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Montag, 4. Juli 2011

Nicht von Dauer

Bitte überbewertet diesen Artikel jetzt nicht. Die Gefühle sind noch ziemlich frisch und stark und trotzdem weiß ich jetzt schon, dass sich diese ganze Sache klären wird. Das mein Kopf klar sein wird. Nur gerade...

Ich verbrachte mal einen Abend bei Freunden. Es war lustig und gelassen. Wir waren alle gut drauf. Und dann als der Abend später wurde, saß ich neben ihr auf dem Sofa. Ich kenn sie jetzt seid Anfang des Semesters und ich mag sie wirklich. Sie hat Energie und sie hat Humor. Während des Abends floß einiges an Wein und Sprudelkram und so war ich mittlerweile so mutig, dass ich die Arm-kobra auspackte. Genau. Die lahmste aller Anmachgesten. Und sie hatte Erfolg. Ich hatte die Sache garnich ernst gemeint. Sie war im Tee, ich war im Tee und fands lustig. Und plötzlich hielt sie meine Hand in ihren und mein Arm lag um ihren Hals. Ich werde euch mit einzelenen Beschreibungen verschonen, aber die meiste Zeit des restlichen Abends verbrachte sie in meinem Arm, während sie langsam dabei einschlief.
Als dann die anderen Gäste gegangen sind, bin ich auch losgegangen und sie ist wortlos in ihr Bett gegangen und hat auf der Stelle weitergepennt. Und als ich im leichen Nieselregen nachhause ging, war ich zwar euphorisiert, doch war mir da die Sache eigentlich schon klar. Die ganze Sache war das Ergebnis von zuviel Wein, Müdigkeit und guter Laune. Mir war das schon im Laufe des Abends klar, trotzdem hab ichs genoßen. 

Aber natürlich gibt es in mir diesen Teil des unberührten Teenagers für den jede Berührung eines Mädchens, die länger als 10 Sekunden anhält einer festen Beziehung gleicht. Und der liegt mir seit einiger Zeit in den Ohren. Sie ist in meinem letzten Traum aufgetaucht, ich habe ständig ihren Duft um mich rum und mittlerweile interpretiere ich sogar in unbekannte Kommentare meines Blogs ihre Person.
Im Grunde ist es so lächerlich. Zum einen, weil ich gerade eigentlich damit beschäftigt war einem anderen Mädchen hinterher zu schwärmen, zum Anderen  weil die Sache absolut nichts ernstes ist. Für manche meiner Generation verläuft so ein ganz normaler Samstagabend, und bei den gehts vielleicht sogar noch krasser zu. Und selbst die schaffen es am Sonntag morgen aufzustehen, an den vergangenen Abend zu denken, zu grinsen und dann nie wieder an diese Person denken zu müssen. Warum kann ich nicht einfach den Moment genießen? Gott für diesen Abend zu danken und danach das Kapitel abschließen und sie ist für mich wieder die gute Freundin von früher. Doch, nein, ich krieg meinen Kopf nicht mal mehr während Seminaren aus diesen Bereich und bei jeden blinkenden Brief bei Facebook rutscht mir kurz das Herz in die Hose.

Dabei ist dass doch alles nicht neu. Ich hab so ne ganz ähnliche Geschichte auch schon durch. Betrunkene Freundin, ich betrunken und plötzlich werden die Berührungen zärtlicher. Den Abend drüber gegrinst. Dann 2 Wochen den Kopf voller Gedanken gehabt, danach irgendwann ehrlich drüber gesprochen und mittlerweile kann ich über die Geschichte lachen. Hier wird das Gleiche passieren. Daher diesen Artikel nicht überbewerten. So wie ich einfach mal solche Geschichten nicht überbewerten sollte. Aber nein, Wilhelm muss ja so ein blöder verkappter Romantiker sein. Zum kotzen ey! Schon besser.


Und nun um dieses Werk zu vollenden:



Mit Gruß nach China.

Freitag, 1. Juli 2011

Und am Ende wartet dann doch niemand.



Was für eine schöne Zeit. Damals. In Forst. Ich hab meine letzte Woche ab Mittwoch in Forst verbracht. Bis Sonntag. Und habe jeden Tag genoßen. Hauptgrund war ja der Geburtstag meiner liebsten Mutter. Und er ist wirklich gelungen. Es war mal ein richtiges Fest. Mit Musik, Tanz und guter Laune. Also wir, die Kinder, hatten auch unseren Spass. Und dann am Feuer wegnicken, während am Horizont die Sonne aufgeht und der betrunkene Bruder neben einen  irgendwas über die Liebe und das Leben philosophiert. Sonst war es eine sehr Hannes und Henry- lastige Zeit. War Abends meisten mit den Beiden auf Tour.

Gleich Mittwochnacht erstmal ne MiniLAN. Mit ein bisschen CS. Ich kann hier nur nochmal betonen: Ich bin
der tragische Held mit der Shotgun. Ich bin der, der vorstürmt. In die Massen. Und soviel von den Gegnern mitnimmt wie nur geht. Vielleicht ne doofe Taktik, aber immernoch besser, als Hannes Pistolenrush. So von wegen "Ich muss sparen." Und dann bis in Morgengrauen AoE2. Was für Schlachten. Sah am Anfang übel aus, doch dann haben wir uns gefangen und keine Gefangenen gemacht. War schön.

Sonst mal Kino und natürlich Abiball. Bin jedesmal mehr überrascht wie Leute aus der alten Zeit in unser altes Schulmuster fallen. Egal wo man gerade lebt und auf welchen Partys man da so seine Zeit verbringt, ist man in Forst werden zu grauenhafter Chartmusik die alten Moves ausgepackt. Wir werden Jahr zu Jahr weniger von meinem Jahrgang bei diesen Abiballs. Trotzdem hab ich mit einem subjektiven Blick immer das Gefühl, dass wir diese Veranstaltung dominieren. Wurden zwar schon um 3 rausgeschmissen, hab aber noch mit Felix gebattelt und dann im Auto mit Teddy und Henry rumphilosphiert. Und weil ich schon 2 Wodka-Cola und son Longisland Iceding innehatte, durfte ich auch freimütiger sprechen, ohne dass man es mir übel nahm. War gut.

Als ich dann wieder in Weimar war, der große Schreck. Schlüssel weg. Dachte im ersten Moment, ich hätte ihn im Zug verloren, der da gerade wegfuhr. Dem war, Gott sei dank, nicht so. Hatte ihn bloß daheim vergessen. Naja, mittlerweile befindet er sich wieder in meinem Besitz und solange öffneten mir Nachbarn und Mitbewohnerinnen die Tür. Alles gut. In 2 Wochen beginnen bei uns die Prüfungen. Außerdem steht noch ein fettes Referat an. Und ich fahr das Wochenende davor einfach mal wieder nach Forst. Weil ich einfach auch mal was riskiere. Und weil wir nen Hundesitter brauchen. Und nach den Prüfungen? Naja, wieder Hausarbeit und auf die Nachprüfungen vorbereiten (HAHA).

Und sonst bin ich am Überlegen, ob ich bei nem Festival mitfahre. Die spielenden Bands interessieren mich nicht wirklich. Und ich bin auch kein Freund von Zelten und Menschenmassen. Aber ich hab das Gefühl, dass ich einfach auch mal was mit Freunden unternehmen sollte. Gnaaaaaa.... mal sehen. Wird schon.

Beim Zugfahren mach ich mir oft Pläne. Sonntagnacht hatte ich den Plan sie anzusprechen. Montag, nach dem Seminar. Nur mich kurz vorstellen, ihr sagen, dass ichh sie gerne näher kennenlernen möchte und ihr dann meine Nummer in die Hand drücken. Sie erschien Montag nicht. Selbst wenn ich sie gesehen hätte, ich hatte während des Seminars meinen Plan verworfen. Mein neuer sieht vor, dass ich sie virtuell anschreibe. Nicht gerade der Pick-Up Artist Move, aber bevor ich ihr ausversehen ins Gesicht spucke. Doch je länger ich hier wieder bin, desto mehr zweifle ich an dieser ganzen Planung. Sie spielt einige Level über mir und ich weiß an sich garnix über sie. Sie kann auch ne totale Discotussi sein, die auf Autotuner mit tribalbemalten Oberarmen steht. Je länger ich hier bin, desto mehr glaube ich ans Scheitern. Ich denke ich werde ihr schreiben. Demnächst. Bald. Bestimmt.

Ich hab ja schon erwähnt, dass ich bald Prüfungen habe. Was habe ich, in meiner unendlichen Weisheit, gemacht? Mir bei Steam, "Team Fortress 2" runtergeladen. Ist da nämlich gerade kostenlos. Ich habs immer noch drauf.

In einer Woche ist hier Feierabend. Gern würde ich noch irgendwelche Aktionen starten. Sowas wie "Freaks of the.... berichten" mit Videointerviews von denen. Oder Lesermeinungen. Aber ich hab gerade eigentlich keine Zeit für sowas und auch keinen Enthusiasmus. Solltet ihr Lust und Ideen haben, dann schreibt mir: ringvernichter@gmail.com

Okay, meine Uhr zeigt gerade 5:30. Um 9:15 hab ich Vorlesung. Ich denke ich werds mit Schlafen probieren und mir um halb Neun dann ungekühlten Eiskaffee aus dem Tetrapack reinziehen. Oder mir sogar frischen Kaffee kochen und dann aus meiner großartigen Watchmen-Tasse dieses unglaublich ekelige Gesöff trinken.

Und natürlich lass ich euch nicht ohne Lieder gehen:

Anfang macht ne Empfehlung von Kristin:



Nicht das erste Mal hier:




Das Lieder finden hat mich ne halbe Stunde gekostet.
Denke werde das Schlafen überspringen und zu TF2 übergehen.

Kuss.

Montag, 13. Juni 2011

Ich würde hier gerne aussteigen, wenns keine Umstände macht.

Es wird mal wieder Zeit. Sätze verfassen, in der Hoffnung, dass vielleicht was brauchbares dabei ist. Wies mir geht? Habe das Gefühl in letzter Zeit zugenommen zu haben. Vielleicht liegts auch nur daran, dass es wieder wärmer wird. Nicht mein Wetter. Schnaufe nun noch mehr und die Schweißperlen schmücken meine Stirn.

Langsam muss ich mich nach einer neuen Bleibe hier in Weimar umschauen. Mein Mietvertrag  endet Oktober und davor muss ich hier was finden. Ich will auch garnich länger hier wohnen. Wobei für das Zimmer eigentlich viel spricht. Billig, groß und tolle Lage. Aber der Vermieter hat dann andere Pläne mit der Wohnung. Und selbst wenn nicht. Sagen wirs so. Die Situation zwischen mir und meiner Mitbewohnerin ist.... schwierig. Wir reden garnicht mehr miteinander und auch sonst, scheint sie eher genervt von mir zu sein. In meiner Gutmensch-Phase denke ich einfach, dass sie immernoch ein guter Mensch ist, aber wir einfach sehr sehr unterschiedlich sind. Aber ich will hier nicht auf, meiner Ansicht nach ,komischen Gewohnheiten rumhacken, wenn ihr nie die Perspektive von ihr kennenlernen werdet. Vielleicht bin auch mehr Assi als ich manchmal glaube, und sie hat garnich unrecht.
Wegen möglicher neuer WG kommt auch der Max in Frage. Der sucht genau am Ende des Semesters, und ich fänds großartig mit ihm ne Wohnung zu teilen. Aber leider bin ich nich der einzige Freund von ihm, der da um das Zimmer buhlt. Alte Freunde aus seiner Heimat zeigen auch Interesse. Und nun hat er das Dilemma. Sicherhaltshalber muss ich mich wohl auch woanders umschauen. Alles wird gut. Bestimmt.

Ich bin jetzt seit Ostern nicht mehr in Forst gewesen. Und langsam wirds mal wieder Zeit, nicht nur wegen Freunden. Auch das Fehlen von Familie sollte man nicht unterschätzen. Aber am 24. bin ich wieder vor Ort. Um Mutters Geburtstag zu zelebrieren und sich auch mal beim Abiball zu zeigen.


*Kurzer Zwischenwurf* Höre gerade diese Playlist und find sie bis jetzt großartig.

Und jetzt zeigt sich wieder ein Problem, warum ich diesen Blog beenden werde. Wenn ich rumlaufe, hab ich tausend Gedanken, jede Menge Sorgen, hundert Ideen. Sitze ich vor dem Schreibtisch, ist es alles weggeblasen. Nur der ADS Wilhelm will sich wieder durchs Netz klicken. Nichts machen, Zeit verschwenden.
Ich muss dringend etwas an meinem Lebensrhytmus ändern. Wenn ich unter Leuten bin, geht des alles. Aber wenn ich allein bin, ist meine einzige große Ablenkung das Internet. Ich hab noch ein Buch von Weihnachten hier rumliegen und es bis jetzt nur bis zur Hälfte gelesen. Dabei ist es wirklich gut.


Alles ist gerade eine Gerade. Keine Höhen, keine Tiefen. Kleine nette Abende mit netten Leuten. Kleine nette Abende mit mir allein und Internet. Ich glaube mein Hauptproblem ist, dass ich mir hier nicht weiterentwickle. Sei es wissenstechnisch durch das Studium, oder sozial. Mir gefällt diese Partykultur hier einfach nicht. Ich mag diese Minimalelektrohousetechno-Musik nicht, und ich habe so oft das Gefühl, dass die Leute hier zu Partys gehen, damit sie sagen können, dass sie da waren und das es ja sooo abgefahren war. Ich finds dann einfach nur derbe langweilig und bin dann wieder uncool, weil ich vor um 1 die Party verlasse. War vergangenen Samstag in Jena. Da auch das gleiche. Wenn ich nur mit den Leuten unterwegs war, wars wirklich toll, aber sobald wir einen Club betraten, fand ichs derbe langweilig. Ich bin nicht dafür gemacht.

Wollt ihr noch nen Downer? Schaut euch die South Park Folge an. Und dann noch ein Abgrenzer meinerseits. Ich bin weder ein Anhänger von Odd Future, noch bin ich derbe aufgeregt wegen dem Casper-Album. Es ist mir egal. Jetzt hab ichs gesagt. Ich denke Martin kann mir noch verzeihen. Die gesamte Hardcore-Szene Deutschlands wahrscheinlich nicht. Find ich nicht so wild. Hab die eh nicht gemocht.
Außerdem. Bin kein Nerd. Ich bin ein Geek. Danke für die Aufmerksamkeit.



Ich vermisse meine Vergangenheit.

Montag, 14. März 2011

Back in Time

So nun sitz ich also wieder in Weimar. Bis Mittwoch will ich die eine Hausarbeit fertig haben. Ich hab nun alle Prüfungen bestanden. Zwar nicht mit Bestnoten, aber dass war ja auch dieses Semester nicht mein Ziel. Mein Urlaub war schön und hatte viele tolle Momente.

Mein Besuch in meiner Lieblingsschule war ein bisschen wie eine Reise in längst vergangene Tage. Statt einfach nur Gast zu sein, war ich wieder Spielgefährte, Küchenjunge und ein bisschen Betreuer. Es war kaum anders als Früher. Irgendwie beruhigend.  Wer noch visuelle Beweise braucht, klickt hier
Danach war ich noch in Eberswalde bei meiner LieblingsWG. Und beim Abendessen kam mir öfters beim Gespräch "unsere WG" über die Lippen, was meine Ex-Mitbwohner mit einem Grinsen dokumentierten. Ich bin da auf jeden Fall noch gern gesehen und ich hatte auch einen schönen Abend mit den verrückten Öko-Hippies. Und so war der gesamte Freitag für mich wie ein Freitag vor einem halben Jahr. Erst in der Schule rumkrakeln und rumspringen, dann ab zur WG und beim gemeinsamen Abendessen rumplauschen.

Die Fastenzeit ist wieder im Gange. Eigentlich schon seit Mittwoch, aber in Berlin ist es bei dem Überangebot mir unmöglich zu Fasten. Doch was faste ich diesmal? Ich trinke nur noch Wasser (mit Schlupfloch: Kellogsmilch), kein Fleisch (und Fisch) und kein Süßkram (mit Schlupfloch.) Ihr seht, ich werde nie Hardliner, aber ich denke es ist auf jeden Fall weniger, als Ich im Normalfall konsumieren würde.

Und nun noch ein Lied. Ich widme es der Dame, die mit mir im Zug von Weimar Hbf zum Berkarer Bahnhof saß. Wenn Maler Engel an Kathedralendecken malten, müssen sie dein Gesicht vor Augen gehabt haben. Und die Augen erst. Ach, die Augen.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Hurrray!

Hey, mal weg von heißdiskutieren Soldatenvideos und hin zum schnöden Alltag. Da kann ich wenigstens richtig mitreden. Ich hab meine erste Prüfung hinter mir! Am Dienstag in Systemtheorie geschrieben. Davor war des kein schöner Montag. Ich begraben in einem Stapel von Blättern und nur noch Begriffe wie Autopoesis und struktuelle Kopplung im Kopf. Die Prüfung an sich wirkte an sich dann garnich so schlimm wie befürchtet. Ich hoffe einfach drauf dass ich bestehe. Dann bin ich happy. Ist mein Ziel bei allen restlichen 3 Prüfungen. Das Ende ist in Sicht. Und dann kommen die Semesterferien. Und mit denen dann 2 Hausarbeiten.... HURRRAY! Ach, man ich trau mich garnich irgendwo hinzufahren, weil mir dann diese 2 Dinger im Nacken sitzen. Arggh.#

Naja es gibt auch gutes zu berichten. Mittwoch vom Radiomodul aus ein Morgenmagazin moderiert. Bin ziemlich stolz auf die Leistung meiner Gruppe. Alles war sauber produziert und ziemlich interessant. Wer sich die Sendung nochmal anhören möchte, oder noch garnix davon wusste, aber sie sich jetzt trotzdem anhören möchte, schreibt mir ne Mail. Ich lass sie euch dann zukommen. Allgemein, war die Wahl des Radiomoduls eine gute Entscheidung. Viele neue Leute kennengelernt, ich kann jetzt halbwegs mit Studiotechnik und mit Audioschneideprogrammen umgehen. Des ist ja auch mal was. Aber eine Sache ist Schade. Wir hatten ne ziemlich coole Dozentin in unserem Modul. Anfangs haben wir uns eher noch misstrauisch beäugt, weil sie auch eher genervt von uns schien. Mittlerweile wissen wir aber, dass sie viel von uns und unseren Fortschritten hält. Ich halte auch viel von ihr. Sie macht jetzt ihren Doktor und hört dafür bei der Fakultät auf. Sie hat letztens eine Abschiedssendung gehabt und ihr letzter Song war der hier. Und ich mag ihn:



Außerdem merke ich gerade wie sich hier mein Bekanntenkreis ausweitet. Leute, die ich früher nur vom Sehen kannte und halt auf der Straße gegrüßt habe, laufen heute gemeinsam mit mir zur Uni. Es baut sich hier gerade einiges auf. Und das gibt gerade in dieser stressigen Zeit unglaublichen Rückhalt.

Und nun entschuldigt mich. Schlaf ist ein Freund den ich seit ein paar Tagen kaum noch gesehen habe. Wir müssen uns mal wieder Zeit füreinander nehmen. Und noch was für die Nacht:



Danke an Martin für die Empfehlung.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Das weiße Schaumzeug auf der Welle.

Gerade bricht über mich eine Welle zusammen. Gerade bin ich in Lerngruppen involviert. Wir wollen uns regelmäßig treffen. Nebenbei hab ich trotzdem noch meine Vorlesungen und gerade am Ende dreht aufeinmal der Radiokram mal voll auf. Zu Montag müssen wir aufeinmal ne ganze 4 Stunden Sendung stemmen und die Woche darauf dann auch gleich wieder ne Stunde. Radio macht mir Spass. Ich lern viel neuen Kram, wie Schnittprogamme bedienen und so. Außerdem ist man immer ein kleines bisschen Stolz auf die fertigen Interviews und so. Aber es ist auch einfach mal Arbeit. Und gerade hab ich nicht den Kopf für sowas. Ich bin täglich am Skripte kopieren, verfluche mich stündlich für meine wochenlange Faulheit und meine Wahl der Kurse. Mein freiwilliges Wahlfach Systemtheorie beschert mir eine weitere Klausur und noch ne extra Hausarbeit. Super.

Einziger Lichtblick zur Zeit: Die Lerngruppen. Die Leute sind willig zum Lernen und trotzdem entspannt lustig dabei. Wir setzen uns Ziele und unterstützen uns. Und wir beruhigen uns. Überhaupt hab ich gerade eine nette Zeit hier mit den Leuten. Paradox. Je mehr mich die Uni ankotzt, desto mehr freu ich mich über die Leute.
Ich bin froh wenn ich meine 4 Klausuren hinter mir hab und dann in die Semesterferien gehen kann. Mit 2 Hausarbeiten im Nacken. Ich überlege gerade ob ich mir dann eine Woche Hiddensee gönnen sollte. Ich vermisse das Meer, bzw Binnengewässer.

Am Wochenende merke ich immer, dass ich kein vollkommener Student bin. Ich mag diese Szenepartys hier nicht. Ich bin von Forst aus Partys gewöhnt, die Trashmucke spieln und wo aus Spass an der Freude getanzt wird. Hier läuft komische Musik, es ist eng und Menschen tanzen um ihre Paarungsbereitschaft zu zeigen. Ich mag diese Veranstaltungen nicht. Macht mir keinen Spass, bringt mir nix.

Ich hab am Wochenende festgestellt, dass ich mich hier noch nicht voll ankommen bin. Irgendwo anders hänge ich noch fest. Keine Ahnung wo. Lasst es uns rausfinden....

Ach, ja. Gischt, war das Wort, dass ich gesucht habe.

Sonntag, 2. Januar 2011

2010. Second Try

Okay. Ich bin müde, leicht angepisst von der Welt und mir. Perfekt für einen Rückblick. Erstmal ein bisschen Power von den Stars:



Fangen wir an.

Ich- der Nerd, der Trottel, der Verlierer der Herzen

Eigentlich kann ich mir diesen Teil sparen. Zum einen weil ich die meiste Zeit ja hier nur über mich schreibe. Zum anderen, weil die Sache hier wieder sehr stimmungsabhängig ausfällt. Was mir bewusst geworden ist: Ich bin nicht so toll vom Auftreten her, wie ichs mir manchmal vorstelle. Ich hab immer noch ne krumme Körperhaltung und auch immernoch ne Plautze. Natürlich besitze ich Humor, aber manchmal verlasse ich mich zu sehr darauf. Die Zeiten sind anscheinend vorbei, wo sich eine Frau in einen Mann verliebte, weil er ja ach so lustig war. 
Ich hab mich mittlerweile dazu entschlossen, mit Herzen ein Nerd zu sein. Ich liebe die ehrliche Nostalgie an Kindheit und überhaupt diesen Humor. Eigentlich ist es nur eine Entschuldigung weiterhin mit Leuten über Pokemon zu reden. Aber wahrscheinlich ist das auch eine Fehlentscheidung. Noch kein Mädchen kennengelernt, die wirklich auf uns Menschen steht. Und wenn Mädchen meinen, sie fänden Nerds cool, denken sie als erstes an irgendwelche Spike Jonze Hipster Typen.

Und wenn sie erstmal merken, dass ich meine Liebe zum Comicuniversum ernst meine, dann lächeln sie nur verwirrt. Dabei hab ich sogar erste Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Sogar letztes Jahr noch, hab ich dass erste Mal ernsthaft ein Mädchen geküsst. Naja, sie hat mich geküsst. Und danach hat sie noch mit einem anderen Typen rumgeknutscht. Also von der Liebesseite sollte man dem also nicht soviel abgewinnen. Aber es geht um den Punkt, dass ein Mädchen mich geküsst hat. Mit ersten veruschen von Zunge! Ich bin also jetzt mit 20 mädchentechnisch mit der Erfahrung eines 14 jährigen normalen Jungen ausgestattet. Ich sag euch. Noch 10 Jahre und ich kann euch von meinem ersten Beischlaf berichten. Wahrscheinlich mit einer Frau, die meine Sprache nicht kann und die ich dafür bezahlen werde, aber hey. Immerhin. Ihr merkt es ja jetzt auch. Frauentechnisch bin ich gerade sehr triebgesteuert. Zurzeit hab ich einfach kein Mädchen, an das ich mein Herz verschenken will. Es ist er derDruck, der von mir ausgeht und natürlich von der Gesellschaft, dass ich nach Partnerschaft verlange. Nervt mich zeitweise ziemlich an mir. Letztens haben mich 2 ehemalige Mitschülerinnen nach Jena eingeladen. Sie könnten mir da Damen zum "Üben" beschaffen. Also mich mit auf Partys nehmen, und mich da an willige betrunkene Damen vermitteln. Und wenn ich ehrlich bin, find ich des in manchen Momenten sogar ne gute Idee. Ich glaube in mir stirbt gerade ein bisschen der Romantiker. Zulange war er nutzlos. Zulange wurde er nicht gebraucht. Vielleicht werde ich ja mal diese dunklen Pfade betreten. Und wenn ihr ehrlich seit, sind schon viele von euch diese Pfade gegangen. Sogar noch früher als ich. Sehts doch so. Ich hol den Kram nur nach. Mit 20....


Der Werdegang des Ver(w)irrten

Ich vermisse die alten Zeiten. Ich vermisse meine Schule in Angermünde. Ich vermisse das Team. Ich vermisse die Kinder. Ich vermisse meine geliebten FÖJler. Und ich vermisse die Eberswalde-WG. 

Weimar ist schon schick. Und meine WG ist nicht die schlimmste. Ich kann mich allgemein damit glücklich schätzen, überhaupt was gefunden zu haben in Weimar. Wenn ich so sehe wie andere Komillitonen untergebracht sind, da bin ich schon gesegnet. Meine Mitbewohnerin ist auch nicht unfreundlich, aber ich hab noch keinen Draht zu ihr gefunden. Wir sehn uns kaum, weil wir beide eher in unseren Zimmern rumhängen. Sie vorm Fernseher, ich vor Laptop Lernbüchern. Wenn ich sie mit der Eberswalde-Wg vergleiche, kann sie nicht mithalten. ICh hatte da aber auch Schwein. Mit Biefke konnte ich wie blöd rumschnauzen und über die Probleme der pädagogischen Arbeit reden und mit Robin konnte ich über jeden möglichen Nerdkram reden und auch über jeden anderen Kram. Wir 3 hatten alle ähnliche Ansichten von Ordnung. Ich hab in dem Jahr in Eberswalde, gerade einmal die Küche dort gefegt. Dafür war dank mir immer Milch und Obst im Haus. Jeder machten anderen Kram und es hat gepasst. In Weimar passt es noch nicht ganz so. Aber ich bin die meiste Zeit ja eh ausser Haus. Bin ja Student. 

Student. Ob das eine gute Erfahrung war, entscheide ich erst für mich, wenn ich die Ergebnisse der Prüfungen am Ende des Semesters sehe. Davor hab ich echt Schiss. Ich versuchs zu verdrängen, aber eigentlich sind sie schon so nah, dass man langsam die Hefter rauskramen müsste. Ich glaube, bald flieg ich mit meiner Lerneinstellung so richtig schön auf die Fresse. Naja, es gibt ja noch die lieben Mitstudenten. Und da fühl ich mich wirklich gut aufgehoben. Wunderbare Vielfalt von tollen Gestalten. Mainstreamradioguy meets verschrobenen Hippiekünstler. Und bis jetzt funktioniert das wunderbar. Und wir haben uns auch zugesichert in der Lernzeit zu unterstützen. 

Und trotzdem vermiss ich die alten Leute. Hatte Gottseidank hier in Forst ein paar tolle Abende mit alten Freunden. Wie befürchtet ist nicht mehr viel mit den Kontakten zu den FÖJ-peoplen. Aber ich weiß wir haben uns nicht vergessen. Ich hoffe mal ein paar Gesichter am Aktionstag im Mai zu sehen. Es war einfach zu toll mit euch. Wie oft ich deswegen in Lachen ausbreche, wenn ich an die Seminare denke.Und leider kanns keiner ausser euch nachvollziehen. Ich steh allein da und in mir brodeln tausend Geschichten von unserer Zeit.

Ach, ja bevor ichs vergesse. Ich war im Fernsehen. Nennt mich Gott. Nein, im Ernst. Interessantes Erlebnis und bis heute hatte ich bei jeder Party in Forst mit mindestens einer Person ein Gespräch drüber. Naja, nicht wirklich Gespräch. Ich weiß nie, was ich dazu sagen soll. Der einzige Gedanke der bei mir rumschwirrt ist folgender: "Ach, du hast auch gesehen wie darüber rumheule, dass ich noch Jungfrau bin....." Ich bereue des Ding ja nicht. Die Doku kam gut an, ich hab noch mehr wunderbare Leute kennenlernen dürfen und außerdem die DVD gratis bekommen. Nur manchmal frag ch mich, ob ich nicht ob ich mich damit Leuten geöffnet habe, bei den ich des eigentlich nicht machen wollte. Im Internet ist man relativ sicher vor der älteren Forster Bevölkerung. Bei den Öffentlich-Rechtlichen wimmelt es nur von denen.

Familie

Ich hab ne ganze Weile überlegt, ob ich diesen Punkt mit reinnehme. Ich hab mich dagegen entschieden. Ich hatte vor ner Woche vor hier nen schönen Hassartikel über die Beziehung von meinem Bruder und mir hier rein zuhaun. Ich habs dann seingelassen. Ich merke einfach, dass die Empfindungen für meine Familie täglich in eine andere Richtung gehen. Mit meinen Eltern ist, dass das Gleiche. Hier spielt zuviel Zeug rein, dass ich nicht beschreiben kann und will. Familie ist und bleibt wunderbar und anstrengend zugleich. 

Was nun?

Ich könnte mir jetzt noch meine Lieblingsfilme und Lieblingsmusik 2010 ausdenken. Aber ich hab da garnichts. Bin zu sehr Massenkonsument. Selbst die Erleuchtung geht in der Reizüberflutung unter. Ich werde euch von meinen Kopfkino berichten. Vielleicht sogar noch im Januar. Und was lustig ist. Ich hatte letztens ein schönes Kopfkino über meine Wunschzukunft. Ein Sommerfest. Viele Bekannte
die mich begleitet haben. Irgendwo springen Kinder rum. Dabei ist auch meine 14 Jährige Tochter und mein 10 jähriger Sohn, der aus irgendwelchen Gründen von mir nur Chewie gerufen wird. Und am späten Abend sind bald die meisten Gäste weg. Ein paar gute alte Kumpels lauschen noch der Musik während sie auf Bänken sitzen. Und ich tanze mit der schönsten Frau des Abends. Sie trägt ein Sommerkleid. Und sie lächelt mich an und macht irgendeinen blöden Witz und wir lachen beide. Dann küss ich sie. Meine Frau.

Ach, da bist du ja Romantik! Sachen gibts. 

2011 wir kommen. Wir, die Freaks, die Nerds, die Hardcorer, die Mainstreamer. Wir die Individualisten, die sich in Gruppen zusammenfinden. Mögen die Höhepunkte der Vergangenheit, die Tiefpunkte unserer Zukunft sein. 

2 Lieder für euch. 
Nummer 1 ist das Lied, zu dem ich mit meiner Frau in unserem Garten getanzt habe. Nie haben die Sterne heller geschienen, wie in diesem Moment.


Und Nummer 2, weil man ein neues Jahr immer mit Death Cab for Cutie beginnen sollte.

Freitag, 17. Dezember 2010

Türchen Nummer 17

So. Mein erster Gastartikel eines Komillitonen. Und mein erster Gastartikel eines Chinesen!! Tao, von mir nur noch crazy chinese guy gerufen, erzählt uns heute von seiner Sicht auf Weimar und Co. Ich hab beim ersten Mal durchlesen gelegen vor lachen. Und zur näheren Erklärung: Mit Podcasts sind meine Radiosachen gemeint, die ich Tao zur Verfügung stelle. Den eins hab ich erkannt. Wenn die Asiaten uns mit Markenplagiaten überschwemmen, dann überschwemm ich die Asiaten mit Comedyplagiaten. Also mit mir. Und nun. Viel Spass.  


Hallo zusammen! Ich heisse Wutao Wen(oder einfach Tao) und bin aus Chengdu, China hergekommen. Ich studiere jetzt mit Wilhelm oder besser Ringvernichter in Weimar Medienkultur. Es ist für mich schon ein bisschen peinlich hier was zu schreiben, aber egal niemand kennt mich hier außer Wilhelm und Henry .

Zuerst möchte ich einbisschen über meine Heimat Chengdu erzählen. Chengdu ist die Hauptstadt von Sichuan, Heimat von Pandabären und eigentlich Taoismus auch. ;) Dort hab ich 3 Jahre Germanistik studiert und jetzt fange ich mit meinem 2. Studium hier an. Warum Weimar? Weil fast jedes Cover meiner Lehrbücher fast so aus sehen. 
Und die Portrait ist eigentlich in Weimar.

Ich bin schon seit 2 Monaten hier in Weimar. Das Essen ist schön hier. Bratwurst, Katoffelnpüre, Bier, Schnapps sind grossartig. Und die Leute sind ganz nett und lustig. Da ich aus China gekommen bin, haben sie manchmal diesen Spionscherz auf mich. Letzte Woche hab ich Max in Supermarkt getroffen. Er hat ganz laut geschrien, ich weiss genau was du von mir ausspionieren willst und ist plötzlich weggegangen. And then the other ppl in the supermarket started to look at me like I'm from another planet. Das war peinlich aber ganz lustig,haha. Aber ehrlich, die Spionen sollen meiner Meinung nach ein ganz normales Gesicht haben. An attractive guy like me will unfortunately get too much focus lol. ....
Naja das Leben im Ausland ist manchmal auch schwierig. ( So ist das Leben.. SO HARD) ;) Hier in Deutschland lerne ich nicht nur Deutsch sondern auch Kochen, Selbsthaareschneiden, das kappute Fenster verdichten, aus einem Haus in Brand wegzulaufen ( bin heute morgen von Feueralarm geweckt wahrscheinlich hat jemand wieder vergessen, die verdammte Brandschuztür zu schliessen..ach it's a long story) .
Jetzt was über Wilhelm. Er ist ganz lustig. Mein Deutsch ist schlecht ist kann nur ein Wort über ihn und zwar hahahahahhahahahahhahahahahhahahahahhahahahaha. Ich habe seine Podcast und Kurzfilme nach geschickt also er ist schon in der Showbusiness in China aufgetreten und ich bin der Manager, ich bin sicher er wird später ein Star werden.

Und zum Schluss wünsche ich euch vorher frohe Weihnachten. Und auf chinesisch sieht der Satz so aus.

 


"Boah, was für ein mieser Post." Wenn du gerade diese Gedanken beim Lesen hast, dann machs einfach besser! Schreib mir deinen Post und ich werde ihn hier im Laufe des virtuellen Adventskalenders veröffentlichen. Schreib einfach ne Mail mit deinem Post an ringvernichter@gmail.com. Werde Teil des Kessels. Werde Teil eines Weihnachtswunders. Hab Spass!

Montag, 22. November 2010

Krimskramecke

Heute mal ein bisschen Querbeet. Es schneit in Weimar. Und schon richtig viel. Man hat uns schon gewarnt. Weimarer Winter sollen hart und lang sein. Hier bitte irgendeinen toddtypischen Spruch einfügen. Ich freu mich jedenfalls drüber. Weihnachten werde ich in Forst verbringen. Eigentlich war erst ein Winterurlaub mit Matti, Julia und Co. geplant, aber wir warn mal wieder zu spät dran. Naja, dafür dann halt JAhrgangsparty und so. Wird schon toll.
Am Wochenende war Biefke, meine Ex-Eberswalde-Mitbewohnerin, hier in Weimar. Haben den Freitagabend und Samstagmittag miteinander verbracht. Ich hab ihr die besten Fritten von Weimar gezeigt und sie mir ein schickes Cafe. Und gestern hab ich dann an einer Scott Pilgrim vs. the World-Kritik fürs Radio gesessen. Ich habs freiwillig gemacht. In nächster Zeit werd ich sowas nicht mehr machen. Alleine im Studio zu sitzen ist ziemlich bescheuert. Du musst immer zwischen Aufnahmeraum und Studio hin und her rennen. Und weil ich auch nich so das Technikgenie bin, hab ichs nicht hinbekommen meine eigene Stimme auf meine Kopfhörer zu kriegen. Und dadurch ist die ganze Aufnahme ziemlich monoton geworden. Ach ja, hab noch was gelernt. Radiobeiträge kann man nicht improvisieren. Ich war schon Samstagnachmittags im Studio und da hatte der Showmaster Wilhelm von mir besitz ergriffen und sagte den restlichen Wilhelms in meinem Kopf: "Leute, keine Sorge, ich regel das. Gebt mir 5 Minuten. Ich rede ein bisschen über den Film und Zack Boom haben wir ne spitzen Kritik!" Allgemeiner Jubel bei den anderen Wilhelms. Ausser bei den katzenbabystreichelnden Wilhelm. Der ist in letzter Zeit ein bisschen merkwürdig....
Naja, nach 10 Minuten Rumgestammel in der Aufnahmekabine, waren die Wilhelms anderer Meinung. Naja, so wieder von dannen gezogen und mich halt am Sonntag ans Text schreiben gesetzt. Hab 6! Stunden für eine A4 Seite gebraucht. Ich freu mich hier auf die ersten Hausarbeiten. Das wird ein Spaß.

Wer die fertige Kritik hören will, der muss heute abend ab 19:00 Uhr wieder hier einschalten,
Wird auch schon toll angekündigt.... eine Kritik auf Umwegen.....
 Zurzeit feier ich Malcom Mittendrin wieder ziemlich ab. Bin schon wieder bei der letzten Staffel. Die Entwicklung der einzelnen Charaktere ist so wunderbar. Besonders Dewey. Wie er einfach die ganze Zeit ignoriert wird, obwohl er so großartige Sachen macht. Und auch immer wieder großartige Momente:

 

Außerdem so gesellschaftskritisch. Irgendwann hat man das Gefühl Malcoms Familie wären die einzigen normalen Leute in der Serie.

Und nun noch ein Lied:

  Matt & Kim - Red Paint by smithblogsatlanta

Danke Henry für die Empfehlung!

Montag, 15. November 2010

Enten fliegen zusammen



Ich bin gerade mitten aufm Weg zum Hockey auf meinem Fahrrad umgedreht. Ich schobs für mich selber auf das schlechte Wetter, auf die Tatsache, dass ich spät drauf war und dass ich kein Euro für die Umkleideschränke hatte. Und dass stimmte auch alles, aber eigentlich hatte ich einfach keine Lust. Schon das 2 mal in Folge.

Eigentlich liebe ich Hockey. Ich spiele es seit Jahren. Also nur in AGs und so, aber ich habs geliebt. Die alten Teddy/HenryundvielejungeSchüler-AG Zeiten vermisse ich öfters.
Warum ich Hockey liebe? Wahrscheinlich, weil es kein wirkliches Strategie hat, jedenfalls hab ich nie eine gebraucht. Es besteht nur für mich aus Rumrennen und den Ball treffen. Durch die Schläger kommt für mich noch so ein "Ich hab eine mächtige Klinge in der Hand"-Gefühl dazu. Und man kann tackeln.
Ich kam mir beim Hockey immer irgendwie athletisch vor. Ich fühlte mich agil, schnell und feinfühlig. Wahrscheinlich sieht es für die Betrachter von ausserhalb nicht so toll aus wenn sich da 2 Zentner fortbewegen. Aber ich fühlte mich gut. Und die Leute, mit denen ich bis jetzt immer spielte, nahmen mir auch nie das gute Gefühl. Bis jetzt hatte ich immer das Gefühl mit Teddy und Co. mithalten zu können.

Hier in Weimar bin ich auch in einer Hockey AG. Das erste mal als ich da war, war es noch großartig. Es war wie in alten Zeiten. Der Schläger verschmolz mit meinem Arm. Und ich rannte und hatte Spass. Doch die letzten Male wurden dann richtig Teams gewählt. Und mein gehasstes Grundschultrauma kam wieder. Ich wurde als letzter gewählt. Und es lag nicht daran, dass mich niemand kannte. Bei der Hockey-AG sind viele neu. Es gab also nur einen Grund. Ich bin schlecht. Vielleicht komme ich mir schnell und stark vor, aber wahrscheinlich bin ich da genauso unsportlich wie sonst auch. Und wenn man weiß, dass man schlecht ist, dann spielt man auch schlecht. Ich hatte letztes Mal sogut wie keinen Ballkontakt.

Seitdem hab ich keine rechte Lust auf Hockey hier in Weimar. Was Schade ist. Vielleicht gehe ich ja nächste Woche wieder hin. Wenn ich nen Euro finde.... oder meine Courage...

Offtopic: Erste Umfrage auf dem Blog. Siehe Rechtsoben. Überlege des schon ne Weile. Bin hin- und hergerissen. Möge das Volk entscheiden.

Sonntag, 7. November 2010

Video killed the Radiostar...

War gestern bei Michas und Teddys Geburtstagsfeier und es war wirklich schön. Ich bin Teddy dankbar dafür, dass er die Sache noch so kurzfristig vorbereitet hat.

Wie ich ja schon erwähnt habe, mache ich ja beim Radiomodul mit. Ist ziemlich interessant, weil sehr praktisch, aber auch ziemlich zeitaufwendig. Unsere erste Aufgabe war eine Umfrage. Gesagt getan. Und mein Ergebnis läuft morgen auf Bauhaus.fm, dem Studentenradio. Hier findet ihr den Livestream. Läuft Montags von um 19:00 bis 23:00. Wann genau meine Umfrage läuft, weiß ich nich.
Und wenn ihr des hört macht ihr nich nur mir ne Freude, sondern auch den älteren Studenten, die sich da im Radio engagieren. Werden nämlich kaum gehört. Also überrascht sie mal. Ab 30 Leuten ist der Livestream überlastet. Das kriegt ihr hin!

Und wenn der Stream nicht funktioniert, dann schaut hier mal nach. Da verlinken sie auf Ersatzstreams.
Mein Umfragenthema: "Hast du einen Helden?"

So und nun noch ein kleiner Tip: "The Line" Nette Miniserie über eine Warteschlange vorm Kino. Liebevoll gestaltet. 

Donnerstag, 4. November 2010

Facepalm

"Aufgrund der unerwartet hohen Nachfrage in Ihrer Region verzögert sich die Aktivierung Ihres Alice-Anschlusses etwas. Die Aktivierung wird voraussichtlich Mitte Dezember 2011 erfolgen. Das definitive Aktivierungsdatum Ihres Alice-Anschlusses wird Ihnen demnächst per Post mitgeteilt."


Ich liebe es.
http://rob.nu/wp-content/uploads/2009/09/facepalm2.jpg

Montag, 18. Oktober 2010

Soviel zu berichten...

Sitze gerade in der Bibo und will eigentlich hier ganz viel nierderschreiben. Erstmal mein Leben in Weimar. Mir gefällts hier mittlerweile richtig gut. Ich mag die Leute hier. Hab noch keinen unfreundlichen Weimaraner kennengelernt. Selbst bei den Ämtern. Meine erste Vorlesung hab ich morgen. Ich fühl mich manchmal zu dumm fürs Studium. Hab letztens einen Text aus unserem Lehrbuch der Medientheorie gelesen. Es ist nicht so, dass ich es nicht verstanden habe. Aber ich muss wirklich konzentriert lesen und manche Sätze halt 2mal. Ist halt so, als ob ich die ganze Zeit Xesier-Texte  lesen müsste. Und dann kriegt man von allen Seiten zu hören, dass man sich kreativ entfalten muss. ICH BIN NICHT KREATIV. Ich lass mich gerne unterhalten, und eigne mir die ein oder andere Sache an die ich so aufschnappe, aber ich bin an sich nicht sehr musisch. Meine ganze künstlerische Entfaltung besteht aus einem ausgedruckten und an mein Fenster geklebten Minihulk. Mein Beitrag zum Stadtbild.
Ich war dieses Wochenende in Forst und Berlin. Forst wegen Eltern und Berlin wegen Seraphinchen. Naja, noch ziemlich unspektakulär. Entweder am Schlafen oder am Quengeln. Halt ganz die Mama. Und naja. Der Thomas und die Laura hatten eine Überraschung für mich. Ich hab doch mal hier von dieser tollen Galerie mit noch tolleren Bildern erzählt. Laura und Thomas haben mir das Hulkgemälde geschenkt. Einfach so. Krass. War ein bisschen fassungslos. Und weil ich den Beiden wirklich dankbar bin, gibts erstmal ein Lied.
 


Aus Männerherzen. Ein ganz guter Film, trotz Til Schweiger.
In Forst wars auch nett. Nur manchmal wars ein bisschen komisch. Wurde halt auf meinen Fernsehauftritt angesprochen. Von Freunden und von Freunden meiner Eltern. Hatte deswegen immer am Wochenende ein Lied im Ohr:



Naja, 5 Minuten Ruhm. Irgendwie genieß ich es ja auch. Ich alte Medienhure. Fang hier übrigens ein Radiomodul an. Ha, nun also da auch noch!
So ich warte immernoch sehnsüchtig aufs Internet bei mir zuhaus. Ich freu mich drauf, wenn das Bild geliefert wird, traue mich aber wahrscheinlich nicht ein Loch in meine porösen Wände zu bohren. Vater hatte da schon Spass beim Jalousien anbringen. Zitat: "Menschenkinder, ist doch alles Scheiße hier!" Überhaupt erinnern mich meine Eltern zurzeit an die Foremans von "Die wilden Siebziger" Mein brummeliger, aber doch sympathischer Vater und meine besorgte liebevolle Mutter. Eltern klickt bitte hier. Dann seht ihr, wen ich meine.
So, ich hatte gestern noch mehr Zeug im Kopf, aber hab wieder die Hälfte vergessen, von dem was ich euch mitteilen wollte. Ich geh dann mal Hockey spielen.
Und heute mal zum Abschied was Berührendes. Die Doku, die den Vimeoaward erhalten hat. Davon hast du im Radio gehört Mutti. Ziemlich bewegend, wenn man sich drauf einlässt. Geht um Abschied.


Last Minutes with ODEN from phos pictures on Vimeo.

Montag, 11. Oktober 2010

Meine erste Woche in Weimar

So, Sonntagabend. Eine Woche Weimar ist rum. Zeit für ein Resümee. Die Scheu von den Anfangstagen ist nicht vollkommen verschwunden.  Aber die Zeit hier wurde von  Tag zu Tag schöner. Ich habe hier mittlerweile nette Leute gefunden mit denen ich gerne meine Zeit hier verbringe. Am meisten hänge ich mit Laura und Maria rum. Ja, ja wahrscheinlich irgendein Schwesternkomplex. Aber ich hab nicht nur mit den beiden zu tun. Eigentlich lerne ich hier täglich neue interessante Menschen kennen. Nicht nur Medienkulturleute, sondern auch andere Studiengänge. Die letzten Partys warn halt auch immer mit Mucke, aber zum Glück auch mit Plätzen zum Reden. Ich fühl mich mittlerweile hier richtig wohl.


Mir gefällt hier in Weimar das Studentenklima. Wir Ersties werden nicht blöd angeguckt, wenn wir das W-Lan vom Studentencafe anzapfen, sondern uns wird noch ein Verlängerungskabel raus gereicht. Zwar fühl ich mich immer noch hier unter Fremden, aber ich hab hier keine Sorge, dass sie mir blöd kommen könnten. Ich hab natürlich am meisten mit der Fakultät Medien zu tun. Und natürlich ist sie voll von zukünftigen Künstlern. Auch Hipster genannt. Jeder 2. hier trägt eine Hornbrille. Naja, aber es gibt hier auch nen netten Anteil von Nerds. Gibt sogar nen Hackerclub.  Weimar bietet viele Möglichkeiten zum verwirklichen. Galerien, Künstlerhäuser und Studentenprojekte. Nur bin ich kein Künstler und hab kein Bock mich hier zu verwirklichen. Strengt nur an wenn alle Menschen um dich rum davon reden. Aber ich bin ja tolerant und so.
Mein Studium ist eins, wo man  sich selbst ziemlich frei entfalten kann. Ich hab zwar ein paar feste Kurse, aber auch 2 Module, die ich frei wählen kann. Hab mich für ein paar beworben, unter anderem Radio machen und seine Zukunftsvisionen durch verschiedene Medien verwirklichen. Ich hoff mal das, dass was wird.

Eine Sache, die mich die Woche hier beschäftigt hat, war folgender Gedankengang: „Meine ganzen alten Freunde konnten gerade ne Doku über mich sehen, und hier kennt mich keine Mensch“ Hier kennt noch keiner den ringvernichter. Sie kennen Wilhelm, den Medienkulturstudenten. Ich finds nicht schlimm. Nur merkwürdig. Während auf meinem  Blog neue und fremde Leute lesen, laufe ich hier mit Leuten durch die Straßen, den ich vorsichtig nahebringe, dass Comics ein wichtiger Bestandteil meiner Lebenskultur sind. Ich werde bei den Leuten keine Werbung machen. Weder für meinen Blog, oder für die Projekte drumherum. Hat für mich was Selbstdarstellerisches. Mag selber diese Leute nicht. Hier bin ich ein Selbstdarsteller, aber im Reallife versuche ich es meistens zu vermeiden.  Irgendwann wird mich dieser Kessel auch in Weimar einholen und dann ist es ja eh nicht mehr aufzuhalten. Bis dahin bleib ich einfach mal der Wilhelm. Ist ja auch nicht so übel.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Discofox

Da bin ich wieder. Wiedermal an Jules Computer. Mal sehn wie lange sie die Sache hier mitmacht. Gestern war also mein erster Tag. Anfangs in die Studiengänge eingeteilt wurden, Begrüßungstüte bekommen und dann erste Einführungen bekommen. Später dann bei einem Tutor, also den uns zu betreuenden Studenten getroffen und dann später zur Erstiesdisco. Mein erster Eindruck: Viele Frauen in meinem Studiengang, und auf jeden Fall auch nette Leute dabei. Aber wie ich es schon erwartet hatte, war ich wieder der gute alte "Wilhelm steht in der Ecke rum, hört Leuten zu, aber spricht selber kaum und wirkt selber dadurch irgendwie gestört" Ging schon bei der Wohnungsfeier los. Sitze halt rum, rede auch mit ein 2 Leuten, aber ich drängel mich ungern irgendwo dazwischen. Und naja bei der Erstiesparty wars dann ganz schlimm. Laden voller Menschen. Mit Rumgedrängel. Mag ich nich. Die Musik ging noch. Ziemlich ForsterAssi mäßig. Besser als Techno, oder Housegedöns. Aber die Leute haben da trotzdem ernsthaft getanzt. Also die Meisten. So Balzgehabemäßig. Ist mir auch zuwider. Kann nur Spassgetanze, was mir mit den richtigen Leuten und der richtigen Musik auch wirklich Spass macht. Naja, also so stand ich halt in Ecken, hab an die Bladediscoszene gedacht, hab mich mit Jule und ihren Freundinnen unterhalten, ab und zu Komillitonen zugenickt und bin dann halb 1 Nachhause. Auf dem Nachhauseweg viel mit mir selber über meine Art diskutiert. Dass ist toll an Weimar. Nachts sind die Straßen leer. Ich geh nachher wieder zum Treff mit Tutoren und so. Keine Ahnung, was heute abend anliegt, aber eigentlich ist die ganze erste Woche jeden Abend Party. Hmm, wenn ich hingehe, werde ich mich mit Sicherheit langweilen und wieder von mir selber enttäuscht sein. Wenn ich nicht hingehe, verliere ich immer mehr den Anschluss zur Gruppe. Bla, ich kann auch nichts richtig machen. Ich fühl mich ja nicht bei den Leuten unwohl, nur traue ich mir selber nix zu. Ich hoffe einfach, irgendwann hier Ich selbst sein zu können, ohne mir selber bescheuert vorzukommen. Ich will mich selber nicht stressen. Ich bin zuversichtlich. Eigentlich sind die Voraussetzungen da. Netter Studiengang, nette Leute, schicke Stadt und viel Kultur. Aber hey, ist ja noch die erste Woche. Hab meine Seminargruppe auch erst beim 2. Seminar lieben gelernt.


Chromeo - Momma's Boy from Vice Records on Vimeo.


Ach, und Danke fürs Feedback zum Film. Erfreut sicherlich nicht nur mich. Liegt an der Filmcrew, dass ich so rüberkam. Und ich hab mich echt in die Animationen verliebt. Der Dinoschwanz, oder der blaue Typ, der seine Hand frisst. Großartig.

Wollt ihr noch einen weiteren Medienerfolg sehen? Lest hier und seht mit Abstand das hässlichste Bild, dass man in den Rundschau-Archiven finden konnte. Den Text hatte ich abgesegnet. Der geht klar. Aber das Bild!! ALTER! So zerstört man Ruhm. Wenigstens hatte meine Mutter was zu lachen. 

Montag, 4. Oktober 2010

Okay ganz schnell

Hi, noch kein Internet in meiner Wohnung. Heute erst bestellt. 3 Wochen Wartezeit. ARGGHHH! Solange entweder in der Uni ins Web, oder bei Jule. Wird trotzdem hart...
So und für alle die kein Fernsehen haben, oder gestern abend dann doch lieber Sin City geguckt haben: Hier nochmal die meisten GenerationXXBrandenburgfilmchen online. Aber auch nur für 7 Tage. Also macht hin. So ich geh dann gleich in die Mensa und seh dann mal meine ganzen Komillitonen. Ich bin gespannt. Also ein bisschen. Und weils so schön ist, noch das Lied, dass mir der Theo empfohlen hat:

Freitag, 1. Oktober 2010

Verabschiedung und Begrüßung

Für die Leser, die ich hier nicht zum ersten Mal begrüßen darf: Ich sag dann mal Tschau. Heute Sachen in Eberswalde gepackt und morgen gehts dann auf nach Weimar. Und dort hab ich erstmal kein Internet in meiner WG. Also wahrscheinlich nicht. Werde zwar in der Uni Internet haben, aber dann eher für die Social-Network-Dingern und hier mal kurz nach dem Rechten zu sehen. Aber sonst wird die Kommunikation mit euch ein bisschen eingefroren. Boah, Internetentzug. Hasse ich wirklich. Ich weiß, dass hört sich jetzt nach Chatroomteenie an, aber von meinem sozialen Alltag hab ich mittlerweile recht viel auf das Web verlegt. Fluch der Technologie halt. Aber dass wird schon. So jetzt noch 2 Programmtips. Am Freitag, um 20:15 auf dem RBB läuft die Dokureihe 20xBrandenburg. Ist ein 5 Stunden Ding, aber da sie aus 15 minütigen Beiträgen besteht, ist die Sache kurzweiliger, als man denkt. Durfte bei der Premiere ein paar davon ansehen und die warn meistens ziemlich unterhaltsam. Mein 2. Tip ist ja vielen bekannt. Und natürlich mach ich dadurch Werbung für meine Person, aber ich mache auch Werbung für einen kleinen Beitrag in dem jede Menge Herzblut steckt. Nicht meins, sondern dass von Tonleuten, Kamerafrauen, Animatoren und vielen  Anderen. Außerdem sind da noch andere Beiträge am Start. Ein paar sind auf jeden Fall sehenswert. Nochmal der Termin: Sonntag, 23 Uhr, RBB. Schauts euch an. Habt Spass.

So nun springen wir in der Zeit nach vorn. Es ist nun kurz nach Mitternacht von Sonntag, vielleicht auch schon Montag morgen oder so. Du hast gestern das erste Mal von mir und diesem Blog gehört. Du hast rumgegoogelt  und bist nun hierhergekommen. Dieser Abschnitt ist für dich:

Ja, ich bin der ringvernichter, oder eigentlich Wilhelm. Dies ist mein Blog, mein Tagebuch, mein Reich. Ich weiß nicht, welchen Eindruck man von mir hat, wenn man sich den Film ansieht. Ich bezeichne mich gerne als Nerd, wahrscheinlich nur um damit meinem Rumgehänge im Web und meiner Uncoolheit einen Namen zu geben. Ich bin aber kein Mensch, der sich nur vorm Rechner wohlfühlt und sonst menschliche Kontakte meidet. Ich kenne bald jeden Kommentator hier persönlich und auch sonst besteht mein Umfeld nur aus Realpersonen. Wer jetzt auf Schreibstil achtet, hat gemerkt, dass die letzten 4 Sätze mit "Ich" angefangen haben. Ausdruckstechnisch ziemlich mangelhaft, aber so ist halt dieser Blog geworden. Mein digitalisiertes Ich.Ein Großteil der Texte hier handelt von mir und meinen Geschichten. Und ich denke, es ist okay. Was kann ich euch noch erklären. Ja, ich habe oft Kopfkino, aber meins ist ein bisschen actionlastiger, als im Film. Kommt auf die Musik im meinem Ohr an. Aber meistens fliegen Autos durch die Luft, oder Typen prügeln sich durch Häuserwände. Warum ich das mache? Naja, es macht den Alltag spannender und wahrscheinlich weil ich es mir als Kind einfach nie abgewöhnt habe. Aber, auch das macht mich nicht zum Daueraussenseiter. Ich weiß wann ichs machen kann und wann ichs lieber lassen sollte? Das Thema Freundin? Seht mal da ein Eichhörnchen!! Okay, ähm.... wenn ihr jetzt noch bleiben wollt, dann schnuppert doch in den Archiven. Alles dabei. Von versuchten CD-Kritiken, über Webcamfilmchen bis hin zu den epischen Herzausschüttdingern. Wer suchet, der findet. Und wenns euch hier zu langweilig, dann schaut doch mal bei meinen Sidekicks nach. An sich alle genauso geeignet für ein Dokuding. Klickt ein bisschen rum, macht Spass, ist interessant und Zeit vergeht auch noch dabei. Und darum gehts doch. Die Zeit rum kriegen und vielleicht noch irgendwie Spass dabei haben.

Dienstag, 14. September 2010

Jippieepichammermegakrass









Ach ja, hab jetzt ein WG-Zimmer in Weimar.....

Sonntag, 29. August 2010

Grrrrrr.....

Scheitern. Ich hasse dieses Gefühl. Eigentlich bin ich kein Siegertyp. In Sport war es mir so egal wie gut mein Team spielte, solange ich wenigstens einen zum Quatschen hatte. Auch Schulisch gesehen war nicht immer wirklich fleißig, oder auf Bestnoten aus. Ich bin daran  gewöhnt nie ganz Vorne zu stehen und halt auch mal zu verlieren. Aber als ich heute diese E-Mail bekam, wandelte sich meine Stimmung. Aus Resignation wurde Wut und Enttäuschung.

Am Donnerstag entschloss ich mich am Samstag nach Weimar zu fahren. Die WGs suchen nämlich alle schon fleißig und viele wollten diese Woche die Suche beenden. Ich schrieb jede Menge an, aber nur 2 antworteten mir und ich konnte mit ihnen einen Termin ausmachen. Und weil mit Zug ziemlich teuer ist, besorgte ich mir noch 2 Mitfahrgelegenheiten um auch noch am gleichen Tag zurückzukommen. Ich hatte alles durchgeplant

Als ich mich Samstag früh auf den Weg machte, war ich unglaublich stolz auf mich. Ich hatte mir alleine eine Reise nach Weimar organisiert. Und zurück! Meine Hinfahrt war sehr angenehm. Hab mich gut mit meiner Fahererin unterhalten und sie hat mich praktisch vor meiner ersten WG abgesetzt. Es war meine WunschWG. Ich hab mich da nett mit 2 Leuten unterhalten. Wir waren uns sympathisch. Hat sie mir gesagt. Es hätte so gepasst. Meine 2 WGbesichtigung war dagegen ein bisschen gehetzt. Zimmer angesehen, Frage beantwortet, Fragen gestellt, fertig. Da malte ich mir schon beim Rausgehen keine großen Chancen aus. Den Rest der Zeit in Weimar verbrachte ich in dem Einkaufscenter und auf dem Bahnhof. Dann nach Erfurt und von dort aus mit der Mitfahrgelegenheit nach Berlin. Und ich war glücklich. Das Gespräch mit der ersten WG lief super und ich hatte alle meine Ziele erreicht. Ich war zufrieden.

Und heute las ich dann bei meiner Schwester die Ablehnnungsmail meiner FavoritenWG. Und ich füllte mich wie in der Szene bei "300" wo der König den Botschafter in diesen Brunnen kickt. Alles umsonst. Der gesamte Samstag und dieser ganze Stress umsonst. Na klar, die andere WG ist noch offen, aber da rechne ich mir keine Chancen aus. Schon vornerein nicht. Als ich heute von Laura zurückfuhr hatte ich soviel Wut und Enttäuschung und wusste nich wohin damit. Sollte ich die WG verfluchen? Nein, ich hab gesehn wieviel  Leute die schon vor mir Besuch hatten. Sicherlich war da noch jemand dabei der da passender war. Und irgendwann konzentrierte ich diese Gefühle auf mich selbst. Ich war von mir enttäuscht. Warum hatte ich mich noch mehr um Besichtigungen gekümmert? Warum habe ich mich den Leuten nicht noch sympathischer gezeigt? Warum habe ich mich erst so spät darum gekümmert? Ich suchte einen Schuldigen für dieses Scheitern. Und ich fand nur mich.

Heute geht bei mir nichts mehr. Dabei will ich noch Paulas CD brennen, aber das wird heute nichts mehr. Und ab morgen werde ich mich wieder auf die Suche machen. Wieder anschreiben, wieder planen, wieder hinfahren. Wieder scheitern. So fühle ich mich gerade. Warum soll ich mir dass alles nochmal antun? Ich weiß, es ist nötig und gehört nunmal dazu, aber nach jeder Absage scheint der Brunnen tiefer zu werden aus dem ich da wieder raussteigen muss. Ich will das nicht. Ich muss. Entschuldigt mich. Ich muss mich und den Rest der Welt verfluchen.

Mittwoch, 25. August 2010

Ich hasse es einfach... von Herzen

Ich hasse Wohnungssuche. Besonders diese WG-Suche. Ich bin wirklich am Suchen. Schreibe täglich Leute an, und kriege täglich absagen. Ich bin halt benachteiligt, weil ich noch bis 31.8 arbeite. Viele wollen sich bis dahin entschieden haben. Und ich kotz ab. Hab jetzt schon überlegt, ob ich dieses Wochenende mal hinfahre. Lohnt sich aber von Kosten und Aufwand für mich erst bei ca. 3 WGs. Will das ja nicht jedes Wochenende machen. Habe ich schon für Eberswalde hinter mir.

Man ey, des ist der einzige schwierige Schritt für des Studium. Warum kann ich einfach jemand per mail schreiben: "Ey, ich mag dein Namen. Kannst das Zimmer haben. Komme vorbei wanns dir passt und schaus dir an. Alles Gute dir noch" Wenns doch nur so einfach wäre.

Was mich aber so verwundert. Dass ich da so fleißig dran arbeite. Vor einem Jahr, hab ich diese Wohnungssuchsache ewig vor mir hergeschoben. Diesmal ist es anders. Ich wills ja auch wirklich. Aber ich hasse es einfach bei Fremden anzurufen und dann in der fremden Stadt rumzulatschen und mich da vorzustellen. Da werde ich dann wieder total aufgeregt sein und dadurch leicht gestört wirken. Und dann war die ganze Reise umsonst. Ach man, und wenn ich dann frage, wies denn bei meinen Freunden mit der Wohnungssuche aussieht, kommt nur "Da hab ich mich schon vor Wochen drumgekümmert."
Und dann hasse ich mich wieder. Boahh, ich weiß ja alles wird gut und so. Aber man, dieses Kopfmachen hat mir heute sogar den Arbeitstag versaut.
Naja, zum Schluss noch was optimistisches: