Ich habe vor ca. 3 Stunden eine große grüne Chilischote gegessen. Am Stück. Weil ich ein Spiel verloren habe. Nachdem die Tränen und der Rotz weggewischt waren und das Brennen in meinem Mund mit Milch betäubt war, fühlte ich plötzlich mein Herz schlagen. Doppelt so schnell, doppelt so stark. Nie war ich näher dran, mich wie der grüne Gigant zu fühlen.
Ein Freund erzählte heute, dass er letztens auf dem Nachhauseweg die Lust zum Gehen verloren hatte. Er blieb einfach stehen, wollte nicht weiter. Ich kann das nicht. Ich gerate öfters beim Laufen ins Taumeln, laufe Schlenker, verlangsame den Schritt. Aber anhalten geht nicht. Keine Ahnung ob es eine Flucht nach vorne ist, oder die Angst vor dem Stillstand. Etwas in mir muss Sachen erledigen. Kein Innehalten, sondern tun. Ablenken. Ich fange an Mist zu bauen. Ich werde pampig. Ich habe es geschafft, vor ein paar Tagen ein Mädchen aus meiner Wohnung zu verkraulen. Weil ich zu aufdringlich wurde. Ich erwische mich ständig dabei wie ich vor mich herknurre. Da will was raus. Ich habe mich heute scherzhaft mit Tao gekloppt. Und es tat gut. Jemanden hochzuheben, rumzuschleudern.
Aus meinen Sorgen und Ängsten werden gerade Wut und Unzufriedenheit. Aber ich versuche nun dagegen anzugehen. Gestern schrieb ich meinen 3 besten Freunden. Was mir missfällt. Was sich ändern muss. Und ich hab ewig dafür gebraucht, doch als ich fertig war, tat es gut. Ich hasse es, mein Herz wirklich auszuschütten. Wahrscheinlich weil ich es verlernt habe. Nur noch Phrasen und Witze. Überall und mit jedem. Und wenn ich mal damit aufhören könnte, jedes Mädchen das mir einfach nur freundlich gegenübersteht als mögliche Ehefrau anzusehen, wäre ich mir schon sehr dankbar.
Ich finde es gerade sehr beängstigend, wie wütend ich den Pathos derzeit gegenüberstehe, sich aber meine Gedankenwelt sich dessen ständig bedient. Vielleicht ist das alles auch nur eine große Metamorphose meines Seins. Wie mit den Geschmacksnerven. Alle 7 Jahre eine andere Geschmacksempfindung.
Wie es mich nervt, dass ich seit 3 Posts die gleiche Scheiße erzähle. Weil ich mich nicht davon loslösen kann. Und ich mit jedem Post hoffe, den Mist hinter mir zu lassen. Ich denke je mehr ich darüber schreibe, desto weniger ernst kann man mich nehmen. Ist wie mit Pärchen und deren offziellen Liebesbekundungen. Bei der ersten liked man noch und beglückwunscht sie. Ab der 4. versucht man sie zu ignorieren. Bei der 8. möchte man sie nur noch leiden sehen, sie sollen baden in ihren Tränen. Ich werde ne Bitch. Nun ja. Andere werden Schmetterlinge. Aus mir wird ne Bitch.
So 2 Sachen geb ich euch noch den Weg.
Als erstes einen sehr zu empfehlenden Artikel.(via dauerdenker) Gibt dem ganzen hier einen Sinn. Und nein es geht mir nicht darum, zu sagen, ich bin besonders, ich bin gefühlvoll. Es geht darum, dass man mit diesen Ängsten nicht allein ist, dass es unser Wesen ausmacht.
Und das 2. ist ein Lied. Heute gehört beim durch den Regen laufen. Mit pochenden Chiliherzen. Klischees im wahren Leben sind doch immer noch die Schönsten.
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Dienstag, 10. Januar 2012
Montag, 21. Februar 2011
Schlaflos
Mein Rhytmus ist im Arsch. Eigentlich schon seit Weihnachten. Ich komm nicht mehr vor 2 Uhr nachts ins Bett. Habe von Freitag zu Samstag bis halb 4 geschlafen. Und es gibt nichtmal gute Gründe dafür. Ich hab das Wochenende damit verbracht, mich von Kakao und Spaghetti zu ernähren und Buffy zu schauen. Ich habe mir schon den Plan für die kommende Woche zusammengelegt. Wenn ich ihn halbwegs einhalte, müsste ich meine erste Hausarbeit schaffen. Nur leider, schaffe ich es so gut wie nie diese Pläne einzuhalten.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in letzter Zeit so spät müde werde. Zuviele Gedanken im Kopf. Wären es wenigstens die Alltagsdinger. Stattdessen sind es endlose Sorgen, über die kommende Prüfung, die Termine meiner Hausarbeiten und sogar die Planung meiner freien Tage. Es nervt mich gerade alles. Ich sitze in meinem Zimmer fest. Geistig wie physisch. Meine einzigen Ausflüge, dienen dem Einkauf oder der Recherche in der Bibliothek.
Ich will gerade viel lieber einfach dumm sein. Doch stattdessen muss ich mich weiterhin bemühen. Ich bin des Kampfes müde.
Ich habe Sorge diesen Kampf zu verlieren. Es raubt mir den Schlaf. Und den Verstand. Dabei brauch ich ihn doch gerade am Dringendsten.
Eels I Need Some Sleep
SERO | Myspace Video
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in letzter Zeit so spät müde werde. Zuviele Gedanken im Kopf. Wären es wenigstens die Alltagsdinger. Stattdessen sind es endlose Sorgen, über die kommende Prüfung, die Termine meiner Hausarbeiten und sogar die Planung meiner freien Tage. Es nervt mich gerade alles. Ich sitze in meinem Zimmer fest. Geistig wie physisch. Meine einzigen Ausflüge, dienen dem Einkauf oder der Recherche in der Bibliothek.
Ich will gerade viel lieber einfach dumm sein. Doch stattdessen muss ich mich weiterhin bemühen. Ich bin des Kampfes müde.
Ich habe Sorge diesen Kampf zu verlieren. Es raubt mir den Schlaf. Und den Verstand. Dabei brauch ich ihn doch gerade am Dringendsten.
Eels I Need Some Sleep
SERO | Myspace Video
Samstag, 18. Dezember 2010
Türchen Nummer 18
Manchmal da möchte ich einfach nur ein Beschützer sein. Ich möchte Freunde davor beschützen Angst zu haben. Ich will sie vor Fehlern schützen. Ich will Leute vor der Trauer schützen. Lasst mich euch schützen. Meine liebsten Helden, sind die, die sich aufopfern.
Meine Stadt Forst hat nicht den besten Ruf. Eine sterbende Stadt. Grau. Hoffnungslos. Doch je länger ich fern ab von Forst lebe, desto mehr merke ich, dass ich mit dieser Stadt verbunden fühle. Diese Stadt hat mich aufgezogen, mit all ihren verrückten tollen Charakteren. Hier läuft natürlich vieles falsch, und trotzdem schaffen es die Jugendlichen hier tolle Eigenarten zu entwickeln. Als ich gestern abend auf der Party des 13. Jahrgangs war, musste ich an diesen Vorstellungen zweifeln.
Bevor ich mich dahin aufmachte, fragte ich noch Jonas, ob er auch kommen will:
Und so machte ich mich auf den Weg zum Metallbau. Ich hab schon erwartet ein paar Faschos anzutreffen. Sie waren immer dabei. Aber sie waren immer nur eine Minderheit. Eine Minderheit die zwar von mir nicht gern gesehen war, aber meistens nicht weiter die Party beeinflusst hat. Und das Gespräch mit Jonas machte mich nachdenklich. Und ich ging mit einer bestimmten Einstellung zur Party. Ich fühlte mich wie der Protagonist in einem dieser Filme, wo er seit langer Zeit in seine Heimatstadt kommt und dann sieht was fürn Drecksloch draus geworden ist. Irgendwie war ich aufgedreht. Ich nahm mir vor wenigstens die Faschos mit bösen Blicken und so zu strafen. Zur Einstimmung hörte ich auf den Weg dorthin ein bissl Kanye. Und was wurde aus meinen Versprechungen? Gleich am Eingangstor stand ein ehemaliger Klassenkamerad, der auch er dem rechten Lager zuzuordnen ist.
Und wie war meine erste Begegnung mit dem rechten Lager?
"Na, Willi wie gehts?"
"Joa, ganz gut. Ist schon viel los?"
"Ne, noch garnix, trinken wir nacher einen zusammen?"
"Na,klar."
That´s why I never be a hero....
Und es war wirklich noch nicht viel los. Aber Henry war schon da und wir laberten. Und plötzlich kamen sie. Es waren nicht nur die üblichen 5 Mann. Es waren dutzende. Immer mehr kamen dazu. Und gegen 12 kam mir die Erkenntnis. Aus dieser Minderheit wurde das allgemeine Bild des Forster Jugendlichen. Na, klar waren auch nette Leute dabei. Aber wir waren in der Unterzahl?
Und wenn ihr jetzt mit Argument kommt, aber die waren doch friedlich, dann hier noch ein paar Anekdoten.
Als ich einen von den Frage, warum seine Hand eingegipst sei, sagt er nur: "Bin unglücklich gefallen... belassen wirs dabei"
als Teddy kam, bin ich auf ihn zugerannt und bin dabei durch die Massen gedrängelt. Teddy meinte danach zu mir, das hätte einige böse Blicke auf mich gezogen. Merke! Nazis sind wie Raubtiere. Keine schnellen Bewegungen!
Apropos Raubtiere, die dazugehörigen Mädels trugen schätzungsweise den gesamten Leopardenbestand Afrikas als Oberteile. Ich lege große Hoffnungen in diese Frauen. Sie können diese Bewegung aufhalten. Wenn die Irgendwann sich gegenseitig hassen und sich die Typen ausspannen wird sich hoffentlich diese Kameradschaft in den Abgrund stürzen.
Ich hab an dem Abend die unterschiedlichsten Geschäftsideen entwickelt. Von Partyfotos an die Antifa verkaufen, über Prügeleien filmen und unter dem Namen "Nazis gone wild" zu verkaufen und Führungen zum Gedenkstein der Forster Synagoge anzubieten. Ich habe diese Späße gemacht um meine Machtlosigkeit zu überdecken. Was wurde aus meinem Gotham City? Sehen so jetzt alle Partys aus in Forst? Ist dass das Bild der Jugend? Ich weiß, ich hatte dieses Thema schonmal. Aber damals zeigten sich zwar die Nazis viel öffentlicher, aber nicht so groß von der Anzahl her. Gestern waren soviele Faschos da wie noch nie. Wäre des ne Geburtstagsparty von einen von den gewesen, oder die Record-Release Party von Prussian Blue hätte es mich ja nicht gewundert. Aber verdammt nochmal! Das war die offizielle Party des Abiturjahrgangs!
Ich hab gestern abend sogar geplant mal mit nem Mädel rumzuknutschen, aber der Perosnenkreis hat mir den ganzen Abend versaut. Teddy nahms nicht so eng, er tanzte ausgiebig und war gut drauf. Er meinte auch zu mir, ich solle mir nicht so ein Kopf drüber machen, und mich lieber über die Leute freun die ich mag. Aber ich kann bei solchen Partys sowas nich. wir Nerds sind schon immer die Aussenseiter. Aber bei meinen alten Partys wars den Leuten egal. alle waren gut drauf und auf der Tanzfläche tanzten Hardcorepeople mit Tussis und Nerds. Gestern abend hatte ich Angst überhaupt Leute anzurempeln. Falscher Blick zur falschen Zeit und du hast dir nen Feind gemacht.
Trauriger Höhepunkt des Abends: Hitlergruß während KlingKlang von Keimzeit gespielt wurde. Mein Songwunsch des Abends war "Schrei nach Liebe." Er wurde nie gespielt.
Um 3 bin ich dann nachhause gelaufen. Vollkommen fassungslos. Das wirklich traurige an diesem Abend waren nicht die Massen an Nazis, sondern wie der Rest drauf reagiert. Es ist ihnen egal. Es ist Alltag hier geworden. Warum muss Forst plötzlich das Klischee erfüllen? Warum hat dieses Pack mittlerweile so nen Status, dass Leute wie mein Cousin keinen Bock mehr haben auf Partys haben, weil man auf die Typen treffen könnte. Wäre ich Bruce Wayne, würde ich heute Abend in mein Kostüm schlüpfen und in der Stadt und auf den Dörfern ein paar Clubs einen Besuch abstatten. Dafür sorgen, dass ihnen klar wird, dass diese Stadt nicht ihnen gehört und niemals gehören wird. Aber ich bin nicht Bruce Wayne. Ich bin nur ein Typ, dem das all egal sein kann, weil er hier eh nicht mehr wohnt. Ist es mittlerweile so krass hier, dass man nur noch zwischen Park 7 und Dorfclub wählen kann?
Wenn die Nazis von ihren Dörfern nun in die Stadt ziehen und wahrscheinlich hier schon mehr rekrutieren, als dass es die Linken können, dann wird dass hier noch alles sehr unschön.
Forst, was hat dich bloß so ruiniert?
Meine Stadt Forst hat nicht den besten Ruf. Eine sterbende Stadt. Grau. Hoffnungslos. Doch je länger ich fern ab von Forst lebe, desto mehr merke ich, dass ich mit dieser Stadt verbunden fühle. Diese Stadt hat mich aufgezogen, mit all ihren verrückten tollen Charakteren. Hier läuft natürlich vieles falsch, und trotzdem schaffen es die Jugendlichen hier tolle Eigenarten zu entwickeln. Als ich gestern abend auf der Party des 13. Jahrgangs war, musste ich an diesen Vorstellungen zweifeln.
Bevor ich mich dahin aufmachte, fragte ich noch Jonas, ob er auch kommen will:
ringvernichter17.12.2010 20:48
heute abend metallbau´?
Alpa Chino17.12.2010 20:48
nee ich komm nich dahin
ringvernichter17.12.2010 20:48
willst darfst oder kannste nich
Alpa Chino17.12.2010 20:50
wollen.. hab nich so lust mich von irgendwelchen kettentragenden faschos belabern zu lassen.. hab bisher nur schlechte erfahrungen mit diesem discozeug.. aber zu euer jahrgangsparty komm ich 
ringvernichter17.12.2010 20:51
naja ich werd mal gucken gehen wer so da ist. wenns zu krass wird hau ich ab.
ringvernichter17.12.2010 20:51
schade. haben die mitterweile echt son status, dass die leute vergraulen
ringvernichter17.12.2010 20:51
ich kannte die anfangs noch als minderheit
ringvernichter17.12.2010 20:53
najuti dann mach dir trotzdem noch nen schönen abend. man sieht sich. ich sag nur nachtrodeln.
ringvernichter17.12.2010 20:53
bis dann
Alpa Chino17.12.2010 20:53
ja das hat sich verschlimmert!
ringvernichter17.12.2010 20:53
fuck
Und so machte ich mich auf den Weg zum Metallbau. Ich hab schon erwartet ein paar Faschos anzutreffen. Sie waren immer dabei. Aber sie waren immer nur eine Minderheit. Eine Minderheit die zwar von mir nicht gern gesehen war, aber meistens nicht weiter die Party beeinflusst hat. Und das Gespräch mit Jonas machte mich nachdenklich. Und ich ging mit einer bestimmten Einstellung zur Party. Ich fühlte mich wie der Protagonist in einem dieser Filme, wo er seit langer Zeit in seine Heimatstadt kommt und dann sieht was fürn Drecksloch draus geworden ist. Irgendwie war ich aufgedreht. Ich nahm mir vor wenigstens die Faschos mit bösen Blicken und so zu strafen. Zur Einstimmung hörte ich auf den Weg dorthin ein bissl Kanye. Und was wurde aus meinen Versprechungen? Gleich am Eingangstor stand ein ehemaliger Klassenkamerad, der auch er dem rechten Lager zuzuordnen ist.
Und wie war meine erste Begegnung mit dem rechten Lager?
"Na, Willi wie gehts?"
"Joa, ganz gut. Ist schon viel los?"
"Ne, noch garnix, trinken wir nacher einen zusammen?"
"Na,klar."
That´s why I never be a hero....
Und es war wirklich noch nicht viel los. Aber Henry war schon da und wir laberten. Und plötzlich kamen sie. Es waren nicht nur die üblichen 5 Mann. Es waren dutzende. Immer mehr kamen dazu. Und gegen 12 kam mir die Erkenntnis. Aus dieser Minderheit wurde das allgemeine Bild des Forster Jugendlichen. Na, klar waren auch nette Leute dabei. Aber wir waren in der Unterzahl?
Und wenn ihr jetzt mit Argument kommt, aber die waren doch friedlich, dann hier noch ein paar Anekdoten.
Als ich einen von den Frage, warum seine Hand eingegipst sei, sagt er nur: "Bin unglücklich gefallen... belassen wirs dabei"
als Teddy kam, bin ich auf ihn zugerannt und bin dabei durch die Massen gedrängelt. Teddy meinte danach zu mir, das hätte einige böse Blicke auf mich gezogen. Merke! Nazis sind wie Raubtiere. Keine schnellen Bewegungen!
Apropos Raubtiere, die dazugehörigen Mädels trugen schätzungsweise den gesamten Leopardenbestand Afrikas als Oberteile. Ich lege große Hoffnungen in diese Frauen. Sie können diese Bewegung aufhalten. Wenn die Irgendwann sich gegenseitig hassen und sich die Typen ausspannen wird sich hoffentlich diese Kameradschaft in den Abgrund stürzen.
Ich hab an dem Abend die unterschiedlichsten Geschäftsideen entwickelt. Von Partyfotos an die Antifa verkaufen, über Prügeleien filmen und unter dem Namen "Nazis gone wild" zu verkaufen und Führungen zum Gedenkstein der Forster Synagoge anzubieten. Ich habe diese Späße gemacht um meine Machtlosigkeit zu überdecken. Was wurde aus meinem Gotham City? Sehen so jetzt alle Partys aus in Forst? Ist dass das Bild der Jugend? Ich weiß, ich hatte dieses Thema schonmal. Aber damals zeigten sich zwar die Nazis viel öffentlicher, aber nicht so groß von der Anzahl her. Gestern waren soviele Faschos da wie noch nie. Wäre des ne Geburtstagsparty von einen von den gewesen, oder die Record-Release Party von Prussian Blue hätte es mich ja nicht gewundert. Aber verdammt nochmal! Das war die offizielle Party des Abiturjahrgangs!
Ich hab gestern abend sogar geplant mal mit nem Mädel rumzuknutschen, aber der Perosnenkreis hat mir den ganzen Abend versaut. Teddy nahms nicht so eng, er tanzte ausgiebig und war gut drauf. Er meinte auch zu mir, ich solle mir nicht so ein Kopf drüber machen, und mich lieber über die Leute freun die ich mag. Aber ich kann bei solchen Partys sowas nich. wir Nerds sind schon immer die Aussenseiter. Aber bei meinen alten Partys wars den Leuten egal. alle waren gut drauf und auf der Tanzfläche tanzten Hardcorepeople mit Tussis und Nerds. Gestern abend hatte ich Angst überhaupt Leute anzurempeln. Falscher Blick zur falschen Zeit und du hast dir nen Feind gemacht.
Trauriger Höhepunkt des Abends: Hitlergruß während KlingKlang von Keimzeit gespielt wurde. Mein Songwunsch des Abends war "Schrei nach Liebe." Er wurde nie gespielt.
Um 3 bin ich dann nachhause gelaufen. Vollkommen fassungslos. Das wirklich traurige an diesem Abend waren nicht die Massen an Nazis, sondern wie der Rest drauf reagiert. Es ist ihnen egal. Es ist Alltag hier geworden. Warum muss Forst plötzlich das Klischee erfüllen? Warum hat dieses Pack mittlerweile so nen Status, dass Leute wie mein Cousin keinen Bock mehr haben auf Partys haben, weil man auf die Typen treffen könnte. Wäre ich Bruce Wayne, würde ich heute Abend in mein Kostüm schlüpfen und in der Stadt und auf den Dörfern ein paar Clubs einen Besuch abstatten. Dafür sorgen, dass ihnen klar wird, dass diese Stadt nicht ihnen gehört und niemals gehören wird. Aber ich bin nicht Bruce Wayne. Ich bin nur ein Typ, dem das all egal sein kann, weil er hier eh nicht mehr wohnt. Ist es mittlerweile so krass hier, dass man nur noch zwischen Park 7 und Dorfclub wählen kann?
Wenn die Nazis von ihren Dörfern nun in die Stadt ziehen und wahrscheinlich hier schon mehr rekrutieren, als dass es die Linken können, dann wird dass hier noch alles sehr unschön.
Forst, was hat dich bloß so ruiniert?
Hat zu tun mit
Angst,
Forst,
Helden,
Party,
rechtes Drecksgedöns,
Trauer,
Vergangenheit,
Wochenende,
Zukunft
Montag, 29. November 2010
Herzlos
Donnerstagabend:
Wenn ich von meinem Schreibtisch aus, aus dem Fenster schaue, sehe ich die Schneeflocken im orangen Licht der Straßenlaterne. Ich war gerade bei Komillitonen zu Besuch und hab mir auf der Straße noch ne schöne kleine Schneeballschlacht geliefert. Ich hab mich wohl gefühlt. Ich fühle mich allgemein in meinem Studium wohl. Ich merke, wie ich zwar nicht alle Texte bis aufs Letzte verstehe, aber doch mit dem Stoff mitkomme. Das Radiomodul ist ein Wechselbad der Gefühle.
Sonntagabend:
Jeden Tag hol ich diesen Post aus der Ecke und will weiterschreiben. Jedes Mal scheiter ich beim ersten Satz. Und eigentlich würd ich euch auch nur wieder mit Herzkram belagern. Und eigentlich kann ich mich recht kurz fassen. Ich denke gerade an die alten Tage. Nicht nur an FÖJ, oder Sek2 Zeit. An die Zeit davor. Wie ich in der 9. Klasse viel mit Johanna und Co. rumgehangen habe. Leute, die ich heute nur noch über irgendwelche Social Networks sehe. Ich denke an meine Rüstenzeiten, wo ich selber noch Teilnehmer war. Wie ich nach meiner letzten Sommerrüste noch mit Rickert auf dem Klettergerüst saß und wir darüber redeten, wie schnell doch alles vorbei geht und dass wir nun diese großartige Zeit der Rüsten hinter uns lassen müssen. Das war vor 8 Jahren. Rickert hab ich seitdem gerade mal noch 3 mal gesehen. Das letzte mal vor 3 Jahren. Christian, mein bester Freund in der Grundschule, sehe ich alle Jubeljahre mal. Ich hab gerade Sophie über Facebook ne Nachricht geschickt. Sophie war unglaublich wichtig in der Sek2 für mich. Ich hab sie seit über einem Jahr nicht mehr gesehen. Worauf ich hinauswill: Wenn ich nachdenke, dann habe ich schon soviele unterschiedliche und tolle Menschen erlebt. Und ich habe kein einzigen von euch vergessen. Ihr habt mich alle begleitet. Ihr habt mich alle geprägt. Vielleicht hab ich euren Namen vergessen, vielleicht wann wir uns das erste Mal treffen, aber ich habe euch nie als Person vergessen.
Ich hab schon immer gewusst
Dass man sich verändern muss
Doch was du mit mir treibst
Das geht zu weit
Denn du schneidest
Ja du schneidest
Immer mehr von mir ab
Und du meidest
Meine leidenschaft
Herz los, Herz los
Ich werde nie so bleiben
Wie ich gerade bin
Ich hör dich mit andern reden
Wies mir geht und was ich fühl
Warum ich meine Ziele
Noch immer schnell verlier
Jeder brennt nur
Ja jeder brennt nur
Für sein eigenes Licht
Und jeder kennt nur
Seine eigene Stimme die spricht
Alles was zu nah kommt
Baby das erdrückt mich
Darum sing ich die Lieder
Und du machst alle glücklich
Herz los, lass mein Herz los
Denn ich wollte nie so bleiben
Und ich werde nie so bleiben
Wie ich gerade bin
Dass man sich verändern muss
Doch was du mit mir treibst
Das geht zu weit
Denn du schneidest
Ja du schneidest
Immer mehr von mir ab
Und du meidest
Meine leidenschaft
Herz los, Herz los
Ich werde nie so bleiben
Wie ich gerade bin
Ich hör dich mit andern reden
Wies mir geht und was ich fühl
Warum ich meine Ziele
Noch immer schnell verlier
Jeder brennt nur
Ja jeder brennt nur
Für sein eigenes Licht
Und jeder kennt nur
Seine eigene Stimme die spricht
Alles was zu nah kommt
Baby das erdrückt mich
Darum sing ich die Lieder
Und du machst alle glücklich
Herz los, lass mein Herz los
Denn ich wollte nie so bleiben
Und ich werde nie so bleiben
Wie ich gerade bin
Dienstag, 16. November 2010
Es war ein Fehler
Es war ein Fehler dieses Leid auf meinen MP3-Player zu packen. Als ich es heute abend hörte, war ich auf dem Weg zum Radiostudio. Und als sie anfing zu singen, wollte ich mich an liebsten auf den Gehweg setzen, mein Gesicht auf den nichtvorhandenen Sternhimmel richten und einfach losweinen. All diese Ängste, all diese Verzweiflung wurden durch das Lied katalysiert. Ich wollte nicht weitergehen, ich wollte ins straucheln kommen. Mich niederlegen. Nie wieder aufwachen. Frei sein von jedem Druck.
Ich hätte gerne die Hand eines schönen Mädchens gehalten. Ich hätte ihr gern ins Gesicht geschaut und eine Strähne aus dem Gesicht gestrichen. Und sie hätte gelächelt.
Zurzeit ist das Leben irgendwie ein Witz. Manchmal wünsch ich mir er wäre komisch, aber zurzeit ist er das nicht. Verdammtes Wetter, verdammte Menschen, verdammtes ich. Verdammtes Leben.
Ich hätte gerne die Hand eines schönen Mädchens gehalten. Ich hätte ihr gern ins Gesicht geschaut und eine Strähne aus dem Gesicht gestrichen. Und sie hätte gelächelt.
Zurzeit ist das Leben irgendwie ein Witz. Manchmal wünsch ich mir er wäre komisch, aber zurzeit ist er das nicht. Verdammtes Wetter, verdammte Menschen, verdammtes ich. Verdammtes Leben.
You are my everything
My head and my heart, my mind, my wing
I could give all again
I'm never sure
Of anything
With you
The jokes the laughs the teardrops too
The games the fun the travels too
Yes I go through all with you
All good things now come from you
I hope you feel the way I do
I hope you give yourself up too
I'm damned to feel the way I do
What have I done
To fall so hard
For you
I give my everything
My head and my heart, my mind, my wing
The past the present tomorrow too
I'll spend my final day
With you
I hope you feel the way I do
I hope you give yourself up too
I'm damned to feel the way I do
What have I done
To fall so hard
For you
I hope you feel the way I do
I hope you give yourself up too
I'm damned to feel the way I do
What have I done
To fall so hard
My head and my heart, my mind, my wing
I could give all again
I'm never sure
Of anything
With you
The jokes the laughs the teardrops too
The games the fun the travels too
Yes I go through all with you
All good things now come from you
I hope you feel the way I do
I hope you give yourself up too
I'm damned to feel the way I do
What have I done
To fall so hard
For you
I give my everything
My head and my heart, my mind, my wing
The past the present tomorrow too
I'll spend my final day
With you
I hope you feel the way I do
I hope you give yourself up too
I'm damned to feel the way I do
What have I done
To fall so hard
For you
I hope you feel the way I do
I hope you give yourself up too
I'm damned to feel the way I do
What have I done
To fall so hard
For you
Montag, 25. Oktober 2010
Eagleheart und Füllungen
Erstmal zur Auflockerung ein Video:
So haben wir erstmal alle herzlich gelacht. Nun zu den unschönen Dingen. Scott Pilgrim vs. the World läuft wahrscheinlich in keinen einzigen fucking Kino in ganz Thüringen. Er ist leider genau zwischen den Fronten. Zu nerdig um in den Blockbusterkinos zu laufen und zu teuer produziert, als dass ihn hier die kleinen Independentkinos zeigen würden. Boah, regt mich das auf. ....
Jetzt gehts wieder. So dann war ich heute noch beim Zahnarzt. Seit über einem Jahr mal wieder. Und es war ein bisschen Paradox. Nun ist es also soweit. 3 meiner 4 Weisheitszähne werden gezogen. Des ist schonmal unschön. Außerdem haben sie Zahnstein entfernt. Und ich darf nächste Woche nochmal hin. Wegen 3 Füllungen. 3!! Fuck. Und trotzdem meinte die Schwester, dass meine Zähne für mein Alter wirklich gut in Schuss wären. Da würde des Arbeiten richtig Spass machen. Aber Alter, 3 fucking Füllungen. Und wenn ich nicht aussehen will wie ein Bondbösewicht, dann muss ich noch was draufzahlen wegen Zahnfarben und so.

Also mal gucken, was da noch so alles kommt. Aber keine Sorge, wenn meine 3 hübschen gezogen sind, kriegen die hier nen extra Artikel mit Bildern. Überleg mir schon Spitznamen. Der größte wird "Tank" heißen. Des ist schonmal klar.
So, dann noch was zur Sidekickliste. Ich kicke Axel schweren Herzens. Du schreibst so brilliant, aber warum hast du aufgehört. Wenns was neues da gibt, sage bescheid. Ich nehm dich mit offenen Armen wieder auf.
Dafür kommen 2 neue ans Bord. Bibi gehört, denke ich mal, einer jüngeren Generation der Lausitzerbloggerszene an. Bin schon vor längerer Zeit durch drei Ecken auf sie gestoßen. Ich glaube sie kennt mein Großcousinchen Jonas. Naja, dann hatte ich aber das Gefühl, dass ich nicht die Zielgruppe ihres Blogs wäre. Doch dann las ich letztens hier und dachte mir: "Wie du mir, so ich dir." Willkommen zurück.
Vollkommen neu an Board meiner Linkliste, aber an sich wahrscheinlich schon Blogerfahrener als ich. Der Graf und sein Geistesblitz.Bin durch Xesier auf ihn gestoßen. Und hab ab und zu mal bei ihn reingeschaut. Letztens hat er dann das hier veröffentlicht und ich war geflasht. Alleine die Überschrift. So lyrisch werde ich nie sein.
Okay, noch ein Lied.
Wahrscheinlich vielen weiblichen Lesern, durch die Serie "My Life as Liz" bekannt. Ist wahrscheinlich ein bisschen das Mädchenäquivalent zu RJ. Ich kann mich damit nicht wirklich anfreunden. Die Darsteller sind nett, die Geschichte leicht und witzig. Halt wie RJ, nur als Frau. Aber die Machart... Es diese Art wie bei "The Hills" oder auch so manchem RTLkram. Dieses "Eigentlich ist es nur ne Doku, aber wir sind halt immer hautnah dabei und es ist nichts gestellt" Und dass finde ich so heuchlerisch. Dieses wir sind zwar fiktiv, aber an sich sond wir voll Reallife. Bei RJ weiß ich, dass es Schauspieler sind. Und ich kann mich trotzdem in die Personen hineinversetzen. Bei Liz fühle ich mich immer wieder betrogen. Du fängst an mitzufühlen und während du dabei bist, bemerkst du, dass diese Personen auch nur spielen. Mich nervt das. Naja, aber die Thematik bleibt ja nett. Und RJ ist und bleibt somit derzeitiger Teenieseriengott.
So geh Buch bestellen, Skripte lesen und Hockey spielen. Ich liebe Hockey.
Edit: Axel du verdammter Gauner. Enttäusch uns nicht!
So haben wir erstmal alle herzlich gelacht. Nun zu den unschönen Dingen. Scott Pilgrim vs. the World läuft wahrscheinlich in keinen einzigen fucking Kino in ganz Thüringen. Er ist leider genau zwischen den Fronten. Zu nerdig um in den Blockbusterkinos zu laufen und zu teuer produziert, als dass ihn hier die kleinen Independentkinos zeigen würden. Boah, regt mich das auf. ....
Jetzt gehts wieder. So dann war ich heute noch beim Zahnarzt. Seit über einem Jahr mal wieder. Und es war ein bisschen Paradox. Nun ist es also soweit. 3 meiner 4 Weisheitszähne werden gezogen. Des ist schonmal unschön. Außerdem haben sie Zahnstein entfernt. Und ich darf nächste Woche nochmal hin. Wegen 3 Füllungen. 3!! Fuck. Und trotzdem meinte die Schwester, dass meine Zähne für mein Alter wirklich gut in Schuss wären. Da würde des Arbeiten richtig Spass machen. Aber Alter, 3 fucking Füllungen. Und wenn ich nicht aussehen will wie ein Bondbösewicht, dann muss ich noch was draufzahlen wegen Zahnfarben und so.
Also mal gucken, was da noch so alles kommt. Aber keine Sorge, wenn meine 3 hübschen gezogen sind, kriegen die hier nen extra Artikel mit Bildern. Überleg mir schon Spitznamen. Der größte wird "Tank" heißen. Des ist schonmal klar.
So, dann noch was zur Sidekickliste. Ich kicke Axel schweren Herzens. Du schreibst so brilliant, aber warum hast du aufgehört. Wenns was neues da gibt, sage bescheid. Ich nehm dich mit offenen Armen wieder auf.
Dafür kommen 2 neue ans Bord. Bibi gehört, denke ich mal, einer jüngeren Generation der Lausitzerbloggerszene an. Bin schon vor längerer Zeit durch drei Ecken auf sie gestoßen. Ich glaube sie kennt mein Großcousinchen Jonas. Naja, dann hatte ich aber das Gefühl, dass ich nicht die Zielgruppe ihres Blogs wäre. Doch dann las ich letztens hier und dachte mir: "Wie du mir, so ich dir." Willkommen zurück.
Vollkommen neu an Board meiner Linkliste, aber an sich wahrscheinlich schon Blogerfahrener als ich. Der Graf und sein Geistesblitz.Bin durch Xesier auf ihn gestoßen. Und hab ab und zu mal bei ihn reingeschaut. Letztens hat er dann das hier veröffentlicht und ich war geflasht. Alleine die Überschrift. So lyrisch werde ich nie sein.
Okay, noch ein Lied.
Wahrscheinlich vielen weiblichen Lesern, durch die Serie "My Life as Liz" bekannt. Ist wahrscheinlich ein bisschen das Mädchenäquivalent zu RJ. Ich kann mich damit nicht wirklich anfreunden. Die Darsteller sind nett, die Geschichte leicht und witzig. Halt wie RJ, nur als Frau. Aber die Machart... Es diese Art wie bei "The Hills" oder auch so manchem RTLkram. Dieses "Eigentlich ist es nur ne Doku, aber wir sind halt immer hautnah dabei und es ist nichts gestellt" Und dass finde ich so heuchlerisch. Dieses wir sind zwar fiktiv, aber an sich sond wir voll Reallife. Bei RJ weiß ich, dass es Schauspieler sind. Und ich kann mich trotzdem in die Personen hineinversetzen. Bei Liz fühle ich mich immer wieder betrogen. Du fängst an mitzufühlen und während du dabei bist, bemerkst du, dass diese Personen auch nur spielen. Mich nervt das. Naja, aber die Thematik bleibt ja nett. Und RJ ist und bleibt somit derzeitiger Teenieseriengott.
So geh Buch bestellen, Skripte lesen und Hockey spielen. Ich liebe Hockey.
Edit: Axel du verdammter Gauner. Enttäusch uns nicht!
Dienstag, 5. Oktober 2010
Discofox
Da bin ich wieder. Wiedermal an Jules Computer. Mal sehn wie lange sie die Sache hier mitmacht. Gestern war also mein erster Tag. Anfangs in die Studiengänge eingeteilt wurden, Begrüßungstüte bekommen und dann erste Einführungen bekommen. Später dann bei einem Tutor, also den uns zu betreuenden Studenten getroffen und dann später zur Erstiesdisco. Mein erster Eindruck: Viele Frauen in meinem Studiengang, und auf jeden Fall auch nette Leute dabei. Aber wie ich es schon erwartet hatte, war ich wieder der gute alte "Wilhelm steht in der Ecke rum, hört Leuten zu, aber spricht selber kaum und wirkt selber dadurch irgendwie gestört" Ging schon bei der Wohnungsfeier los. Sitze halt rum, rede auch mit ein 2 Leuten, aber ich drängel mich ungern irgendwo dazwischen. Und naja bei der Erstiesparty wars dann ganz schlimm. Laden voller Menschen. Mit Rumgedrängel. Mag ich nich. Die Musik ging noch. Ziemlich ForsterAssi mäßig. Besser als Techno, oder Housegedöns. Aber die Leute haben da trotzdem ernsthaft getanzt. Also die Meisten. So Balzgehabemäßig. Ist mir auch zuwider. Kann nur Spassgetanze, was mir mit den richtigen Leuten und der richtigen Musik auch wirklich Spass macht. Naja, also so stand ich halt in Ecken, hab an die Bladediscoszene gedacht, hab mich mit Jule und ihren Freundinnen unterhalten, ab und zu Komillitonen zugenickt und bin dann halb 1 Nachhause. Auf dem Nachhauseweg viel mit mir selber über meine Art diskutiert. Dass ist toll an Weimar. Nachts sind die Straßen leer. Ich geh nachher wieder zum Treff mit Tutoren und so. Keine Ahnung, was heute abend anliegt, aber eigentlich ist die ganze erste Woche jeden Abend Party. Hmm, wenn ich hingehe, werde ich mich mit Sicherheit langweilen und wieder von mir selber enttäuscht sein. Wenn ich nicht hingehe, verliere ich immer mehr den Anschluss zur Gruppe. Bla, ich kann auch nichts richtig machen. Ich fühl mich ja nicht bei den Leuten unwohl, nur traue ich mir selber nix zu. Ich hoffe einfach, irgendwann hier Ich selbst sein zu können, ohne mir selber bescheuert vorzukommen. Ich will mich selber nicht stressen. Ich bin zuversichtlich. Eigentlich sind die Voraussetzungen da. Netter Studiengang, nette Leute, schicke Stadt und viel Kultur. Aber hey, ist ja noch die erste Woche. Hab meine Seminargruppe auch erst beim 2. Seminar lieben gelernt.
Chromeo - Momma's Boy from Vice Records on Vimeo.
Ach, und Danke fürs Feedback zum Film. Erfreut sicherlich nicht nur mich. Liegt an der Filmcrew, dass ich so rüberkam. Und ich hab mich echt in die Animationen verliebt. Der Dinoschwanz, oder der blaue Typ, der seine Hand frisst. Großartig.
Wollt ihr noch einen weiteren Medienerfolg sehen? Lest hier und seht mit Abstand das hässlichste Bild, dass man in den Rundschau-Archiven finden konnte. Den Text hatte ich abgesegnet. Der geht klar. Aber das Bild!! ALTER! So zerstört man Ruhm. Wenigstens hatte meine Mutter was zu lachen.
Chromeo - Momma's Boy from Vice Records on Vimeo.
Ach, und Danke fürs Feedback zum Film. Erfreut sicherlich nicht nur mich. Liegt an der Filmcrew, dass ich so rüberkam. Und ich hab mich echt in die Animationen verliebt. Der Dinoschwanz, oder der blaue Typ, der seine Hand frisst. Großartig.
Wollt ihr noch einen weiteren Medienerfolg sehen? Lest hier und seht mit Abstand das hässlichste Bild, dass man in den Rundschau-Archiven finden konnte. Den Text hatte ich abgesegnet. Der geht klar. Aber das Bild!! ALTER! So zerstört man Ruhm. Wenigstens hatte meine Mutter was zu lachen.
Sonntag, 29. August 2010
Grrrrrr.....
Scheitern. Ich hasse dieses Gefühl. Eigentlich bin ich kein Siegertyp. In Sport war es mir so egal wie gut mein Team spielte, solange ich wenigstens einen zum Quatschen hatte. Auch Schulisch gesehen war nicht immer wirklich fleißig, oder auf Bestnoten aus. Ich bin daran gewöhnt nie ganz Vorne zu stehen und halt auch mal zu verlieren. Aber als ich heute diese E-Mail bekam, wandelte sich meine Stimmung. Aus Resignation wurde Wut und Enttäuschung.
Am Donnerstag entschloss ich mich am Samstag nach Weimar zu fahren. Die WGs suchen nämlich alle schon fleißig und viele wollten diese Woche die Suche beenden. Ich schrieb jede Menge an, aber nur 2 antworteten mir und ich konnte mit ihnen einen Termin ausmachen. Und weil mit Zug ziemlich teuer ist, besorgte ich mir noch 2 Mitfahrgelegenheiten um auch noch am gleichen Tag zurückzukommen. Ich hatte alles durchgeplant
Als ich mich Samstag früh auf den Weg machte, war ich unglaublich stolz auf mich. Ich hatte mir alleine eine Reise nach Weimar organisiert. Und zurück! Meine Hinfahrt war sehr angenehm. Hab mich gut mit meiner Fahererin unterhalten und sie hat mich praktisch vor meiner ersten WG abgesetzt. Es war meine WunschWG. Ich hab mich da nett mit 2 Leuten unterhalten. Wir waren uns sympathisch. Hat sie mir gesagt. Es hätte so gepasst. Meine 2 WGbesichtigung war dagegen ein bisschen gehetzt. Zimmer angesehen, Frage beantwortet, Fragen gestellt, fertig. Da malte ich mir schon beim Rausgehen keine großen Chancen aus. Den Rest der Zeit in Weimar verbrachte ich in dem Einkaufscenter und auf dem Bahnhof. Dann nach Erfurt und von dort aus mit der Mitfahrgelegenheit nach Berlin. Und ich war glücklich. Das Gespräch mit der ersten WG lief super und ich hatte alle meine Ziele erreicht. Ich war zufrieden.
Und heute las ich dann bei meiner Schwester die Ablehnnungsmail meiner FavoritenWG. Und ich füllte mich wie in der Szene bei "300" wo der König den Botschafter in diesen Brunnen kickt. Alles umsonst. Der gesamte Samstag und dieser ganze Stress umsonst. Na klar, die andere WG ist noch offen, aber da rechne ich mir keine Chancen aus. Schon vornerein nicht. Als ich heute von Laura zurückfuhr hatte ich soviel Wut und Enttäuschung und wusste nich wohin damit. Sollte ich die WG verfluchen? Nein, ich hab gesehn wieviel Leute die schon vor mir Besuch hatten. Sicherlich war da noch jemand dabei der da passender war. Und irgendwann konzentrierte ich diese Gefühle auf mich selbst. Ich war von mir enttäuscht. Warum hatte ich mich noch mehr um Besichtigungen gekümmert? Warum habe ich mich den Leuten nicht noch sympathischer gezeigt? Warum habe ich mich erst so spät darum gekümmert? Ich suchte einen Schuldigen für dieses Scheitern. Und ich fand nur mich.
Heute geht bei mir nichts mehr. Dabei will ich noch Paulas CD brennen, aber das wird heute nichts mehr. Und ab morgen werde ich mich wieder auf die Suche machen. Wieder anschreiben, wieder planen, wieder hinfahren. Wieder scheitern. So fühle ich mich gerade. Warum soll ich mir dass alles nochmal antun? Ich weiß, es ist nötig und gehört nunmal dazu, aber nach jeder Absage scheint der Brunnen tiefer zu werden aus dem ich da wieder raussteigen muss. Ich will das nicht. Ich muss. Entschuldigt mich. Ich muss mich und den Rest der Welt verfluchen.
Am Donnerstag entschloss ich mich am Samstag nach Weimar zu fahren. Die WGs suchen nämlich alle schon fleißig und viele wollten diese Woche die Suche beenden. Ich schrieb jede Menge an, aber nur 2 antworteten mir und ich konnte mit ihnen einen Termin ausmachen. Und weil mit Zug ziemlich teuer ist, besorgte ich mir noch 2 Mitfahrgelegenheiten um auch noch am gleichen Tag zurückzukommen. Ich hatte alles durchgeplant
Als ich mich Samstag früh auf den Weg machte, war ich unglaublich stolz auf mich. Ich hatte mir alleine eine Reise nach Weimar organisiert. Und zurück! Meine Hinfahrt war sehr angenehm. Hab mich gut mit meiner Fahererin unterhalten und sie hat mich praktisch vor meiner ersten WG abgesetzt. Es war meine WunschWG. Ich hab mich da nett mit 2 Leuten unterhalten. Wir waren uns sympathisch. Hat sie mir gesagt. Es hätte so gepasst. Meine 2 WGbesichtigung war dagegen ein bisschen gehetzt. Zimmer angesehen, Frage beantwortet, Fragen gestellt, fertig. Da malte ich mir schon beim Rausgehen keine großen Chancen aus. Den Rest der Zeit in Weimar verbrachte ich in dem Einkaufscenter und auf dem Bahnhof. Dann nach Erfurt und von dort aus mit der Mitfahrgelegenheit nach Berlin. Und ich war glücklich. Das Gespräch mit der ersten WG lief super und ich hatte alle meine Ziele erreicht. Ich war zufrieden.
Und heute las ich dann bei meiner Schwester die Ablehnnungsmail meiner FavoritenWG. Und ich füllte mich wie in der Szene bei "300" wo der König den Botschafter in diesen Brunnen kickt. Alles umsonst. Der gesamte Samstag und dieser ganze Stress umsonst. Na klar, die andere WG ist noch offen, aber da rechne ich mir keine Chancen aus. Schon vornerein nicht. Als ich heute von Laura zurückfuhr hatte ich soviel Wut und Enttäuschung und wusste nich wohin damit. Sollte ich die WG verfluchen? Nein, ich hab gesehn wieviel Leute die schon vor mir Besuch hatten. Sicherlich war da noch jemand dabei der da passender war. Und irgendwann konzentrierte ich diese Gefühle auf mich selbst. Ich war von mir enttäuscht. Warum hatte ich mich noch mehr um Besichtigungen gekümmert? Warum habe ich mich den Leuten nicht noch sympathischer gezeigt? Warum habe ich mich erst so spät darum gekümmert? Ich suchte einen Schuldigen für dieses Scheitern. Und ich fand nur mich.
Heute geht bei mir nichts mehr. Dabei will ich noch Paulas CD brennen, aber das wird heute nichts mehr. Und ab morgen werde ich mich wieder auf die Suche machen. Wieder anschreiben, wieder planen, wieder hinfahren. Wieder scheitern. So fühle ich mich gerade. Warum soll ich mir dass alles nochmal antun? Ich weiß, es ist nötig und gehört nunmal dazu, aber nach jeder Absage scheint der Brunnen tiefer zu werden aus dem ich da wieder raussteigen muss. Ich will das nicht. Ich muss. Entschuldigt mich. Ich muss mich und den Rest der Welt verfluchen.
Mittwoch, 21. Juli 2010
Das Freibad Problem
Es gibt, wenn ich in öffentlichen Badestellen bin, immer diesen einen Moment. Ich fürchte ihn und wenn es geschieht, dann ist es für mich ein bisschen wie Zeitlupe. Ich rede von dem Moment, wo ich mein T-Shirt ausziehe...
Ich bin dick. Laut BMI-Rechner auf dem Weg zum adipös sein. Und es ist eine Sache, die ich seit Kindheit mit mir rumtrage. Keine Ahnung wo die Ursache liegt. 2 meiner 3 Geschwister hatten dasselbe Problem. Mittlerweile haben es beide nicht mehr. Nur ich trage noch 20 Kilo zuviel mit mir rum. Es ist der Nachteil, wenn man der Gemütlichkeit fröhnt. Sie hinterlässt Spuren. Unschöne.
Wenn ich mein Shirt auziehe, dann habe ich das Gefühl, dass alle Besucher des Schwimmbads auf mich und meinen Oberkörper starren. Mit angwiderten Blicken. Denn Schwimmbäder werden von Leuten wie mir eigentlich gemieden. Man hat es erfolgreich geschafft, Leute meiner Alters- und Gewichtsklasse von diesen Orten zu verbannen. Wenn ich mich umschaue, sind die einzigen Leute mit Wampe, Menschen jenseits der 50 und da interessierts ja eh keinen mehr. Wenn ich mein T-Shirt ausziehe bin ich der einzige Dicke unter jeder Menge dünner Menschen.
Vielleicht hab ich sowas wie Fresssucht. Ich bin keiner, der nur Fast Food isst, oder ständig Cola in sich reinkippt, aber ich kann mir nichts einteilen. Bei mir gibt es keine Rationen. Wenn eine Tüte Gummibärchen offen ist muss sie weg. Egal ob ich Hunger habe. Es ist wie ein angelernter Reflex. Vielleicht ist es euch schonmal bei Partys mit mir aufgefallen. Egal, wie fertig ich schon bin. Ich futter trotzdem diese Schale Chips in mich rein.
Meine beiden Geschwister sind beide mittlerweile schlank. Mein Bruder fand irgendwann die Liebe zum Volleyball und mit einen mal hatte ich einen sportlichen Bruder, statt einem CS spielenden Stubenhockerkameraden. Er hat die Kurve gekriegt. Und manchmal habe ich das Gefühl meine Eltern wünschten sich so ein Umdenken auch bei mir. Aber leider hab ich diesen Pfad gewählt der mich zum Götzen der Faulheit macht. Ich weiß, ich darf nicht drüber rumheulen, dass ich Fettwerde bin, aber nichts dagegen tue.
Wenn ich dann im Wasser bin fühle ich mich wohl. Solange mein Oberkörper unter Wasser ist. Ich komme mir im Wasser immer unglaublig agil und geschmeidig vor. Etwas was ich an Land nicht bin. Ich werfe dann auch immer die Kinder rum. Ich tobe gerne mit Kindern, weil es mir das Gefühl von Kraft gibt. Ich schleuder sie rum, heb sie hoch und es kommt mir alles so einfach vor. Und dann steige ich irgendwann aus dem Wasser. Und wenn ich dann aus dem Schwimmbad rausgehe, verstehe ich warum keine dicken Teens ins Schwimmbad gehen. Nirgendwo anders wird einem der Körper der Mitmenschen so deutlich vor Augen gehalten wie hier. Man mustert sich untereinander. Bewusst wie unbewusst. Und wenn man dick ist, fühlt es sich an als wäre man nur die untere Klasse. Eine Abnormität.
Wäre da nicht dieser Bauch, wäre ich wirklich zufrieden mit mir. Ich bin halbwegs witzig und bin gern mit Menschen zusammen. In der Grundschule wurde ich gehänselt. Klar. In der Sek 1 wurde es eher weniger, auch wenn meine nervige Art mich nicht beliebter machte. In der Sek 2 war mein Gewicht kaum noch Thema. Es war von ganz allein auf einmal kaum noch da. Nur der abendliche Blick in den Spiegel zeigte mir noch was da eigentlich falsch lief.
Ich rede gerne davon, warum ich keine Freundin habe. Angeblich weil ich nicht Flirten kann oder nie ernst genug und männlich wirke. Das eigentliche Problem besteht aus 20 Kilo Fettmasse. Ich bin nicht hässlich wie die Nacht, sag ich mal, aber ich bin keine Schönheit. Wenn ich mir die Konkurrenz anschaue, die da rumläuft... Ich weiß noch. Letztens mit 2 Mädels am See gesessen. Mit T-Shirt an. Jedenfalls kommt dann der Kumpel von der einen. Studiert irgendwas mit Sport. Sieht dementsprechend aus. Ich hatte ja so verloren. Ich war keine Konkurrenz. Die Mädels haben sogar in meiner Gegenwart darüber geredet wie süß der doch eigentlich ist. Ouch...
Sommer ist nicht meine Jahreszeit. Nicht nur wegen baden. Wie schon erwähnt, schwitze ich wie Schwein. Es ist kein schöner Anblick. Meine Haut wird noch unreiner, hab mir sogar schon so Pickelwegwasser gekauft. So erbärmlich. Ich bin wieder 15.
Wenn es eine richtig beschissene Sache bei Kindern gibt, dann ist es ihre Unverschämtheit. Es gibt Kinder, die wissen wo ich angreifbar bin. Und bombardieren mich damit pausenlos. Schwabbelbauch ist noch die nette Variante. Aber wiederrum sprechen sie nur das aus, was ich bei sovielen Erwachsenen auf der Straße in den Augen lesen kann. Wahrscheinlich ist es der Sommer und der daraus resultierende Körperkult. Angeblich werden die Deutschen immer dicker. Aber wahrscheinlich verbringen die meisten von denen in den eigenen 4 Wänden. Sicher vor Blicken, Sprüchen und dem Anblick der schönen Körper.
Ich erwarte keine Lösung für dieses Problem. Jedes Jahr denke ich, dieses Jahr wird alles anders und ich werde schlank, muskulös und einfach unfassbar sexy. Ich will keinen guten Rat von euch. Ich weiß mehr Bewegung, weniger und bewusster Essen. Ich kenne das Problem, ich kenne sogar die Lösung. Ich will sie bloß nicht wahrhaben. Ich will auch kein Mitleid von euch. Es ist kein Unfall. Ich bin nicht als Kind in einen Kessel voller Frittierfett gefallen. Ich bin 20 verdammt. Ich müsste mal meinen Arsch in Bewegung setzen. Warum tu ichs dann nicht? Genau. Ich weiß es selber nicht. Vielleicht weil es für den Moment leichter ist, weil es sich kurz gut anfühlt. Bis ich nach dem Duschen in den Spiegel blicke. Und mich wieder ein Stück mehr hasse.
Und wenn ich dann mein T-Shirt wieder an habe und auf dem Handtuch liege, kommt einer meiner Jungs an, schaut mich an und fragt mich voller Vorfreude: "Wilhelm, spielst du morgen wieder mit uns Monster im Wasser?" Und ich schau mich um, seh die ganzen schönen Menschen, und antworte mit einem Lächeln: "Mal schaun." Ziehe mein Shirt zurecht, was hochgerutscht ist und starre durch das Blätterwerk in die strahlende Sonne...
Ich bin dick. Laut BMI-Rechner auf dem Weg zum adipös sein. Und es ist eine Sache, die ich seit Kindheit mit mir rumtrage. Keine Ahnung wo die Ursache liegt. 2 meiner 3 Geschwister hatten dasselbe Problem. Mittlerweile haben es beide nicht mehr. Nur ich trage noch 20 Kilo zuviel mit mir rum. Es ist der Nachteil, wenn man der Gemütlichkeit fröhnt. Sie hinterlässt Spuren. Unschöne.
Wenn ich mein Shirt auziehe, dann habe ich das Gefühl, dass alle Besucher des Schwimmbads auf mich und meinen Oberkörper starren. Mit angwiderten Blicken. Denn Schwimmbäder werden von Leuten wie mir eigentlich gemieden. Man hat es erfolgreich geschafft, Leute meiner Alters- und Gewichtsklasse von diesen Orten zu verbannen. Wenn ich mich umschaue, sind die einzigen Leute mit Wampe, Menschen jenseits der 50 und da interessierts ja eh keinen mehr. Wenn ich mein T-Shirt ausziehe bin ich der einzige Dicke unter jeder Menge dünner Menschen.
Vielleicht hab ich sowas wie Fresssucht. Ich bin keiner, der nur Fast Food isst, oder ständig Cola in sich reinkippt, aber ich kann mir nichts einteilen. Bei mir gibt es keine Rationen. Wenn eine Tüte Gummibärchen offen ist muss sie weg. Egal ob ich Hunger habe. Es ist wie ein angelernter Reflex. Vielleicht ist es euch schonmal bei Partys mit mir aufgefallen. Egal, wie fertig ich schon bin. Ich futter trotzdem diese Schale Chips in mich rein.
Meine beiden Geschwister sind beide mittlerweile schlank. Mein Bruder fand irgendwann die Liebe zum Volleyball und mit einen mal hatte ich einen sportlichen Bruder, statt einem CS spielenden Stubenhockerkameraden. Er hat die Kurve gekriegt. Und manchmal habe ich das Gefühl meine Eltern wünschten sich so ein Umdenken auch bei mir. Aber leider hab ich diesen Pfad gewählt der mich zum Götzen der Faulheit macht. Ich weiß, ich darf nicht drüber rumheulen, dass ich Fett
Wenn ich dann im Wasser bin fühle ich mich wohl. Solange mein Oberkörper unter Wasser ist. Ich komme mir im Wasser immer unglaublig agil und geschmeidig vor. Etwas was ich an Land nicht bin. Ich werfe dann auch immer die Kinder rum. Ich tobe gerne mit Kindern, weil es mir das Gefühl von Kraft gibt. Ich schleuder sie rum, heb sie hoch und es kommt mir alles so einfach vor. Und dann steige ich irgendwann aus dem Wasser. Und wenn ich dann aus dem Schwimmbad rausgehe, verstehe ich warum keine dicken Teens ins Schwimmbad gehen. Nirgendwo anders wird einem der Körper der Mitmenschen so deutlich vor Augen gehalten wie hier. Man mustert sich untereinander. Bewusst wie unbewusst. Und wenn man dick ist, fühlt es sich an als wäre man nur die untere Klasse. Eine Abnormität.
Wäre da nicht dieser Bauch, wäre ich wirklich zufrieden mit mir. Ich bin halbwegs witzig und bin gern mit Menschen zusammen. In der Grundschule wurde ich gehänselt. Klar. In der Sek 1 wurde es eher weniger, auch wenn meine nervige Art mich nicht beliebter machte. In der Sek 2 war mein Gewicht kaum noch Thema. Es war von ganz allein auf einmal kaum noch da. Nur der abendliche Blick in den Spiegel zeigte mir noch was da eigentlich falsch lief.
Ich rede gerne davon, warum ich keine Freundin habe. Angeblich weil ich nicht Flirten kann oder nie ernst genug und männlich wirke. Das eigentliche Problem besteht aus 20 Kilo Fettmasse. Ich bin nicht hässlich wie die Nacht, sag ich mal, aber ich bin keine Schönheit. Wenn ich mir die Konkurrenz anschaue, die da rumläuft... Ich weiß noch. Letztens mit 2 Mädels am See gesessen. Mit T-Shirt an. Jedenfalls kommt dann der Kumpel von der einen. Studiert irgendwas mit Sport. Sieht dementsprechend aus. Ich hatte ja so verloren. Ich war keine Konkurrenz. Die Mädels haben sogar in meiner Gegenwart darüber geredet wie süß der doch eigentlich ist. Ouch...
Sommer ist nicht meine Jahreszeit. Nicht nur wegen baden. Wie schon erwähnt, schwitze ich wie Schwein. Es ist kein schöner Anblick. Meine Haut wird noch unreiner, hab mir sogar schon so Pickelwegwasser gekauft. So erbärmlich. Ich bin wieder 15.
Wenn es eine richtig beschissene Sache bei Kindern gibt, dann ist es ihre Unverschämtheit. Es gibt Kinder, die wissen wo ich angreifbar bin. Und bombardieren mich damit pausenlos. Schwabbelbauch ist noch die nette Variante. Aber wiederrum sprechen sie nur das aus, was ich bei sovielen Erwachsenen auf der Straße in den Augen lesen kann. Wahrscheinlich ist es der Sommer und der daraus resultierende Körperkult. Angeblich werden die Deutschen immer dicker. Aber wahrscheinlich verbringen die meisten von denen in den eigenen 4 Wänden. Sicher vor Blicken, Sprüchen und dem Anblick der schönen Körper.
Ich erwarte keine Lösung für dieses Problem. Jedes Jahr denke ich, dieses Jahr wird alles anders und ich werde schlank, muskulös und einfach unfassbar sexy. Ich will keinen guten Rat von euch. Ich weiß mehr Bewegung, weniger und bewusster Essen. Ich kenne das Problem, ich kenne sogar die Lösung. Ich will sie bloß nicht wahrhaben. Ich will auch kein Mitleid von euch. Es ist kein Unfall. Ich bin nicht als Kind in einen Kessel voller Frittierfett gefallen. Ich bin 20 verdammt. Ich müsste mal meinen Arsch in Bewegung setzen. Warum tu ichs dann nicht? Genau. Ich weiß es selber nicht. Vielleicht weil es für den Moment leichter ist, weil es sich kurz gut anfühlt. Bis ich nach dem Duschen in den Spiegel blicke. Und mich wieder ein Stück mehr hasse.
Und wenn ich dann mein T-Shirt wieder an habe und auf dem Handtuch liege, kommt einer meiner Jungs an, schaut mich an und fragt mich voller Vorfreude: "Wilhelm, spielst du morgen wieder mit uns Monster im Wasser?" Und ich schau mich um, seh die ganzen schönen Menschen, und antworte mit einem Lächeln: "Mal schaun." Ziehe mein Shirt zurecht, was hochgerutscht ist und starre durch das Blätterwerk in die strahlende Sonne...
Samstag, 6. März 2010
Mein Seminar - Mein Herz
Heute abend werde ich meinen ersten vorgeschriebenen Artikel verfassen. Eigentlich bin ich kein Freund von sowas, aber ich merke immer wieder, wie ich in meinem Kopf die tollsten Artikel erdenke und am Ende nur einen Bruchteil davon auf meinem Blog kommt. Heute will ich das mal verhindern.
Wir haben gerade den Abend vom Mittwoch, dem 3.3.2010. Ich habe gerade mein 3. FÖJ-Seminar und diesmal nicht nur mit meiner Gruppe, sondern mit allen FSJlern und FÖJlern vom Landesjugendring. Rund 80 Leute. Und wie immer, wenn die Stimmung hier gerade traumhaft ist, befällt mich mein alter Freund Melancholie. Und diesmal will ich nicht nur traurig rumsitzen und den Kopf hängen lassen. Diesmal versuche ich diese Melancholie in eine Muse zu transformieren. Vielleicht in eine hässliche, aber immerhin in eine Muse.
80 junge Menschen. Um die 20 kenne ich nun schon ein bisschen länger. Und hier habe ich nun noch eine Menge an tollen Bekanntschaften dazugewonnen. Natürlich kenne ich nicht alle 80 Mann mit Namen und natürlich ist mir nicht jeder sympathisch, aber ich mag hier einfach diese Grundstimmung. Ich habe hier meine Vertrauten, wie Axel oder Theo und trotzdem kommen täglich neue Charaktere dazu. Dieses Treffen bringt die verschiedensten Menschen zusammen. Leute, die sich in der Disco nur misstrauisch und angwidert mustern würden, sitzen hier zusammen an einem Mittagstisch und sind in die interessantesten Gespräche vertieft. Die ökologische und soziale Botschaft ist zwar immer anwesend, aber sie stört nicht. Bendix hat es vorhin schön formuliert: "Hier kann man anders sein, irgendwie freier."
Die normalen Seminare sind schon schön, aber hier kommt noch ein ganz anderes Gefühl zum Tragen. Man geht viel freier auf die Leute zu. Ich würde diese Woche so gern genießen, aber ich verspüre jetzt schon das Gefühl von Abschied, Ich nenne jetzt schon viele Leute hier Freund. Oder Olli Schulz hat auch eine schöne Bezeichnung für sowas. Wenn er jemanden mag, dann zündet er eine Kerze in der Kathedrale seines Herzen für sie an. Und bei mir brennt zurzeit eine gigantische Ladung von Kerzen. Sie sind hier meine Freunde. Keine Studivz-Freundschaft, keine Bekanntschaft. Sondern Freunde. Und wenn es nur immer für 5 Tage innerhalb von 2 Monaten so ist. Ich danke Gott gerade so dafür. Für all diese krassen Kerle hier, für all diese wunderbaren Mädels. In der Hoffnung, dass sich hier nie so etwas wie "ich empfinde mehr für sie" hier einschleicht.
Ich will noch bis September regelmäßig mit diesen Leuten hier lachen und reden. Ich will fasziniert zuhören, wenn sich Theo und Erik über Kampfarten der Ritter und der Samurai unterhalten. Ich will mit Steffie und Elena dieses kindische Spaßgeflirte machen. Was dann nach dem FÖJ passiert?
Ich werde Gott gleichzeitig dafür verfluchen und danken, dass er mir für ein Jahr diese wunderbaren Menschen an meine Seite gestellt hat. Und dann werde ich irgendwann wieder nach Vorne schauen und gucken wer mich da erwartet. Und vielleicht sind ja sogar ein paar alte Gesichter mit von der Partie.
Danke.
Wir haben gerade den Abend vom Mittwoch, dem 3.3.2010. Ich habe gerade mein 3. FÖJ-Seminar und diesmal nicht nur mit meiner Gruppe, sondern mit allen FSJlern und FÖJlern vom Landesjugendring. Rund 80 Leute. Und wie immer, wenn die Stimmung hier gerade traumhaft ist, befällt mich mein alter Freund Melancholie. Und diesmal will ich nicht nur traurig rumsitzen und den Kopf hängen lassen. Diesmal versuche ich diese Melancholie in eine Muse zu transformieren. Vielleicht in eine hässliche, aber immerhin in eine Muse.
80 junge Menschen. Um die 20 kenne ich nun schon ein bisschen länger. Und hier habe ich nun noch eine Menge an tollen Bekanntschaften dazugewonnen. Natürlich kenne ich nicht alle 80 Mann mit Namen und natürlich ist mir nicht jeder sympathisch, aber ich mag hier einfach diese Grundstimmung. Ich habe hier meine Vertrauten, wie Axel oder Theo und trotzdem kommen täglich neue Charaktere dazu. Dieses Treffen bringt die verschiedensten Menschen zusammen. Leute, die sich in der Disco nur misstrauisch und angwidert mustern würden, sitzen hier zusammen an einem Mittagstisch und sind in die interessantesten Gespräche vertieft. Die ökologische und soziale Botschaft ist zwar immer anwesend, aber sie stört nicht. Bendix hat es vorhin schön formuliert: "Hier kann man anders sein, irgendwie freier."
Die normalen Seminare sind schon schön, aber hier kommt noch ein ganz anderes Gefühl zum Tragen. Man geht viel freier auf die Leute zu. Ich würde diese Woche so gern genießen, aber ich verspüre jetzt schon das Gefühl von Abschied, Ich nenne jetzt schon viele Leute hier Freund. Oder Olli Schulz hat auch eine schöne Bezeichnung für sowas. Wenn er jemanden mag, dann zündet er eine Kerze in der Kathedrale seines Herzen für sie an. Und bei mir brennt zurzeit eine gigantische Ladung von Kerzen. Sie sind hier meine Freunde. Keine Studivz-Freundschaft, keine Bekanntschaft. Sondern Freunde. Und wenn es nur immer für 5 Tage innerhalb von 2 Monaten so ist. Ich danke Gott gerade so dafür. Für all diese krassen Kerle hier, für all diese wunderbaren Mädels. In der Hoffnung, dass sich hier nie so etwas wie "ich empfinde mehr für sie" hier einschleicht.
Ich will noch bis September regelmäßig mit diesen Leuten hier lachen und reden. Ich will fasziniert zuhören, wenn sich Theo und Erik über Kampfarten der Ritter und der Samurai unterhalten. Ich will mit Steffie und Elena dieses kindische Spaßgeflirte machen. Was dann nach dem FÖJ passiert?
Ich werde Gott gleichzeitig dafür verfluchen und danken, dass er mir für ein Jahr diese wunderbaren Menschen an meine Seite gestellt hat. Und dann werde ich irgendwann wieder nach Vorne schauen und gucken wer mich da erwartet. Und vielleicht sind ja sogar ein paar alte Gesichter mit von der Partie.
Danke.
Donnerstag, 16. Juli 2009
Was so kommen wird
Ich hab euch ziemlich lange im dunkeln gelassen, was ich nun eigentlich machen werde. Aber das hatte auch nun guten Grund. Ich wollte euch nicht euphorisch meine Pläne offenbaren um dann 2 Tage später unter Tränen zu erklären, dass daraus doch nix geworden ist. Die Absage des hohen Nordens hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen, aber dank meiner Eltern und Freunde habe ich mich aufgerappelt und mich weiter bemüht.
Nach weiteren Absagen und halbherzigen Studiumsbewerbungen kam ich schließlich zum Landesjugendring Brandenburg. Und die brachten mich dann schlussendlich nach Angermünde zur Freien Schule Angermünde. Und die war ich heute besuchen. Ich fasse mich kurz: Coole Schule, nette Leute und sie würden mich auch als FöJler nehmen.
Ein Haken: Die stellen leider keine Wohnung. Das ist also mein nächstes Ziel: Wohnung finden. aber Angermünde bietet da nix für arme FÖjler und deswegen suche ich Eberswalde. Wenn IHR Freunde in Eberswalde habt, die noch Platz haben für ein ringvernichter für ein Jahr, dann schreibt mir bitte. Meine E-mailadresse: ringvernichter@web.de
Ich brauche euch liebe Leser!!! Gebt etwas zurück für die schlechten Witze und die guten Videos!
Und nun runde ich diesen recht schwammigen Artikel ein bisschen ab. Telekinesis habe ich schon Live beim Immergut gesehen und fand sie damals schon sehr cool. Jetzt habe ich mir das Album besorgt und bin hellauf begeistert. Mein steter Begleiter der heutigen Zugfahrt war:
Schönes Lied. Bis dann
Nach weiteren Absagen und halbherzigen Studiumsbewerbungen kam ich schließlich zum Landesjugendring Brandenburg. Und die brachten mich dann schlussendlich nach Angermünde zur Freien Schule Angermünde. Und die war ich heute besuchen. Ich fasse mich kurz: Coole Schule, nette Leute und sie würden mich auch als FöJler nehmen.
Ein Haken: Die stellen leider keine Wohnung. Das ist also mein nächstes Ziel: Wohnung finden. aber Angermünde bietet da nix für arme FÖjler und deswegen suche ich Eberswalde. Wenn IHR Freunde in Eberswalde habt, die noch Platz haben für ein ringvernichter für ein Jahr, dann schreibt mir bitte. Meine E-mailadresse: ringvernichter@web.de
Ich brauche euch liebe Leser!!! Gebt etwas zurück für die schlechten Witze und die guten Videos!
Und nun runde ich diesen recht schwammigen Artikel ein bisschen ab. Telekinesis habe ich schon Live beim Immergut gesehen und fand sie damals schon sehr cool. Jetzt habe ich mir das Album besorgt und bin hellauf begeistert. Mein steter Begleiter der heutigen Zugfahrt war:
Schönes Lied. Bis dann
Sonntag, 24. Mai 2009
Was ist los?
Mein Kopf ist leer, obwohl ich über soviel nachdenke.
Mein Herz ist leer, obwohl es für soviele Menschen schlägt.
Sovielen Menschen, denn ich soviel sagen will und doch nicht kann. Ich bin ein Niemand und jeder der dagegen wettet, verliert haushoch. Nichts will gelingen und manchmal denke ich, dass soll so sein.
Ihr seht ja selbst.... mein Blog, das schwarze Loch des Selbstmitleids. Ich hasse mich zurzeit und ich glaube, dass ist gut so. Selbsthass hat mehr Stil als Selbstverliebtheit. Denke ich.
Eigentlich höre ich das Lied zurzeit garnicht. Aber ich mags sehr und ich habs auf meinen Mp3-Kumpel gepackt. Mein Lied:
Mein Herz ist leer, obwohl es für soviele Menschen schlägt.
Sovielen Menschen, denn ich soviel sagen will und doch nicht kann. Ich bin ein Niemand und jeder der dagegen wettet, verliert haushoch. Nichts will gelingen und manchmal denke ich, dass soll so sein.
Ihr seht ja selbst.... mein Blog, das schwarze Loch des Selbstmitleids. Ich hasse mich zurzeit und ich glaube, dass ist gut so. Selbsthass hat mehr Stil als Selbstverliebtheit. Denke ich.
Eigentlich höre ich das Lied zurzeit garnicht. Aber ich mags sehr und ich habs auf meinen Mp3-Kumpel gepackt. Mein Lied:
Sonntag, 5. April 2009
Ein bisschen Abschied
Morgen gehts los. Auf die große Reise, naja die Bewerbung dafür. Ab morgen bis Donnerstag abend bin ich nur noch über Handy zu erreichen. Ich trete diese Reise mit gemischten Gefühlen an. Auf der einen Seite denke ich tut mir die Ablenkung ganz gut und ich vergess ein bisschen meine Schulmelancholie. Auf der anderen Seite ist diese Fahrt der erste Schritt in meine mögliche Zukunft. Und ein Teil sträubt sich dagegen...
Aber erstmal ein fettes Dankeschön an meine fleißigen Handysammler! Es hat mich echt überrascht wer alles daran gedacht hat. Ich habe Handys von Leuten erhalten von den ich es nicht erwartet hätte. Deswegen: DANKE DANKE DANKE
Mit eurer Hilfe habe ich insgesamt 36 Handys! Und deswegen werdetihr hier nochmal erwähnt, ich hoffe mal ihr lest des auch irgenwann mal:
Ein fettes Dankeschön an:
Martin
Pascal
Caro
Johannes
Micha
Patrick
Loisa
Franziska
Steffi H.
Stefanie B.
Anja
Teddy
Josi
Eli
Und das Lied ist nur für euch:
Aber jetzt noch was anderes. Ich habe heute interessante Gespräche mit 2 mir sehr wichtigen Menschen via ICQ geführt. Danke euch Ruth und Marco. Ihr seit großartig. Aber ich denke es wird sich trotzdem nichts ändern. Ich bleibe der verliebte Trottel, der ich immer war. Trotzdem danke. Es tut gut über sowas zu reden. Und vielleicht sollte ich auch mal was ändern. Meinen Kurs ändern. Halt ein bisschen Abschied nehmen von meinem alten Gefühlsschema...
"Du warst mir mal wichtig
Genau wie dieses Lied
Wärst du eine Melodie
Wär ich ein stumpfer Beat"
Aber erstmal ein fettes Dankeschön an meine fleißigen Handysammler! Es hat mich echt überrascht wer alles daran gedacht hat. Ich habe Handys von Leuten erhalten von den ich es nicht erwartet hätte. Deswegen: DANKE DANKE DANKE
Mit eurer Hilfe habe ich insgesamt 36 Handys! Und deswegen werdetihr hier nochmal erwähnt, ich hoffe mal ihr lest des auch irgenwann mal:
Ein fettes Dankeschön an:
Martin
Pascal
Caro
Johannes
Micha
Patrick
Loisa
Franziska
Steffi H.
Stefanie B.
Anja
Teddy
Josi
Eli
Und das Lied ist nur für euch:
Aber jetzt noch was anderes. Ich habe heute interessante Gespräche mit 2 mir sehr wichtigen Menschen via ICQ geführt. Danke euch Ruth und Marco. Ihr seit großartig. Aber ich denke es wird sich trotzdem nichts ändern. Ich bleibe der verliebte Trottel, der ich immer war. Trotzdem danke. Es tut gut über sowas zu reden. Und vielleicht sollte ich auch mal was ändern. Meinen Kurs ändern. Halt ein bisschen Abschied nehmen von meinem alten Gefühlsschema...
"Du warst mir mal wichtig
Genau wie dieses Lied
Wärst du eine Melodie
Wär ich ein stumpfer Beat"
Samstag, 4. April 2009
Leere ist kein Ausdruck
Man reisst mir meine Existenz unter den Füßen weg und feiert diesen Tag auch noch als berauschendes Fest. Verstehe einer die Menschen......
"Ein letzter Gruß von der Theke,
an das Leben, das du kanntest
Was jetzt fehlt ist ein Weiser,
für den Weg, für die nächsten Wochen"
"Ein letzter Gruß von der Theke,
an das Leben, das du kanntest
Was jetzt fehlt ist ein Weiser,
für den Weg, für die nächsten Wochen"
Mittwoch, 18. März 2009
Du hast es so gewollt!
Tja Hannes, du lässt mir keine andere Wahl. Ihr müsst wissen, dass Hannes in nicht einmal 98 Tagen nach Kanada fliegen will. Und das finde ich nicht gut. Ich weiß noch wie er mir am Anfang des Schuljahres Hoffnungen machte, dass wir gemeinsam ein Freiwilliges Ökologisches Jahr machen könnten. Ich war voller Freude, denn das hätte bedeutet, dass ich nicht alleine in die Ferne muss. Doch eines Tages offenbarte mir Hannes seine neuen Pläne. Er wollte nach Kanada für ein Jahr. Ein sogenanntes "Work and Travel"- Jahr. Und das alleine.
Anfangs dachte ich noch: "Cool, der Hannes, der traut sich was." Doch mit der Zeit kamen gewisse Bedenken. Würde ihm das Jahr verändern? Würde Hannes dort auch mal verlieren? Wird Hannes zurückkommen?
Ich sprach mit meinen Mitschülern über meine Bedenken und sie teilten sie mit mir. Wir machten uns Sorgen um Hannes Zukunft. Aber er blieb bei seiner Meinung, selbst eine Petition konnte ihn nicht vom Gegenteil überzeugen. Und deswegen mache ich jetzt das hier. Eine Toptenliste der besten Gründe warum Hannes nicht nach Kanada sollte:
10. Der Flug:
Seien wir mal ehrlich. Fliegen macht kein Spass. Es ist eng, schlechtes Essen und schlechte Filme. Die Bedienung ist unfreundlich und es ist verdammt gefährlich. Ich bin selber zwar noch nie geflogen, aber bin sicher, dass ich da nix verpasst habe. Um an die Nordsee zu kommen, muss man nicht fliegen.....
9. Die Stadt Vancouver:
Meinen Informationen nach besitzt die kanadische Haupstadt keinen Rosengarten. Und auch keine Forster Freunde. Und in Sachen Handball sind die auch nicht die Bombe.
8. Die Arbeit:
Du musst ja dort arbeiten und wahrscheinlich sogar als Baumpflanzer. Ich sag nur schaue hier....
7. Die Olympischen Spiele:
Im Jahre 2010 finden in Vancouver die Winterspiele statt. Und wenn die Kanadier hören, dass du da bist, dann musst du für die ran. In allen Disziplinen. Und des wars dann mit "Work and Travel". Du machst dann ein "Sport und Stay- Jahr". Ich denke nicht, dass sowas in deinem Sinne wäre.
6. Die Frauen
So in etwa sehen kanadische Frauen aus:

5. Kanada an sich:
4. Die Zeit:
Du bist ein ganzes Jahr in Kanada. Man was wirst du bloß für großartige Sachen in Forst verpassen. Die Rosenköniginwahl, die Rad- und Pferderennen und.... und.. und so halt. Ein Jahr, Alter! In der Zeit werden ganze Generationen gezeugt und geboren!
3. Deine Zukunft:
Was passiert, wenn du in Kanada die Frau deines Lebens kennenlernst? Du wirst dort bleiben, ein wunderbarer Familienvater und Holzfäller werden. Und damit geht Deutschland ein exellenter Mitbürger verloren, der wahrscheinlich alleine das BIP verdoppeln könnte.
2. Unsere Zukunft:
Aber was wird aus uns? Ohne dich werden wir alle Hartz IV Empfänger. Ich mein ja bloß.
1. ICH:
Ohne dich werde ich des bestimmt nicht packen im hohen Norden. Die werden mich mobben und mir Fischköpfe unters Kissen legen. Ich muss sicherlich die Drecksarbeit machen und kriege kein Geld. Ich brauche dich Hannes!!
Ich hoffe ich hab dir damit die Augen geöffnet.
Anfangs dachte ich noch: "Cool, der Hannes, der traut sich was." Doch mit der Zeit kamen gewisse Bedenken. Würde ihm das Jahr verändern? Würde Hannes dort auch mal verlieren? Wird Hannes zurückkommen?
Ich sprach mit meinen Mitschülern über meine Bedenken und sie teilten sie mit mir. Wir machten uns Sorgen um Hannes Zukunft. Aber er blieb bei seiner Meinung, selbst eine Petition konnte ihn nicht vom Gegenteil überzeugen. Und deswegen mache ich jetzt das hier. Eine Toptenliste der besten Gründe warum Hannes nicht nach Kanada sollte:
10. Der Flug:
Seien wir mal ehrlich. Fliegen macht kein Spass. Es ist eng, schlechtes Essen und schlechte Filme. Die Bedienung ist unfreundlich und es ist verdammt gefährlich. Ich bin selber zwar noch nie geflogen, aber bin sicher, dass ich da nix verpasst habe. Um an die Nordsee zu kommen, muss man nicht fliegen.....
9. Die Stadt Vancouver:
Meinen Informationen nach besitzt die kanadische Haupstadt keinen Rosengarten. Und auch keine Forster Freunde. Und in Sachen Handball sind die auch nicht die Bombe.
8. Die Arbeit:
Du musst ja dort arbeiten und wahrscheinlich sogar als Baumpflanzer. Ich sag nur schaue hier....
7. Die Olympischen Spiele:
Im Jahre 2010 finden in Vancouver die Winterspiele statt. Und wenn die Kanadier hören, dass du da bist, dann musst du für die ran. In allen Disziplinen. Und des wars dann mit "Work and Travel". Du machst dann ein "Sport und Stay- Jahr". Ich denke nicht, dass sowas in deinem Sinne wäre.
6. Die Frauen
So in etwa sehen kanadische Frauen aus:
5. Kanada an sich:
4. Die Zeit:
Du bist ein ganzes Jahr in Kanada. Man was wirst du bloß für großartige Sachen in Forst verpassen. Die Rosenköniginwahl, die Rad- und Pferderennen und.... und.. und so halt. Ein Jahr, Alter! In der Zeit werden ganze Generationen gezeugt und geboren!
3. Deine Zukunft:
Was passiert, wenn du in Kanada die Frau deines Lebens kennenlernst? Du wirst dort bleiben, ein wunderbarer Familienvater und Holzfäller werden. Und damit geht Deutschland ein exellenter Mitbürger verloren, der wahrscheinlich alleine das BIP verdoppeln könnte.
2. Unsere Zukunft:
Aber was wird aus uns? Ohne dich werden wir alle Hartz IV Empfänger. Ich mein ja bloß.
1. ICH:
Ohne dich werde ich des bestimmt nicht packen im hohen Norden. Die werden mich mobben und mir Fischköpfe unters Kissen legen. Ich muss sicherlich die Drecksarbeit machen und kriege kein Geld. Ich brauche dich Hannes!!
Ich hoffe ich hab dir damit die Augen geöffnet.
Mittwoch, 11. März 2009
Ich hasse es!! Dreck, Dreck, Dreck
Ach Leute, mir wird das alles zuviel. Angefangen bei diesem letzten Drecksfreitag. Erst ne Drecksgeschichtsklausur geschrieben und dann dieses "Gespräch" bei uns in der Mehrzweckhalle. Das war absolut nichts. Und das wirklich Schlimme ist, dass ich von meinen eigenen Leuten enttäuscht war. Naja will nicht zu sehr drauf rumreiten, weil schon oft genug drüber geredet.
Samstag kam dann der große Hammer. Endlich ein Brief vom FÖJ. Eigentlich hatte ich vor zu tanzen und zu singen, wenn ich eine Antwort kriege, aber ich saß einfach nur da und grübelte. Die gute Nachricht war, dass ich zum Gespräch eingeladen wurde. Die Schlechte war, dass ich dafür zu ihnen fahren muss. 3 Stellen habe ich, wo ich mich vorstellen darf. Eine in Kiel, eine in Tönning und meine Wunschstelle Hallig Hooge. Für mich heißt das jetzt 3 Tage Stress im hohen Norden. Zum Glück hat Vater mir heute geholfen, wegen Tickets und so. Ihr müsst wissen, dass ich ein verdammt unselbstständiger Mensch bin. Insgeheim ist jede Reise nach Berlin für mich schon ein Abenteuer. Und jetzt Schlewsig-Holstein! Das Land der rauhbeinigen Fischer. Und ich habe "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" gesehen. Mit diesen Fischern ist nicht zu spaßen. Das andere Problem an der Sache ist, dass die Fahrtkosten von den FÖJ-Stellen nicht erstattet werden, weil selber kaum Kohle. Drecksgeld!
Ach ja ich brauche euren alten Handys! Die FÖJ-Stellen wollen, dass die Bewerber welche mitbringen, weil sie Kohle von Telekom dafür kriegen. Wie gesagt die haben nicht viel. nun ja und deswegen freue ich mich über jede Handyspende, können auch kaputt sein. Leute ich brauche euch!!
Und außerdem merke ich, dass ich nicht soweit weg will. Die Zugfahrt ist verdammt teuer. Da geht mit einer Fahrt mein gesamtes Monatsgehalt drauf. Und dabei habe ich noch am Anfang davon geträumt jedes 2. Wochenende mal in Forst vorbeizuschneien. Naja, vielleicht ist es auch besser so, weil wenn die Nabelschnur durchschneiden, dann richtig.
Von mir bin ich auch enttäuscht, denn wegen dem blöden Jonathan bin ich süchtig nach so einem Drecksonlinegame und das während meiner Klausurzeit. Na vielen Dank. Ich hab sogar schon Geld dafür ausgegeben! 2 Euro. 2 Euro für ein Browsergame. Ich bitte dich!! Für ein Browsergame! Arghhh!!!!
Wenigstens bin ich nicht allein. Teddy scheint auch dem Mist verfallen zu sein. Mit Teddy und Matti muss ich auch noch ein Projekt für Russisch machen. An sich habe ich übelst Bock drauf, weil wir schon ne schöne Idee für ein Film haben. Aber des ist zeitaufwendig und wir haben noch keinen Kameramann (Henry, bitte!!!!).
Dann regt mich noch dieser Amokläufer auf. Ehrlich jetzt. Er macht mich wütend. Und noch viel wütender macht mich sein Vater, der anscheinend 16 Waffen bei sich bunkert. Ist ja aber auch im Schützenverein, da ist ja sowas notwendig. Ich will nicht wissen, wieviele Familen dadurch in die Krise gestürzt sind. Manchmal bin ich froh, dass mein Vater wert drauf legte, dass ich vor meinen 12. Lebensjahr nicht mit Spielzeugwaffen spielen durfte. Natürlich spiele ich jetzt trotzdem Call of Duty und Co., aber besitze ich genug gesunden Menschenverstand. Hoffe ich jedenfalls.
Ihr seht mein Leben ist zurzeit ein Mischmasch aus Stress und Zweifel. Hoffe auf Besserung.
Samstag kam dann der große Hammer. Endlich ein Brief vom FÖJ. Eigentlich hatte ich vor zu tanzen und zu singen, wenn ich eine Antwort kriege, aber ich saß einfach nur da und grübelte. Die gute Nachricht war, dass ich zum Gespräch eingeladen wurde. Die Schlechte war, dass ich dafür zu ihnen fahren muss. 3 Stellen habe ich, wo ich mich vorstellen darf. Eine in Kiel, eine in Tönning und meine Wunschstelle Hallig Hooge. Für mich heißt das jetzt 3 Tage Stress im hohen Norden. Zum Glück hat Vater mir heute geholfen, wegen Tickets und so. Ihr müsst wissen, dass ich ein verdammt unselbstständiger Mensch bin. Insgeheim ist jede Reise nach Berlin für mich schon ein Abenteuer. Und jetzt Schlewsig-Holstein! Das Land der rauhbeinigen Fischer. Und ich habe "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" gesehen. Mit diesen Fischern ist nicht zu spaßen. Das andere Problem an der Sache ist, dass die Fahrtkosten von den FÖJ-Stellen nicht erstattet werden, weil selber kaum Kohle. Drecksgeld!
Ach ja ich brauche euren alten Handys! Die FÖJ-Stellen wollen, dass die Bewerber welche mitbringen, weil sie Kohle von Telekom dafür kriegen. Wie gesagt die haben nicht viel. nun ja und deswegen freue ich mich über jede Handyspende, können auch kaputt sein. Leute ich brauche euch!!
Und außerdem merke ich, dass ich nicht soweit weg will. Die Zugfahrt ist verdammt teuer. Da geht mit einer Fahrt mein gesamtes Monatsgehalt drauf. Und dabei habe ich noch am Anfang davon geträumt jedes 2. Wochenende mal in Forst vorbeizuschneien. Naja, vielleicht ist es auch besser so, weil wenn die Nabelschnur durchschneiden, dann richtig.
Von mir bin ich auch enttäuscht, denn wegen dem blöden Jonathan bin ich süchtig nach so einem Drecksonlinegame und das während meiner Klausurzeit. Na vielen Dank. Ich hab sogar schon Geld dafür ausgegeben! 2 Euro. 2 Euro für ein Browsergame. Ich bitte dich!! Für ein Browsergame! Arghhh!!!!
Wenigstens bin ich nicht allein. Teddy scheint auch dem Mist verfallen zu sein. Mit Teddy und Matti muss ich auch noch ein Projekt für Russisch machen. An sich habe ich übelst Bock drauf, weil wir schon ne schöne Idee für ein Film haben. Aber des ist zeitaufwendig und wir haben noch keinen Kameramann (Henry, bitte!!!!).
Dann regt mich noch dieser Amokläufer auf. Ehrlich jetzt. Er macht mich wütend. Und noch viel wütender macht mich sein Vater, der anscheinend 16 Waffen bei sich bunkert. Ist ja aber auch im Schützenverein, da ist ja sowas notwendig. Ich will nicht wissen, wieviele Familen dadurch in die Krise gestürzt sind. Manchmal bin ich froh, dass mein Vater wert drauf legte, dass ich vor meinen 12. Lebensjahr nicht mit Spielzeugwaffen spielen durfte. Natürlich spiele ich jetzt trotzdem Call of Duty und Co., aber besitze ich genug gesunden Menschenverstand. Hoffe ich jedenfalls.
Ihr seht mein Leben ist zurzeit ein Mischmasch aus Stress und Zweifel. Hoffe auf Besserung.
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Türchen Nummer 17
In letzter Zeit frage ich mich oft, was es heißt erwachsen zu sein oder erwachsen zu werden. ch habe gerade nochmal ein halbes Jahr Schule und danach gehts ab in die Karrierewelt. Und ich habe eine Heidenangst davor. Ich sitze gerade an der Bewerbung für mein freiwilliges ökolgisches Jahr und merke einfach, dass jetzt alles vorbei geht. In den letzten 3 Jahren habe ich an meiner Schule Freunde gefunden, die ich nicht mehr verlieren will. Ich habe Leute von Seiten kennengelernt, von denen ich keinen Schimmer hatte. Manche meiner Freunde kenne ich seit der Grundschulzeit. Und in einem halben Jahr trennen sich unsere Wege. Und das will ich nicht. Ich will keinen Neuanfang. Ich will ewig der Typ bleiben, der in Forst rumhängt, in der Schule abkotzt und dabei aber eine tolle Zeit mit tollen Freunden habe. Warum müssen alle Leute aufeinmal was erreichen wollen. Wozu die Welt sehen? Zuhause ist es doch immernoch am Schönsten! Ach ja.. was heißt eigentlich erwachsen? Zur Zeit verwundert mich meine Umgebung immer mehr. Die Leute, die sonst Priorität auf Unabhängigkeit und Individualität setzen, nehmen Spiesserzüge an und Andere, welchen seit der Grundschule Anzüge gut standen, werden in manchen Momenten wunderbare Kindsköpfe. Ich glaube manche Dinge des Erwachsenseins kann ich mir langsam angewöhnen. Ich versuche ein bisschen an Weisheit zu gewinnen. Ich will einen klaren Blick auf Menschen bekommen, denn manchmal verfalle ich in unnötige blinde Bewunderung. Doch ich will mich niemals für mein Benehmen schämen, weil es angeblich kindisch oder unpassend ist. Leute genießt die jungen Jahre! Ist vielleicht ein Opaspruch.. aber zur Zeit merke ich wieviel bittere Wahrheit dadrin steckt. Leute eine Bitte zum Schluss. Ärgert euch nicht ständig über Schnee. sonder verabredet euch kurzfristig mit euren freunden zum Nachtrodeln oder einer Schneeballschlacht. Gemeckert wird schon genug. Da muss sich nicht noch unsere Generation ständig dran beteiligen.
Freitag, 10. Oktober 2008
Barbie im Tank
Ich bin heute mit meinen Eltern durch die Stadt gefahren. Mit dem Auto. Ich bin gefahren. Und spätestens auf dem Kauflandparkplatz habe ich gemerkt, dass mein Körper Östrogene beim Einparken ausschüttet. Oho, Frauenfeindlich. Ihr wisst was ich meine. Ich kann nicht einparken. An sich fahre ich ganz gerne Auto. Ausser wenn dabei Faktoren wie Stress, unbekannte Strecken oder nervige Mitfahrer. Aber parken, am besten noch rückwärts, ist mein Nemesis. (Juchuu noch einer!). Bei der Fahrschule ging des alles ganz gut. Naja des war auch ein relativ kleiner Audi und nicht so ein Monster-Renault Espace. Ich werde ab jetzt immer fahren und beim Einparken das Auto irgendwelchen Passanten überlassen. Ich habe nämlich vertrauen in die Menschheit!
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