Ich sitze an dem Schreibtisch, wo alles anfing. Der Rechner brummt immernoch störisch und zeitweise bedrohlich. Und ich bin zufrieden. Vielleicht liegt es an dem Gemüseburger, den ich gerade verputzt habe und mir ein warmes Sättigungsgefühl gibt. Oder daran, dass ich gerade auf Senden gedrückt habe. Ich habe ihr geschrieben. Egal was kommt, ich bin die Last los. Keine quälende Frage, ob ichs tun soll oder nicht. Und egal ob da nun ne Antwort kommt, während der Zugfahrt waren sie und ich in meinem Tagtraum ein verdammt tolles Paar.
Aber vergessen wir nicht, warum wir heute hier sind. Es wird Zeit. Zeit das Feuer im Kessel zu löschen. Einige meinten, dass ich mir das vielleicht nochmal überlegen sollte. Hab ich auch. Und ich bleibe dabei. Ich hatte mit diesem Blog 3 wundervolle Jahre. Doch nun wird er mir zuviel. Das sollte er nie werden. Ich will ihn jetzt beenden, wenn ich hier noch so einige schöne Sachen produziert habe, bevor ich nurnoch zum drögen Einheitskram übergehe. Es ist soweit.
Ich hab hier angefangen, als alte Attentionwhore. Ich bin immer noch eine. Nur war das früher mein einfaches Ziel. Jeder neue Kommentar euphorisiert mich. Auch das ist heute auch noch so, bloß ist mein Blog für mich kein einfaches Unterhaltungsmedium mehr. Ich habe hier einen Therapeuten gefunden. Es ist mein virtuelles Sofa, wo ich mich hinlege und mit mir selber ausdiskutiere, warum manches so ist, wie es ist. Manchmal glaube ich, ich vertraue dem Ding hier mehr, als mir gut tut. Aber ich glaube er tat meinen Lesern gut. Und das ist auch wichtig. So manches Kommentar lies mich nicht nur glücklich zurück, sondern lies mich kurz innehalten und drüber nachdenken, was wir alles für Gedanken miteinander teilen. Ich und dieses Teil wären nichts ohne euch. Ihr seid so oft teil meiner Geschichten, ihr seid in sovielen Momenten hier der Grund, warum ich es gemacht habe. Man kann hier nicht von einer Community sprechen, aber der Leserkreis der sich hier bildete, war fantastisch. Es gab die Lauten, die eigentlich immer was zu sagen hatten, es gab die Bedachten, die nur dann sprachen, wenn es ihnen am Herzen lag und es gab die Stillen, nie am kommentieren, nie ein Feedback und trotzdem die Gewissheit, dass ihr hier ward. Es war schön mit euch, hier um dieses warme Blogfeuer zu sitzen.
Ich habe mich eine Zeit lang nur über diesen Blog identifiziert. Habe allen Leuten, die ich irgendwo kennengelernt habe, davon erzählt. Es war meine Visitenkarte. Mittlerweile mach sowas nicht mehr. Ich hab gemerkt, dass das hier keine Profilseite meiner Person ist. Es ist mein Rückzugsort. Mein für alle offener Rückzugsort.
3 Jahre. Älter als meine Nichte. Ich hab meine Geschichten erstmal erzählt. Werde nun lernen müssen, die Sorgen des Alltags anders zu verdauen. Vielleicht mehr mit realen Menschen reden. Wir werden sehen. Mein vorletzter Post. Ich hau gleich noch ne Begrüßung für neue Gäste raus. Doch davor ein Lied. Ein letztes Mal. Eine Bitte. Besorgt euch dieses Lied. Und hört es euch an, wenn ihr gerade Autofahrt, wenn ihr mit Zug unterwegs seid, oder wenn ihr mit Freunden draußen rumsitzt und in den Himmel schaut. Ich hörs den ganzen Tag. Es gab mir den Mut ihr zu schreiben. Es gab mir die Kraft, diesen Artikel zu beenden.
Was bleibt mir noch zu sagen? Wenn mir dieses Projekt, etwas beigebracht hat, dann eins: Am Ende wird alles gut. Wirklich. Alles wird gut.
Danke. An alle. Es war unfassbar. Löschen wir das Feuer. Die Glut wird uns noch ne Weile warm halten.
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Samstag, 9. Juli 2011
Montag, 13. Juni 2011
Ich würde hier gerne aussteigen, wenns keine Umstände macht.
Es wird mal wieder Zeit. Sätze verfassen, in der Hoffnung, dass vielleicht was brauchbares dabei ist. Wies mir geht? Habe das Gefühl in letzter Zeit zugenommen zu haben. Vielleicht liegts auch nur daran, dass es wieder wärmer wird. Nicht mein Wetter. Schnaufe nun noch mehr und die Schweißperlen schmücken meine Stirn.
Langsam muss ich mich nach einer neuen Bleibe hier in Weimar umschauen. Mein Mietvertrag endet Oktober und davor muss ich hier was finden. Ich will auch garnich länger hier wohnen. Wobei für das Zimmer eigentlich viel spricht. Billig, groß und tolle Lage. Aber der Vermieter hat dann andere Pläne mit der Wohnung. Und selbst wenn nicht. Sagen wirs so. Die Situation zwischen mir und meiner Mitbewohnerin ist.... schwierig. Wir reden garnicht mehr miteinander und auch sonst, scheint sie eher genervt von mir zu sein. In meiner Gutmensch-Phase denke ich einfach, dass sie immernoch ein guter Mensch ist, aber wir einfach sehr sehr unterschiedlich sind. Aber ich will hier nicht auf, meiner Ansicht nach ,komischen Gewohnheiten rumhacken, wenn ihr nie die Perspektive von ihr kennenlernen werdet. Vielleicht bin auch mehr Assi als ich manchmal glaube, und sie hat garnich unrecht.
Wegen möglicher neuer WG kommt auch der Max in Frage. Der sucht genau am Ende des Semesters, und ich fänds großartig mit ihm ne Wohnung zu teilen. Aber leider bin ich nich der einzige Freund von ihm, der da um das Zimmer buhlt. Alte Freunde aus seiner Heimat zeigen auch Interesse. Und nun hat er das Dilemma. Sicherhaltshalber muss ich mich wohl auch woanders umschauen. Alles wird gut. Bestimmt.
Ich bin jetzt seit Ostern nicht mehr in Forst gewesen. Und langsam wirds mal wieder Zeit, nicht nur wegen Freunden. Auch das Fehlen von Familie sollte man nicht unterschätzen. Aber am 24. bin ich wieder vor Ort. Um Mutters Geburtstag zu zelebrieren und sich auch mal beim Abiball zu zeigen.
*Kurzer Zwischenwurf* Höre gerade diese Playlist und find sie bis jetzt großartig.
Und jetzt zeigt sich wieder ein Problem, warum ich diesen Blog beenden werde. Wenn ich rumlaufe, hab ich tausend Gedanken, jede Menge Sorgen, hundert Ideen. Sitze ich vor dem Schreibtisch, ist es alles weggeblasen. Nur der ADS Wilhelm will sich wieder durchs Netz klicken. Nichts machen, Zeit verschwenden.
Ich muss dringend etwas an meinem Lebensrhytmus ändern. Wenn ich unter Leuten bin, geht des alles. Aber wenn ich allein bin, ist meine einzige große Ablenkung das Internet. Ich hab noch ein Buch von Weihnachten hier rumliegen und es bis jetzt nur bis zur Hälfte gelesen. Dabei ist es wirklich gut.
Alles ist gerade eine Gerade. Keine Höhen, keine Tiefen. Kleine nette Abende mit netten Leuten. Kleine nette Abende mit mir allein und Internet. Ich glaube mein Hauptproblem ist, dass ich mir hier nicht weiterentwickle. Sei es wissenstechnisch durch das Studium, oder sozial. Mir gefällt diese Partykultur hier einfach nicht. Ich mag diese Minimalelektrohousetechno-Musik nicht, und ich habe so oft das Gefühl, dass die Leute hier zu Partys gehen, damit sie sagen können, dass sie da waren und das es ja sooo abgefahren war. Ich finds dann einfach nur derbe langweilig und bin dann wieder uncool, weil ich vor um 1 die Party verlasse. War vergangenen Samstag in Jena. Da auch das gleiche. Wenn ich nur mit den Leuten unterwegs war, wars wirklich toll, aber sobald wir einen Club betraten, fand ichs derbe langweilig. Ich bin nicht dafür gemacht.
Wollt ihr noch nen Downer? Schaut euch die South Park Folge an. Und dann noch ein Abgrenzer meinerseits. Ich bin weder ein Anhänger von Odd Future, noch bin ich derbe aufgeregt wegen dem Casper-Album. Es ist mir egal. Jetzt hab ichs gesagt. Ich denke Martin kann mir noch verzeihen. Die gesamte Hardcore-Szene Deutschlands wahrscheinlich nicht. Find ich nicht so wild. Hab die eh nicht gemocht.
Außerdem. Bin kein Nerd. Ich bin ein Geek. Danke für die Aufmerksamkeit.
Ich vermisse meine Vergangenheit.
Langsam muss ich mich nach einer neuen Bleibe hier in Weimar umschauen. Mein Mietvertrag endet Oktober und davor muss ich hier was finden. Ich will auch garnich länger hier wohnen. Wobei für das Zimmer eigentlich viel spricht. Billig, groß und tolle Lage. Aber der Vermieter hat dann andere Pläne mit der Wohnung. Und selbst wenn nicht. Sagen wirs so. Die Situation zwischen mir und meiner Mitbewohnerin ist.... schwierig. Wir reden garnicht mehr miteinander und auch sonst, scheint sie eher genervt von mir zu sein. In meiner Gutmensch-Phase denke ich einfach, dass sie immernoch ein guter Mensch ist, aber wir einfach sehr sehr unterschiedlich sind. Aber ich will hier nicht auf, meiner Ansicht nach ,komischen Gewohnheiten rumhacken, wenn ihr nie die Perspektive von ihr kennenlernen werdet. Vielleicht bin auch mehr Assi als ich manchmal glaube, und sie hat garnich unrecht.
Wegen möglicher neuer WG kommt auch der Max in Frage. Der sucht genau am Ende des Semesters, und ich fänds großartig mit ihm ne Wohnung zu teilen. Aber leider bin ich nich der einzige Freund von ihm, der da um das Zimmer buhlt. Alte Freunde aus seiner Heimat zeigen auch Interesse. Und nun hat er das Dilemma. Sicherhaltshalber muss ich mich wohl auch woanders umschauen. Alles wird gut. Bestimmt.
Ich bin jetzt seit Ostern nicht mehr in Forst gewesen. Und langsam wirds mal wieder Zeit, nicht nur wegen Freunden. Auch das Fehlen von Familie sollte man nicht unterschätzen. Aber am 24. bin ich wieder vor Ort. Um Mutters Geburtstag zu zelebrieren und sich auch mal beim Abiball zu zeigen.
*Kurzer Zwischenwurf* Höre gerade diese Playlist und find sie bis jetzt großartig.
Und jetzt zeigt sich wieder ein Problem, warum ich diesen Blog beenden werde. Wenn ich rumlaufe, hab ich tausend Gedanken, jede Menge Sorgen, hundert Ideen. Sitze ich vor dem Schreibtisch, ist es alles weggeblasen. Nur der ADS Wilhelm will sich wieder durchs Netz klicken. Nichts machen, Zeit verschwenden.
Ich muss dringend etwas an meinem Lebensrhytmus ändern. Wenn ich unter Leuten bin, geht des alles. Aber wenn ich allein bin, ist meine einzige große Ablenkung das Internet. Ich hab noch ein Buch von Weihnachten hier rumliegen und es bis jetzt nur bis zur Hälfte gelesen. Dabei ist es wirklich gut.
Alles ist gerade eine Gerade. Keine Höhen, keine Tiefen. Kleine nette Abende mit netten Leuten. Kleine nette Abende mit mir allein und Internet. Ich glaube mein Hauptproblem ist, dass ich mir hier nicht weiterentwickle. Sei es wissenstechnisch durch das Studium, oder sozial. Mir gefällt diese Partykultur hier einfach nicht. Ich mag diese Minimalelektrohousetechno-Musik nicht, und ich habe so oft das Gefühl, dass die Leute hier zu Partys gehen, damit sie sagen können, dass sie da waren und das es ja sooo abgefahren war. Ich finds dann einfach nur derbe langweilig und bin dann wieder uncool, weil ich vor um 1 die Party verlasse. War vergangenen Samstag in Jena. Da auch das gleiche. Wenn ich nur mit den Leuten unterwegs war, wars wirklich toll, aber sobald wir einen Club betraten, fand ichs derbe langweilig. Ich bin nicht dafür gemacht.
Wollt ihr noch nen Downer? Schaut euch die South Park Folge an. Und dann noch ein Abgrenzer meinerseits. Ich bin weder ein Anhänger von Odd Future, noch bin ich derbe aufgeregt wegen dem Casper-Album. Es ist mir egal. Jetzt hab ichs gesagt. Ich denke Martin kann mir noch verzeihen. Die gesamte Hardcore-Szene Deutschlands wahrscheinlich nicht. Find ich nicht so wild. Hab die eh nicht gemocht.
Außerdem. Bin kein Nerd. Ich bin ein Geek. Danke für die Aufmerksamkeit.
Ich vermisse meine Vergangenheit.
Samstag, 30. April 2011
Lang lebe der Blog
Um gleich mal die "Pika Pikachu Saga" Fans unter euch zu vertrösten und auch gleich zu enttäuschen. Ich hab jetzt eine Woche nicht gespielt. Matti hat mir vor 2 Wochen das "Pokemon Trading Card Game" in die Hand gedrückt. Und dass hat mich über Ostern zur Verzweiflung gebracht und gleichzeitig gefesselt. Faszinierend wie dich so eine virtuelle Pikachu-Münze zur Weißglut bringen kann. Schöne Situationen im Wohnzimmer gehabt, während Eltern Fernsehn schaun. "Verfickte Scheiße ist das" "Also Wilhelm, ich finde die Doku interessant." "Mutter, ich rede mit dem Gameboy, nicht mit euch. ACH, FICK DICH DOCH!"
Und Weimar und besonders Studium ist gerade sehr stressig. Weil schon kommende Woche Backup-Festival und alle um mich rum am Rotieren. Des heißt neben Vorlesungen sitz ich die meiste Zeit im festival-Büro und render Filme oder kümmer mich um Pressekram. Naja, wenigstens hab ich da nette Leute um mich rum. Außerdem hab ich mir noch ne Co-Moderation aufschwatzen lassen. Für den Spacekid headcup. Ist hier ein jährliches Seifenkistenrennen. Als man mich fragte wegen Moderation, dachte ich des wäre so ne kleine Sache mit so ca. 100 Leuten. Ich habe mich anscheinend geirrt. Es werden so um die Tausend erwartet. Und ich hab keine Ahnung, ob ich in meine alte Schulzeiten Moderatorenrolle noch reinkomme und ob Weimar sowas überhaupt mag. Ich werde jämmerlich scheitern.
Nun erstmal ein kurzer Teil der Saga.
The Mountain Goats "This Year" from A Bruntel on Vimeo.
Und Weimar und besonders Studium ist gerade sehr stressig. Weil schon kommende Woche Backup-Festival und alle um mich rum am Rotieren. Des heißt neben Vorlesungen sitz ich die meiste Zeit im festival-Büro und render Filme oder kümmer mich um Pressekram. Naja, wenigstens hab ich da nette Leute um mich rum. Außerdem hab ich mir noch ne Co-Moderation aufschwatzen lassen. Für den Spacekid headcup. Ist hier ein jährliches Seifenkistenrennen. Als man mich fragte wegen Moderation, dachte ich des wäre so ne kleine Sache mit so ca. 100 Leuten. Ich habe mich anscheinend geirrt. Es werden so um die Tausend erwartet. Und ich hab keine Ahnung, ob ich in meine alte Schulzeiten Moderatorenrolle noch reinkomme und ob Weimar sowas überhaupt mag. Ich werde jämmerlich scheitern.
Nun erstmal ein kurzer Teil der Saga.
2. Kapitel
Nun begann das Abgrasen. Ich hab mir noch ein Taubsi zugelegt und hab die dann alle schön auf Level 12 gebracht, weil ich mir nicht mehr sicher war welche Level die Pokemon von Rocko haben. Zwischendurch noch im Museum gewesen und für 50! Pokedollar langweiligen Kram angeguckt. Wiedermal drauf reingefallen. Verdammt. Naja, im Anschluss Rocko und seinem Praktikanten volle Breitseite gegeben. Pikachu ist uns mittlerweile wohlgesonnen. Danach Richtung Mondberg und ein paar Gören und Pfadpfinder um ihr Muttigeld erleichtert. Nervigster Gegner: Typ, der Rettan benutzt. Wickel zieht so gut wie nichts ab, geht aber über 5 Runden. Boah. Im hohen Gras dann noch ein Menki und ein Sandan gefunden. Im nächsten Pokemoncenter wollte mir ein netter Mann ein Karpador verkaufen. 500 Öken. Hab gleich 2 gekauft. Weiß ja nie. Glaubt ihr wirklich, oder was?! Natürlich nicht. Bin ja nicht bescheuert. Reicht ja, dass ich die ersten 2 Mal als ich Pokemon gespielt hab, drauf reingefallen bin. Mich dann in den Mondberg begeben. Wie ich ihn hasse. Immer schon. Zwar ein Kleinstein gefangen und dafür Sandan auf die Datenbank gelegt, aber sonst treiben sich ja nur Zubats rum. An sich nicht wirklich stark, aber wenn du alle 2 Schritte angegriffen wirst, geht des doch schon auf die KP. Und weil ich eine alte EP-Hure bin, benutz ich keine Flucht. Und darum musste ich öfters zurück zum Pokemoncenter um die Viecher zu refreshen. Hab mittlerweile meine Nidorans, Taubsi und Pikachu auf Level 15. Der Rest hängt ein bisschen hinterher. Werde mich nun weiter vorwagen. Oh, was ist das! Ein wildes Zubat! Verrückt.
Und ich hab noch etwas mitzuteilen. Ich werde meinen Blog am 9. Juli schließen. Es kommt vielleicht für euch ein bisschen überraschend, aber wenn ihr ehrlich seid, kriege ich den Kessel seit Neujahr nicht mehr wirklich zum Laufen. Mittlerweile kostet mich jeder Artikel mehr Anläufe und Überwindung. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es für mich sowas wie eine leidige Aufgabe geworden ist. Ich hab am vergangenen Dienstag viel darüber nachgedacht und bin zum Schluss gekommen, dass ich hiermit aufhören sollte, bevor ich ihn langsam ausbluten lasse. Ich hatte ein bisschen gehofft, dass sich in den darauf folgenden Tagen meine Meinung ändern würde, aber das tat sie nicht. Aber weil ich hier nicht alle total damit überrennen will und weil ich es auch irgendwie romantischer finde, habe ich die Deadline auf den 3. Geburtstag gelegt. Ich werde bis dahin hier noch in unregelmäßigen Abständen raufhaun, aber mir selber keinen Druck mehr machen.
Keine Ahnung woran es liegt. Vielleicht ist es das Studium und der damit verbundene Zeitaufwand. Vielleicht liegt es an Facebook und dass ich da viel Kram in Miniposts verbrate. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir hier selber immer lächerlicher vorkomme. Wahrscheinlich ist es ein Mix aus dem Allen. Ich will ehrlich sein, ich werde nicht versuchen, hier noch irgendwas zu retten. Der Kessel hatte 2009/2010 seine Blütezeit. Davor und danach war hauptsächlich Kleinkram und Mist.
Ich kann nicht versprechen wie es weitergeht. Vielleicht konzentrier ich mich mehr auf die Xesier-Podcasts. Oder ich bring ein bisschen das Gemeinschaftsblogprojekt von den Forster Jungs ins Rollen. Oder ich verschwinde ganz als aktiver Blogger. Mal schaun.
Der Blog ist tot, lang lebe der Blog.
Und nun ein Lied, was ich zur Zeit gern auf meiner Beerdigung hören würde:
Schon 2mal auf dem Blog gewesen. Meiner Meinung nicht oft genug.
Hat zu tun mit
Abschied,
Blog,
Leben,
Musik,
Pika Pikachu Saga,
Stress,
Studium,
Vergangenheit,
Zukunft
Sonntag, 19. Dezember 2010
Türchen Nummer 19
4. Advent. Erster Artikel einer FÖJ-Kollegin. Fine könnte einigen sogar bekannt sein. War mal mit mir in Forst zum Nachtrodeln und so. Ich war mal sogar kurzzeitig in sie verknallt, weil sie die Frau, die sich für Comicverfilmungen interessierte. Sie studiert nun in Cottbus und wohnt mit der tollen Steffie, einer weiteren FÖJ-Kollegin zusammen. Viel Spass!
„I am, what I am“!
Das ist wohl eher kein Advents-Weihnachts-Beitrag, aber es ist ein Beitrag und einer, der mich immer mal wieder beschäftigt.
Ich freu mich für all jene, die in dieser kalten Jahreszeit jemanden zum Kuscheln an ihrer Seite haben. Wenn man das Glück hatte wie ich schon vor der ersten Schneeflocke verlassen worden zu sein, kann man nur hoffen, dass es zum nächsten Winter etwas wird.
Was für mich mit solchen Trennungen von lieb gewonnenen Menschen, die einen zwar mögen aber nicht lieben, einher geht, ist die Sinnkrise, die daraus entsteht. Die Antwort auf das „Wieso, warum, weshalb, was ist falsch an mir?“ sucht man schließlich immer erst bei sich. Und wieder mal steh ich alleine auf meinem Balkon und frage mich, wer bin ich, wer will ich sein oder bin ich die, die die anderen wahrnehmen und somit anders als ich denke?
Mein Problem an allem ist in den meisten Fällen, dass ich, wie man sagt, wohl keine Ecken und Kanten habe. Ich bin neugierig, interessier mich für alles, wenn auch nur um herauszufinden, ob ich mich damit weiter beschäftigen möchte.
Schon in der Schule konnte ich alles gut, aber nichts besonders. Mathekönig, Deutschkenner, Geofreak, Sportass…das waren andere. Ich war überall 2. (außer Sport, da war ich immer eine der Letzten). Aber dafür wird man nicht ausgezeichnet. Ein zweiter Platz fällt keinem auf.
Mein Vorteil war, durch das große Interesse an allem, bin ich im Vergleich zu allen anderen Spezialisten leicht durchs Abitur gekommen.
Dann stand die Studienwahl an und ich stand vor einem Riesenproblem. Während andere sich freuten, endlich ihrem Talent und ihrer Leidenschaft nachgehen zu können, suchte ich ein Studium, bei dem ich auf möglichst wenig verzichten musste. Wer weiß schon, ob ich mich nach einem halben Jahr immer noch für das interessiere oder schon wieder für was anderes? Die Suche dauerte so lange, dass ich vorerst ein wenig mehr Zeit brauchte und deswegen ein FÖJ gemacht hab, in einer Einsatzstelle, die mehr als nur Besucherzentrum ist. Ich war Gärtnerin, Putzfrau, Hausmeisterin, Sekretärin, Naturschützerin, Köchin, Bäckerin, Pädagogin, Exkursionsleiterin, Seminarleiterin…Aber FÖJs sind zeitlich begrenzt und für die Ewigkeit ist das auch nichts, deswegen MUSSTE ich mich irgendwann entscheiden. Und ich hab es geschafft. Zurzeit studier ich Wirtschaftsingenieurwesen für Umwelttechnik an der BTU Cottbus. Wir sind cooler als die BWLer, weil wir nicht nur unseren Gewinn im Kopf haben und uns aufgrund von Desinteresse nichts anderes übrig blieb als BWL zu studieren (gibt vereinzelte Ausnahmen), sondern weil wir unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten einsetzen, um die Welt ein Stück besser zu machen. Wir können Wirtschaft genauso gut wie Naturwissenschaften und Technik. Und weil wir so toll sind, kriegen wir massig Geld. Voraussetzung wir überleben das Studium. Von den 160 Studenten sind nur noch 110 übrig und das Semester hat erst angefangen. Karrieretechnisch konnte ich meine Vielfältigkeit also gut unterbringen und mit viel Glück, Talent und ausreichend Fleiß, lässt es sich später damit gut leben.
Aber persönlich bin ich kein Stück weiter. Wenn man allen Eigenschaften ihr Gegenteil gegenüber stellen würde, stünde ich wohl überall in der Mitte. Wenn ich mir meinen Freundeskreis betrachte, sind da alle Interessengruppen vertreten: politisch Aktive, politisch Uniteressierte, Ökis, kommerziell Orientierte, Metaler, Chartshörer, Indiehörer, Stubenhocker, Weltreisende, Nerds, Computerunbegabte, ruhige Menschen, schrille Menschen….Und überall gehör ich dazu, fast. Den Ökos zu kommerziell, den Kommerziellen zu Öko, den Ruhigen zu aufgedreht, den Aufgedrehten zu ruhig, den Nerds zu normal, den Normalen zu nerdig…Eben überall zweite. Nicht, weil ich mir irgendwelche Hintertürchen aufhalten will, aber ich kann mich nicht für eine Richtung entscheiden, weil ich mich nicht gegen alle anderen entscheiden kann. Und das ist das Problem. Richtig zugehörig fühl ich mich nirgendwo. Aber nur zu einer oder wenigen Interessensgruppe gehören und dafür andere aufgeben, will ich auch nicht. Manchmal ist Vielfältigkeit statt Gabe eben auch Fluch, und deswegen mal ein Hoch auf die Einfältigkeit, sie erspart einem manche schwere Entscheidung sowie scheinbare Beziehungen und weitere Trugschlüsse.
Aber so bin ich nun mal nicht, ich bin alles und von allem etwas und das auch gerne, mal mehr, mal weniger. Denn jetzt kommt die Situation hinzu, dass man mir den Laufpass gegeben hat mit den Worten:„Du brauchst jemanden, der so ist wie du!“ Das geht nicht. Gerade in einer Beziehung braucht es Gegensätze, damit man nicht zu viel Zeit miteinander verbringt und sich irgendwann langweilt. Schließlich will man auch was lernen vom anderen, andere Welten kennenlernen. Aber wer ist mein Gegensatz? Eigentlich nur jemand, der sich für nichts interessiert und zu Hause die Wand anstarrt. Da fällt mir nur Bernd das Brot ein…Da Brote mit den obligatorischen „Traumprinzen“ nichts gemeinsam haben, heißt es warten und singen, wie Gloria Gaynor es tat: „I am, what I am!“
KEKSesserin
"Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!
Samstag, 18. Dezember 2010
Türchen Nummer 18
Manchmal da möchte ich einfach nur ein Beschützer sein. Ich möchte Freunde davor beschützen Angst zu haben. Ich will sie vor Fehlern schützen. Ich will Leute vor der Trauer schützen. Lasst mich euch schützen. Meine liebsten Helden, sind die, die sich aufopfern.
Meine Stadt Forst hat nicht den besten Ruf. Eine sterbende Stadt. Grau. Hoffnungslos. Doch je länger ich fern ab von Forst lebe, desto mehr merke ich, dass ich mit dieser Stadt verbunden fühle. Diese Stadt hat mich aufgezogen, mit all ihren verrückten tollen Charakteren. Hier läuft natürlich vieles falsch, und trotzdem schaffen es die Jugendlichen hier tolle Eigenarten zu entwickeln. Als ich gestern abend auf der Party des 13. Jahrgangs war, musste ich an diesen Vorstellungen zweifeln.
Bevor ich mich dahin aufmachte, fragte ich noch Jonas, ob er auch kommen will:
Und so machte ich mich auf den Weg zum Metallbau. Ich hab schon erwartet ein paar Faschos anzutreffen. Sie waren immer dabei. Aber sie waren immer nur eine Minderheit. Eine Minderheit die zwar von mir nicht gern gesehen war, aber meistens nicht weiter die Party beeinflusst hat. Und das Gespräch mit Jonas machte mich nachdenklich. Und ich ging mit einer bestimmten Einstellung zur Party. Ich fühlte mich wie der Protagonist in einem dieser Filme, wo er seit langer Zeit in seine Heimatstadt kommt und dann sieht was fürn Drecksloch draus geworden ist. Irgendwie war ich aufgedreht. Ich nahm mir vor wenigstens die Faschos mit bösen Blicken und so zu strafen. Zur Einstimmung hörte ich auf den Weg dorthin ein bissl Kanye. Und was wurde aus meinen Versprechungen? Gleich am Eingangstor stand ein ehemaliger Klassenkamerad, der auch er dem rechten Lager zuzuordnen ist.
Und wie war meine erste Begegnung mit dem rechten Lager?
"Na, Willi wie gehts?"
"Joa, ganz gut. Ist schon viel los?"
"Ne, noch garnix, trinken wir nacher einen zusammen?"
"Na,klar."
That´s why I never be a hero....
Und es war wirklich noch nicht viel los. Aber Henry war schon da und wir laberten. Und plötzlich kamen sie. Es waren nicht nur die üblichen 5 Mann. Es waren dutzende. Immer mehr kamen dazu. Und gegen 12 kam mir die Erkenntnis. Aus dieser Minderheit wurde das allgemeine Bild des Forster Jugendlichen. Na, klar waren auch nette Leute dabei. Aber wir waren in der Unterzahl?
Und wenn ihr jetzt mit Argument kommt, aber die waren doch friedlich, dann hier noch ein paar Anekdoten.
Als ich einen von den Frage, warum seine Hand eingegipst sei, sagt er nur: "Bin unglücklich gefallen... belassen wirs dabei"
als Teddy kam, bin ich auf ihn zugerannt und bin dabei durch die Massen gedrängelt. Teddy meinte danach zu mir, das hätte einige böse Blicke auf mich gezogen. Merke! Nazis sind wie Raubtiere. Keine schnellen Bewegungen!
Apropos Raubtiere, die dazugehörigen Mädels trugen schätzungsweise den gesamten Leopardenbestand Afrikas als Oberteile. Ich lege große Hoffnungen in diese Frauen. Sie können diese Bewegung aufhalten. Wenn die Irgendwann sich gegenseitig hassen und sich die Typen ausspannen wird sich hoffentlich diese Kameradschaft in den Abgrund stürzen.
Ich hab an dem Abend die unterschiedlichsten Geschäftsideen entwickelt. Von Partyfotos an die Antifa verkaufen, über Prügeleien filmen und unter dem Namen "Nazis gone wild" zu verkaufen und Führungen zum Gedenkstein der Forster Synagoge anzubieten. Ich habe diese Späße gemacht um meine Machtlosigkeit zu überdecken. Was wurde aus meinem Gotham City? Sehen so jetzt alle Partys aus in Forst? Ist dass das Bild der Jugend? Ich weiß, ich hatte dieses Thema schonmal. Aber damals zeigten sich zwar die Nazis viel öffentlicher, aber nicht so groß von der Anzahl her. Gestern waren soviele Faschos da wie noch nie. Wäre des ne Geburtstagsparty von einen von den gewesen, oder die Record-Release Party von Prussian Blue hätte es mich ja nicht gewundert. Aber verdammt nochmal! Das war die offizielle Party des Abiturjahrgangs!
Ich hab gestern abend sogar geplant mal mit nem Mädel rumzuknutschen, aber der Perosnenkreis hat mir den ganzen Abend versaut. Teddy nahms nicht so eng, er tanzte ausgiebig und war gut drauf. Er meinte auch zu mir, ich solle mir nicht so ein Kopf drüber machen, und mich lieber über die Leute freun die ich mag. Aber ich kann bei solchen Partys sowas nich. wir Nerds sind schon immer die Aussenseiter. Aber bei meinen alten Partys wars den Leuten egal. alle waren gut drauf und auf der Tanzfläche tanzten Hardcorepeople mit Tussis und Nerds. Gestern abend hatte ich Angst überhaupt Leute anzurempeln. Falscher Blick zur falschen Zeit und du hast dir nen Feind gemacht.
Trauriger Höhepunkt des Abends: Hitlergruß während KlingKlang von Keimzeit gespielt wurde. Mein Songwunsch des Abends war "Schrei nach Liebe." Er wurde nie gespielt.
Um 3 bin ich dann nachhause gelaufen. Vollkommen fassungslos. Das wirklich traurige an diesem Abend waren nicht die Massen an Nazis, sondern wie der Rest drauf reagiert. Es ist ihnen egal. Es ist Alltag hier geworden. Warum muss Forst plötzlich das Klischee erfüllen? Warum hat dieses Pack mittlerweile so nen Status, dass Leute wie mein Cousin keinen Bock mehr haben auf Partys haben, weil man auf die Typen treffen könnte. Wäre ich Bruce Wayne, würde ich heute Abend in mein Kostüm schlüpfen und in der Stadt und auf den Dörfern ein paar Clubs einen Besuch abstatten. Dafür sorgen, dass ihnen klar wird, dass diese Stadt nicht ihnen gehört und niemals gehören wird. Aber ich bin nicht Bruce Wayne. Ich bin nur ein Typ, dem das all egal sein kann, weil er hier eh nicht mehr wohnt. Ist es mittlerweile so krass hier, dass man nur noch zwischen Park 7 und Dorfclub wählen kann?
Wenn die Nazis von ihren Dörfern nun in die Stadt ziehen und wahrscheinlich hier schon mehr rekrutieren, als dass es die Linken können, dann wird dass hier noch alles sehr unschön.
Forst, was hat dich bloß so ruiniert?
Meine Stadt Forst hat nicht den besten Ruf. Eine sterbende Stadt. Grau. Hoffnungslos. Doch je länger ich fern ab von Forst lebe, desto mehr merke ich, dass ich mit dieser Stadt verbunden fühle. Diese Stadt hat mich aufgezogen, mit all ihren verrückten tollen Charakteren. Hier läuft natürlich vieles falsch, und trotzdem schaffen es die Jugendlichen hier tolle Eigenarten zu entwickeln. Als ich gestern abend auf der Party des 13. Jahrgangs war, musste ich an diesen Vorstellungen zweifeln.
Bevor ich mich dahin aufmachte, fragte ich noch Jonas, ob er auch kommen will:
ringvernichter17.12.2010 20:48
heute abend metallbau´?
Alpa Chino17.12.2010 20:48
nee ich komm nich dahin
ringvernichter17.12.2010 20:48
willst darfst oder kannste nich
Alpa Chino17.12.2010 20:50
wollen.. hab nich so lust mich von irgendwelchen kettentragenden faschos belabern zu lassen.. hab bisher nur schlechte erfahrungen mit diesem discozeug.. aber zu euer jahrgangsparty komm ich 
ringvernichter17.12.2010 20:51
naja ich werd mal gucken gehen wer so da ist. wenns zu krass wird hau ich ab.
ringvernichter17.12.2010 20:51
schade. haben die mitterweile echt son status, dass die leute vergraulen
ringvernichter17.12.2010 20:51
ich kannte die anfangs noch als minderheit
ringvernichter17.12.2010 20:53
najuti dann mach dir trotzdem noch nen schönen abend. man sieht sich. ich sag nur nachtrodeln.
ringvernichter17.12.2010 20:53
bis dann
Alpa Chino17.12.2010 20:53
ja das hat sich verschlimmert!
ringvernichter17.12.2010 20:53
fuck
Und so machte ich mich auf den Weg zum Metallbau. Ich hab schon erwartet ein paar Faschos anzutreffen. Sie waren immer dabei. Aber sie waren immer nur eine Minderheit. Eine Minderheit die zwar von mir nicht gern gesehen war, aber meistens nicht weiter die Party beeinflusst hat. Und das Gespräch mit Jonas machte mich nachdenklich. Und ich ging mit einer bestimmten Einstellung zur Party. Ich fühlte mich wie der Protagonist in einem dieser Filme, wo er seit langer Zeit in seine Heimatstadt kommt und dann sieht was fürn Drecksloch draus geworden ist. Irgendwie war ich aufgedreht. Ich nahm mir vor wenigstens die Faschos mit bösen Blicken und so zu strafen. Zur Einstimmung hörte ich auf den Weg dorthin ein bissl Kanye. Und was wurde aus meinen Versprechungen? Gleich am Eingangstor stand ein ehemaliger Klassenkamerad, der auch er dem rechten Lager zuzuordnen ist.
Und wie war meine erste Begegnung mit dem rechten Lager?
"Na, Willi wie gehts?"
"Joa, ganz gut. Ist schon viel los?"
"Ne, noch garnix, trinken wir nacher einen zusammen?"
"Na,klar."
That´s why I never be a hero....
Und es war wirklich noch nicht viel los. Aber Henry war schon da und wir laberten. Und plötzlich kamen sie. Es waren nicht nur die üblichen 5 Mann. Es waren dutzende. Immer mehr kamen dazu. Und gegen 12 kam mir die Erkenntnis. Aus dieser Minderheit wurde das allgemeine Bild des Forster Jugendlichen. Na, klar waren auch nette Leute dabei. Aber wir waren in der Unterzahl?
Und wenn ihr jetzt mit Argument kommt, aber die waren doch friedlich, dann hier noch ein paar Anekdoten.
Als ich einen von den Frage, warum seine Hand eingegipst sei, sagt er nur: "Bin unglücklich gefallen... belassen wirs dabei"
als Teddy kam, bin ich auf ihn zugerannt und bin dabei durch die Massen gedrängelt. Teddy meinte danach zu mir, das hätte einige böse Blicke auf mich gezogen. Merke! Nazis sind wie Raubtiere. Keine schnellen Bewegungen!
Apropos Raubtiere, die dazugehörigen Mädels trugen schätzungsweise den gesamten Leopardenbestand Afrikas als Oberteile. Ich lege große Hoffnungen in diese Frauen. Sie können diese Bewegung aufhalten. Wenn die Irgendwann sich gegenseitig hassen und sich die Typen ausspannen wird sich hoffentlich diese Kameradschaft in den Abgrund stürzen.
Ich hab an dem Abend die unterschiedlichsten Geschäftsideen entwickelt. Von Partyfotos an die Antifa verkaufen, über Prügeleien filmen und unter dem Namen "Nazis gone wild" zu verkaufen und Führungen zum Gedenkstein der Forster Synagoge anzubieten. Ich habe diese Späße gemacht um meine Machtlosigkeit zu überdecken. Was wurde aus meinem Gotham City? Sehen so jetzt alle Partys aus in Forst? Ist dass das Bild der Jugend? Ich weiß, ich hatte dieses Thema schonmal. Aber damals zeigten sich zwar die Nazis viel öffentlicher, aber nicht so groß von der Anzahl her. Gestern waren soviele Faschos da wie noch nie. Wäre des ne Geburtstagsparty von einen von den gewesen, oder die Record-Release Party von Prussian Blue hätte es mich ja nicht gewundert. Aber verdammt nochmal! Das war die offizielle Party des Abiturjahrgangs!
Ich hab gestern abend sogar geplant mal mit nem Mädel rumzuknutschen, aber der Perosnenkreis hat mir den ganzen Abend versaut. Teddy nahms nicht so eng, er tanzte ausgiebig und war gut drauf. Er meinte auch zu mir, ich solle mir nicht so ein Kopf drüber machen, und mich lieber über die Leute freun die ich mag. Aber ich kann bei solchen Partys sowas nich. wir Nerds sind schon immer die Aussenseiter. Aber bei meinen alten Partys wars den Leuten egal. alle waren gut drauf und auf der Tanzfläche tanzten Hardcorepeople mit Tussis und Nerds. Gestern abend hatte ich Angst überhaupt Leute anzurempeln. Falscher Blick zur falschen Zeit und du hast dir nen Feind gemacht.
Trauriger Höhepunkt des Abends: Hitlergruß während KlingKlang von Keimzeit gespielt wurde. Mein Songwunsch des Abends war "Schrei nach Liebe." Er wurde nie gespielt.
Um 3 bin ich dann nachhause gelaufen. Vollkommen fassungslos. Das wirklich traurige an diesem Abend waren nicht die Massen an Nazis, sondern wie der Rest drauf reagiert. Es ist ihnen egal. Es ist Alltag hier geworden. Warum muss Forst plötzlich das Klischee erfüllen? Warum hat dieses Pack mittlerweile so nen Status, dass Leute wie mein Cousin keinen Bock mehr haben auf Partys haben, weil man auf die Typen treffen könnte. Wäre ich Bruce Wayne, würde ich heute Abend in mein Kostüm schlüpfen und in der Stadt und auf den Dörfern ein paar Clubs einen Besuch abstatten. Dafür sorgen, dass ihnen klar wird, dass diese Stadt nicht ihnen gehört und niemals gehören wird. Aber ich bin nicht Bruce Wayne. Ich bin nur ein Typ, dem das all egal sein kann, weil er hier eh nicht mehr wohnt. Ist es mittlerweile so krass hier, dass man nur noch zwischen Park 7 und Dorfclub wählen kann?
Wenn die Nazis von ihren Dörfern nun in die Stadt ziehen und wahrscheinlich hier schon mehr rekrutieren, als dass es die Linken können, dann wird dass hier noch alles sehr unschön.
Forst, was hat dich bloß so ruiniert?
Hat zu tun mit
Angst,
Forst,
Helden,
Party,
rechtes Drecksgedöns,
Trauer,
Vergangenheit,
Wochenende,
Zukunft
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Türchen Nummer 16
Anne. Ach, Anne. Vor knapp 2 Jahren hab ich dich kennengelernt. Warst aufeinmal bei unseren Partys am Start. Dabei warst du doch gerade mal 11. Klasse. Ich hab immer deinen Stil gemocht. Immer sehr schick, aber nie ganz H&M Hipsterchick. Du warst in Kanada! Und zum besseren Verständnis. Anne spricht hier hauptsächlich meinen Jahrgang an. Von wegen 2 Jahre zurück und so. Aber ihr versteht des schon. Viel Spass!
„Alle Jahre wieder….“
Als ich Willis Aufruf gelesen habe, dachte ich „tolle Idee“. Und dann kam nichts mehr. Nur Leere. Kein Geistesblitz was ich zu diesem Blog beisteuern könnte. Und jetzt denke ich: begebt euch mal auf eine kleine Zeitreise. Denkt mal zwei Jahre zurück. Bäääm, ihr seid in meinem Leben.
Draußen schneit es, eigentlich will man die Vorweihnachtszeit genießen, doch es herrscht Vorabistress. Drei Klausuren werden in der Aula geschrieben- und ich habe SCHEIßPLÄTZE. Ganz vorn. In der Ecke. Das einzige was ich sehe ist die Uhr. In Mathe legt sie einen Sprint hin, in Deutsch will sich der Zeiger nicht fortbewegen. Ihr könnt euch daran erinnern? Super.
Das Weihnachtskonzert rückt näher, und damit auch die alljährliche Freude auf Frau Hentschels Klavierkünste. Und ja es gibt auch einen Tannenbaum bei Vertretungsplan-aber er war noch nie so hässlich, Schief und mit mehr Lücken als Zweigen. Auf was kann mich sich dieser Tage freuen? Auf die Sek II Party im Metallbau. (17.12.2010) Oja, werden dabei nicht feucht fröhliche Erinnerungen wach? Flyer müssen gedruckt und verteilt werden….Doch mittlerweile ist man auf die jüngeren, partyfreudigen Leute angewiesen-bei einem Jahrgang von 61 Leuten.
Am letzten Wochenende hatten wir das unglaubliche Glück bei der Obi-Inventur dabei zu sein. War das nicht schön!! Ihr glaubt gar nicht was es für eine ungemeine Auswahl an Müllbeuteln gibt!!(Oder doch, vielleicht hatten einige auch das Glück sie mit diesem Zähldings zu erfassen.) Was ist sonst so los im aktuellen 13. Jahrgang? Yeah, wir organisieren den Abiball (mit 61 Leuten wenn es gut läuft) Die Dekogruppe malt fleißig, ich sau mir jede Woche ein neues Oberteil ein, oder schneide mit dem schönen Kuttermesser in den geheiligten Linoleumboden. Ich weiß nicht was die Programmleute veranstalten, auf jeden Fall wird bisher noch kein spektakulärer Bauchtanz einstudiert. Und ich bin auch gespannt was Herr Röger in seiner Rede aus dem Motto „Cabisino-Wir pokern um jeden Punkt“ macht.(Das wurde in einem dreigängigen Wahlgang ermittelt, ist schon schwer sich bei 61 Leuten zu einigen). Aber es wird T-Shirts geben. Ich glaub das ist das einzige was läuft! Und jeder könnte 3-5 Personen mitbringen. Unglaublich oder? Ja, vielleicht werden es auch noch mehr- Frau Mantwill erzählte uns nämlich heute, dass viele Lehrer überhaupt nicht gut auf unseren tollen, großartigen Jahrgang zu sprechen seien. Es gibt wohl unter den Lehrern ernsthafte Diskussionen, nicht zum Abiball zu erscheinen. Wo gibt es denn sowas? Schade ich habe mich doch schon auf Samtkleider und Roben gefreut, die die der Schüler(innen) übertreffen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, Herrn Röger noch mal „Twist“ tanzen zu sehen. Ich habe euren Abiball miterlebt und ich habe beim letzten gekellnert – zwei Vergleichsmöglichkeiten. Der Abiball 2011 wird es schwer haben mitzuhalten, und die MZH wird leer sein, sehr leer.
Was habt ihr noch gemacht vor zwei Jahren? Langsam begriffen, dass die Anmeldefristen für Duale Studiengänge vorbei oder in bedrohlicher Nähe sind? Schon zu den Sommerferien steckte mir meine Mutti dezent eine „ZEIT-Studienführer“ zu. (Vielleicht ganz gut da diese überaus informative Berufsberatung morgen wegen Krankheit ausfällt). Dieser Studienführer jedenfalls macht mir tierisch Angst. Alle Berufe/Studiengänge die ich interessant finde, sind kaum gefragt. Habt ihr Würfel geworfen um euch zu entscheiden? Man kann ja wirklich ALLES studieren, woher soll ich denn wissen womit ich mal Schwerverdiener und wunschlos glücklich werdeJ. Oder will ich überhaupt studieren? Und wo? Und wann verdammt noch mal? Will ich nicht erst mal ein Jahr um die Welt düsen, oder ein Paar Monate Au-Pair sein? Leider bin ich satte 20, wenn ich mit dem Abi fertig bin( mit 7 eingeschult). Andere werden gerade 18/19. Ich finde das deprimierend! Und dann diese Leute die auf einmal ständig fehlen. „Der ist beim Vorstellungsgespräch/Probestudium/Einstellungstest/in der zweiten Runde/quasi nächster Firmenchef….
Naja was soll‘s, Frau Grabau wird weiter durch die Cafeteria brüllen( auch wenn die liebe Frau Humper nicht mehr da ist.) „Fronter“ ,das neue interne Schulnetzwerk, erobert stetig die ganze Lehrerschaft. Was wird bloß aus den schönen roten Fächern in der 200? Schneebälle werfen ist immer noch verboten. Ich vergesse, dass jetzt auch dieses komische schwarze Brett neben dem Vertretungsplan Bedeutung für mich hat. Wusstet ihr, dass dieser seltsame Tisch in der 300 manchmal tatsächlich interessante Infos bereithält? Ach noch eine Veränderung gibt es- bei Frau Blasj….wird tatsächlich hospitiert. Ja, wirklich. Herr Röger saß zwei Wochen im Französischunterricht (seitdem ist sie krank). Und wir haben eine Medien-AG. (Hallo Henry) Und komische Planeten auf dem Schulhof, aber das dürftet ihr glatt noch miterlebet haben.
Auch wenn ich mich jetzt aufrege, weiß ich, dass ich die Zeit vermissen werde. Und das sie ganz schnell Vergangenheit ist. Etwas woran man sich mit gewisser Melancholie erinnert.
Und am Ende noch ein kleiner Musiktipp. Vielleicht kennen sie die einen oder anderen. „Mumford and Sons“ – toll für diese Stimmung!
"Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!
Donnerstag, 4. November 2010
Facepalm
"Aufgrund der unerwartet hohen Nachfrage in Ihrer Region verzögert sich die Aktivierung Ihres Alice-Anschlusses etwas. Die Aktivierung wird voraussichtlich Mitte Dezember 2011 erfolgen. Das definitive Aktivierungsdatum Ihres Alice-Anschlusses wird Ihnen demnächst per Post mitgeteilt."
Ich liebe es.
Mittwoch, 15. September 2010
"don´t think just do"
Wollte eigentlich gerade nen Artikel über diesen inneren Druck schreiben, der ein Leben lang auf einen lastet. So von wegen Schule, Studium und dann Beruf und so. Aber dann fand ich dieses Lied hier wieder. Und ich sah mir das Video an und nun bin ich sprachlos. Mich haben gerade so die Worte des Liedes eingenommen. Der andere Artikel muss warten...
Donnerstag, 19. August 2010
Von Schlagfertigkeit und Wiederholungen im Leben
Erstmal was fürs Herz:
Hab gestern mit Robin gemeinsam 3 Kubikmeter Feuerholz von der Auffahrt in den Hof geschleppt und gestapelt. Also Robin hat gestapelt ich hab geschleppt. Boah, war ich danach durch. Zwischendurch hats schön gegossen. Besonders viel mir irgendwann auf, dass ich dieses Holz ja nicht mehr benutzen werde. Naja, und einmal geh ich aus der Einfahrt und irgendwelche Frauen brüllen links was. Ich dreh mich dahin und plötzlich hör ich rechts neben mir ein scharfes Bremsenquietschen und ein Typ stolpert gerade noch so von seinem Fahrrad. Und dann gehts los. Er schnauzt mich von wegen ich soll mich umschauen, wenn ich aus der Ausfahrt rauskomme und nicht nach Frauen gucken soll. Und ich reagierte wie immer. Ich sagte nix und schaute ihn ungläubig an. Und so zog er ab. Und er war keine 30 Sekunden lang weg, da vielen mir all die Antworten ein, die ich hätte geben sollen: "Alter, du fährst wie ein Bekloppter auf dem Bürgersteig, und dann sogar noch auf der falschen Straßenseite. Wenn einer hier mal im Recht ist, dann bin ich das. Also laber mich nicht voll und zieh ab." Von mir aus hätte er mir dann auch eine dafür geben können, Hauptsache ich hätte diesen Moment gehabt.
Es ist dieses alte Problem. Ständig von Stärke träumen, und wenn es nur die innere ist, aber dann in diesen Momenten versagen. Ich hätte mich ja nicht prügeln müssen, aber wenigstens mal die Fresse auf bekommen sollen. Ich wünsche mir mehr Schlagfertigkeit in diesen Momenten. Es geht nicht darum unverschämt zu werden, oder so. Aber ihm wenigstens die Fakten an den Kopf hauen. Naja, hat mich noch die Holzaktion über beschäftigt und dann war wieder gut.
Und nun bin ich dabei das Kapitel "FÖJ" zu beenden. Die Woche ist in der Schule sehr entspannt. 5 Kinder, die ich vormittags beschäftigte und alle Lehrer in der Cafeteria, die das kommende Schuljahr planen. Guter Einstieg nach 3 Wochen Forst. Ja, ich werde die Leute vermissen. Auch meine WG. Ich werde nun mein nächsten Abschnitt angehen. Die nächste Mainquest starten. Ich geh studieren.
Medienkultur in der Bauhaus Universität in Weimar. Auf der einen Seite freue ich mich, weil es einer meiner Wunschorte war und ich mich für diesen Studiengang am meisten begeistern kann. Auf der anderen Seite wiederholt sich die Gefühlswelt, die ich schon vor einem Jahr hatte. Ich hab keine Lust auf den Stress. Immatrikulieren, Wohnung finden, Bafög beantragen, umziehen und was weiß ich. Ich will den liebgewonnen Alltag nicht aufgeben. Meine Freunde verlassen. In die Fremde ziehen, wo ich außer Julia niemanden kenne.
Das erste Wochenende, dass ich in Eberswalde verbracht habe, war ein Alptraum. Ich war wieder 8 Jahre alt und wollte wie damals, als ich bei Kumpels übernachten sollte, eigentlich nur noch nachhause. Ich war die meiste Zeit allein in der Wohnung. Ohne Internet. Ich hatte die ganze Zeit, den Gedanken: "Brich die ganze Sache einfach ab." Und dann kam der Kennlerntag vom LJR. Und ich wusste, dass dieses Jahr ein Abenteuer werden kann. Und es wurde eins. Unglaublich tolle Menschen habe ich dadurch kennengelernt. Viel Selbstständigkeit dazugewonnen. Und einfach jede Menge Spass gehabt.
Und so wird Weimar ganz bestimmt auch. Es wird anders werden. Aber auch toll. Da bin ich mir eigentlich sicher.
An sich sind diese Lebenswandelsachen schon toll, wenn da nicht die Übergangsphase wären. Dieser Abschied.
Ich will in diesem FÖJ noch unbedingt einen Abschiedsartikel auf den Schulblog hauen. Und ich will Paula eine AbschiedsCD brennen. Bin schon immer am Überlegen welche Lieder da rauf sollen.
Und natürlich Ärger ich mich ein bisschen, dass Potsdam zu versnobt ist, um mich aufzunehmen. So wirds leider keine ultimative Männer WG geben. Und auch so sind viele Leute, die ich kenne in Potsdam. Naja, gibt ja noch Semesterferien und so... hab ich gehört. Ja, es bleibt spannend. Definitiv. Aber bitte nicht zu spannend. Wenn ich Anfang Oktober in meinem Grün/Lila farbenden Zimmer sitze und die Strassenlichter von Weimar in mein Fenster leuchten. Dann werde ich wie so oft aus dem Fenster grinsen, "Danke" flüstern und mich schlafen legen.
I've Told Every Little Pumpkin from Mashed in Plastic on Vimeo.
Hab gestern mit Robin gemeinsam 3 Kubikmeter Feuerholz von der Auffahrt in den Hof geschleppt und gestapelt. Also Robin hat gestapelt ich hab geschleppt. Boah, war ich danach durch. Zwischendurch hats schön gegossen. Besonders viel mir irgendwann auf, dass ich dieses Holz ja nicht mehr benutzen werde. Naja, und einmal geh ich aus der Einfahrt und irgendwelche Frauen brüllen links was. Ich dreh mich dahin und plötzlich hör ich rechts neben mir ein scharfes Bremsenquietschen und ein Typ stolpert gerade noch so von seinem Fahrrad. Und dann gehts los. Er schnauzt mich von wegen ich soll mich umschauen, wenn ich aus der Ausfahrt rauskomme und nicht nach Frauen gucken soll. Und ich reagierte wie immer. Ich sagte nix und schaute ihn ungläubig an. Und so zog er ab. Und er war keine 30 Sekunden lang weg, da vielen mir all die Antworten ein, die ich hätte geben sollen: "Alter, du fährst wie ein Bekloppter auf dem Bürgersteig, und dann sogar noch auf der falschen Straßenseite. Wenn einer hier mal im Recht ist, dann bin ich das. Also laber mich nicht voll und zieh ab." Von mir aus hätte er mir dann auch eine dafür geben können, Hauptsache ich hätte diesen Moment gehabt.
Es ist dieses alte Problem. Ständig von Stärke träumen, und wenn es nur die innere ist, aber dann in diesen Momenten versagen. Ich hätte mich ja nicht prügeln müssen, aber wenigstens mal die Fresse auf bekommen sollen. Ich wünsche mir mehr Schlagfertigkeit in diesen Momenten. Es geht nicht darum unverschämt zu werden, oder so. Aber ihm wenigstens die Fakten an den Kopf hauen. Naja, hat mich noch die Holzaktion über beschäftigt und dann war wieder gut.
Und nun bin ich dabei das Kapitel "FÖJ" zu beenden. Die Woche ist in der Schule sehr entspannt. 5 Kinder, die ich vormittags beschäftigte und alle Lehrer in der Cafeteria, die das kommende Schuljahr planen. Guter Einstieg nach 3 Wochen Forst. Ja, ich werde die Leute vermissen. Auch meine WG. Ich werde nun mein nächsten Abschnitt angehen. Die nächste Mainquest starten. Ich geh studieren.
Medienkultur in der Bauhaus Universität in Weimar. Auf der einen Seite freue ich mich, weil es einer meiner Wunschorte war und ich mich für diesen Studiengang am meisten begeistern kann. Auf der anderen Seite wiederholt sich die Gefühlswelt, die ich schon vor einem Jahr hatte. Ich hab keine Lust auf den Stress. Immatrikulieren, Wohnung finden, Bafög beantragen, umziehen und was weiß ich. Ich will den liebgewonnen Alltag nicht aufgeben. Meine Freunde verlassen. In die Fremde ziehen, wo ich außer Julia niemanden kenne.
Das erste Wochenende, dass ich in Eberswalde verbracht habe, war ein Alptraum. Ich war wieder 8 Jahre alt und wollte wie damals, als ich bei Kumpels übernachten sollte, eigentlich nur noch nachhause. Ich war die meiste Zeit allein in der Wohnung. Ohne Internet. Ich hatte die ganze Zeit, den Gedanken: "Brich die ganze Sache einfach ab." Und dann kam der Kennlerntag vom LJR. Und ich wusste, dass dieses Jahr ein Abenteuer werden kann. Und es wurde eins. Unglaublich tolle Menschen habe ich dadurch kennengelernt. Viel Selbstständigkeit dazugewonnen. Und einfach jede Menge Spass gehabt.
Und so wird Weimar ganz bestimmt auch. Es wird anders werden. Aber auch toll. Da bin ich mir eigentlich sicher.
An sich sind diese Lebenswandelsachen schon toll, wenn da nicht die Übergangsphase wären. Dieser Abschied.
Ich will in diesem FÖJ noch unbedingt einen Abschiedsartikel auf den Schulblog hauen. Und ich will Paula eine AbschiedsCD brennen. Bin schon immer am Überlegen welche Lieder da rauf sollen.
Und natürlich Ärger ich mich ein bisschen, dass Potsdam zu versnobt ist, um mich aufzunehmen. So wirds leider keine ultimative Männer WG geben. Und auch so sind viele Leute, die ich kenne in Potsdam. Naja, gibt ja noch Semesterferien und so... hab ich gehört. Ja, es bleibt spannend. Definitiv. Aber bitte nicht zu spannend. Wenn ich Anfang Oktober in meinem Grün/Lila farbenden Zimmer sitze und die Strassenlichter von Weimar in mein Fenster leuchten. Dann werde ich wie so oft aus dem Fenster grinsen, "Danke" flüstern und mich schlafen legen.
I've Told Every Little Pumpkin from Mashed in Plastic on Vimeo.
Donnerstag, 24. Juni 2010
Team
Ich war heute mehrmals auf dem Weg vom Bahnhof zu meiner Wg kurz davor Tränen zu vergießen. Aber es wären keine Tränen der Trauer, sondern Tränen des Glücks gewesen. Ich war mit mir selber in ein Selbstgespräch vertieft über all das Glück das ich dieses Jahr hatte. Ich bin noch in dieser Schwebe. Eine Kollegin bezeichnete sowas als "Seminarnachwehen" und ich denke ich werde morgen auch noch davon betroffen sein. Ich werde sie genießen. Und nein ich meine nicht die Melancholie und das Nachtrauern.
Ich werde viele tolle Momente mit mir rumtragen. Von all diesen Erlebnissen. Wir sind mittlerweile eine Gruppe, die sich gegenseitig vertraut. Wir hatten einmal eine Feedbackrunde, wo man sich ehrlich kritisieren sollte. Und Theo kritisierte ehrlich und direkt, dass ich mir zu viele Gedanken über die Seminare mache und mir diese Melancholie nicht gut tut. Und er sagte es mit so einer Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, dass ich gerührt war. Und es half. Ich hatte so gut wie nie Kummer in dieser Zeit. Ich hab diese 3 Tage wirklich genoßen. Ich habe viel gelacht, habe Leute unterhalten und tolle Gespräche gehabt. Ich hab mich mit Tini geprügelt und es war wunderbar. Ich hatte keine Bedenken, weil sie ist wirklich fies beim Kämpfen. So mit Kneifen und so.
Wir haben uns Schlussendlich auf ein Unentschieden geeinigt.
Und ich will noch ein paar Worte zu Theo verlieren. Wenn man Theo das erste Mal sieht, wirkt er ernst, vielleicht sogar ein bisschen verbissen. Und beim ersten Seminar, dachte ich er wäre halt ein ernster Kerl, der ab und zu mal nen Spruch ablässt. Und seine Art gefiel mir irgendwie. Aber ich hatte Sorge ihn auf den Keks zu gehen. Doch ab den 2. Seminar, war mir bewusst, dass wir beide humortechnisch auf einer Ebene sind. Ich habe mich selten mit jemanden so schnell verstanden. Und so sind wir ab dem 2 Seminar meistens zu 2. durch die Gegend gezogen. Wir hauen uns mit Sprüchen zu, die kein anderer versteht. Und trotzdem nehmen wir uns auch ernst. Ich höre ihm interessiert zu wenn er vom Reenactment-Erlebnissen erzählt und auch wenn es um Gruppenthemen geht, werden wir wieder seriös... meistens. Tini meinte in der Feedbackrunde, dass sie merkt, dass Theo mir gut tut. Und sie hat so recht damit. Der Kerl ist großartig. Ich kann mit ihm stundenlang Mist reden und lachen und trotzdem ist er unglaublich gescheiht. Wenn wir in der Runde über Themen diskutieren, kann Theo meistens mitreden.
Und er hat in mir jetzt einen Wunsch ausgelöst. Erik, Theo und ich saßen mal rum und haben so davon gelabert, dass wir ja ne WG in Potsdam machen könnten, wenn wir da alle studieren sollten. Anfangs meinte ich es garnich so ernst, aber die Vorstellung gefiel mir. Und dieses Seminar hab ich gemerkt, dass Theo die Sache voll ernst meint. Er hat Bock mit Erik und mir zusammen zu wohnen. Und ich kann mir gerade nix tolleres vorstellen. Ich find es schon faszinerend, denn beiden zuzuschauen, wenn sie Kampftechniken austauschen. Ich hab mich in Potsdam beworben, aber da siehts von NC eher düster aus, aber selbst wenn ich in Berlin angenommen werde, hab ich kein Problem damit zwischen Berlin und Potsdam zu pendeln. Dass sind mir diese Jungs wert.
Als ich heute bei der Rückfahrt in die Gesichter blickte, waren die meisten Blicke leer. Als würden sie einfach die vergangenen Momente genießen wollen. Und mir gings ähnlich. Ich versank nicht in der Melancholie. Ich grinste aus dem Fenster und erfreute mich diesen gottverdammten Erinnerungen. Wir wollen noch ein Abschlussfest machen. Es ist noch in der Schwebe. Und ich weiß jetzt schon, dass es nicht an die Seminare kommen wird. Aber das ist klar. Und auch nicht schlimm. Und nun noch ein Danke. Ein Danke an den Landesjugendring und allen Teamern. Und ein dickes Danke an alle Seminarmitgliedern. Egal, ob sie nur ein Seminar dabei waren, ihr wart in diesem Jahr mein Highlight. Ihr habt mir Glück geschenkt. Boah, wie ich gerade grinse. Ihr seit einfach zu geil.
Für euch:
2 Zitate aus einem der besten Filme ever. In Gedenken an Frank Giering.
"Freundschaften sind wie Sehnsüchte. Toll, gross, absolut gigantisch. Und wenn sie dich erstmal gepackt haben, dann lassen sie dich nicht mehr los. Manchmal nie mehr."
"Weisst du was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenns so richtig scheisse ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle wo, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment."
Und nun Musik. Hab ich heute beim Busfahren gehört, obwohl er mal Sommerhit war, hat er für mich echt Charakter. Gute Laune Leute! Lasst euch nicht ownen von diesem Leben.
hips dont lie
Emma | MySpace Video
Ich werde viele tolle Momente mit mir rumtragen. Von all diesen Erlebnissen. Wir sind mittlerweile eine Gruppe, die sich gegenseitig vertraut. Wir hatten einmal eine Feedbackrunde, wo man sich ehrlich kritisieren sollte. Und Theo kritisierte ehrlich und direkt, dass ich mir zu viele Gedanken über die Seminare mache und mir diese Melancholie nicht gut tut. Und er sagte es mit so einer Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, dass ich gerührt war. Und es half. Ich hatte so gut wie nie Kummer in dieser Zeit. Ich hab diese 3 Tage wirklich genoßen. Ich habe viel gelacht, habe Leute unterhalten und tolle Gespräche gehabt. Ich hab mich mit Tini geprügelt und es war wunderbar. Ich hatte keine Bedenken, weil sie ist wirklich fies beim Kämpfen. So mit Kneifen und so.
Wir haben uns Schlussendlich auf ein Unentschieden geeinigt.
Und ich will noch ein paar Worte zu Theo verlieren. Wenn man Theo das erste Mal sieht, wirkt er ernst, vielleicht sogar ein bisschen verbissen. Und beim ersten Seminar, dachte ich er wäre halt ein ernster Kerl, der ab und zu mal nen Spruch ablässt. Und seine Art gefiel mir irgendwie. Aber ich hatte Sorge ihn auf den Keks zu gehen. Doch ab den 2. Seminar, war mir bewusst, dass wir beide humortechnisch auf einer Ebene sind. Ich habe mich selten mit jemanden so schnell verstanden. Und so sind wir ab dem 2 Seminar meistens zu 2. durch die Gegend gezogen. Wir hauen uns mit Sprüchen zu, die kein anderer versteht. Und trotzdem nehmen wir uns auch ernst. Ich höre ihm interessiert zu wenn er vom Reenactment-Erlebnissen erzählt und auch wenn es um Gruppenthemen geht, werden wir wieder seriös... meistens. Tini meinte in der Feedbackrunde, dass sie merkt, dass Theo mir gut tut. Und sie hat so recht damit. Der Kerl ist großartig. Ich kann mit ihm stundenlang Mist reden und lachen und trotzdem ist er unglaublich gescheiht. Wenn wir in der Runde über Themen diskutieren, kann Theo meistens mitreden.
Und er hat in mir jetzt einen Wunsch ausgelöst. Erik, Theo und ich saßen mal rum und haben so davon gelabert, dass wir ja ne WG in Potsdam machen könnten, wenn wir da alle studieren sollten. Anfangs meinte ich es garnich so ernst, aber die Vorstellung gefiel mir. Und dieses Seminar hab ich gemerkt, dass Theo die Sache voll ernst meint. Er hat Bock mit Erik und mir zusammen zu wohnen. Und ich kann mir gerade nix tolleres vorstellen. Ich find es schon faszinerend, denn beiden zuzuschauen, wenn sie Kampftechniken austauschen. Ich hab mich in Potsdam beworben, aber da siehts von NC eher düster aus, aber selbst wenn ich in Berlin angenommen werde, hab ich kein Problem damit zwischen Berlin und Potsdam zu pendeln. Dass sind mir diese Jungs wert.
Als ich heute bei der Rückfahrt in die Gesichter blickte, waren die meisten Blicke leer. Als würden sie einfach die vergangenen Momente genießen wollen. Und mir gings ähnlich. Ich versank nicht in der Melancholie. Ich grinste aus dem Fenster und erfreute mich diesen gottverdammten Erinnerungen. Wir wollen noch ein Abschlussfest machen. Es ist noch in der Schwebe. Und ich weiß jetzt schon, dass es nicht an die Seminare kommen wird. Aber das ist klar. Und auch nicht schlimm. Und nun noch ein Danke. Ein Danke an den Landesjugendring und allen Teamern. Und ein dickes Danke an alle Seminarmitgliedern. Egal, ob sie nur ein Seminar dabei waren, ihr wart in diesem Jahr mein Highlight. Ihr habt mir Glück geschenkt. Boah, wie ich gerade grinse. Ihr seit einfach zu geil.
Für euch:
2 Zitate aus einem der besten Filme ever. In Gedenken an Frank Giering.
"Freundschaften sind wie Sehnsüchte. Toll, gross, absolut gigantisch. Und wenn sie dich erstmal gepackt haben, dann lassen sie dich nicht mehr los. Manchmal nie mehr."
"Weisst du was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenns so richtig scheisse ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle wo, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment."
Und nun Musik. Hab ich heute beim Busfahren gehört, obwohl er mal Sommerhit war, hat er für mich echt Charakter. Gute Laune Leute! Lasst euch nicht ownen von diesem Leben.
hips dont lie
Emma | MySpace Video
Mittwoch, 16. Juni 2010
"Stop! Ich melde das nicht!"
Ich freue mich auf die kommenden Tage. Es sieht ganz danach aus, dass einfach toll wird. Morgen fahr ich nach Forst für das Wochenende. Ürsprünglich nur um das Haus und den Hund zu hüten, weil die Eltern auf Reisen gehen, aber zum Glück liegt einiges an. Freitags wird erstmal ein Tine-Wilhelm Tag eingelegt mit viel Rumgequatsche. Und danach gehts zu so ner Filmpremiere von irgendsonem Möchtegern-Kubrick....
Ne, quatsch, bin wirklich gespannt auf Henrys Film. Und werde da hoffentlich ein paar bekannte Gesichter sehen. Und nach der Premiere dann noch zu Caro. Sie ist ja mittlerweile wieder Forsterin. Und ist nicht die einzige. Die Tina und der Fabi sind auch wieder da. Werde ich hoffentlich auch noch sehen.
Samstags treffe ich mich dann wahrscheinlich nachmittags mit 2 Studentinnen aus Potsdam. Warum? Erkläre ich in einem anderen Artikel nochmal. Keine Sorge, ist glaube ich ne coole Sache.
Und abends dann wahrscheinlich bei mir im Garten rumsitzen, weil ich ja sturmfrei habe.
Kommende Woche arbeite ich dann Montag um danach für 3 Tage auf mein letztes Seminar zu fahren. Ja, mein letztes. Ich will mich eigentlich drauf freuen, aber wahrscheinlich wird die Wehmut mich vom ersten Tag an ergreifen. Fuck it! Man ey, ich werde Theo so aufn Sack gehn, weil ich einfach jede Sekunde mit ihm genießen will. Wahrscheinlich werde ich ihm getragene Klamotten klauen und Haarsträhnen abschneiden, wenn er schläft.
Und dann darauf zum Abiball. Mal den Anzug wieder rausholen und mit Hannes im Arm durch die Halle schreiten und dabei möglichst unerreichbar und arrogant schauen.
Ich freu mich also auf diese Tage. Auf die Leute, die Gespräche und die Momente, die ich hoffentlich mit mir ne Weile rumtragen werde.
Ach ja um mal die Überschrift zu erklären. Bei uns in der Schule gibts die Stopregel. Wenn ein Kind ein anderes ärgert, und das Kind genug davon hat, dann ruft es: "Stop! Ich möchte das nicht!" Und das Kind muss drauf hören. Und wir Betreuer machen auch von der Regel Gebrauch. Kein Tag ohne "STOP! ICH MÖCHTE DAS NICHT!" Naja und jedenfalls hat mein Chef mal wieder ein Mädel geärgert. So spassmäßig. Und sie will eigentlich die Stopregel verwenden, doch verspricht sich und sagt: "Stop! Ich melde das nicht!"
Und seitdem hab ich was gegen sie, wenn sie mir zu unverschämt wird. Ich zitier sie einfach, sie kriegt nen roten Kopp und verschwindet. Ich sag ja, arbeiten mit Kindern ist awesome.
Und nun noch ein Lied, das ich vor Kurzem wiederentdeckt habe. Eigentlich passt es nicht wirklich zu meinem jetzigen Gemüt, aber es ist einfach so stark von der Aussage, dass jedesmal wenn ich es höre mich ein Jahr zurückversetzt fühle. Alle Gefühle kommen hoch für die paar Minuten. Und irgendwie genieß ich diesen Schmerz. Ich glaube manchmal vermisse ich dieses Gefühl. Die Sehnsucht.
Jedes einzelnes Wort ist davon pures Gold.
Ne, quatsch, bin wirklich gespannt auf Henrys Film. Und werde da hoffentlich ein paar bekannte Gesichter sehen. Und nach der Premiere dann noch zu Caro. Sie ist ja mittlerweile wieder Forsterin. Und ist nicht die einzige. Die Tina und der Fabi sind auch wieder da. Werde ich hoffentlich auch noch sehen.
Samstags treffe ich mich dann wahrscheinlich nachmittags mit 2 Studentinnen aus Potsdam. Warum? Erkläre ich in einem anderen Artikel nochmal. Keine Sorge, ist glaube ich ne coole Sache.
Und abends dann wahrscheinlich bei mir im Garten rumsitzen, weil ich ja sturmfrei habe.
Kommende Woche arbeite ich dann Montag um danach für 3 Tage auf mein letztes Seminar zu fahren. Ja, mein letztes. Ich will mich eigentlich drauf freuen, aber wahrscheinlich wird die Wehmut mich vom ersten Tag an ergreifen. Fuck it! Man ey, ich werde Theo so aufn Sack gehn, weil ich einfach jede Sekunde mit ihm genießen will. Wahrscheinlich werde ich ihm getragene Klamotten klauen und Haarsträhnen abschneiden, wenn er schläft.
Und dann darauf zum Abiball. Mal den Anzug wieder rausholen und mit Hannes im Arm durch die Halle schreiten und dabei möglichst unerreichbar und arrogant schauen.
Ich freu mich also auf diese Tage. Auf die Leute, die Gespräche und die Momente, die ich hoffentlich mit mir ne Weile rumtragen werde.
Ach ja um mal die Überschrift zu erklären. Bei uns in der Schule gibts die Stopregel. Wenn ein Kind ein anderes ärgert, und das Kind genug davon hat, dann ruft es: "Stop! Ich möchte das nicht!" Und das Kind muss drauf hören. Und wir Betreuer machen auch von der Regel Gebrauch. Kein Tag ohne "STOP! ICH MÖCHTE DAS NICHT!" Naja und jedenfalls hat mein Chef mal wieder ein Mädel geärgert. So spassmäßig. Und sie will eigentlich die Stopregel verwenden, doch verspricht sich und sagt: "Stop! Ich melde das nicht!"
Und seitdem hab ich was gegen sie, wenn sie mir zu unverschämt wird. Ich zitier sie einfach, sie kriegt nen roten Kopp und verschwindet. Ich sag ja, arbeiten mit Kindern ist awesome.
Und nun noch ein Lied, das ich vor Kurzem wiederentdeckt habe. Eigentlich passt es nicht wirklich zu meinem jetzigen Gemüt, aber es ist einfach so stark von der Aussage, dass jedesmal wenn ich es höre mich ein Jahr zurückversetzt fühle. Alle Gefühle kommen hoch für die paar Minuten. Und irgendwie genieß ich diesen Schmerz. Ich glaube manchmal vermisse ich dieses Gefühl. Die Sehnsucht.
Jedes einzelnes Wort ist davon pures Gold.
That when I say I would die for her
It's not just words, I really would
And to make the world a safer place for her
Well I believe I really could
It's not just words, I really would
And to make the world a safer place for her
Well I believe I really could
Mittwoch, 26. Mai 2010
Stressfrei
Ich hab gerade außerhalb meiner Arbeitszeit so gut wie keine Projekte und damit viel Freizeit. Und das ist nicht gut für die Tiefe dieses Blogs, aber ich finds gerade echt gut.Und so besteht mein Abend aus Alltagserledigungen und "Friends" gucken. Hab heute nen Rhababerstreuselauflauf gemacht. Schmeckt gut. Ich bin stolz auf mich.
Mein Wochenende in Forst war wiedermal schön und entspannt. Wiedermal gute Mischung aus Familie, Freunde und rumhängen. Und ich konnte mal den Showstar Wilhelm rauslassen. Danke an Björn für die Möglichkeit. Auch wenn ich die Vorbereitungen zu was immer hasse. Ach ja, hab auch Studienbewerbungen abgeschickt. Bis jetzt 4. Weitere Folgen ab Juni. Und nächste Woche bin ich auf Klassenfahrt. Mit den Vorschülern. Toben in der Schorfheide-Chorin rum. Aber kommen nachmittags wieder zurück. Also ist es eher ein täglicher Ausflug als eine Klassenfahrt.
Hab ich schon erwähnt, dass meine Nachfolgerin feststeht? Eine der ersten beiden Bewerberinnen ist es nun geworden. Schon komisch zu wissen, wer ab September da mit den Schülern quatschen, meckern, und verzweifeln wird. Ach man, werds doch echt vermissen, des rumsitzen mit dem Hortleiter und dann dusslig quatschen mit Schülern aller Altersklassen. Egal wie nervig und fies sie sein können, ich hatte mit jeden von ihnen tolle Momente. Oh man, des muss ein Abschiedsartikel werden. Aber der wird wahrscheinlich nicht hier verfasst. Mal sehen. Okay, nun noch ein Lied.
The Black Keys "Tighten Up"
The Black Keys | MySpace Musikvideos
NACHSCHLAG:
Der Film ist einfach zu gut um den euch vorentzuhalten:
Work from Michael Rianda on Vimeo.
Mein Wochenende in Forst war wiedermal schön und entspannt. Wiedermal gute Mischung aus Familie, Freunde und rumhängen. Und ich konnte mal den Showstar Wilhelm rauslassen. Danke an Björn für die Möglichkeit. Auch wenn ich die Vorbereitungen zu was immer hasse. Ach ja, hab auch Studienbewerbungen abgeschickt. Bis jetzt 4. Weitere Folgen ab Juni. Und nächste Woche bin ich auf Klassenfahrt. Mit den Vorschülern. Toben in der Schorfheide-Chorin rum. Aber kommen nachmittags wieder zurück. Also ist es eher ein täglicher Ausflug als eine Klassenfahrt.
Hab ich schon erwähnt, dass meine Nachfolgerin feststeht? Eine der ersten beiden Bewerberinnen ist es nun geworden. Schon komisch zu wissen, wer ab September da mit den Schülern quatschen, meckern, und verzweifeln wird. Ach man, werds doch echt vermissen, des rumsitzen mit dem Hortleiter und dann dusslig quatschen mit Schülern aller Altersklassen. Egal wie nervig und fies sie sein können, ich hatte mit jeden von ihnen tolle Momente. Oh man, des muss ein Abschiedsartikel werden. Aber der wird wahrscheinlich nicht hier verfasst. Mal sehen. Okay, nun noch ein Lied.
The Black Keys "Tighten Up"
The Black Keys | MySpace Musikvideos
NACHSCHLAG:
Der Film ist einfach zu gut um den euch vorentzuhalten:
Work from Michael Rianda on Vimeo.
Dienstag, 13. April 2010
Eberswalder Allerlei
Ich bin wieder in Eberswalde und wieder in der Arbeitswelt. Nebenbei muss ich noch ein Ökoseminar mitplanen und ich krieg schon jetzt Bammel, wenn ich dran denke, dass ich noch dafür ein Strategospiel und einen Vortrag über Atomenergie planen muss. Aber naja des wird schon. Ich werde mir Mühe geben.
Arbeit ist bis jetzt sehr entspannt. Ich bring die Küche zur Weißglut und der Hort ist nicht mehr so stressig, weil wir jetzt eigentlich nur auf dem Schulhof sind und die Kinder halt Löcher bis nach China buddeln. Oder Bälle auf Dächer schießen. Oder irgendwelche Kräutertränke aus Gras machen. Und ich überwach des Alles. Ho ho.... ne so is nich. Heute hab ich mitgebuddelt. Bis ich gemerkt hab, dass buddeln doch anstrengender ist, als ich es in Erinnerung hatte.
Kopftechnisch ist es nicht gerade spannend. Hab die Zukunft gerade ausgeblendet, dabei wollte ich mich jetzt eigentlich kümmern. Wegen Unis und so. Sonst merke ich, dass mir nur eine Sache fehlt. Ich hab Sorge, dass ich es mir nur einbilde, dass ich sowas brauche, dass es alles nur durch Filme und die Medien so auf mein Leben projeziert wird. Nervt mich gerade an mir selber, weils meinen Blick auf Menschen verfälscht. Blöde Hormone.
Ach wo wir gerade beim Thema sind. Bald kommen die ersten Bewerberinnen auf meine Stelle. Mal sehn wie so drauf sind. Und wie ich so drauf sein werde. Ob ich der schüchterne Trottel sein werde, oder doch der arrogante FÖJler, der sich diese Stelle hat erkämpft hat...
Und noch ein Nachtrag in Sachen Kick-Ass:
Hoffe es läuft.
Läuft nich. Daher HIER link zu nem noch funktionierenden Video.
Arbeit ist bis jetzt sehr entspannt. Ich bring die Küche zur Weißglut und der Hort ist nicht mehr so stressig, weil wir jetzt eigentlich nur auf dem Schulhof sind und die Kinder halt Löcher bis nach China buddeln. Oder Bälle auf Dächer schießen. Oder irgendwelche Kräutertränke aus Gras machen. Und ich überwach des Alles. Ho ho.... ne so is nich. Heute hab ich mitgebuddelt. Bis ich gemerkt hab, dass buddeln doch anstrengender ist, als ich es in Erinnerung hatte.
Kopftechnisch ist es nicht gerade spannend. Hab die Zukunft gerade ausgeblendet, dabei wollte ich mich jetzt eigentlich kümmern. Wegen Unis und so. Sonst merke ich, dass mir nur eine Sache fehlt. Ich hab Sorge, dass ich es mir nur einbilde, dass ich sowas brauche, dass es alles nur durch Filme und die Medien so auf mein Leben projeziert wird. Nervt mich gerade an mir selber, weils meinen Blick auf Menschen verfälscht. Blöde Hormone.
Ach wo wir gerade beim Thema sind. Bald kommen die ersten Bewerberinnen auf meine Stelle. Mal sehn wie so drauf sind. Und wie ich so drauf sein werde. Ob ich der schüchterne Trottel sein werde, oder doch der arrogante FÖJler, der sich diese Stelle hat erkämpft hat...
Und noch ein Nachtrag in Sachen Kick-Ass:
Hoffe es läuft.
Läuft nich. Daher HIER link zu nem noch funktionierenden Video.
Freitag, 12. März 2010
Warum ich Axel meinen Freund nenne
Axel ist nicht nur Ex-Klassenkamerad und FÖJ-Kollege. Er ist auch mittlerweile ein guter Freund. Wir waren beide bei Xesier und kurz danach hatte er mit dem Hannes einen eigenen kleinen Blog. Leider hatte der keine lange Haltbarkeit. Doch nun ist er zurück und besser als je zuvor. Mit dem Blog "Axel wird reich..." eröffnet Axel einen höchst interessanten und amüsanten Themenblog. Axel setzt sich das kleine Ziel mit 30 Jahren Millionär zu sein. Sein Startkapital: 50 Euro. Die ersten Artikel sprühen nur so von axeltypischen Humor und ich bin ständig am Überlegen, was er davon nun ernst meint und was nicht.
Ich hoffe, dass er diesen Plan und den dazugehörigen Blog noch lange genug verfolgt. Ich finds enorm spannend. Wegen solchen Sachen nenne ich Axel gerne meinen Freund.
Ich hoffe, dass er diesen Plan und den dazugehörigen Blog noch lange genug verfolgt. Ich finds enorm spannend. Wegen solchen Sachen nenne ich Axel gerne meinen Freund.
Samstag, 6. März 2010
Mein Seminar - Mein Herz
Heute abend werde ich meinen ersten vorgeschriebenen Artikel verfassen. Eigentlich bin ich kein Freund von sowas, aber ich merke immer wieder, wie ich in meinem Kopf die tollsten Artikel erdenke und am Ende nur einen Bruchteil davon auf meinem Blog kommt. Heute will ich das mal verhindern.
Wir haben gerade den Abend vom Mittwoch, dem 3.3.2010. Ich habe gerade mein 3. FÖJ-Seminar und diesmal nicht nur mit meiner Gruppe, sondern mit allen FSJlern und FÖJlern vom Landesjugendring. Rund 80 Leute. Und wie immer, wenn die Stimmung hier gerade traumhaft ist, befällt mich mein alter Freund Melancholie. Und diesmal will ich nicht nur traurig rumsitzen und den Kopf hängen lassen. Diesmal versuche ich diese Melancholie in eine Muse zu transformieren. Vielleicht in eine hässliche, aber immerhin in eine Muse.
80 junge Menschen. Um die 20 kenne ich nun schon ein bisschen länger. Und hier habe ich nun noch eine Menge an tollen Bekanntschaften dazugewonnen. Natürlich kenne ich nicht alle 80 Mann mit Namen und natürlich ist mir nicht jeder sympathisch, aber ich mag hier einfach diese Grundstimmung. Ich habe hier meine Vertrauten, wie Axel oder Theo und trotzdem kommen täglich neue Charaktere dazu. Dieses Treffen bringt die verschiedensten Menschen zusammen. Leute, die sich in der Disco nur misstrauisch und angwidert mustern würden, sitzen hier zusammen an einem Mittagstisch und sind in die interessantesten Gespräche vertieft. Die ökologische und soziale Botschaft ist zwar immer anwesend, aber sie stört nicht. Bendix hat es vorhin schön formuliert: "Hier kann man anders sein, irgendwie freier."
Die normalen Seminare sind schon schön, aber hier kommt noch ein ganz anderes Gefühl zum Tragen. Man geht viel freier auf die Leute zu. Ich würde diese Woche so gern genießen, aber ich verspüre jetzt schon das Gefühl von Abschied, Ich nenne jetzt schon viele Leute hier Freund. Oder Olli Schulz hat auch eine schöne Bezeichnung für sowas. Wenn er jemanden mag, dann zündet er eine Kerze in der Kathedrale seines Herzen für sie an. Und bei mir brennt zurzeit eine gigantische Ladung von Kerzen. Sie sind hier meine Freunde. Keine Studivz-Freundschaft, keine Bekanntschaft. Sondern Freunde. Und wenn es nur immer für 5 Tage innerhalb von 2 Monaten so ist. Ich danke Gott gerade so dafür. Für all diese krassen Kerle hier, für all diese wunderbaren Mädels. In der Hoffnung, dass sich hier nie so etwas wie "ich empfinde mehr für sie" hier einschleicht.
Ich will noch bis September regelmäßig mit diesen Leuten hier lachen und reden. Ich will fasziniert zuhören, wenn sich Theo und Erik über Kampfarten der Ritter und der Samurai unterhalten. Ich will mit Steffie und Elena dieses kindische Spaßgeflirte machen. Was dann nach dem FÖJ passiert?
Ich werde Gott gleichzeitig dafür verfluchen und danken, dass er mir für ein Jahr diese wunderbaren Menschen an meine Seite gestellt hat. Und dann werde ich irgendwann wieder nach Vorne schauen und gucken wer mich da erwartet. Und vielleicht sind ja sogar ein paar alte Gesichter mit von der Partie.
Danke.
Wir haben gerade den Abend vom Mittwoch, dem 3.3.2010. Ich habe gerade mein 3. FÖJ-Seminar und diesmal nicht nur mit meiner Gruppe, sondern mit allen FSJlern und FÖJlern vom Landesjugendring. Rund 80 Leute. Und wie immer, wenn die Stimmung hier gerade traumhaft ist, befällt mich mein alter Freund Melancholie. Und diesmal will ich nicht nur traurig rumsitzen und den Kopf hängen lassen. Diesmal versuche ich diese Melancholie in eine Muse zu transformieren. Vielleicht in eine hässliche, aber immerhin in eine Muse.
80 junge Menschen. Um die 20 kenne ich nun schon ein bisschen länger. Und hier habe ich nun noch eine Menge an tollen Bekanntschaften dazugewonnen. Natürlich kenne ich nicht alle 80 Mann mit Namen und natürlich ist mir nicht jeder sympathisch, aber ich mag hier einfach diese Grundstimmung. Ich habe hier meine Vertrauten, wie Axel oder Theo und trotzdem kommen täglich neue Charaktere dazu. Dieses Treffen bringt die verschiedensten Menschen zusammen. Leute, die sich in der Disco nur misstrauisch und angwidert mustern würden, sitzen hier zusammen an einem Mittagstisch und sind in die interessantesten Gespräche vertieft. Die ökologische und soziale Botschaft ist zwar immer anwesend, aber sie stört nicht. Bendix hat es vorhin schön formuliert: "Hier kann man anders sein, irgendwie freier."
Die normalen Seminare sind schon schön, aber hier kommt noch ein ganz anderes Gefühl zum Tragen. Man geht viel freier auf die Leute zu. Ich würde diese Woche so gern genießen, aber ich verspüre jetzt schon das Gefühl von Abschied, Ich nenne jetzt schon viele Leute hier Freund. Oder Olli Schulz hat auch eine schöne Bezeichnung für sowas. Wenn er jemanden mag, dann zündet er eine Kerze in der Kathedrale seines Herzen für sie an. Und bei mir brennt zurzeit eine gigantische Ladung von Kerzen. Sie sind hier meine Freunde. Keine Studivz-Freundschaft, keine Bekanntschaft. Sondern Freunde. Und wenn es nur immer für 5 Tage innerhalb von 2 Monaten so ist. Ich danke Gott gerade so dafür. Für all diese krassen Kerle hier, für all diese wunderbaren Mädels. In der Hoffnung, dass sich hier nie so etwas wie "ich empfinde mehr für sie" hier einschleicht.
Ich will noch bis September regelmäßig mit diesen Leuten hier lachen und reden. Ich will fasziniert zuhören, wenn sich Theo und Erik über Kampfarten der Ritter und der Samurai unterhalten. Ich will mit Steffie und Elena dieses kindische Spaßgeflirte machen. Was dann nach dem FÖJ passiert?
Ich werde Gott gleichzeitig dafür verfluchen und danken, dass er mir für ein Jahr diese wunderbaren Menschen an meine Seite gestellt hat. Und dann werde ich irgendwann wieder nach Vorne schauen und gucken wer mich da erwartet. Und vielleicht sind ja sogar ein paar alte Gesichter mit von der Partie.
Danke.
Sonntag, 14. Februar 2010
Still stehen
Ich war gestern abend noch nach der Arbeit in Berlin. Hab mich mit der Caro und dem Paul getroffen und überteuerte Cocktails geschlürft. Und bin danach angetrunken durch Berlin und Nachhause gefahren. War ein schöner Abend. Nicht wegen den Cocktails, sondern wegen der Caro und dem Paule. Und natürlich redeten wir über die alten Zeiten. Und wie schön es alles war. Und Caro meinte, dass sie sich wieder freut in Forst zu sein und den Sommer mit ihren Freunden zu genießen. So wie damals halt. Und ich antwortete, dass es aber nie wieder so sein wird. Und leider hab ich recht.
Aber ich für meinen Teil trauer dieser Zeit nicht mehr wirklich hinter her. Natürlich war sie toll und ich werde mich immer gern dran erinnern, aber das Leben im hier und jetzt ist auch nicht schlecht. Ich hatte letztens ein gutes Gespräch mit meinen Mitbewohnern, wo es um unsere Zukunft ging. Und ich meinte, dass ich irgendwie das Gefühl hätte, auf der Stelle zu stehen. Ich hab halt einen geregelten Tagesablauf. Aufstehen, Arbeit, Internet, Schlafen. Und irgendwie hatte ich dadurch das Gefühl Still zu stehen.
Aber Biefke meinte auch, dass eigentlich total das Gegenteil der Fall ist. Seht mich an wo ich bin. Ich wohne in ner coolen Studentenwg. Ich arbeite in ner Schule und betreue wichtige Aufgaben. Und ich hab bis jetzt schon unglaublich viele neue Leute kennengelernt. Natürlich gibt es Leute, die viel coolere Sachen machen. Die ins Ausland gehen und dort ohne feste Pläne durchs Land ziehen. Aber für mich ist das hier schon eine große Leistung. Ich hab mit 17 noch nicht gewusst, wie ich nun vom Ostbahnhof zur Warschauer Straße mit der S-Bahn komme. Und nun fahr ich damit durch halb Berlin. NACHTS! ALLEIN!
Vielleicht wirkt dass alles auf euch coole Leute lächerlich, aber ey ich lerne gerade Selbstständigkeit. Und dass gefällt mir. Ich bin nun noch gespannter, was nach dem FÖJ so alles passieren wird. Wo ich da nun hingehen werde, wenn ich da kennenlerne, was ich über mich selber lernen werde.
Naja, ab morgen fängt die Fastenzeit an und ich bin auch dabei. Kein Alk, Fleisch und Süßkram. Hab ich echt mal wieder nötig. Naja, vielleicht, dass mit dem Alkohol nich, aber kann ja nich schaden. Traurig eigentlich, dass ich dafür nen christlichen Brauch benötige um mich zu sowas durchzuringen. Denn Kinder können gnadenlos sein, wenn es um körperliche Schwächen geht. Merke ich täglich. Und auch sonst ist meine Ernährung eher semi.
Mir gehts gut. Ich freu mich aufs Seminar, und ich freu mich auch auf Forst.
Und ihr: Habt auch Spass! Als kleine Hilfe:
Aber ich für meinen Teil trauer dieser Zeit nicht mehr wirklich hinter her. Natürlich war sie toll und ich werde mich immer gern dran erinnern, aber das Leben im hier und jetzt ist auch nicht schlecht. Ich hatte letztens ein gutes Gespräch mit meinen Mitbewohnern, wo es um unsere Zukunft ging. Und ich meinte, dass ich irgendwie das Gefühl hätte, auf der Stelle zu stehen. Ich hab halt einen geregelten Tagesablauf. Aufstehen, Arbeit, Internet, Schlafen. Und irgendwie hatte ich dadurch das Gefühl Still zu stehen.
Aber Biefke meinte auch, dass eigentlich total das Gegenteil der Fall ist. Seht mich an wo ich bin. Ich wohne in ner coolen Studentenwg. Ich arbeite in ner Schule und betreue wichtige Aufgaben. Und ich hab bis jetzt schon unglaublich viele neue Leute kennengelernt. Natürlich gibt es Leute, die viel coolere Sachen machen. Die ins Ausland gehen und dort ohne feste Pläne durchs Land ziehen. Aber für mich ist das hier schon eine große Leistung. Ich hab mit 17 noch nicht gewusst, wie ich nun vom Ostbahnhof zur Warschauer Straße mit der S-Bahn komme. Und nun fahr ich damit durch halb Berlin. NACHTS! ALLEIN!
Vielleicht wirkt dass alles auf euch coole Leute lächerlich, aber ey ich lerne gerade Selbstständigkeit. Und dass gefällt mir. Ich bin nun noch gespannter, was nach dem FÖJ so alles passieren wird. Wo ich da nun hingehen werde, wenn ich da kennenlerne, was ich über mich selber lernen werde.
Naja, ab morgen fängt die Fastenzeit an und ich bin auch dabei. Kein Alk, Fleisch und Süßkram. Hab ich echt mal wieder nötig. Naja, vielleicht, dass mit dem Alkohol nich, aber kann ja nich schaden. Traurig eigentlich, dass ich dafür nen christlichen Brauch benötige um mich zu sowas durchzuringen. Denn Kinder können gnadenlos sein, wenn es um körperliche Schwächen geht. Merke ich täglich. Und auch sonst ist meine Ernährung eher semi.
Mir gehts gut. Ich freu mich aufs Seminar, und ich freu mich auch auf Forst.
Und ihr: Habt auch Spass! Als kleine Hilfe:
Donnerstag, 4. Februar 2010
An manchen Abenden
Gerade ist soviel schlechte Stimmung auf den Seiten, die ich so täglich ansteuer. Und auch über den Leuten ist gerade irgendwie ein dunkler Schatten. Und eigentlich konnte ich mich dagegen gut erwehren. Ich hielt mein Kopf klar. Sei es mit nem neuen Hulkcomic, mit Teilnahme an sozialen Wohnungsevents oder Cluedo spielen auf der Arbeit. Doch irgendwie merke ich gerade wie da Sachen aus irgendwelchen alten Gruften in meinen Gedanken aufsteigen wollen, die ich für begraben hielt. Keine Sorge, ich meine nicht wirklich das Luder Liebe, es ist eher der alte Nemesis "was fängst du eigentlich mit deinem Leben an"?
Eigentlich bin ich mir nicht sicher, wo es mich noch hinführen wird. Und eigentlich finde ichs gut so. Ich wills so gerne entspannt sehen. Aber kann man Gelassenheit erzwingen?
Ich weiß nicht ob ich irgendwas ändern sollte, ob ich mich zu sehr aufs Schicksal verlasse. Ich habe Angst vor der nächsten großen Krise, weil ich nicht weiß woran ich mich dann halten kann. Gerade bin ich in einer Schwebe und sie fühlt sich gut an. Aber ich kann sie nicht genießen, weil ich die ganze Zeit dran denken muss, wann denn wieder die Schwerkraft eingeschaltet wird und ich mit voller Wucht auf den Boden knalle.
Ich verlerne das Leben zu genießen. Warum? Manchmal hab ich das Gefühl, wir Blogger stehen drauf rumzuheulen. Wie scheiße doch alles ist. Wir werden nicht geliebt, alle Menschen sind falsch und so weiter. Und ab und zu ist ja so ein Blick auf die Welt vollkommen okay und gerechtfertigt, aber wenn ich mich nur in Missmut suhle, dann muss ich mich nicht wundern, wenn nichts besser wird. Ich will nicht in diesen Sumpf versinken. Vielleicht wird mein Blog in nächster Zeit sehr leichtfüßg und von manchen als Semitiefsinnig und zu knuffig befunden. Aber ich denke, dass hat mein Blog nötig. Das hab ich nötig.
Und das wird gleich in die Tat umgesetzt. Um euch noch ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern: Meine aktuelle Traumfrau.
Felicia Day
Warum? Schon allein wegen solchen Liedern:
Montag, 1. Februar 2010
Ich seh den Stock vor lauter Wahrheiten nicht.
Wiedermal ein Stock. Der Kettenbrief der Blogger... naja alle Vierteljahre darf ich mir des mal erlauben. Erstmal Danke an Madse, dem treffsicheren Werfer.
Und nun soll ich hier halt 10 Dinge über mich verraten. Und des dann an 10 andere werfen. Keine Sorge, werde die Zahl verringern. Also von den Wurfopfern her. Meine Wahrheiten/Erkenntnisse/Was weiß ich:
3. Ich hab letztens darüber nachgedacht, dass mir ein möglichst spannender oder lustiger Tod am liebsten wäre. Damit man sich dann was über mich zum Erzählen hat. So nach dem Motto: "ringvernichter? War des nicht der, der beim Versuch gestorben ist, sich einen Riesenhulk aufs Dach zu stellen?"
4. Ich sollte öfters meinen Bruder kontaktieren.
5. Kiffen wird nie was für mich sein. Dann lieber Endorphine durch Riesen Karamell.
6. Ich LIEBE Riesen Karamell.
7. Langsam nimmt meine Zukunft in meinen Kopf Form an. Und das macht mir Angst.
8. Man ist nie zu alt für selbsterfundene Heldengeschichten, die man in seinem Kopf durchspielt.
9. Ich würde mich gerne mal selber sehen, wie ich als Schulkind war. Um mir die Frage zu beantworten, ob ich mich selber gerne betreut hätte.
10. Ich bin nicht mehr in sie verliebt. Das macht mich in erster Linie glücklich. Aber gleichzeitig berühren mich aufeinmal soviele schöne Lieder nichtmehr. Das ist der Preis den ich zahle. Und gerade zahle ich ihn gerne.
So werf ich des Ding mal weiter. Und nochmal zur Erklärung: So wie ich des verstanden habe, soll man einfach 10 Sachen über sich schreiben. Okay ich werfe zu:
Caro
Marco ( So als Defibrillatorstock)
Martin
Xesier..... Killergag!! Ach, ich finde wir Blogger sollten viel mehr Xesierwitze machen.
Jonas
Iceclaw
Los Stock, flieg und Sieg!!
Und nun soll ich hier halt 10 Dinge über mich verraten. Und des dann an 10 andere werfen. Keine Sorge, werde die Zahl verringern. Also von den Wurfopfern her. Meine Wahrheiten/Erkenntnisse/Was weiß ich:
1. Ich merke, dass es mal wieder Zeit ist meinen nichtvorhandenen Ernährungsplan zu ändern.
2. Meine WG ist ein Glückstreffer, obwohl es hier schon manchmal 68er Generation Zustände gibt. Aber ich bin ja tolerant.
2. Meine WG ist ein Glückstreffer, obwohl es hier schon manchmal 68er Generation Zustände gibt. Aber ich bin ja tolerant.
3. Ich hab letztens darüber nachgedacht, dass mir ein möglichst spannender oder lustiger Tod am liebsten wäre. Damit man sich dann was über mich zum Erzählen hat. So nach dem Motto: "ringvernichter? War des nicht der, der beim Versuch gestorben ist, sich einen Riesenhulk aufs Dach zu stellen?"
4. Ich sollte öfters meinen Bruder kontaktieren.
5. Kiffen wird nie was für mich sein. Dann lieber Endorphine durch Riesen Karamell.
6. Ich LIEBE Riesen Karamell.
7. Langsam nimmt meine Zukunft in meinen Kopf Form an. Und das macht mir Angst.
8. Man ist nie zu alt für selbsterfundene Heldengeschichten, die man in seinem Kopf durchspielt.
9. Ich würde mich gerne mal selber sehen, wie ich als Schulkind war. Um mir die Frage zu beantworten, ob ich mich selber gerne betreut hätte.
10. Ich bin nicht mehr in sie verliebt. Das macht mich in erster Linie glücklich. Aber gleichzeitig berühren mich aufeinmal soviele schöne Lieder nichtmehr. Das ist der Preis den ich zahle. Und gerade zahle ich ihn gerne.
So werf ich des Ding mal weiter. Und nochmal zur Erklärung: So wie ich des verstanden habe, soll man einfach 10 Sachen über sich schreiben. Okay ich werfe zu:
Caro
Marco ( So als Defibrillatorstock)
Martin
Xesier..... Killergag!! Ach, ich finde wir Blogger sollten viel mehr Xesierwitze machen.
Jonas
Iceclaw
Los Stock, flieg und Sieg!!
Samstag, 19. Dezember 2009
Herzschaden
Ich bin heute nacht von der Sek 2 Party Nachhause gelaufen. Der Spaziergang tat mir gut. Zeit zum Nachdenken und Schneegestöber genießen. Ich fand die Party eher Semi. Leute, die mir unsympathisch mit ihren Haarschnitten erschienen, Musik, die in keinster Weise meine war und eine Location, die mir zu professionell war. Aber hey, der Meute hats gefallen.
Aber es gab noch nen Grund, warum ich relativ schnell diese Party verliess. Ich sah aufeinmal in der Meute irgendwo meine FöjSeminar Leute rumstehen. Immer wieder. Nur kurz. Aufeinmal drehte mir Bendix den Rücken zu. Plötzlich stand Steffie neben mir. Das ging den ganzen Abend so. Und mir wurde beim Nachhause gehen bewusst warum.
Die Woche war für mich die beste Zeit seit langem. Ich hatte ja schon mal ein Seminar und auch schon damals waren die Leute nett, aber ich war am Ende nicht zufrieden mit mir selbst. Ich war nicht ich selbst. Wie schonmal erwähnt bin ich bei fremden Menschen merkwürdig. also noch merkwürdiger... Und ich hatte vor diesem Seminar noch ein bisschen mehr Angst, weil meine Bezugsperson Axel wegen Krankheit wegfiel.
Und dann war ich am Montag bei S-Bahnstation Friedrichstraße. Und ich sah einige von den Seminarleuten. Und Anfangs meckerten sie alle rum. Sie hätten keine Lust, sie findens Scheiße, dass es kaum Fleisch gibt und so weiter. Und ich stand da und dachte: "Verdammt, es wird sicherlich anstrengend". Ich hab mich geirrt. Kaum waren wir in unserem Seminarhaus wurden wieder Sprüche gerrissen und viel gelacht. Und am gleichen Abend gab es Workshops. Einer war Improtheater. Und ich überlegte. Mache ich mit und mache mich wieder zum Affen. Oder lasse ich es bleiben.
Ich entschied mich fürs Mitmachen. Gott sei Dank. Es machte mich lockerer und ich konnte ich selbst sein. Und das tat gut. Ich weiß noch wie wir einmal über Stadt und Land sprechen sollten. Und aufeinmal gabs ne Disskusion zwischen mir und ein paar anderen Jungs über die verschiedenen Planeten im Star Wars Universum hatten. Und auf der anderen Seite saß ich spät abends noch abends mit Erik noch rum und aufeinmal sprachen wir über unsere Probleme mit Frauen und was uns so bewegt. Und ich hatte mit all diesen Leuten Gespräche. Mache waren tiefsinnig, manche waren lustig und manche waren einfach nur toll. Ich liebe diese Gruppe von Menschen und ihren Humor.
In eberswalde habe ich keine direkte Bezugsperson. Na klar sind Biefke und Robin nett, aber die Gespräche sind selten sehr persönlich. Und mit meinen Forster Freunden hab ich einfach nur über Internet Kontakt. Und das ist meistens auch nur Small Talk. Ich hab also die letzten 5 Tage eine unglublich tolle Zeit. Es war wie die Schulzeit. Nur noch intensiver. Und Freitag nachmittag um halb 2 stehe ich aufeinmal wieder allein am Bahngleis. Mit einem breiten Grinsen, weil ich in den Erinnerungen schwelge. Und nun ist alles wieder vorbei. Mein nächstes Seminar ist erst im März. Bis dahin werde ich hoffentlich ab und zu mal welche von den Leuten treffen, aber das Seminargefühl wird wahrscheinlich nur entstehen wenn auch alle dabei sind. Ich habe sie also alle in mein Herz geschlossen und nun habe ich ein Problem. Ende September werden wir alle getrennte Wege gehen. Und habe ich dann noch mehr Freunde, die ich nur über Web 2.0 sehe. Und das kotzt mich gerade an. Vielleicht liegt auch alles an Weihnachten und Schnee und ich reagiere über und sehe alles zu romantisch. Was weiß ich. Also nochmal Danke für die vergangenen 5 Tage. Das sie noch für lange Zeit als Erinnerungen in meinem Kopf überleben.
Und im Zuge mit diesem Artikel werde ich etwas machen, was ich lange vermieden habe. Ich werde gezielt bei Leuten für diesen Blog Werbung machen. Mir ist gerade wichtig, dass Leute diesen Artikel lesen, die beim Seminar waren. Damit sie sehen, dass sie wichtig sind. Damit sie mich noch mehr verstehen.
Aber es gab noch nen Grund, warum ich relativ schnell diese Party verliess. Ich sah aufeinmal in der Meute irgendwo meine FöjSeminar Leute rumstehen. Immer wieder. Nur kurz. Aufeinmal drehte mir Bendix den Rücken zu. Plötzlich stand Steffie neben mir. Das ging den ganzen Abend so. Und mir wurde beim Nachhause gehen bewusst warum.
Die Woche war für mich die beste Zeit seit langem. Ich hatte ja schon mal ein Seminar und auch schon damals waren die Leute nett, aber ich war am Ende nicht zufrieden mit mir selbst. Ich war nicht ich selbst. Wie schonmal erwähnt bin ich bei fremden Menschen merkwürdig. also noch merkwürdiger... Und ich hatte vor diesem Seminar noch ein bisschen mehr Angst, weil meine Bezugsperson Axel wegen Krankheit wegfiel.
Und dann war ich am Montag bei S-Bahnstation Friedrichstraße. Und ich sah einige von den Seminarleuten. Und Anfangs meckerten sie alle rum. Sie hätten keine Lust, sie findens Scheiße, dass es kaum Fleisch gibt und so weiter. Und ich stand da und dachte: "Verdammt, es wird sicherlich anstrengend". Ich hab mich geirrt. Kaum waren wir in unserem Seminarhaus wurden wieder Sprüche gerrissen und viel gelacht. Und am gleichen Abend gab es Workshops. Einer war Improtheater. Und ich überlegte. Mache ich mit und mache mich wieder zum Affen. Oder lasse ich es bleiben.
Ich entschied mich fürs Mitmachen. Gott sei Dank. Es machte mich lockerer und ich konnte ich selbst sein. Und das tat gut. Ich weiß noch wie wir einmal über Stadt und Land sprechen sollten. Und aufeinmal gabs ne Disskusion zwischen mir und ein paar anderen Jungs über die verschiedenen Planeten im Star Wars Universum hatten. Und auf der anderen Seite saß ich spät abends noch abends mit Erik noch rum und aufeinmal sprachen wir über unsere Probleme mit Frauen und was uns so bewegt. Und ich hatte mit all diesen Leuten Gespräche. Mache waren tiefsinnig, manche waren lustig und manche waren einfach nur toll. Ich liebe diese Gruppe von Menschen und ihren Humor.
In eberswalde habe ich keine direkte Bezugsperson. Na klar sind Biefke und Robin nett, aber die Gespräche sind selten sehr persönlich. Und mit meinen Forster Freunden hab ich einfach nur über Internet Kontakt. Und das ist meistens auch nur Small Talk. Ich hab also die letzten 5 Tage eine unglublich tolle Zeit. Es war wie die Schulzeit. Nur noch intensiver. Und Freitag nachmittag um halb 2 stehe ich aufeinmal wieder allein am Bahngleis. Mit einem breiten Grinsen, weil ich in den Erinnerungen schwelge. Und nun ist alles wieder vorbei. Mein nächstes Seminar ist erst im März. Bis dahin werde ich hoffentlich ab und zu mal welche von den Leuten treffen, aber das Seminargefühl wird wahrscheinlich nur entstehen wenn auch alle dabei sind. Ich habe sie also alle in mein Herz geschlossen und nun habe ich ein Problem. Ende September werden wir alle getrennte Wege gehen. Und habe ich dann noch mehr Freunde, die ich nur über Web 2.0 sehe. Und das kotzt mich gerade an. Vielleicht liegt auch alles an Weihnachten und Schnee und ich reagiere über und sehe alles zu romantisch. Was weiß ich. Also nochmal Danke für die vergangenen 5 Tage. Das sie noch für lange Zeit als Erinnerungen in meinem Kopf überleben.
Und im Zuge mit diesem Artikel werde ich etwas machen, was ich lange vermieden habe. Ich werde gezielt bei Leuten für diesen Blog Werbung machen. Mir ist gerade wichtig, dass Leute diesen Artikel lesen, die beim Seminar waren. Damit sie sehen, dass sie wichtig sind. Damit sie mich noch mehr verstehen.
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