sympathien für ihre Anstrengungen empfinden. Das ist es auch, was mich letztendlich so sehr von Animes überzeugt hat. Die Gefühle und Emotionen, die sich in den gezeichneten Gesichtszügen widerspiegelten, sind einfach nur unfassbar gut.

Mich haben die packenden Geschichten und die unvergesslichen Charaktere der Animes deshalb nicht mehr losgelassen und heutzutage kann ich gar nicht mehr genug davon bekommen. Trotzdem fange ich hin und wieder an zu träumen und frage mich dann, wie es wohl wäre, wenn man diese Einzigartigkeiten, die mir so viel Freude bereitet haben, als etwas umsetzt, das noch wesentlich realer wirkt und vielleicht sogar Menschen erreicht, die sich noch nie mit Animes auseinandergesetzt haben? Ja, was wäre es, wenn man so unvergleichliche Serien wie Dragonball, Cowboy Bebop oder Samurai Champloo vielleicht als Film umsetzen würde? Bekämen diese genialen Anime-Serien dann mehr Zulauf und könnten sie einige Menschen vielleicht über die Darstellungen hinwegblicken lassen, die diese zuvor abgeschreckt haben?

In vielerlei Hinsicht bieten sich Anime-Serien für eine Filmumsetzung an. Es gibt in den meisten Fällen einen starken Protagonisten, eine umfassende ausgearbeitete Welt und einen recht leicht verständlichen Plot. Und gerade heute in einer Zeit, in der es Comicverfilmungen mehr und mehr schaffen Millionenbeträge auf die Konten von Produktionsstudios zu spülen, fragt man sich natürlich, warum es noch keinen großen Anime-Umsetzungs-Hype gibt. Ich denke, dass dafür zwei wesentliche Gründe verantwortlich sind. Zum einen sind Animes oder eher noch Mangas eine asiatische Variante des Comics und deshalb prädestiniert dafür auch auf dem asiatischen Markt angeboten zu werden, in dem sie einen viel größeren Einfluss haben. Zum anderen besitzen aber auch die meisten westlichen Produktionsstudios wenige Rechte an Animes und haben auch sonst wesentlich weniger Kontakt mit der asiatischen und allgemein der Comic-Buch-Kultur. Selbst der heutige amerikanische Comic-Film-Boom ist erst mit Spider-Man wirklich groß geworden.

Dennoch würde sich der Blick über den pazifischen Ozean sicherlich das ein oder andere Mal lohnen, denn im asiatischen Raum kranken die Filmumsetzungen der Animes häufig an abgehobenen und viel zu kleinen Aufnahmen. Tatsächlich arbeiten zurzeit sogar zwei große Studios an Umsetzungen zu einem Cowboy-Bebop- und einem Akira-Film und ich bin natürlich Feuer und Flamme, wenn es darum geht, Informationen zu diesen Filmen aufzusaugen. Trotzdem bleibt das eher verdeckt, die meisten Menschen interessieren die Umsetzungen nicht und dementsprechend gibt es auch wesentlich weniger Öffentlichkeitsarbeit als diesen großartigen Animes vielleicht zustehen würde.

Doch vielleicht sollte man noch ein wenig tiefer gehen und fragen, ob es denn unbedingt so sinnvoll ist, einen Anime als einen Realfilm umzusetzen. Im Grundsätzlichen halte ich das heute für einen Fehler, lasse mich aber trotzdem immer gerne vom Gegenteil überzeugen. Ich denke, dass Animes durch ihren Zeichenstil und auch durch ihre Einfachheit in einer Filmumsetzung so viel Charme aufgeben würden, dass die Realität alles, was den Anime gut gemacht hat, verschlucken würde. Und damit stehe ich ja auch nicht unbedingt allein da. Wie ich schon angesprochen habe, kranken viele Anime-Umsetzungen an einer weniger guten Produktionsqualität, aber habt ihr euch eigentlich schon einmal überlegt, was es bedeutet, wenn man beispielsweise Pokémon als einen realitätsnahen Film umsetzen müsste?

Wir haben doch verdammt noch einmal, nie darüber nachgedacht, dass Tiere, die Elemente aus ihren Rachen spucken können und die ständig in Kämpfe verwickelt sind, doch auch irgendwie gefährlich für Menschen sein könnten. Auch haben wir nie in Frage gestellt, dass ein zehnjähriger Junge auf Weltreise geht, um andere Menschen mit Tierkämpfen zu besiegen, um letztendlich nur an einem weiteren brutalen Tierkampf-Turnier teilnehmen zu können. Wir waren doch so unschuldig, verdammt. Aber nein. Das wäre nur ein Beispiel für die Probleme, die auftreten würden. Auch die Welt von Dragonball ist so gut wie nicht umsetzbar. Es würden so viele Witze einfach nicht funktionieren, weil diese allein auf der Naivität und Unschuld der Zeichnungen und Charaktere beruhen. Würde man wirklich einen Dragonball-Film (ich meine einen richtigen) drehen wollen, dann müsste man sich auf so viele Dinge konzentrieren, dass darunter wahrscheinlich die gesamte Handlung leiden würde. Und wem wäre damit geholfen?

Ich denke letztendlich, dass viele Filmumsetzungen von Serien darunter leiden, dass einfach zu wenig Platz für eine ausgewogene Einführung und eine spannende Geschichte vorhanden ist. Da bilden Animes mit ihren verwobenen Handlungssträngen sicherlich auch keine Ausnahme. Dennoch wünsche ich mir in meinem Herzen einfach auch einmal einen bombastischen Film, der die Helden meiner Jugend in eine Welt transferiert, die wesentlich näher an der Wirklichkeit ist, als Zeichentrickserien jemals sein können. Aber wer weiß, wo uns die Zukunft der Comic-Verfilmungen noch hinführen wird. Vielleicht werden ja Cowboy Bebop und Akira riesige Erfolge und ermöglichen auch andere Filmumsetzungen. Wirklich daran glauben, kann ich aber noch nicht.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Gastautor/ Who is it?

Okay, neues Experiment. Ich hab nen Gastautor. Matti wurde heute von der Muse geküsst und hat seine Gedanken in diesen Text reingesteckt. Viel Spass.


Who is it?

Hommage an “Was vom Leben übrig bleibt”


Ja, wer ist dieser Kerl? Der kleine, der mit den dunklen Haaren? Kennt ihr ihn? Ich finde, sein Blick wirkt immer sehr konzentriert. Er scheint wohl das Beste aus allem herausholen zu wollen, meint ihr nicht?

Also ein sehr strebsamer Mensch, der Henry!

Ich frage mich, woher nimmt er nur immer diese Kraft? Eine Antwort steht, da bin ich mir sicher, in dem Artikel “Was vom Leben übrig bleibt”.


Sollten wir nicht alle ein wenig inneren Konflikt aufbauen, um unseren eigenen Antrieb zu haben? Waren es nicht bis jetzt immer die Eltern oder die Lehrer gesagt haben “Mach was aus dir!”? Ist es dann jetzt so falsch, an einem Wendepunkt im Leben, mal in sich hineinzuschauen? Was übrig geblieben ist, was neues dazugekommen ist…. Während der Schulzeit: “Ich hab’ keine Zeit für ‘ne Freundin!”…. Die Zeit ändert sich, andere Prioritäten werden gesetzt… Jetzt: “Will ich überhaupt eine Freundin?”

Antwort: - “Hey, wenn du eine Freundin bekommen solltest, dann sterbe ich.

[…] Ich bin doch dein wirkliches Ich.“

- “Auf der anderen Seite steht ein Junge, der sich nach einer Freundin

[…] sehnt.“



Beide Antworten unterschiedlich, aber von einer Person, oder besser: von einem Menschen. Ein Mensch…. Ein fühlendes Wesen, das viel, aber doch auch nichts weiß. Woher soll es dann sein eigenes Inneres verstehen? Aber eigentlich…. Eigentlich kennt man sich doch….

“Jedenfalls DÜRFTE diese Situation mein Leben derzeit am besten beschreiben.“

Also doch nicht! Man ist sich einfach nicht sicher…


Also, wer ist das da oben denn nun? Standartherangehensweise eines Schülers:

Google -> Henry Herkula….

Ergebnis: Mehr als 40 Seiten zu Henry, mehr als 30 Bilder von und mit Henry….

Schlussfolgerung: Der muss ja schon einiges auf die Beine gestellt haben. Der scheint wohl schon in seiner Region BERÜHMT zu sein. Immerhin hat er schon ein Buch geschrieben.

Und mehrere Filme hat er auch gedreht… GENIAL!

Oh man, dann muss er ja wirklich viele Freunde haben, die ihn SCHÄTZEN und ihn als einen GROßEN Menschen betrachten, die ihn als besonders ANSEHEN.


Sie haben bestimmt viel von ihm gelernt.

Auch ein sehr schlauer Mensch, dieser Henry!

Da fällt mir ein… gelernt…. Ich hatte heute Mathe Vorlesung. Der PROFESSOR ist ein kleines bisschen VERRÜCKT, weil er zwischendurch unpassende, aber lustige, Sachen erzählt. Aber genau diese Art von Professor ist mir auch am liebsten. Euch auch?

Aber manchmal, manchmal muss man auch einfach mal auf irgendetwas scheißen! Ich meine, es kann ja nicht immer alles PERFEKT sein, oder? Bist du dir sicher?

“…ich bin mir […] nicht so sicher, ob ich das überhaupt sein will.“


Das passt auch überhaupt nicht zum Mensch-Sein. Keiner ist perfekt. Gut, die Mehrheit ist auch nicht wirklich glücklich. Aber mir reicht meistens trotzdem ein “Ich bin Zufrieden”. Solange man auf das Leben agiert und nicht reagiert, liegt es doch bei jedem selbst, etwas daraus zu macht. Das Beste aus allem machen. Den Höhepunkt von einem mit dem anderen verbinden. Oder einfach mal die Erde sich drehen lassen und wie von Drogen besessen, alles um sich herum vergessen. Oder aber mal die Tastatur weglegen und neuen Gesichtern und Eigenschaften seines Ich’s Raum zum entfalten geben. Alles in Grenzen, aber so, dass alle Seiten eines Menschs zufrieden…. GLÜCKLICH… sind. Die Suche nach dem Mittelweg erweist sich öfter als erfolgreich, als die Suche nach dem Ausweg. Wie lautet ein buddhistischer Spruch so schön: “Hast du ein Problem, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht Lösen, mache kein Problem daraus.” Steckt da nicht ein Fünkchen Wahrheit dahinter? Muss man denn immer kreativ sein. Gibt es überhaupt Kreativität ohne eine Phase des schöpferischen Tiefpunktes? Existiert Glück ohne Pech?


Das gilt es zu erforschen; neue Wege zu gehen, gemeinsam, aber auch zu zweit; sich selbst entdecken und verändern; Fortschritte machen und Pausen einlegen; Nerd sein, Emo sein, “…[von] unbekannten Mädchen angesprochen werde, die [DICH] interessant finden und die mit [DIR] echt coole Gespräche führen“, einsam sein, sich erinnern, Träume platzen lassen und Neues schaffen…. All das gehört zum Leben; all das ist das, “Was vom Leben übrig bleibt.”!


Viel Erfolg und

DANKE Henry!!!

Sonntag, 18. Oktober 2009

XESIER - WTF?!

Heute hat Xesier seinen 2. Geburtstag und ich hab zu ner Aktion aufgerufen. Bin gespannt wer daran so teilnehmen wird. Je mehr umso toller. Nagut kommen wir zu meinem Post. Über Xesier.

Ich war in der 11. Klasse das erste Mal auf Schnurrbart.de.irgendwas. Und da sah ich ein Foto von Henry, dem merkwürdigen Typ, der mit mir Geschichte und DSP hatte. Aber naja ich wusste noch nix was Blogs oder so sind und hatte auch kein Interesse daran. Ein Jahr später kam ich auf Xesier.de weil mir Henry in Geschichte mal davon erzählte. Ich fand ein interessantes Thema und schrieb nen Kommentar. Und Henry antwortete mir. Und wir diskutierten.

Wenig später fragten mich Henry und Marco, ob ich nicht auch mitmachen wolle. Ich sagte zu, denn ich will ja berühmt werden, notfalls übers Internet. Loisa, die ich kaum kannte, Robin, den ich kannte, Olli, den ich gut kannte, Axel, den ich noch gut kennenlernen sollte und mein Feind Martin waren auch am Start. Es gab wöchentliche Sitzungen im Snack Point und irgendeiner wurde von Henry dazu verdonnert einen Vollartikel zu schreiben. Mir ist bis heute der Sinn dieses Vollartikels schleierhaft...

Und ich schrieb Artikel. Selten, viele halbgar, aber manche mag ich heute noch. Ich entwickelte so was wie einen Schreibstil. Das mochte ich an Xesier. Jeder schrieb auf seine Art und Weise. Henry häufig sehr klar formuliert und meistens sehr sachlich. Marco schrieb über persönliche Erlebnisse und experimentierte auch gerne. Olli zeigte meistens Fotos, Martin schrieb schon immer mit viel Herz und Loisa meistens sehr extravagant und manchmal ziemlich strange.

Und genau das machte und macht das Projekt Xesier aus. Es ist ein Gemisch aus verschiedensten Projekten und Schreibstilen. Xesier hat schon viel durch. Revolutionsversuche, Aufstände aufgrund von Artikeln und natürlich Besetzungswechsel. Vom alten Team sind nur noch 3 Leute über. Henry hat sich natürlich neue Leute ins Boot geholt. Sie sind ziemlich jung und auch nicht so schreiblustig. Aber dass ist okay. Wir fingen ja auch erst im Alter von ca. 17 Jahren an Artikel zu schreiben und uns darüber Gedanken zumachen.

Auch ich verließ Xesier. Henry räumte auf und jeder, der nicht regelmäßig schreiben wollte wurde gekickt. So ließ ich mich kicken. Im Nachhinein betrachtet vielleicht zu leichtherzig. Ich machte mir nicht viel draus. Wenig später machte ich mich selbstständig wie schon Marco und Loisa davor. Henry hat mich manchmal gefragt, ob ich nicht wieder zurückkehren will. Und ich stell mir selber manchmal die Frage. Aber im Grunde habe ich mit meinem Kessel mein eigenen Blog gegründet und dass ist gut so. Er ist zu einer Onemanshow geworden. Und damit bin ich zufrieden.

Mittlerweile ist es still um Xesier geworden. Keine Skandale mehr. Martin schreibt nur noch selten, ähnlich wie Marcel und Henry meistens nur über Musik oder seine Filmprojekte. Die sind natürlich großartig. Und trotzdem würde ich mir wünschen, dass Xesier wieder zu so einem Schmelztiegel von verschiedenen jungen Autoren wird. So wie ich ihn in früherer Erinnerung habe. Aber noch heute wird Xesier von Bloggern geschätzt. Und zwar nicht nur von Leuten aus der näheren Umgebung, dass unterscheidet ihn von den meisten Onemanshow-Blogs.

Xesier ist ein Teil meines Lebens. Virtuell wie auch reell. Ich habe dort viel in From von Artikeln verarbeitet und gelernt. Und ich habe neue Menschen kennengelernt, die ich nie vergessen will.

Danke, liebes Xesier. Für soviel. Auf noch viele Jahre weiteres Gezanke über dich und mit dir.

Edit:
Der alten Zeiten wegen:



Und noch ein Tipp: Schaut auch "Celles Corner - Ein Blick zurück" an. Das LUSTIGSTE was Henry je abgeliefert hat. Vielleicht muss man davor die erste Folge "Celles Corner" gucken, aber ich denke das ist nicht zwingend. GROßES KINO!

Mittwoch, 23. September 2009

Schwierig, Schwierig

Ich weiß ihr findet Alltagserzählungen interessanter als meine Serien like "Freak of the Week", aber leider passiert hier nicht so viel. Bin halt viel auf Arbeit und komme dann Abends nachhause. Dann manchmal noch einkaufen, Wäsche waschen, was zu Essen machen, duschen und dann ab ins bett. Und das 5 Tage die Woche. Natürlich mach ich auch des öfteren mal was mit meinen WGjungs zusammen. Sei es 2 MannLANs oder Filmabende. Aber im großen und Ganzen hab ich nen geregelten Tagesablauf. Bis jetzt finde ich es nicht schlimm.
Ich hab noch nicht viel gesehen von Eberswalde. War nie hier auf Disse und hab dass eigentlich auch nicht vor. Hab ich ja auch nich in Forst gemacht. Ihr seht, es ist nicht einfach neues und spannendes in diesen Blog zu schreiben.

Das Studium hier fängt an und deswegen gibts nun neue Gesichter im Wohnhaus und auch öfters auf den Straßen. Auch einer meiner Mitbewohner ist jetzt ein "Erstie". Durch ihn komme ich halt in Kontakt mit anderen Leuten hier.

Und sonst? Ich freu mich aufs Wocheende, auf die 2 Geburtstagspartys, auf die Seminarfaht mit Axel und ausf mal hier rauskommen.
Henrys Kurzfilm ist Schick. Er gefällt auch Robin, meinem Mitbewohner. Ihm gefällt auch "Wilhelms Corner".... he he....
Und noch ein Liedchen. Ach,ja Musik. Mein Mp3 Kumpel hat viel neue Musik, werde nochmal ausführlich wieder drüber schreiben. Ist zurzeit echt ne geile Mische.
Und jetzt das Liedchen. Das Lied geht mir immer durch den Kopf, wenn ich mit schönen Frauen am Bahnsteig warte.

Montag, 7. September 2009

Eigenlob stinkt!

Nicht aber in diesem Falle. Henry hat Wilhelms Corner online gestellt und ich lade euch ein, sich dieses Meisterwerk mal anzusehen. Ich weiß nicht viele Gags sind gut und man sieht, dass ich in meinem Leben meine Haare oft verunstalten konnte. Und trotzdem bin ich stolz drauf. Ursprünglich nur ein Geburtstagsgeschenk für Henry, kam es sogar später auf die "Celles Corner" DVD. Okay hier, sehts euch an und macht mich berühmt!!

Follow me.....

Mittwoch, 5. August 2009

Fotostory, die 7.



"In einem Land vor unserer Zeit"

In den Hauptrollen (v.l.n.r):
Robin
trash
marco
Axel
Martin
Oliver
Henry
ringvernichter


War ne geile Zeit mit dem alten Xesier-Team. Ein wirrer Haufen, der mehr aus Diskussion als aus Freundschaft zusammenhielt. Ich plane übrigens was zum Xesiergeburtstag.... näheres demnächst...

Ach ja und Tatjana ist natürlich ein wunderbares Mädchen. Sie ist toll. So toll, man ist die toll. Toll.

Samstag, 23. Mai 2009

Birthdayfreak (meine Titel werden auch immer einfallsloser)

Ich hab leider keine wirklich guten Fotos von ihm. Und die bei Xesier will ich nicht kopieren.
Aber eins ist dabei was ganz gut passt. Er von seines gleichen umgeben. Von Freaks.




Henry (Mitte)
aka
Herke, Schnurrbart, Xesier


Ich weiß es hat nicht die beste Quali und so, aber besser als garnix. Der gute Henry.... ich weiß noch ich sah ihn das erste mal in der 7. Klasse und dachte mir: Das ist bestimmt so ein superintelligenter Megatrottel. Ohne Freunde und Anerkennung. Das Mobbingopfer des Jahrgangs.
Ich sollte mich irren
.
Natürlich war Henry immer schon etwas anders. Er hinterfragt viel und will immer sinnvoll argumentieren. Und dafür hasse ich ihn und verehre ihn gleichermaßen. Henry ist anstrengend und das ist gut so. Er ist der Typ, der angeblich tote Disskusionsthemen wiederbelebt. Und gerade das hat meine/unsere Generation manchmal bitter nötig.

Ich lernte ihn in der 11. Klasse erst richtig kennen. Und mit der Zeit entdeckte ich die Gemeinsamkeiten, die wir hatten. Musik, Comics, Filme, Die welt des World Wide Web. Er lud mich ein Teil, des Projekts Xesier zu werden und ich danke ihn noch heute dafür.
Er hat mir soviel gezeigt und machte mich damit zu einem Nerd. Vielleicht einem Möchtegernnerd, aber immerhin Nerd.

Heute hat Henry seinen Ehrentag und ich wünsche ihm alles Gute. Danke für die tollen Erlebnisse, egal ob im Präteritum oder Futur. Henry du bist, um dich mal zu zitieren, Großartig.

Hier dein Song:




Donnerstag, 7. Mai 2009

The Question ist was ist die Question?

Das Holzding fliegt hier gerade wie blöde durch die örtliche Blogosphäre. Und jetzt hab ichs halt gefangen. Danke Marco (Deine 2. Verlinkung heute. Krass) Und ich weiß nicht ob ich eine Batmannacht überstehe. Ist DC.... ne Comicfilmnacht wäre geiler..mal sehen

1. Warum bloggst du?

Bin ehrlich- pure Selbstdarstellung.
2. Und seit wann?
Naja angefangen hab ich bei Xesier. Mein erster Artikel ist vom 14.11.07
3. Selbstportrait:
Boahh... lest die Sidebar. Ich wäre gerne stolz auf mich. Bin das auch öfters auf mich gewesen. Aber in letzter Zeit wäre ich gerne jemand anderes. Jemand, der was kann und der sich um seine Zukunft gekümmert hat. Jemand Gutes.
4. Warum liest jemand deinen Blog?
Wahrscheinlich, weil man mich kennt und weil ich überall Werbung für das hier mache. Wie gesagt. Selbstdarstellung.
5. Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand zu deinem Blog kam?
Ähmmm.. Madse wird mich hassen. Keine Ahnung, wo man das liest.
6. Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Ich denke jeder hat die Aufmerksamkeit bekommen, die er verdient.... ach was rede ich. ALLE!
7. Dein aktueller Lieblingsblog?
Xesier. Finde ich persönluich am vielfältigsten und auch am unterhaltsamsten. Außerdem bin ich nerdmäßig mit Henry auf einer Ebene. Sowas verbindet.
8. An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Ich denke 2 müssen reichen. Jonathan und Johann, weil sie sich auch mal an sowas probieren sollen (Jeder sollte seins für sich machen) und an Julius, weil ich nicht weiß wie er auf sowas reagiert. Vielleicht hasst er mich jetzt. Noch mehr.
9. Deine Lieblingsband?
Olli Schulz. Auch wenn man ihm den Verlust von Hund Marie anmerkt.
10. Deine Lieblingsfarbe?
Grün. Hulkgrün

Samstag, 18. Oktober 2008