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Samstag, 30. April 2011

Lang lebe der Blog

Um gleich mal die "Pika Pikachu Saga" Fans unter euch zu vertrösten und auch gleich zu enttäuschen. Ich hab jetzt eine Woche nicht gespielt. Matti hat mir vor 2 Wochen das "Pokemon Trading Card Game" in die Hand gedrückt. Und dass hat mich über Ostern zur Verzweiflung gebracht und gleichzeitig gefesselt. Faszinierend wie dich so eine virtuelle Pikachu-Münze zur Weißglut bringen kann. Schöne Situationen im Wohnzimmer gehabt, während Eltern Fernsehn schaun. "Verfickte Scheiße ist das" "Also Wilhelm, ich finde die Doku interessant."  "Mutter, ich rede mit dem Gameboy, nicht mit euch. ACH, FICK DICH DOCH!"

Und Weimar und besonders Studium ist gerade sehr stressig. Weil schon kommende Woche Backup-Festival und alle um mich rum am Rotieren. Des heißt neben Vorlesungen sitz ich die meiste Zeit im festival-Büro und render Filme oder kümmer mich um Pressekram. Naja, wenigstens hab ich da nette Leute um mich rum. Außerdem hab ich mir noch ne Co-Moderation aufschwatzen lassen. Für den Spacekid headcup. Ist hier ein jährliches Seifenkistenrennen. Als man mich fragte wegen Moderation, dachte ich des wäre so ne kleine Sache mit so ca. 100 Leuten. Ich habe mich anscheinend geirrt. Es werden so um die Tausend erwartet. Und ich hab keine Ahnung, ob ich in meine alte Schulzeiten Moderatorenrolle noch reinkomme und ob Weimar sowas überhaupt mag. Ich werde jämmerlich scheitern.

Nun erstmal ein kurzer Teil der Saga.

2. Kapitel

Nun begann das Abgrasen. Ich hab mir noch ein Taubsi zugelegt und hab die dann alle schön auf Level 12 gebracht, weil ich mir nicht mehr sicher war welche Level die Pokemon von Rocko haben. Zwischendurch noch im Museum gewesen und für 50! Pokedollar langweiligen Kram angeguckt. Wiedermal drauf reingefallen. Verdammt. Naja, im Anschluss Rocko und seinem Praktikanten volle Breitseite gegeben. Pikachu ist uns mittlerweile wohlgesonnen. Danach Richtung Mondberg und ein paar Gören und Pfadpfinder um ihr Muttigeld erleichtert. Nervigster Gegner: Typ, der Rettan benutzt. Wickel zieht so gut wie nichts ab, geht aber über 5 Runden. Boah. Im hohen Gras dann noch ein Menki und ein Sandan gefunden. Im nächsten Pokemoncenter wollte mir ein netter Mann ein Karpador verkaufen. 500 Öken. Hab gleich 2 gekauft. Weiß ja nie. Glaubt ihr wirklich, oder was?! Natürlich nicht. Bin ja nicht bescheuert. Reicht ja, dass ich die ersten 2 Mal als ich Pokemon gespielt hab, drauf reingefallen bin. Mich dann in den Mondberg begeben. Wie ich ihn hasse. Immer schon. Zwar ein Kleinstein gefangen und dafür Sandan auf die Datenbank gelegt, aber sonst treiben sich ja nur Zubats rum. An sich nicht wirklich stark, aber wenn du alle 2 Schritte angegriffen wirst, geht des doch schon auf die KP. Und weil ich eine alte EP-Hure bin, benutz ich keine Flucht. Und darum musste ich öfters zurück zum Pokemoncenter um die Viecher zu refreshen. Hab mittlerweile meine Nidorans, Taubsi und Pikachu auf Level 15. Der Rest hängt ein bisschen hinterher. Werde mich nun weiter vorwagen. Oh, was ist das! Ein wildes Zubat! Verrückt.


Und ich hab noch etwas mitzuteilen. Ich werde meinen Blog am 9. Juli schließen. Es kommt vielleicht für euch ein bisschen überraschend, aber wenn ihr ehrlich seid, kriege ich den Kessel seit Neujahr nicht mehr wirklich zum Laufen. Mittlerweile kostet mich jeder Artikel mehr Anläufe und Überwindung. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es für mich sowas wie eine leidige Aufgabe geworden ist. Ich hab am vergangenen Dienstag viel darüber nachgedacht und bin zum Schluss gekommen, dass ich hiermit aufhören sollte, bevor ich ihn langsam ausbluten lasse. Ich hatte ein bisschen gehofft, dass sich in den darauf folgenden Tagen meine Meinung ändern würde, aber das tat sie nicht. Aber weil ich hier nicht alle total damit überrennen will und weil ich es auch irgendwie romantischer finde, habe ich die Deadline auf den 3. Geburtstag gelegt. Ich werde bis dahin hier noch in unregelmäßigen Abständen raufhaun, aber mir selber keinen Druck mehr machen.

Keine Ahnung woran es liegt. Vielleicht ist es das Studium und der damit verbundene Zeitaufwand. Vielleicht liegt es an Facebook und dass ich da viel Kram in Miniposts verbrate. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir hier selber immer lächerlicher vorkomme. Wahrscheinlich ist es ein Mix aus dem Allen. Ich will ehrlich sein, ich werde nicht versuchen, hier noch irgendwas zu retten. Der Kessel hatte 2009/2010 seine Blütezeit. Davor und danach war hauptsächlich Kleinkram und Mist. 
Ich kann nicht versprechen wie es weitergeht. Vielleicht konzentrier ich mich mehr auf die Xesier-Podcasts. Oder ich bring ein bisschen das Gemeinschaftsblogprojekt von den Forster Jungs ins Rollen. Oder ich verschwinde ganz als aktiver Blogger. Mal schaun. 
Der Blog ist tot, lang lebe der Blog. 

Und nun ein Lied, was ich zur Zeit gern auf meiner Beerdigung hören würde: 

The Mountain Goats "This Year" from A Bruntel on Vimeo.


Schon 2mal auf dem Blog gewesen. Meiner Meinung nicht oft genug.

Mittwoch, 20. April 2011

Da war der Kopf wieder größer als die Schreibeslust

So erste Woche mit Vorlesungen sind um. Eindrücke? Also Filmgeschichte, wird wahrscheinlich so entspannt wie letztes Jahr. Plenum zu Mediengeschichte wird am fordernsten, aber die Vorlesung dort wahrscheinlich amüsant, aber auch schwierig da mitzukommen. Marketingkram hat sich verdoppelt und damit auch die Klausuren. Trotzdem genieß ich es wieder, die ganze verrückte Bande um mich rum zu haben. Ich mach außerdem noch bei nem Kurzfilmfestival mit. Gilt sogar als Werkmodul. Bloß ist das Festival schon Anfang Mai. Also sind alle um mich rum schon am rotieren. Aber ich bleib ruhig. Ist mir halt alles egal. Ich bin da neu, mach meine Arbeit, aber mit Herzblut bin ich nicht dabei. Find des aber garnich so wild.

Bin ab Donnerstag wieder in Forst! Mit Wii! Und Familie! und Freunden! und Wii! Ostern steht vor der Tür. Aber aus Ermangelung von Mitfahrgelegenheiten, fahr ich nun doch schon Donnerstag und muss dafür 2 Veranstaltungen sausen lassen. Aber ich hab gehört, als Student muss man des so machen. 

Der Eintrag sollte eigentlich um einiges länger werden. Wenn ich morgen motiviert bin, gibts noch ein bisschen "Pika, Pikachu Saga" Mal schaun.

Und nun mal wieder den großartigen Herrn Schulz. Seh ich bald wieder live. Mit den Worten des 14 jährigen weiblichen Internetusers: *freu freu freu*


Samstag, 2. April 2011

Schlechte Karten

Nun habe ich endlich meine Nemesis in Form meiner 2 Hausarbeiten erledigt. Beide sind wahrscheinlich nicht die Bombe, aber mir gehts nur darum, dass ich halbwegs meine Hausarbeiten erledigt habe. So und eigentlich müsste ich doch jetzt endlich die Sonne im wunderschönen Ilmpark genießen können, oder?
Naja, da ist gerade so ein paar Sachen,  die mich ein bisschen nerven.  Zum einen meine Thoska, also Studentenkarte. Die ist abgelaufen und eigentlich gibts hier Automaten, damit ich die verlängern kann, denn solange kann ich hier nicht umsonst mit der Bahn fahren. Also war ich gestern bei nem Automaten, steck die da rein, des ding zieht die ein, rumpelt ein wenig rum, und gibt die mir unverändert wieder, mit dem gleichen Datum drauf. Ärgerlich. Muss da noch bis Montag warten, bis mir da jemand von der Info-Theke helfen kann. Muss aber bis Donnerstag verlängert kriegen, weil wegen Mitfahrgelegenheit, ich bis nach Jena muss.

So 2. Problem. Noch ein bisschen beschissener. Ich hab zum Geburtstag so einen schicken Magnetwürfel geschenkt bekommen. Toller Zeitvertreib. Problem: Anscheinend kamen meine Magnete meiner Brieftasche zu nahe. Gestern im Saturn, wollte ich mit Karte bezahlen. Die Verkäuferin wollte es Einscannen. Ging nicht. Sie murmelte irgendwas von Magnetstreifen. Dann hat sies auf den üblichen Weg gemacht, mit Geheimzahleingabe und dann gings. Beim Aldi gings auch einwandfrei. Als ich dann aber Geld abheben wollte, kam nur die Nachricht: "Magnetstreifen defekt, bitte wenden sie sich an ihren Serviceberater." Kein Geld, kein Kontoauszug. Ich habs heute nochmal probiert, auch testweise bei anderen Bankunternehmen. Heute hat er nichtmal mehr die Karte eingezogen. Nun bin ich also bargeldmäßig pleite. Ich hoffe, dass ich Montag zu nem Serviceschalter gehen kann, mir da ne neue Karte bestellen kann und auch da gleich Geld auf die Hand kriege. Dafür brauche ich aber bekannterweise einen Ausweis. Und hier erwartet uns das nächste Problem. Mein Ausweis ist seit meinem Geburtstag abgelaufen. Nun schwirrt eine Frage in meinem Kopf rum: Ist das ein Grund, dass die mir kein Geld am Schalter auszahlen werden? Wenn ja, dann hab ich ein Problem. Bis bei mir die neue Karte sein wird, dauert des bestimmt ne woche. und ich wollte doch nach Forst. Ohne Geld, sieht das nich gut aus.

Aber naja, damit der Post nicht nur aus schlechter Laune besteht:



cause of Frühling.

Freitag, 11. März 2011

Back in Action

Wie so mancher Held nach geschlagener Schlacht schnaufend aus den Trümmern steigt, so steige ich aus 3 bestandenen Prüfungen wieder in die Welt der Blogger. Die Fans haben geschrien, nun habe ich sie erhört.
Meine Angstphase, die mit dem Nachschreiben meiner Systemtheorieklausur begonnen hat, liegt nun hinter mir.
Ich hab gleich danach mit Urlaub begonnen und war erst ein paar Tage in Forst und danach gleich in Berlin, wo ich noch bis Sonntag rumlungern werde. Ich hatte einen schönen Urlaub. In Forst wiedermal mit Eltern und den ein oder anderen Freund geplauscht und sogar ne LAN-Party bei Henry gehabt. War zwar nur aus Shootern zusammengesetzt, aber war trotzdem schön. Schon allein der Blick von Axel, wenn man ihn wiedermal erwischt hat, ist diese ganze Aufbau, Abbau Sache wert.


Ich war in Potsdam und habe Erik und Theo besucht. Durfte auch gleich Hanne, Theos bessere Hälfte, kennenlernen. Wobei. Theo besteht an sich nur aus guten Hälften.... Ja,ja. Golm, also ihr Fakultätenort, war jetzt nicht so schick, aber trotzdem hab ich an dem Tag mehrmals drüber nachgedacht, in der gleichen Stadt, wie die beiden zu studieren. Potsdam ist für mich immernoch ne schicke Stadt. Hab sie bis jetzt auch nur im Sonnengewand erlebt.

Donnerstag wollte ich eigentlich schon nach Angermünde, aber durch den Bahnstreik hab ich aufs heute, also Freitag verschoben. Meine LieblingsWG wird auch besucht. Ihr seht ich nutze meine freien Tage um irgendwie in alte Zeiten abzutauchen. Aber damit kommt auch die Gewissheit, dass sich Sachen weiterentwickeln, auch wenn man nicht dabei ist. Die Potsdamjungs haben jetzt nen eigenen Studentenfreundeskreis. Mit FÖJ-Bekanntschaften geht kaum noch was. Wahrscheinlich wird es morgen ähnlich in Eberswalde und Angermünde. Die Uhr bleibt nun mal nicht stehen. Irgendwie verletzt es den Stolz des arroganten Wilhelms in mir, aber der altweise Wilhelm lächelt nur beschwichtigend darüber.

Wenn ich Sonntag wieder nach Weimar fahre, warten da noch 1 1/2 Hausarbeiten auf mich. Ich denke ich werde es nun leichtfüßiger angehen können, da mir die Prüfungssachen nicht mehr im Kopf sitzen. Und ich werde da meinen Geburtstag verleben, keine Ahnung wie genau, aber ein paar Weimarhoschis werden sich schon finden.

I´m back in my Blog. I´m back in my head. Welcome.





HIPPIES!

Montag, 21. Februar 2011

Schlaflos

Mein Rhytmus ist im Arsch. Eigentlich schon seit Weihnachten. Ich komm nicht mehr vor 2 Uhr nachts ins Bett. Habe von Freitag zu Samstag bis halb 4 geschlafen. Und es gibt nichtmal gute Gründe dafür. Ich hab das Wochenende damit verbracht, mich von Kakao und Spaghetti zu ernähren und Buffy zu schauen. Ich habe mir schon den Plan für die kommende Woche zusammengelegt. Wenn ich ihn halbwegs einhalte, müsste ich meine erste Hausarbeit schaffen. Nur leider, schaffe ich es so gut wie nie diese Pläne einzuhalten.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in letzter Zeit so spät müde werde. Zuviele Gedanken im Kopf. Wären es wenigstens die Alltagsdinger. Stattdessen sind es endlose Sorgen, über die kommende Prüfung, die Termine meiner Hausarbeiten und sogar die Planung meiner freien Tage. Es nervt mich gerade alles. Ich sitze in meinem Zimmer fest. Geistig wie physisch. Meine einzigen Ausflüge, dienen dem Einkauf oder der Recherche in der Bibliothek.
Ich will gerade viel lieber einfach dumm sein. Doch stattdessen muss ich mich weiterhin bemühen. Ich bin des Kampfes müde.
Ich habe Sorge diesen Kampf zu verlieren. Es raubt mir den Schlaf. Und den Verstand. Dabei brauch ich ihn doch gerade am Dringendsten.


Eels I Need Some Sleep

SERO | Myspace Video

Freitag, 18. Februar 2011

Ein Schritt zurück

Ich habe eine Prüfung verhauen. Ich bin in meiner ersten Prüfung meines ersten Semesters durchgefallen. Und natürlich nervt es mich. Mittlerweile hab ich die ganze Sache ganz gut verdaut und ich sehe nach Vorne. Am 1.März hab ich meinen 2 Versuch und davor rede ich nochmal mit meinen Prof und hoffe dann da wenigstens ne 4 rauszukriegen.

Ich hasse es, dieses Scheitern. Ich hatte echt Spass dieses Semester. Ich dachte, ich wäre hier richtig und dann haut dir so eine verhauene Klausur den Boden unter den Füßen weg. Des nervt. Die 2 Hausarbeiten nerven auch. Hab nichmal das Gefühl jetzt Ferien zu haben. Werde trotzdem ein paar Tage in Forst und in Berlin zu sein. Und irgendwie bin ich garnich mehr in Blogstimmung. Seit ein paar Wochen ist mir mein eigener Kessel irgendwie fremd. Ich schreibe kaum noch mit Herz, ich muss mich jedesmal extrem überwinden zum Schreiben und irgendwie lieb ich ihn nicht mehr so. Ich hoffe es ist nur eine Phase, ausgelöst durch Lernstress und Enttäuschungsdowns.

Das merkwürdige dabei ist, dass ich woanders dafür produktiv bin. Heute erscheint noch was bei Xesier, wo ich mitmachen durfte und auch andere alte Forster Mächte planen da was mit meiner Beteiligung. Mal sehn, vielleicht bringt es auch hier wieder Aufwind. Ich hoffe es einfach mal.

Und nun noch ein Lied:







Edit: Hier gibts das neue Henry/Wilhelm Projekt zu hören.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Hurrray!

Hey, mal weg von heißdiskutieren Soldatenvideos und hin zum schnöden Alltag. Da kann ich wenigstens richtig mitreden. Ich hab meine erste Prüfung hinter mir! Am Dienstag in Systemtheorie geschrieben. Davor war des kein schöner Montag. Ich begraben in einem Stapel von Blättern und nur noch Begriffe wie Autopoesis und struktuelle Kopplung im Kopf. Die Prüfung an sich wirkte an sich dann garnich so schlimm wie befürchtet. Ich hoffe einfach drauf dass ich bestehe. Dann bin ich happy. Ist mein Ziel bei allen restlichen 3 Prüfungen. Das Ende ist in Sicht. Und dann kommen die Semesterferien. Und mit denen dann 2 Hausarbeiten.... HURRRAY! Ach, man ich trau mich garnich irgendwo hinzufahren, weil mir dann diese 2 Dinger im Nacken sitzen. Arggh.#

Naja es gibt auch gutes zu berichten. Mittwoch vom Radiomodul aus ein Morgenmagazin moderiert. Bin ziemlich stolz auf die Leistung meiner Gruppe. Alles war sauber produziert und ziemlich interessant. Wer sich die Sendung nochmal anhören möchte, oder noch garnix davon wusste, aber sie sich jetzt trotzdem anhören möchte, schreibt mir ne Mail. Ich lass sie euch dann zukommen. Allgemein, war die Wahl des Radiomoduls eine gute Entscheidung. Viele neue Leute kennengelernt, ich kann jetzt halbwegs mit Studiotechnik und mit Audioschneideprogrammen umgehen. Des ist ja auch mal was. Aber eine Sache ist Schade. Wir hatten ne ziemlich coole Dozentin in unserem Modul. Anfangs haben wir uns eher noch misstrauisch beäugt, weil sie auch eher genervt von uns schien. Mittlerweile wissen wir aber, dass sie viel von uns und unseren Fortschritten hält. Ich halte auch viel von ihr. Sie macht jetzt ihren Doktor und hört dafür bei der Fakultät auf. Sie hat letztens eine Abschiedssendung gehabt und ihr letzter Song war der hier. Und ich mag ihn:



Außerdem merke ich gerade wie sich hier mein Bekanntenkreis ausweitet. Leute, die ich früher nur vom Sehen kannte und halt auf der Straße gegrüßt habe, laufen heute gemeinsam mit mir zur Uni. Es baut sich hier gerade einiges auf. Und das gibt gerade in dieser stressigen Zeit unglaublichen Rückhalt.

Und nun entschuldigt mich. Schlaf ist ein Freund den ich seit ein paar Tagen kaum noch gesehen habe. Wir müssen uns mal wieder Zeit füreinander nehmen. Und noch was für die Nacht:



Danke an Martin für die Empfehlung.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Das weiße Schaumzeug auf der Welle.

Gerade bricht über mich eine Welle zusammen. Gerade bin ich in Lerngruppen involviert. Wir wollen uns regelmäßig treffen. Nebenbei hab ich trotzdem noch meine Vorlesungen und gerade am Ende dreht aufeinmal der Radiokram mal voll auf. Zu Montag müssen wir aufeinmal ne ganze 4 Stunden Sendung stemmen und die Woche darauf dann auch gleich wieder ne Stunde. Radio macht mir Spass. Ich lern viel neuen Kram, wie Schnittprogamme bedienen und so. Außerdem ist man immer ein kleines bisschen Stolz auf die fertigen Interviews und so. Aber es ist auch einfach mal Arbeit. Und gerade hab ich nicht den Kopf für sowas. Ich bin täglich am Skripte kopieren, verfluche mich stündlich für meine wochenlange Faulheit und meine Wahl der Kurse. Mein freiwilliges Wahlfach Systemtheorie beschert mir eine weitere Klausur und noch ne extra Hausarbeit. Super.

Einziger Lichtblick zur Zeit: Die Lerngruppen. Die Leute sind willig zum Lernen und trotzdem entspannt lustig dabei. Wir setzen uns Ziele und unterstützen uns. Und wir beruhigen uns. Überhaupt hab ich gerade eine nette Zeit hier mit den Leuten. Paradox. Je mehr mich die Uni ankotzt, desto mehr freu ich mich über die Leute.
Ich bin froh wenn ich meine 4 Klausuren hinter mir hab und dann in die Semesterferien gehen kann. Mit 2 Hausarbeiten im Nacken. Ich überlege gerade ob ich mir dann eine Woche Hiddensee gönnen sollte. Ich vermisse das Meer, bzw Binnengewässer.

Am Wochenende merke ich immer, dass ich kein vollkommener Student bin. Ich mag diese Szenepartys hier nicht. Ich bin von Forst aus Partys gewöhnt, die Trashmucke spieln und wo aus Spass an der Freude getanzt wird. Hier läuft komische Musik, es ist eng und Menschen tanzen um ihre Paarungsbereitschaft zu zeigen. Ich mag diese Veranstaltungen nicht. Macht mir keinen Spass, bringt mir nix.

Ich hab am Wochenende festgestellt, dass ich mich hier noch nicht voll ankommen bin. Irgendwo anders hänge ich noch fest. Keine Ahnung wo. Lasst es uns rausfinden....

Ach, ja. Gischt, war das Wort, dass ich gesucht habe.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Bleib im Rhytmus!

Ich bin gerade nicht in meinem gegebenen Rhytmus. Seit der Zeit in Forst, komme ich nicht mehr pünktlich ins Bett. In Forst bin ich nie vor 2 Uhr eingeschlafen. Und ich hab die Zeit nichtmal genutzt. Einfach nur von Rechner gesessen und mir irgend einen Kram reingezogen, oder ne weile vor mich hingestumbelt. Ich hab erst gedacht, dass wäre halt nun mein Ferienpennerfeeling. Doch ich habs in Weimar nie abgelegt. Trauriger Tiefpunkt: Ich hab Freitag bis um 5 Uhr gebraucht, bis ich meinen Blogartikel fertig hatte, musste um 9 wieder raus. Bin Samstag dann um 2 Uhr Nachts ins Bett gefallen. Hab am Sonntag bis um 16 fucking Uhr gepennt. Und hab dann die Nacht von Sonntag zu Montag durch gemacht. Und das wirkliche Schlimme dabei war die Tatsache, dass ich sogut wie garnich produktiv war. Ich hatte dabei die ganze Zeit mein Alptraumreferat im Nacken. Und ich hab mir immer geschworen was zu machen und habs dann doch wieder auf den letzten Drücker gemacht. Was hab ich dann die ganze Zeit getrieben? Meistens hab ich irgendwelche "Let´s plays" auf youtube geschaut. ICh hab verdammt nochmal Dead Space durchgespielt. Auf Youtube!

Was mich so verwundert. Ich bin damit immernoch nicht auf die Fresse geflogen. Einmal wurde ich vom Postboten glücklicherweise rechtzeitig für die Vorlesung geweckt. Auf mein Alptraumreferat hat meine Grußße ne 2 bekommen. Besser als ich je gedacht hätte. Ich schreib in 3 Wochen meine erste Prüfung. Ich muss lernen. Da kann ich mich nich irgendwie rausreden. Dafür muss ich den Stoff können.

In den letzten Schuljahren hab ich das Verdrängen in der Perfektion gelernt. Für mein Abi hab ich immer erst den Tag davor gelernt. Ausser für Bio, aber da hatte ich auch Antrieb durch die bloße Anwesenheit der bezaubernden Nadja und Jenny. Aber ich allein habe verlernt wie man sich wirklich intensiv auf Studium vorbereitet. Ich bin schon so unglaublich stolz auf mich, dass ich es jetzt geschafft meine losen Blätter abzuheften.

Ich muss meinen Konsum hier im Weltweiten Netz verringern. Wenigstens bis die Prüfungen um sind. Daher wird hier erstmal nicht viel gehen.
Der aufmerksame Leser weiß jetzt, dass jedes Mal wenn ich sage, dass sich die Postzahl hier verringern wird, genau das Gegenteil der Fall sein wird. Ich mach die Regeln, und ich breche sie auch.

Und damit der Abschied jetzt nicht zu schwer fällt noch eine Reihe an Krimskrams:




Handlung - "Erinnerung" from Henry on Vimeo.

der musste sein....

passend dazu:



meine aktuelle Traumfrau:



und noch was lustiges:



Und bevor jemand denkt, weil es kram ist, muss man des nicht angucken, dann stimmt des nicht. Des ist toller Kram! Schauts euch an!!!

Sonntag, 2. Januar 2011

2010. Second Try

Okay. Ich bin müde, leicht angepisst von der Welt und mir. Perfekt für einen Rückblick. Erstmal ein bisschen Power von den Stars:



Fangen wir an.

Ich- der Nerd, der Trottel, der Verlierer der Herzen

Eigentlich kann ich mir diesen Teil sparen. Zum einen weil ich die meiste Zeit ja hier nur über mich schreibe. Zum anderen, weil die Sache hier wieder sehr stimmungsabhängig ausfällt. Was mir bewusst geworden ist: Ich bin nicht so toll vom Auftreten her, wie ichs mir manchmal vorstelle. Ich hab immer noch ne krumme Körperhaltung und auch immernoch ne Plautze. Natürlich besitze ich Humor, aber manchmal verlasse ich mich zu sehr darauf. Die Zeiten sind anscheinend vorbei, wo sich eine Frau in einen Mann verliebte, weil er ja ach so lustig war. 
Ich hab mich mittlerweile dazu entschlossen, mit Herzen ein Nerd zu sein. Ich liebe die ehrliche Nostalgie an Kindheit und überhaupt diesen Humor. Eigentlich ist es nur eine Entschuldigung weiterhin mit Leuten über Pokemon zu reden. Aber wahrscheinlich ist das auch eine Fehlentscheidung. Noch kein Mädchen kennengelernt, die wirklich auf uns Menschen steht. Und wenn Mädchen meinen, sie fänden Nerds cool, denken sie als erstes an irgendwelche Spike Jonze Hipster Typen.

Und wenn sie erstmal merken, dass ich meine Liebe zum Comicuniversum ernst meine, dann lächeln sie nur verwirrt. Dabei hab ich sogar erste Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Sogar letztes Jahr noch, hab ich dass erste Mal ernsthaft ein Mädchen geküsst. Naja, sie hat mich geküsst. Und danach hat sie noch mit einem anderen Typen rumgeknutscht. Also von der Liebesseite sollte man dem also nicht soviel abgewinnen. Aber es geht um den Punkt, dass ein Mädchen mich geküsst hat. Mit ersten veruschen von Zunge! Ich bin also jetzt mit 20 mädchentechnisch mit der Erfahrung eines 14 jährigen normalen Jungen ausgestattet. Ich sag euch. Noch 10 Jahre und ich kann euch von meinem ersten Beischlaf berichten. Wahrscheinlich mit einer Frau, die meine Sprache nicht kann und die ich dafür bezahlen werde, aber hey. Immerhin. Ihr merkt es ja jetzt auch. Frauentechnisch bin ich gerade sehr triebgesteuert. Zurzeit hab ich einfach kein Mädchen, an das ich mein Herz verschenken will. Es ist er derDruck, der von mir ausgeht und natürlich von der Gesellschaft, dass ich nach Partnerschaft verlange. Nervt mich zeitweise ziemlich an mir. Letztens haben mich 2 ehemalige Mitschülerinnen nach Jena eingeladen. Sie könnten mir da Damen zum "Üben" beschaffen. Also mich mit auf Partys nehmen, und mich da an willige betrunkene Damen vermitteln. Und wenn ich ehrlich bin, find ich des in manchen Momenten sogar ne gute Idee. Ich glaube in mir stirbt gerade ein bisschen der Romantiker. Zulange war er nutzlos. Zulange wurde er nicht gebraucht. Vielleicht werde ich ja mal diese dunklen Pfade betreten. Und wenn ihr ehrlich seit, sind schon viele von euch diese Pfade gegangen. Sogar noch früher als ich. Sehts doch so. Ich hol den Kram nur nach. Mit 20....


Der Werdegang des Ver(w)irrten

Ich vermisse die alten Zeiten. Ich vermisse meine Schule in Angermünde. Ich vermisse das Team. Ich vermisse die Kinder. Ich vermisse meine geliebten FÖJler. Und ich vermisse die Eberswalde-WG. 

Weimar ist schon schick. Und meine WG ist nicht die schlimmste. Ich kann mich allgemein damit glücklich schätzen, überhaupt was gefunden zu haben in Weimar. Wenn ich so sehe wie andere Komillitonen untergebracht sind, da bin ich schon gesegnet. Meine Mitbewohnerin ist auch nicht unfreundlich, aber ich hab noch keinen Draht zu ihr gefunden. Wir sehn uns kaum, weil wir beide eher in unseren Zimmern rumhängen. Sie vorm Fernseher, ich vor Laptop Lernbüchern. Wenn ich sie mit der Eberswalde-Wg vergleiche, kann sie nicht mithalten. ICh hatte da aber auch Schwein. Mit Biefke konnte ich wie blöd rumschnauzen und über die Probleme der pädagogischen Arbeit reden und mit Robin konnte ich über jeden möglichen Nerdkram reden und auch über jeden anderen Kram. Wir 3 hatten alle ähnliche Ansichten von Ordnung. Ich hab in dem Jahr in Eberswalde, gerade einmal die Küche dort gefegt. Dafür war dank mir immer Milch und Obst im Haus. Jeder machten anderen Kram und es hat gepasst. In Weimar passt es noch nicht ganz so. Aber ich bin die meiste Zeit ja eh ausser Haus. Bin ja Student. 

Student. Ob das eine gute Erfahrung war, entscheide ich erst für mich, wenn ich die Ergebnisse der Prüfungen am Ende des Semesters sehe. Davor hab ich echt Schiss. Ich versuchs zu verdrängen, aber eigentlich sind sie schon so nah, dass man langsam die Hefter rauskramen müsste. Ich glaube, bald flieg ich mit meiner Lerneinstellung so richtig schön auf die Fresse. Naja, es gibt ja noch die lieben Mitstudenten. Und da fühl ich mich wirklich gut aufgehoben. Wunderbare Vielfalt von tollen Gestalten. Mainstreamradioguy meets verschrobenen Hippiekünstler. Und bis jetzt funktioniert das wunderbar. Und wir haben uns auch zugesichert in der Lernzeit zu unterstützen. 

Und trotzdem vermiss ich die alten Leute. Hatte Gottseidank hier in Forst ein paar tolle Abende mit alten Freunden. Wie befürchtet ist nicht mehr viel mit den Kontakten zu den FÖJ-peoplen. Aber ich weiß wir haben uns nicht vergessen. Ich hoffe mal ein paar Gesichter am Aktionstag im Mai zu sehen. Es war einfach zu toll mit euch. Wie oft ich deswegen in Lachen ausbreche, wenn ich an die Seminare denke.Und leider kanns keiner ausser euch nachvollziehen. Ich steh allein da und in mir brodeln tausend Geschichten von unserer Zeit.

Ach, ja bevor ichs vergesse. Ich war im Fernsehen. Nennt mich Gott. Nein, im Ernst. Interessantes Erlebnis und bis heute hatte ich bei jeder Party in Forst mit mindestens einer Person ein Gespräch drüber. Naja, nicht wirklich Gespräch. Ich weiß nie, was ich dazu sagen soll. Der einzige Gedanke der bei mir rumschwirrt ist folgender: "Ach, du hast auch gesehen wie darüber rumheule, dass ich noch Jungfrau bin....." Ich bereue des Ding ja nicht. Die Doku kam gut an, ich hab noch mehr wunderbare Leute kennenlernen dürfen und außerdem die DVD gratis bekommen. Nur manchmal frag ch mich, ob ich nicht ob ich mich damit Leuten geöffnet habe, bei den ich des eigentlich nicht machen wollte. Im Internet ist man relativ sicher vor der älteren Forster Bevölkerung. Bei den Öffentlich-Rechtlichen wimmelt es nur von denen.

Familie

Ich hab ne ganze Weile überlegt, ob ich diesen Punkt mit reinnehme. Ich hab mich dagegen entschieden. Ich hatte vor ner Woche vor hier nen schönen Hassartikel über die Beziehung von meinem Bruder und mir hier rein zuhaun. Ich habs dann seingelassen. Ich merke einfach, dass die Empfindungen für meine Familie täglich in eine andere Richtung gehen. Mit meinen Eltern ist, dass das Gleiche. Hier spielt zuviel Zeug rein, dass ich nicht beschreiben kann und will. Familie ist und bleibt wunderbar und anstrengend zugleich. 

Was nun?

Ich könnte mir jetzt noch meine Lieblingsfilme und Lieblingsmusik 2010 ausdenken. Aber ich hab da garnichts. Bin zu sehr Massenkonsument. Selbst die Erleuchtung geht in der Reizüberflutung unter. Ich werde euch von meinen Kopfkino berichten. Vielleicht sogar noch im Januar. Und was lustig ist. Ich hatte letztens ein schönes Kopfkino über meine Wunschzukunft. Ein Sommerfest. Viele Bekannte
die mich begleitet haben. Irgendwo springen Kinder rum. Dabei ist auch meine 14 Jährige Tochter und mein 10 jähriger Sohn, der aus irgendwelchen Gründen von mir nur Chewie gerufen wird. Und am späten Abend sind bald die meisten Gäste weg. Ein paar gute alte Kumpels lauschen noch der Musik während sie auf Bänken sitzen. Und ich tanze mit der schönsten Frau des Abends. Sie trägt ein Sommerkleid. Und sie lächelt mich an und macht irgendeinen blöden Witz und wir lachen beide. Dann küss ich sie. Meine Frau.

Ach, da bist du ja Romantik! Sachen gibts. 

2011 wir kommen. Wir, die Freaks, die Nerds, die Hardcorer, die Mainstreamer. Wir die Individualisten, die sich in Gruppen zusammenfinden. Mögen die Höhepunkte der Vergangenheit, die Tiefpunkte unserer Zukunft sein. 

2 Lieder für euch. 
Nummer 1 ist das Lied, zu dem ich mit meiner Frau in unserem Garten getanzt habe. Nie haben die Sterne heller geschienen, wie in diesem Moment.


Und Nummer 2, weil man ein neues Jahr immer mit Death Cab for Cutie beginnen sollte.

Freitag, 17. Dezember 2010

Türchen Nummer 17

So. Mein erster Gastartikel eines Komillitonen. Und mein erster Gastartikel eines Chinesen!! Tao, von mir nur noch crazy chinese guy gerufen, erzählt uns heute von seiner Sicht auf Weimar und Co. Ich hab beim ersten Mal durchlesen gelegen vor lachen. Und zur näheren Erklärung: Mit Podcasts sind meine Radiosachen gemeint, die ich Tao zur Verfügung stelle. Den eins hab ich erkannt. Wenn die Asiaten uns mit Markenplagiaten überschwemmen, dann überschwemm ich die Asiaten mit Comedyplagiaten. Also mit mir. Und nun. Viel Spass.  


Hallo zusammen! Ich heisse Wutao Wen(oder einfach Tao) und bin aus Chengdu, China hergekommen. Ich studiere jetzt mit Wilhelm oder besser Ringvernichter in Weimar Medienkultur. Es ist für mich schon ein bisschen peinlich hier was zu schreiben, aber egal niemand kennt mich hier außer Wilhelm und Henry .

Zuerst möchte ich einbisschen über meine Heimat Chengdu erzählen. Chengdu ist die Hauptstadt von Sichuan, Heimat von Pandabären und eigentlich Taoismus auch. ;) Dort hab ich 3 Jahre Germanistik studiert und jetzt fange ich mit meinem 2. Studium hier an. Warum Weimar? Weil fast jedes Cover meiner Lehrbücher fast so aus sehen. 
Und die Portrait ist eigentlich in Weimar.

Ich bin schon seit 2 Monaten hier in Weimar. Das Essen ist schön hier. Bratwurst, Katoffelnpüre, Bier, Schnapps sind grossartig. Und die Leute sind ganz nett und lustig. Da ich aus China gekommen bin, haben sie manchmal diesen Spionscherz auf mich. Letzte Woche hab ich Max in Supermarkt getroffen. Er hat ganz laut geschrien, ich weiss genau was du von mir ausspionieren willst und ist plötzlich weggegangen. And then the other ppl in the supermarket started to look at me like I'm from another planet. Das war peinlich aber ganz lustig,haha. Aber ehrlich, die Spionen sollen meiner Meinung nach ein ganz normales Gesicht haben. An attractive guy like me will unfortunately get too much focus lol. ....
Naja das Leben im Ausland ist manchmal auch schwierig. ( So ist das Leben.. SO HARD) ;) Hier in Deutschland lerne ich nicht nur Deutsch sondern auch Kochen, Selbsthaareschneiden, das kappute Fenster verdichten, aus einem Haus in Brand wegzulaufen ( bin heute morgen von Feueralarm geweckt wahrscheinlich hat jemand wieder vergessen, die verdammte Brandschuztür zu schliessen..ach it's a long story) .
Jetzt was über Wilhelm. Er ist ganz lustig. Mein Deutsch ist schlecht ist kann nur ein Wort über ihn und zwar hahahahahhahahahahhahahahahhahahahahhahahahaha. Ich habe seine Podcast und Kurzfilme nach geschickt also er ist schon in der Showbusiness in China aufgetreten und ich bin der Manager, ich bin sicher er wird später ein Star werden.

Und zum Schluss wünsche ich euch vorher frohe Weihnachten. Und auf chinesisch sieht der Satz so aus.

 


"Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!

Sonntag, 7. November 2010

Video killed the Radiostar...

War gestern bei Michas und Teddys Geburtstagsfeier und es war wirklich schön. Ich bin Teddy dankbar dafür, dass er die Sache noch so kurzfristig vorbereitet hat.

Wie ich ja schon erwähnt habe, mache ich ja beim Radiomodul mit. Ist ziemlich interessant, weil sehr praktisch, aber auch ziemlich zeitaufwendig. Unsere erste Aufgabe war eine Umfrage. Gesagt getan. Und mein Ergebnis läuft morgen auf Bauhaus.fm, dem Studentenradio. Hier findet ihr den Livestream. Läuft Montags von um 19:00 bis 23:00. Wann genau meine Umfrage läuft, weiß ich nich.
Und wenn ihr des hört macht ihr nich nur mir ne Freude, sondern auch den älteren Studenten, die sich da im Radio engagieren. Werden nämlich kaum gehört. Also überrascht sie mal. Ab 30 Leuten ist der Livestream überlastet. Das kriegt ihr hin!

Und wenn der Stream nicht funktioniert, dann schaut hier mal nach. Da verlinken sie auf Ersatzstreams.
Mein Umfragenthema: "Hast du einen Helden?"

So und nun noch ein kleiner Tip: "The Line" Nette Miniserie über eine Warteschlange vorm Kino. Liebevoll gestaltet. 

Montag, 11. Oktober 2010

Meine erste Woche in Weimar

So, Sonntagabend. Eine Woche Weimar ist rum. Zeit für ein Resümee. Die Scheu von den Anfangstagen ist nicht vollkommen verschwunden.  Aber die Zeit hier wurde von  Tag zu Tag schöner. Ich habe hier mittlerweile nette Leute gefunden mit denen ich gerne meine Zeit hier verbringe. Am meisten hänge ich mit Laura und Maria rum. Ja, ja wahrscheinlich irgendein Schwesternkomplex. Aber ich hab nicht nur mit den beiden zu tun. Eigentlich lerne ich hier täglich neue interessante Menschen kennen. Nicht nur Medienkulturleute, sondern auch andere Studiengänge. Die letzten Partys warn halt auch immer mit Mucke, aber zum Glück auch mit Plätzen zum Reden. Ich fühl mich mittlerweile hier richtig wohl.


Mir gefällt hier in Weimar das Studentenklima. Wir Ersties werden nicht blöd angeguckt, wenn wir das W-Lan vom Studentencafe anzapfen, sondern uns wird noch ein Verlängerungskabel raus gereicht. Zwar fühl ich mich immer noch hier unter Fremden, aber ich hab hier keine Sorge, dass sie mir blöd kommen könnten. Ich hab natürlich am meisten mit der Fakultät Medien zu tun. Und natürlich ist sie voll von zukünftigen Künstlern. Auch Hipster genannt. Jeder 2. hier trägt eine Hornbrille. Naja, aber es gibt hier auch nen netten Anteil von Nerds. Gibt sogar nen Hackerclub.  Weimar bietet viele Möglichkeiten zum verwirklichen. Galerien, Künstlerhäuser und Studentenprojekte. Nur bin ich kein Künstler und hab kein Bock mich hier zu verwirklichen. Strengt nur an wenn alle Menschen um dich rum davon reden. Aber ich bin ja tolerant und so.
Mein Studium ist eins, wo man  sich selbst ziemlich frei entfalten kann. Ich hab zwar ein paar feste Kurse, aber auch 2 Module, die ich frei wählen kann. Hab mich für ein paar beworben, unter anderem Radio machen und seine Zukunftsvisionen durch verschiedene Medien verwirklichen. Ich hoff mal das, dass was wird.

Eine Sache, die mich die Woche hier beschäftigt hat, war folgender Gedankengang: „Meine ganzen alten Freunde konnten gerade ne Doku über mich sehen, und hier kennt mich keine Mensch“ Hier kennt noch keiner den ringvernichter. Sie kennen Wilhelm, den Medienkulturstudenten. Ich finds nicht schlimm. Nur merkwürdig. Während auf meinem  Blog neue und fremde Leute lesen, laufe ich hier mit Leuten durch die Straßen, den ich vorsichtig nahebringe, dass Comics ein wichtiger Bestandteil meiner Lebenskultur sind. Ich werde bei den Leuten keine Werbung machen. Weder für meinen Blog, oder für die Projekte drumherum. Hat für mich was Selbstdarstellerisches. Mag selber diese Leute nicht. Hier bin ich ein Selbstdarsteller, aber im Reallife versuche ich es meistens zu vermeiden.  Irgendwann wird mich dieser Kessel auch in Weimar einholen und dann ist es ja eh nicht mehr aufzuhalten. Bis dahin bleib ich einfach mal der Wilhelm. Ist ja auch nicht so übel.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Discofox

Da bin ich wieder. Wiedermal an Jules Computer. Mal sehn wie lange sie die Sache hier mitmacht. Gestern war also mein erster Tag. Anfangs in die Studiengänge eingeteilt wurden, Begrüßungstüte bekommen und dann erste Einführungen bekommen. Später dann bei einem Tutor, also den uns zu betreuenden Studenten getroffen und dann später zur Erstiesdisco. Mein erster Eindruck: Viele Frauen in meinem Studiengang, und auf jeden Fall auch nette Leute dabei. Aber wie ich es schon erwartet hatte, war ich wieder der gute alte "Wilhelm steht in der Ecke rum, hört Leuten zu, aber spricht selber kaum und wirkt selber dadurch irgendwie gestört" Ging schon bei der Wohnungsfeier los. Sitze halt rum, rede auch mit ein 2 Leuten, aber ich drängel mich ungern irgendwo dazwischen. Und naja bei der Erstiesparty wars dann ganz schlimm. Laden voller Menschen. Mit Rumgedrängel. Mag ich nich. Die Musik ging noch. Ziemlich ForsterAssi mäßig. Besser als Techno, oder Housegedöns. Aber die Leute haben da trotzdem ernsthaft getanzt. Also die Meisten. So Balzgehabemäßig. Ist mir auch zuwider. Kann nur Spassgetanze, was mir mit den richtigen Leuten und der richtigen Musik auch wirklich Spass macht. Naja, also so stand ich halt in Ecken, hab an die Bladediscoszene gedacht, hab mich mit Jule und ihren Freundinnen unterhalten, ab und zu Komillitonen zugenickt und bin dann halb 1 Nachhause. Auf dem Nachhauseweg viel mit mir selber über meine Art diskutiert. Dass ist toll an Weimar. Nachts sind die Straßen leer. Ich geh nachher wieder zum Treff mit Tutoren und so. Keine Ahnung, was heute abend anliegt, aber eigentlich ist die ganze erste Woche jeden Abend Party. Hmm, wenn ich hingehe, werde ich mich mit Sicherheit langweilen und wieder von mir selber enttäuscht sein. Wenn ich nicht hingehe, verliere ich immer mehr den Anschluss zur Gruppe. Bla, ich kann auch nichts richtig machen. Ich fühl mich ja nicht bei den Leuten unwohl, nur traue ich mir selber nix zu. Ich hoffe einfach, irgendwann hier Ich selbst sein zu können, ohne mir selber bescheuert vorzukommen. Ich will mich selber nicht stressen. Ich bin zuversichtlich. Eigentlich sind die Voraussetzungen da. Netter Studiengang, nette Leute, schicke Stadt und viel Kultur. Aber hey, ist ja noch die erste Woche. Hab meine Seminargruppe auch erst beim 2. Seminar lieben gelernt.


Chromeo - Momma's Boy from Vice Records on Vimeo.


Ach, und Danke fürs Feedback zum Film. Erfreut sicherlich nicht nur mich. Liegt an der Filmcrew, dass ich so rüberkam. Und ich hab mich echt in die Animationen verliebt. Der Dinoschwanz, oder der blaue Typ, der seine Hand frisst. Großartig.

Wollt ihr noch einen weiteren Medienerfolg sehen? Lest hier und seht mit Abstand das hässlichste Bild, dass man in den Rundschau-Archiven finden konnte. Den Text hatte ich abgesegnet. Der geht klar. Aber das Bild!! ALTER! So zerstört man Ruhm. Wenigstens hatte meine Mutter was zu lachen. 

Dienstag, 14. September 2010

Jippieepichammermegakrass









Ach ja, hab jetzt ein WG-Zimmer in Weimar.....

Mittwoch, 25. August 2010

Ich hasse es einfach... von Herzen

Ich hasse Wohnungssuche. Besonders diese WG-Suche. Ich bin wirklich am Suchen. Schreibe täglich Leute an, und kriege täglich absagen. Ich bin halt benachteiligt, weil ich noch bis 31.8 arbeite. Viele wollen sich bis dahin entschieden haben. Und ich kotz ab. Hab jetzt schon überlegt, ob ich dieses Wochenende mal hinfahre. Lohnt sich aber von Kosten und Aufwand für mich erst bei ca. 3 WGs. Will das ja nicht jedes Wochenende machen. Habe ich schon für Eberswalde hinter mir.

Man ey, des ist der einzige schwierige Schritt für des Studium. Warum kann ich einfach jemand per mail schreiben: "Ey, ich mag dein Namen. Kannst das Zimmer haben. Komme vorbei wanns dir passt und schaus dir an. Alles Gute dir noch" Wenns doch nur so einfach wäre.

Was mich aber so verwundert. Dass ich da so fleißig dran arbeite. Vor einem Jahr, hab ich diese Wohnungssuchsache ewig vor mir hergeschoben. Diesmal ist es anders. Ich wills ja auch wirklich. Aber ich hasse es einfach bei Fremden anzurufen und dann in der fremden Stadt rumzulatschen und mich da vorzustellen. Da werde ich dann wieder total aufgeregt sein und dadurch leicht gestört wirken. Und dann war die ganze Reise umsonst. Ach man, und wenn ich dann frage, wies denn bei meinen Freunden mit der Wohnungssuche aussieht, kommt nur "Da hab ich mich schon vor Wochen drumgekümmert."
Und dann hasse ich mich wieder. Boahh, ich weiß ja alles wird gut und so. Aber man, dieses Kopfmachen hat mir heute sogar den Arbeitstag versaut.
Naja, zum Schluss noch was optimistisches:

Donnerstag, 19. August 2010

Von Schlagfertigkeit und Wiederholungen im Leben

Erstmal was fürs Herz:



Hab gestern mit Robin gemeinsam 3 Kubikmeter Feuerholz von der Auffahrt in den Hof geschleppt und gestapelt. Also Robin hat gestapelt ich hab geschleppt. Boah, war ich danach durch. Zwischendurch hats schön gegossen. Besonders viel mir irgendwann auf, dass ich dieses Holz ja nicht mehr benutzen werde. Naja, und einmal geh ich aus der Einfahrt und irgendwelche Frauen brüllen links was. Ich dreh mich dahin und plötzlich hör ich rechts neben mir ein scharfes Bremsenquietschen und ein Typ stolpert gerade noch so von seinem Fahrrad. Und dann gehts los. Er schnauzt mich von wegen ich soll mich umschauen, wenn ich aus der Ausfahrt rauskomme und nicht nach Frauen gucken soll. Und ich reagierte wie immer. Ich sagte nix und schaute ihn ungläubig an. Und so zog er ab. Und er war keine 30 Sekunden lang weg, da vielen mir all die Antworten ein, die ich hätte geben sollen: "Alter, du fährst wie ein Bekloppter auf dem Bürgersteig, und dann sogar noch auf der falschen Straßenseite. Wenn einer hier mal im Recht ist, dann bin ich das. Also laber mich nicht voll und zieh ab." Von mir aus hätte er mir dann auch eine dafür geben können, Hauptsache ich hätte diesen Moment gehabt.
Es ist dieses alte Problem. Ständig von Stärke träumen, und wenn es nur die innere ist, aber dann in diesen Momenten versagen. Ich hätte mich ja nicht prügeln müssen, aber wenigstens mal die Fresse auf bekommen sollen. Ich wünsche mir mehr Schlagfertigkeit in diesen Momenten. Es geht nicht darum unverschämt zu werden, oder so. Aber ihm wenigstens die Fakten an den Kopf hauen. Naja, hat mich noch die Holzaktion über beschäftigt und dann war wieder gut.

Und nun bin ich dabei das Kapitel "FÖJ"  zu beenden. Die Woche ist in der Schule sehr entspannt. 5 Kinder, die ich vormittags beschäftigte und alle Lehrer in der Cafeteria, die das kommende Schuljahr planen. Guter Einstieg nach 3 Wochen Forst. Ja, ich werde die Leute vermissen. Auch meine WG. Ich werde nun mein nächsten Abschnitt angehen. Die nächste Mainquest starten. Ich geh studieren.

Medienkultur in der Bauhaus Universität in Weimar. Auf der einen Seite freue ich mich, weil es einer meiner Wunschorte war und ich mich für diesen Studiengang am meisten begeistern kann. Auf der anderen Seite wiederholt sich die Gefühlswelt, die ich schon vor einem Jahr hatte. Ich hab keine Lust auf den Stress. Immatrikulieren, Wohnung finden, Bafög beantragen, umziehen und was weiß ich. Ich will den liebgewonnen Alltag nicht aufgeben. Meine Freunde verlassen. In die Fremde ziehen, wo ich außer Julia niemanden kenne.

Das erste Wochenende, dass ich in Eberswalde verbracht habe, war ein Alptraum. Ich war wieder 8 Jahre alt und wollte wie damals, als ich bei Kumpels übernachten sollte, eigentlich nur noch nachhause. Ich war die meiste Zeit allein in der Wohnung. Ohne Internet. Ich hatte die ganze Zeit, den Gedanken: "Brich die ganze Sache einfach ab." Und dann kam der Kennlerntag vom LJR. Und ich wusste, dass dieses Jahr ein Abenteuer werden kann. Und es wurde eins. Unglaublich tolle Menschen habe ich dadurch kennengelernt. Viel Selbstständigkeit dazugewonnen. Und einfach jede Menge Spass gehabt.
Und so wird Weimar ganz bestimmt auch. Es wird anders werden. Aber auch toll. Da bin ich mir eigentlich sicher.
An sich sind diese Lebenswandelsachen schon toll, wenn da nicht die Übergangsphase wären. Dieser Abschied.

Ich will in diesem FÖJ noch unbedingt einen Abschiedsartikel auf den Schulblog hauen. Und ich will Paula eine AbschiedsCD brennen. Bin schon immer am Überlegen welche Lieder da rauf sollen.

Und natürlich Ärger ich mich ein bisschen, dass Potsdam zu versnobt ist, um mich aufzunehmen. So wirds leider keine ultimative Männer WG geben. Und auch so sind viele Leute, die ich kenne in Potsdam. Naja, gibt ja noch Semesterferien und so... hab ich gehört. Ja, es bleibt spannend. Definitiv. Aber bitte nicht zu spannend. Wenn ich Anfang Oktober in meinem Grün/Lila farbenden Zimmer sitze und die Strassenlichter von Weimar in mein Fenster leuchten. Dann werde ich wie so oft aus dem Fenster grinsen, "Danke" flüstern und mich schlafen legen.


I've Told Every Little Pumpkin from Mashed in Plastic on Vimeo.