Dienstag, 27. Dezember 2011

Kopfkratzen

Immer wenn ich aufgeregt bin und reden muss, kratze ich mir am Kopf. Ich senke mein Haupt und beginne hektisch mit meiner Linken Hand meinen Hinterkopf zu kratzen. Würde ich euch diesen Text jetzt vorlesen müssen, meine rechte Hand würde kaum meinen Kopf verlassen.

Ich breche einen Schwur. Eigentlich übertrieben es so zu nennen. Aber naja, Sequels können häufig in die Hose gehen. Nicht das, dass hier mein "Der weiße Hai 2" wird, oder noch schlimmer, mein "Matrix Reloaded". Oder man kann es auch als Reboot bezeichnen. Weil gleiche Geschichte. Neues Zeitalter. Oh mein Gott! Was ist, wenn ich hier gerade mein Jayden Smith-Karate Kid erschaffe! Vielleicht sollte ich hier aufhören. Warum was Halbverwestes nochmal rausholen? Es war doch so ein schöner trauriger Abschied. Und deswegen ist mir auch so unwohl. Mehrere Wochen kündige ich das Ende von dem Kessel an. Stelle mich gegen Proteste. Ziehe das Ding durch. Schließe den Kessel. Ein halbes Jahr später komme ich wieder an, grüße lieb und mache einfach weiter. Des einen Freud, des anderen Aufreger.

Ich habe gemerkt, dass ich das hier brauche. Ich denke ich habe in diesem halben Jahr nicht einer Person mein Herz richtig ausgeschüttet. Ich könnte jedes mal kotzen, wenn in den Chatkästen Gesrpäche mit "Wie gehts dir/gehts dir gut?" angefangen werden. Es gibt keine klare Antwort darauf. Ich kann das nicht ordnen. Da brodelt soviel in mir. Da strahlt so manches in mir. Und was antworte ich? "Jojo, alles klar" Weil ich weiß, dass es mein Gegenüber nicht wirklich interessiert. Weil ich die Person nicht überrollen will. Dazu ein Querverweis auf einen anderen guten Artikel.

Nun gut. Nun schreit. Nun stampft. Nun jubelt. Macht was ihr wollt. Ich bin wieder da. Und dazu passt nur ein Video. Jedes mal Gänsehaut. Ich sprech es manchmal nach.

Samstag, 9. Juli 2011

Hey Fremder!

Hallo,
du kommst zuspät. Die Party ist vorbei. Die Gäste sind schon alle Zuhause. Das Feuer ist aus. Die Suppe, die da noch im Kessel schwimmt? Naja, die wird mittlerweile schon kalt sein. Schmeckt aber trotzdem noch passabel. Probier doch einfach mal.

Schau dich hier um. Lese aus 3 Jahren eines Jungen, der nicht so richtig wusste, wohin mit seinem Leben. Wahrscheinlich weiß er es immer noch nicht. Klick dich durch die Wochen. Und verzeih, wenns da einige qualitative Gefälle gibt. Keiner ist perfekt. Ich schon garnicht.

Also benimm dich, mach nichts kaputt und fühl dich wie Zuhause. Und wenn du kein Bock hast, irgendwas zu lesen und eigentlich hier nur gelandet bist, weil du bei google nach Bildern von Comics oder Jabba the Hutt gesucht hast, dann verzeih. Ich hab auch was für dich hier:


Ein Abschied

Ich sitze an dem Schreibtisch, wo alles anfing. Der Rechner brummt immernoch störisch und zeitweise bedrohlich. Und ich bin zufrieden. Vielleicht liegt es an dem Gemüseburger, den ich gerade verputzt habe und mir ein warmes Sättigungsgefühl gibt. Oder daran, dass ich gerade auf Senden gedrückt habe. Ich habe ihr geschrieben. Egal was kommt, ich bin die Last los. Keine quälende Frage, ob ichs tun soll oder nicht. Und egal ob da nun ne Antwort kommt, während der Zugfahrt waren sie und ich in meinem Tagtraum ein verdammt tolles Paar.

Aber vergessen wir nicht, warum wir heute hier sind. Es wird Zeit. Zeit das Feuer im Kessel zu löschen. Einige meinten, dass ich mir das vielleicht nochmal überlegen sollte. Hab ich auch. Und ich bleibe dabei. Ich hatte mit diesem Blog 3 wundervolle Jahre. Doch nun wird er mir zuviel. Das sollte er nie werden. Ich will ihn jetzt beenden, wenn ich hier noch so einige schöne Sachen produziert habe, bevor ich nurnoch zum drögen Einheitskram übergehe. Es ist soweit.

Ich hab hier angefangen, als alte Attentionwhore. Ich bin immer noch eine. Nur war das früher mein einfaches Ziel. Jeder neue Kommentar euphorisiert mich. Auch das ist heute auch noch so, bloß ist mein Blog für mich kein einfaches Unterhaltungsmedium mehr. Ich habe hier einen Therapeuten gefunden. Es ist mein virtuelles Sofa, wo ich mich hinlege und mit mir selber ausdiskutiere, warum manches so ist, wie es ist. Manchmal glaube ich, ich vertraue dem Ding hier mehr, als mir gut tut. Aber ich glaube er tat meinen Lesern gut. Und das ist auch wichtig. So manches Kommentar lies mich nicht nur glücklich zurück, sondern lies mich kurz innehalten und drüber nachdenken, was wir alles für Gedanken miteinander teilen. Ich und dieses Teil wären nichts ohne euch. Ihr seid  so oft teil meiner Geschichten, ihr seid in sovielen Momenten hier der Grund, warum ich es gemacht habe. Man kann hier nicht von einer Community sprechen, aber der Leserkreis der sich hier bildete, war fantastisch. Es gab die Lauten, die eigentlich immer was zu sagen hatten, es gab die Bedachten, die nur dann sprachen, wenn es ihnen am Herzen lag und es gab die Stillen, nie am kommentieren, nie ein Feedback und trotzdem die Gewissheit, dass ihr hier ward. Es war schön mit euch, hier um dieses warme Blogfeuer zu sitzen.

Ich habe mich eine Zeit lang nur über diesen Blog identifiziert. Habe allen Leuten, die ich irgendwo kennengelernt habe, davon erzählt. Es war meine Visitenkarte. Mittlerweile mach sowas nicht mehr. Ich hab gemerkt, dass das hier keine Profilseite meiner Person ist. Es ist mein Rückzugsort. Mein für alle offener Rückzugsort.

3 Jahre. Älter als meine Nichte. Ich hab meine Geschichten erstmal erzählt. Werde nun lernen müssen, die Sorgen des Alltags anders zu verdauen. Vielleicht mehr mit realen Menschen reden. Wir werden sehen. Mein vorletzter Post. Ich hau gleich noch ne Begrüßung für neue Gäste raus. Doch davor ein Lied. Ein letztes Mal. Eine Bitte. Besorgt euch dieses Lied. Und hört es euch an, wenn ihr gerade Autofahrt, wenn ihr mit Zug unterwegs seid, oder wenn ihr mit Freunden draußen rumsitzt und in den Himmel schaut. Ich hörs den ganzen Tag. Es gab mir den Mut ihr zu schreiben. Es gab mir die Kraft, diesen Artikel zu beenden.



Was bleibt mir noch zu sagen? Wenn mir dieses Projekt, etwas beigebracht hat, dann eins: Am Ende wird alles gut. Wirklich. Alles wird gut.


Danke. An alle. Es war unfassbar. Löschen wir das Feuer. Die Glut wird uns noch ne Weile warm halten.

Montag, 4. Juli 2011

Nicht von Dauer

Bitte überbewertet diesen Artikel jetzt nicht. Die Gefühle sind noch ziemlich frisch und stark und trotzdem weiß ich jetzt schon, dass sich diese ganze Sache klären wird. Das mein Kopf klar sein wird. Nur gerade...

Ich verbrachte mal einen Abend bei Freunden. Es war lustig und gelassen. Wir waren alle gut drauf. Und dann als der Abend später wurde, saß ich neben ihr auf dem Sofa. Ich kenn sie jetzt seid Anfang des Semesters und ich mag sie wirklich. Sie hat Energie und sie hat Humor. Während des Abends floß einiges an Wein und Sprudelkram und so war ich mittlerweile so mutig, dass ich die Arm-kobra auspackte. Genau. Die lahmste aller Anmachgesten. Und sie hatte Erfolg. Ich hatte die Sache garnich ernst gemeint. Sie war im Tee, ich war im Tee und fands lustig. Und plötzlich hielt sie meine Hand in ihren und mein Arm lag um ihren Hals. Ich werde euch mit einzelenen Beschreibungen verschonen, aber die meiste Zeit des restlichen Abends verbrachte sie in meinem Arm, während sie langsam dabei einschlief.
Als dann die anderen Gäste gegangen sind, bin ich auch losgegangen und sie ist wortlos in ihr Bett gegangen und hat auf der Stelle weitergepennt. Und als ich im leichen Nieselregen nachhause ging, war ich zwar euphorisiert, doch war mir da die Sache eigentlich schon klar. Die ganze Sache war das Ergebnis von zuviel Wein, Müdigkeit und guter Laune. Mir war das schon im Laufe des Abends klar, trotzdem hab ichs genoßen. 

Aber natürlich gibt es in mir diesen Teil des unberührten Teenagers für den jede Berührung eines Mädchens, die länger als 10 Sekunden anhält einer festen Beziehung gleicht. Und der liegt mir seit einiger Zeit in den Ohren. Sie ist in meinem letzten Traum aufgetaucht, ich habe ständig ihren Duft um mich rum und mittlerweile interpretiere ich sogar in unbekannte Kommentare meines Blogs ihre Person.
Im Grunde ist es so lächerlich. Zum einen, weil ich gerade eigentlich damit beschäftigt war einem anderen Mädchen hinterher zu schwärmen, zum Anderen  weil die Sache absolut nichts ernstes ist. Für manche meiner Generation verläuft so ein ganz normaler Samstagabend, und bei den gehts vielleicht sogar noch krasser zu. Und selbst die schaffen es am Sonntag morgen aufzustehen, an den vergangenen Abend zu denken, zu grinsen und dann nie wieder an diese Person denken zu müssen. Warum kann ich nicht einfach den Moment genießen? Gott für diesen Abend zu danken und danach das Kapitel abschließen und sie ist für mich wieder die gute Freundin von früher. Doch, nein, ich krieg meinen Kopf nicht mal mehr während Seminaren aus diesen Bereich und bei jeden blinkenden Brief bei Facebook rutscht mir kurz das Herz in die Hose.

Dabei ist dass doch alles nicht neu. Ich hab so ne ganz ähnliche Geschichte auch schon durch. Betrunkene Freundin, ich betrunken und plötzlich werden die Berührungen zärtlicher. Den Abend drüber gegrinst. Dann 2 Wochen den Kopf voller Gedanken gehabt, danach irgendwann ehrlich drüber gesprochen und mittlerweile kann ich über die Geschichte lachen. Hier wird das Gleiche passieren. Daher diesen Artikel nicht überbewerten. So wie ich einfach mal solche Geschichten nicht überbewerten sollte. Aber nein, Wilhelm muss ja so ein blöder verkappter Romantiker sein. Zum kotzen ey! Schon besser.


Und nun um dieses Werk zu vollenden:



Mit Gruß nach China.

Freitag, 1. Juli 2011

Und am Ende wartet dann doch niemand.



Was für eine schöne Zeit. Damals. In Forst. Ich hab meine letzte Woche ab Mittwoch in Forst verbracht. Bis Sonntag. Und habe jeden Tag genoßen. Hauptgrund war ja der Geburtstag meiner liebsten Mutter. Und er ist wirklich gelungen. Es war mal ein richtiges Fest. Mit Musik, Tanz und guter Laune. Also wir, die Kinder, hatten auch unseren Spass. Und dann am Feuer wegnicken, während am Horizont die Sonne aufgeht und der betrunkene Bruder neben einen  irgendwas über die Liebe und das Leben philosophiert. Sonst war es eine sehr Hannes und Henry- lastige Zeit. War Abends meisten mit den Beiden auf Tour.

Gleich Mittwochnacht erstmal ne MiniLAN. Mit ein bisschen CS. Ich kann hier nur nochmal betonen: Ich bin
der tragische Held mit der Shotgun. Ich bin der, der vorstürmt. In die Massen. Und soviel von den Gegnern mitnimmt wie nur geht. Vielleicht ne doofe Taktik, aber immernoch besser, als Hannes Pistolenrush. So von wegen "Ich muss sparen." Und dann bis in Morgengrauen AoE2. Was für Schlachten. Sah am Anfang übel aus, doch dann haben wir uns gefangen und keine Gefangenen gemacht. War schön.

Sonst mal Kino und natürlich Abiball. Bin jedesmal mehr überrascht wie Leute aus der alten Zeit in unser altes Schulmuster fallen. Egal wo man gerade lebt und auf welchen Partys man da so seine Zeit verbringt, ist man in Forst werden zu grauenhafter Chartmusik die alten Moves ausgepackt. Wir werden Jahr zu Jahr weniger von meinem Jahrgang bei diesen Abiballs. Trotzdem hab ich mit einem subjektiven Blick immer das Gefühl, dass wir diese Veranstaltung dominieren. Wurden zwar schon um 3 rausgeschmissen, hab aber noch mit Felix gebattelt und dann im Auto mit Teddy und Henry rumphilosphiert. Und weil ich schon 2 Wodka-Cola und son Longisland Iceding innehatte, durfte ich auch freimütiger sprechen, ohne dass man es mir übel nahm. War gut.

Als ich dann wieder in Weimar war, der große Schreck. Schlüssel weg. Dachte im ersten Moment, ich hätte ihn im Zug verloren, der da gerade wegfuhr. Dem war, Gott sei dank, nicht so. Hatte ihn bloß daheim vergessen. Naja, mittlerweile befindet er sich wieder in meinem Besitz und solange öffneten mir Nachbarn und Mitbewohnerinnen die Tür. Alles gut. In 2 Wochen beginnen bei uns die Prüfungen. Außerdem steht noch ein fettes Referat an. Und ich fahr das Wochenende davor einfach mal wieder nach Forst. Weil ich einfach auch mal was riskiere. Und weil wir nen Hundesitter brauchen. Und nach den Prüfungen? Naja, wieder Hausarbeit und auf die Nachprüfungen vorbereiten (HAHA).

Und sonst bin ich am Überlegen, ob ich bei nem Festival mitfahre. Die spielenden Bands interessieren mich nicht wirklich. Und ich bin auch kein Freund von Zelten und Menschenmassen. Aber ich hab das Gefühl, dass ich einfach auch mal was mit Freunden unternehmen sollte. Gnaaaaaa.... mal sehen. Wird schon.

Beim Zugfahren mach ich mir oft Pläne. Sonntagnacht hatte ich den Plan sie anzusprechen. Montag, nach dem Seminar. Nur mich kurz vorstellen, ihr sagen, dass ichh sie gerne näher kennenlernen möchte und ihr dann meine Nummer in die Hand drücken. Sie erschien Montag nicht. Selbst wenn ich sie gesehen hätte, ich hatte während des Seminars meinen Plan verworfen. Mein neuer sieht vor, dass ich sie virtuell anschreibe. Nicht gerade der Pick-Up Artist Move, aber bevor ich ihr ausversehen ins Gesicht spucke. Doch je länger ich hier wieder bin, desto mehr zweifle ich an dieser ganzen Planung. Sie spielt einige Level über mir und ich weiß an sich garnix über sie. Sie kann auch ne totale Discotussi sein, die auf Autotuner mit tribalbemalten Oberarmen steht. Je länger ich hier bin, desto mehr glaube ich ans Scheitern. Ich denke ich werde ihr schreiben. Demnächst. Bald. Bestimmt.

Ich hab ja schon erwähnt, dass ich bald Prüfungen habe. Was habe ich, in meiner unendlichen Weisheit, gemacht? Mir bei Steam, "Team Fortress 2" runtergeladen. Ist da nämlich gerade kostenlos. Ich habs immer noch drauf.

In einer Woche ist hier Feierabend. Gern würde ich noch irgendwelche Aktionen starten. Sowas wie "Freaks of the.... berichten" mit Videointerviews von denen. Oder Lesermeinungen. Aber ich hab gerade eigentlich keine Zeit für sowas und auch keinen Enthusiasmus. Solltet ihr Lust und Ideen haben, dann schreibt mir: ringvernichter@gmail.com

Okay, meine Uhr zeigt gerade 5:30. Um 9:15 hab ich Vorlesung. Ich denke ich werds mit Schlafen probieren und mir um halb Neun dann ungekühlten Eiskaffee aus dem Tetrapack reinziehen. Oder mir sogar frischen Kaffee kochen und dann aus meiner großartigen Watchmen-Tasse dieses unglaublich ekelige Gesöff trinken.

Und natürlich lass ich euch nicht ohne Lieder gehen:

Anfang macht ne Empfehlung von Kristin:



Nicht das erste Mal hier:




Das Lieder finden hat mich ne halbe Stunde gekostet.
Denke werde das Schlafen überspringen und zu TF2 übergehen.

Kuss.

Montag, 13. Juni 2011

Ich würde hier gerne aussteigen, wenns keine Umstände macht.

Es wird mal wieder Zeit. Sätze verfassen, in der Hoffnung, dass vielleicht was brauchbares dabei ist. Wies mir geht? Habe das Gefühl in letzter Zeit zugenommen zu haben. Vielleicht liegts auch nur daran, dass es wieder wärmer wird. Nicht mein Wetter. Schnaufe nun noch mehr und die Schweißperlen schmücken meine Stirn.

Langsam muss ich mich nach einer neuen Bleibe hier in Weimar umschauen. Mein Mietvertrag  endet Oktober und davor muss ich hier was finden. Ich will auch garnich länger hier wohnen. Wobei für das Zimmer eigentlich viel spricht. Billig, groß und tolle Lage. Aber der Vermieter hat dann andere Pläne mit der Wohnung. Und selbst wenn nicht. Sagen wirs so. Die Situation zwischen mir und meiner Mitbewohnerin ist.... schwierig. Wir reden garnicht mehr miteinander und auch sonst, scheint sie eher genervt von mir zu sein. In meiner Gutmensch-Phase denke ich einfach, dass sie immernoch ein guter Mensch ist, aber wir einfach sehr sehr unterschiedlich sind. Aber ich will hier nicht auf, meiner Ansicht nach ,komischen Gewohnheiten rumhacken, wenn ihr nie die Perspektive von ihr kennenlernen werdet. Vielleicht bin auch mehr Assi als ich manchmal glaube, und sie hat garnich unrecht.
Wegen möglicher neuer WG kommt auch der Max in Frage. Der sucht genau am Ende des Semesters, und ich fänds großartig mit ihm ne Wohnung zu teilen. Aber leider bin ich nich der einzige Freund von ihm, der da um das Zimmer buhlt. Alte Freunde aus seiner Heimat zeigen auch Interesse. Und nun hat er das Dilemma. Sicherhaltshalber muss ich mich wohl auch woanders umschauen. Alles wird gut. Bestimmt.

Ich bin jetzt seit Ostern nicht mehr in Forst gewesen. Und langsam wirds mal wieder Zeit, nicht nur wegen Freunden. Auch das Fehlen von Familie sollte man nicht unterschätzen. Aber am 24. bin ich wieder vor Ort. Um Mutters Geburtstag zu zelebrieren und sich auch mal beim Abiball zu zeigen.


*Kurzer Zwischenwurf* Höre gerade diese Playlist und find sie bis jetzt großartig.

Und jetzt zeigt sich wieder ein Problem, warum ich diesen Blog beenden werde. Wenn ich rumlaufe, hab ich tausend Gedanken, jede Menge Sorgen, hundert Ideen. Sitze ich vor dem Schreibtisch, ist es alles weggeblasen. Nur der ADS Wilhelm will sich wieder durchs Netz klicken. Nichts machen, Zeit verschwenden.
Ich muss dringend etwas an meinem Lebensrhytmus ändern. Wenn ich unter Leuten bin, geht des alles. Aber wenn ich allein bin, ist meine einzige große Ablenkung das Internet. Ich hab noch ein Buch von Weihnachten hier rumliegen und es bis jetzt nur bis zur Hälfte gelesen. Dabei ist es wirklich gut.


Alles ist gerade eine Gerade. Keine Höhen, keine Tiefen. Kleine nette Abende mit netten Leuten. Kleine nette Abende mit mir allein und Internet. Ich glaube mein Hauptproblem ist, dass ich mir hier nicht weiterentwickle. Sei es wissenstechnisch durch das Studium, oder sozial. Mir gefällt diese Partykultur hier einfach nicht. Ich mag diese Minimalelektrohousetechno-Musik nicht, und ich habe so oft das Gefühl, dass die Leute hier zu Partys gehen, damit sie sagen können, dass sie da waren und das es ja sooo abgefahren war. Ich finds dann einfach nur derbe langweilig und bin dann wieder uncool, weil ich vor um 1 die Party verlasse. War vergangenen Samstag in Jena. Da auch das gleiche. Wenn ich nur mit den Leuten unterwegs war, wars wirklich toll, aber sobald wir einen Club betraten, fand ichs derbe langweilig. Ich bin nicht dafür gemacht.

Wollt ihr noch nen Downer? Schaut euch die South Park Folge an. Und dann noch ein Abgrenzer meinerseits. Ich bin weder ein Anhänger von Odd Future, noch bin ich derbe aufgeregt wegen dem Casper-Album. Es ist mir egal. Jetzt hab ichs gesagt. Ich denke Martin kann mir noch verzeihen. Die gesamte Hardcore-Szene Deutschlands wahrscheinlich nicht. Find ich nicht so wild. Hab die eh nicht gemocht.
Außerdem. Bin kein Nerd. Ich bin ein Geek. Danke für die Aufmerksamkeit.



Ich vermisse meine Vergangenheit.

Dienstag, 17. Mai 2011

Fasst euch kurz, dummer Kopf und lahmes Herz

Eigentlich ist viel passiert. Zum einen war nun das Backup_festival. Naja, viel Stress, vieles was schief ging, ich habe meine Moderationen ordentlich verkackt (anwesende Filmmacherin mit Namen Göbel als Goebbel begrüßt), aber trotzdem wars schön, weil Kommilitoninnen noch besser kennengelernt. Mittlerweile hab ich mit dem Maximilian hier meinen Co-Piloten gefunden und sobald einer von uns den anderen erblickt, wird blöde gegrinst und dann dauerts nich lange bis wir uns und unsere Umgebung unterhaltsam nerven.

Außerdem hab ich nen neuen Mp3-Player. Meine 3. Generation mittlerweile. Mein alter Liebling ging mir beim Seifenkistenrennen verloren und ehrliche Finder haben sich leider nicht gemeldet. Mein neuer ist so ein Pseudo-Multimedia Ding. Superkleiner Pixelbildschirm, aber angeblich super für unterwegs Bilder und Filme gucken. Ich hau nur Musik rauf. Klappt bis jetzt super.

Mein Freundeskreis weitet sich aus in Weimar. Das Studium reisst mich zurzeit nicht aus dem Hocker. Liegt wahrscheinlich an mir. Müsste mich auch mal ausserhalb der Vorlesung für die Themen begeistern. Alles gerade nicht so einfach in meinem Schädel.

Auch wenn es hier bald mit dem Blog dem Ende zu geht. Planungen sind am Laufen für weitere Projekte. Wir sind zwar alle motiviert, aber leider auch alle der Typ Mensch der immer sagt, "weißt was geil wäre", dann davon schwärmt, des aber nie umsetzt. Hmmmm.... mal schaun.

Und dann noch eine Entdeckung, die mir ein bisschen Angst macht. Der hier. Vom Schreibstil sind wir uns glaub ich nicht so ähnlich. Er scheint auch ein paar Jahre jünger zu sein. Aber worüber er schreibt. Seine Gedanken. Das bin ich, vor ein paar Jahren. Manchmal sogar Monaten. Irgendwie macht michs sauer, weil ich der einzige sensible Blogger weit und breit sein wollte, und irgendwie fasziniert es mich. Ich hab ihn auch schonmal angeschrieben. Manchmal gefällt mir sogar sein Musikgeschmack. Des nervt mich. Viel lieber wäre ich ein hochnäsiger Könner, der über all den Amateuren steht. Sei es bei Blogs, sei es bei Facebook, oder im Leben. Jedesmal wenn ich hoffe ich bin einzigartig und mich drüber freue, dass mich ja eh keiner versteht, finde ich jemanden, der bei irgendwas Interessen oder Einstellungen teilt. Verdammt.

Irgendwie ja auch beruhigend. Wenn ich hier gehe, dann gibts Typen wie den Dauerdenker, die den gleichen Lebensmist durchmachen.
Ach ja, ich bin verliebt. Ich kenne weder ihren Namen, noch habe ich sie jemals angesprochen. Ich vermute sie studiert Medieninformatik. Sie ist nicht größer als 1,60m, aber so wunderschön, dass mein Herz aussetzt, wenn sie mir Montags immer entgegen kommt. Heute kam sie nicht. Kein Informatikstudent war da. Vielleicht sehe ich sie morgen. War letzte Woche jedenfalls so. Und irgendwann werde ich versuchen, ihren Blick auf meinen zu richten. Und dann werde ich versuchen ihn zu deuten. Und in ein paar Semestern spreche ich sie an. Betrunken.


Und nun ein Lied. The National. Sonst nich so meins, aber das hier mag ich wirklich. Kommt auch bei Portal 2 vor. Habs nie selber gespielt, aber ein Let´s play dazu gesehen. Habs also quasi durchgezockt.





Und irgendwie liegt mir gerade ganz viel auf dem Herzen. Aber ich kann selber nicht sagen was es ist. Angst ist dabei, Freude irgendwie auch. Und jede Menge Selbstzweifel. Also eigentlich alles wie gehabt.
Soll ich euch mal Angst machen. Manchmal liege ich nachts im Bett und für einen Sekundenbruchteil kommt mir der Gedanke "Selbstmord wäre eine Alternative." Aber wenn wir ehrlich sind, gehts wahrscheinlich vielen so. Setzen wir uns diesen Druck selber, oder wird der uns aufgesetzt?

Ich werde mir gerade bewusst, dass meine Eltern den Mist hier auch Lesen. Meine Mutter bat mich letztens, nichts negatives über meine Familie zu schreiben. Warum? Hat sie Angst, dass die Skatfreunde, dass hier lesen und über die dunklen Geheimnisse anfangen zu reden? Im Grunde hat meine Mutter ja ein Recht auf diesen Wunsch. Privatssphäre. Ich schein meine aufgegeben zu haben.

Und nun entschuldigt mich. Ich muss all die schönen Menschen hier und in der Welt hassen. Manchmal denke ich, ich gehöre den Morlocks an. Und all diese schönen Menschen sind die Eloi. Wie im Film "Die Zeitmaschine" Aber irgendwie lieg ich dazwischen. Ich bin mit beiden Arten Mensch befreundet. Den Aussenseitern, wie auch den Insidern. Ich stehe dazwischen, verstehe beide irgendwie und kann deswegen, nicht richtig persönlich hassen. Ich kann Menschengruppen hassen, ich kann bestimmte Einträge von Leuten virtuell hassen, aber persönlich von Gesicht zu Gesicht. Nicht möglich.

Ich muss Schluss machen. Zu spät. Meine Sätze werden zu dumm. Muss studieren. Denk ich.

Samstag, 30. April 2011

Lang lebe der Blog

Um gleich mal die "Pika Pikachu Saga" Fans unter euch zu vertrösten und auch gleich zu enttäuschen. Ich hab jetzt eine Woche nicht gespielt. Matti hat mir vor 2 Wochen das "Pokemon Trading Card Game" in die Hand gedrückt. Und dass hat mich über Ostern zur Verzweiflung gebracht und gleichzeitig gefesselt. Faszinierend wie dich so eine virtuelle Pikachu-Münze zur Weißglut bringen kann. Schöne Situationen im Wohnzimmer gehabt, während Eltern Fernsehn schaun. "Verfickte Scheiße ist das" "Also Wilhelm, ich finde die Doku interessant."  "Mutter, ich rede mit dem Gameboy, nicht mit euch. ACH, FICK DICH DOCH!"

Und Weimar und besonders Studium ist gerade sehr stressig. Weil schon kommende Woche Backup-Festival und alle um mich rum am Rotieren. Des heißt neben Vorlesungen sitz ich die meiste Zeit im festival-Büro und render Filme oder kümmer mich um Pressekram. Naja, wenigstens hab ich da nette Leute um mich rum. Außerdem hab ich mir noch ne Co-Moderation aufschwatzen lassen. Für den Spacekid headcup. Ist hier ein jährliches Seifenkistenrennen. Als man mich fragte wegen Moderation, dachte ich des wäre so ne kleine Sache mit so ca. 100 Leuten. Ich habe mich anscheinend geirrt. Es werden so um die Tausend erwartet. Und ich hab keine Ahnung, ob ich in meine alte Schulzeiten Moderatorenrolle noch reinkomme und ob Weimar sowas überhaupt mag. Ich werde jämmerlich scheitern.

Nun erstmal ein kurzer Teil der Saga.

2. Kapitel

Nun begann das Abgrasen. Ich hab mir noch ein Taubsi zugelegt und hab die dann alle schön auf Level 12 gebracht, weil ich mir nicht mehr sicher war welche Level die Pokemon von Rocko haben. Zwischendurch noch im Museum gewesen und für 50! Pokedollar langweiligen Kram angeguckt. Wiedermal drauf reingefallen. Verdammt. Naja, im Anschluss Rocko und seinem Praktikanten volle Breitseite gegeben. Pikachu ist uns mittlerweile wohlgesonnen. Danach Richtung Mondberg und ein paar Gören und Pfadpfinder um ihr Muttigeld erleichtert. Nervigster Gegner: Typ, der Rettan benutzt. Wickel zieht so gut wie nichts ab, geht aber über 5 Runden. Boah. Im hohen Gras dann noch ein Menki und ein Sandan gefunden. Im nächsten Pokemoncenter wollte mir ein netter Mann ein Karpador verkaufen. 500 Öken. Hab gleich 2 gekauft. Weiß ja nie. Glaubt ihr wirklich, oder was?! Natürlich nicht. Bin ja nicht bescheuert. Reicht ja, dass ich die ersten 2 Mal als ich Pokemon gespielt hab, drauf reingefallen bin. Mich dann in den Mondberg begeben. Wie ich ihn hasse. Immer schon. Zwar ein Kleinstein gefangen und dafür Sandan auf die Datenbank gelegt, aber sonst treiben sich ja nur Zubats rum. An sich nicht wirklich stark, aber wenn du alle 2 Schritte angegriffen wirst, geht des doch schon auf die KP. Und weil ich eine alte EP-Hure bin, benutz ich keine Flucht. Und darum musste ich öfters zurück zum Pokemoncenter um die Viecher zu refreshen. Hab mittlerweile meine Nidorans, Taubsi und Pikachu auf Level 15. Der Rest hängt ein bisschen hinterher. Werde mich nun weiter vorwagen. Oh, was ist das! Ein wildes Zubat! Verrückt.


Und ich hab noch etwas mitzuteilen. Ich werde meinen Blog am 9. Juli schließen. Es kommt vielleicht für euch ein bisschen überraschend, aber wenn ihr ehrlich seid, kriege ich den Kessel seit Neujahr nicht mehr wirklich zum Laufen. Mittlerweile kostet mich jeder Artikel mehr Anläufe und Überwindung. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es für mich sowas wie eine leidige Aufgabe geworden ist. Ich hab am vergangenen Dienstag viel darüber nachgedacht und bin zum Schluss gekommen, dass ich hiermit aufhören sollte, bevor ich ihn langsam ausbluten lasse. Ich hatte ein bisschen gehofft, dass sich in den darauf folgenden Tagen meine Meinung ändern würde, aber das tat sie nicht. Aber weil ich hier nicht alle total damit überrennen will und weil ich es auch irgendwie romantischer finde, habe ich die Deadline auf den 3. Geburtstag gelegt. Ich werde bis dahin hier noch in unregelmäßigen Abständen raufhaun, aber mir selber keinen Druck mehr machen.

Keine Ahnung woran es liegt. Vielleicht ist es das Studium und der damit verbundene Zeitaufwand. Vielleicht liegt es an Facebook und dass ich da viel Kram in Miniposts verbrate. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir hier selber immer lächerlicher vorkomme. Wahrscheinlich ist es ein Mix aus dem Allen. Ich will ehrlich sein, ich werde nicht versuchen, hier noch irgendwas zu retten. Der Kessel hatte 2009/2010 seine Blütezeit. Davor und danach war hauptsächlich Kleinkram und Mist. 
Ich kann nicht versprechen wie es weitergeht. Vielleicht konzentrier ich mich mehr auf die Xesier-Podcasts. Oder ich bring ein bisschen das Gemeinschaftsblogprojekt von den Forster Jungs ins Rollen. Oder ich verschwinde ganz als aktiver Blogger. Mal schaun. 
Der Blog ist tot, lang lebe der Blog. 

Und nun ein Lied, was ich zur Zeit gern auf meiner Beerdigung hören würde: 

The Mountain Goats "This Year" from A Bruntel on Vimeo.


Schon 2mal auf dem Blog gewesen. Meiner Meinung nicht oft genug.

Mittwoch, 20. April 2011

Aus gegebenen Anlass.

Die nächsten Bewegtbilder zeichnen sich durch unglaubliche Unwitzigkeit aus. Aber hey, passt hier schon hin. Viel.... ähhh... Spass.







Und sogar bei Youtube! Youtubepartnerschaft ich komme!
30000, Bitches!

Da war der Kopf wieder größer als die Schreibeslust

So erste Woche mit Vorlesungen sind um. Eindrücke? Also Filmgeschichte, wird wahrscheinlich so entspannt wie letztes Jahr. Plenum zu Mediengeschichte wird am fordernsten, aber die Vorlesung dort wahrscheinlich amüsant, aber auch schwierig da mitzukommen. Marketingkram hat sich verdoppelt und damit auch die Klausuren. Trotzdem genieß ich es wieder, die ganze verrückte Bande um mich rum zu haben. Ich mach außerdem noch bei nem Kurzfilmfestival mit. Gilt sogar als Werkmodul. Bloß ist das Festival schon Anfang Mai. Also sind alle um mich rum schon am rotieren. Aber ich bleib ruhig. Ist mir halt alles egal. Ich bin da neu, mach meine Arbeit, aber mit Herzblut bin ich nicht dabei. Find des aber garnich so wild.

Bin ab Donnerstag wieder in Forst! Mit Wii! Und Familie! und Freunden! und Wii! Ostern steht vor der Tür. Aber aus Ermangelung von Mitfahrgelegenheiten, fahr ich nun doch schon Donnerstag und muss dafür 2 Veranstaltungen sausen lassen. Aber ich hab gehört, als Student muss man des so machen. 

Der Eintrag sollte eigentlich um einiges länger werden. Wenn ich morgen motiviert bin, gibts noch ein bisschen "Pika, Pikachu Saga" Mal schaun.

Und nun mal wieder den großartigen Herrn Schulz. Seh ich bald wieder live. Mit den Worten des 14 jährigen weiblichen Internetusers: *freu freu freu*


Dienstag, 12. April 2011

Mein Wochenende, meine Pokemon, meine Anschaffung.

Ich war wieder in Forst! Schön wars! Mit Eltern gequatscht. Im Garten ein bisschen geholfen. Und ich war bei Mattis Geburtstagsparty und bin mal wieder strategisch durch den Wald gehottet. Außerdem war ich bei dem wiedergekehrten Julius zu Gast. Da gabs lecker vegetarische Indienpfanne und ich hab mal wieder mit dem Kaggespast Robert gequatscht. Freitag gabs nen Gamecube Abend mit Teddy und Matti. Später kamen noch der Henry und die Kristin um uns ehrlich für unsere unglaublichen Fähigkeiten an der Konsole zu bewundern.
Sonntag dann noch mit Caro und Fabi die Hunde ausgeführt und damit war die Zielanzahl an sozialen Interaktionen erfüllt. Außerdem hab ich mich entschloßen eine Radiosendung über Forst zu machen. Ich belege zwar das Modul nicht mehr, aber am Semesterende gibts wieder offenes Radio für alle interessierten Studenten. Forst fasziniert mich einfach. Je länger ich ihr fernbleibe, desto mehr genieß ich wieder sie wiederzusehen. Ich sehe in der Innenstadt all diese typischen Gestalten. Faschos, rauchende Teeniemütter und Kauflandcamper. Es ist eine unglaubliche Hassliebe, die ich empfinde. Und die will ich in ne Stundensendung stecken. Mal sehn.

Ich hab jetzt seit meinem Geburtstag einen Gameboy Color. In Rose Rosa. Hab am Wochenende das Haus durchsucht, aber nur ein Spiel gefunden. Ich hoffe inständig, dass Maria und Lukas all die anderen Spiele haben, sonst sind so um die 20 Spiele verschwunden, was echt ärgerlich wäre. Wenigstens war das Spiel was ich fand "Pokemon- die gelbe Edition." Und ich hab wieder neu angefangen. Und ich will euch in den nächsten Wochen, wenn nicht sogar Monaten an der Reise meines Helden Stan teil haben lassen. Ich nenne sie die "Pika, Pikachu Saga!"

1. Kapitel

 Unser Held Stan macht sich also auf in die weite Welt. Im Fernsehen läuft eh nur "Stand by me" und unsere Mutter scheint auch nicht wirklich besorgt. In nem anderen Haus finden wir sogar ein Pokeball auf dem Tisch, doch ist da auch das Arschlochkind Gary. Und der wartet auch auf Dr. Eich. Doch der Typ erscheint nicht. So gehn wir ins hohe Gras. Großer Fehler. Aber Mister Eiche ist zur Stelle und fängt doch glatt noch nen Pikachu. Und weil das AK drauf besteht, kriegt der halt Evoli und ich Pikachu. Was ein Trottel. Evoli, nichts weiter als ein Bastard aus Kaninchen und chihuahua. Und ich hab ein Tier was Blitze schießen kann! Klar mach ich ihn platt. Nun kommt der Part den ich immer gehasst habe. Wir gehen zu Vertania City und kämpfen gegen Taubsis und Rattfratze nur um für Eich ein Paket abzuholen und den ganzen Weg wieder zurückzugehen. Naja, wir kriegen den Pokedex und die heiße Schwester von Gary gibt uns noch ne Karte. Ich hab den Verdacht Gary hat sie danach derbe zusammengeschlagen. Ich schätze ihn echt so ein. Und so wieder auf nach Vertania City. Pikachu mag uns noch nicht. Guckt uns nur gelangweilt an. Läuft aber trotzdem nicht von uns weg. Da uns mit Pokebällen und allerlei eingedeckt. Dann von nem alten Mann nochmal das gezeigt bekommen, was uns schon Eich gezeigt hat. Wie fange ich ein Pokemon? Sehr hilfreich. In nem Haus noch nen Typen entdeckt, der sein Habitak "Willi" genannt hat. Witzig, wirklich witzig. Hab dann noch 2 Pokemon gefangen. Weil ich es kann. Nidoran männlich und Nidoran weiblich. Mit denen dann in den Wald und dort die ganzen Gören und Käfersammler derbe abgezogen. Epische Safcon Schlachten gehabt. Härtner, der Solarstrahl des kleinen Mannes. Ach, ja der Programmierer der bei Nidorans die bekloppten Attacken (Silberblick, Heuler) auf erste Stelle gesetzt hat und Tackle auf 2. Stelle, gehört geschlagen. Zum Glück den Selecttrick entdeckt. Ich steh nun in Memoria City. Nidoran männlich und Pikachu sind Level 9. Nidoran hängt ein Level hinterher. Werde morgen im Wald und Gras die alle noch ein bissl hochleveln. Und dann kriegt Rokko derbe auf die Fresse.

Ach, ja ich hab außerdem wieder Geld investiert.Ich habe nun eine Wii. Mitsamt Wii Sports, Mario Party 8, Wii Sports Resort, einem 2. Controller, dazu dieses Wiimotion Plus und eine Controller Ladestation. Coole Sache. Problem: Ich kanns hier nirgends anschließen. Ich hab kein Fernseher. Mein Laptop hat keinen AV Anschluss. He he. Naja, entweder ich suche mir noch eine Lösung in Form von einem Kabel, dass es zu nem passenden Anschluss umwandelt, oder ich besorg mir hier mal nen Fernseher für garkein oder wenig Geld, oder ich schlepp die mit nach Forst und mach sie zur Familienkonsole. Mal schaun. Aber nun bin ich also eine Konsolengeneration weiter. Wenigstens kann man auf ihr auch die ganzen Gamecube-Spiele drauf spielen. Also mal sehn was ich mit meiner weißen Schönheit anstelle.


Und nun ein Lied:




Eine meiner ersten Indie-Bands.

Samstag, 2. April 2011

Schlechte Karten

Nun habe ich endlich meine Nemesis in Form meiner 2 Hausarbeiten erledigt. Beide sind wahrscheinlich nicht die Bombe, aber mir gehts nur darum, dass ich halbwegs meine Hausarbeiten erledigt habe. So und eigentlich müsste ich doch jetzt endlich die Sonne im wunderschönen Ilmpark genießen können, oder?
Naja, da ist gerade so ein paar Sachen,  die mich ein bisschen nerven.  Zum einen meine Thoska, also Studentenkarte. Die ist abgelaufen und eigentlich gibts hier Automaten, damit ich die verlängern kann, denn solange kann ich hier nicht umsonst mit der Bahn fahren. Also war ich gestern bei nem Automaten, steck die da rein, des ding zieht die ein, rumpelt ein wenig rum, und gibt die mir unverändert wieder, mit dem gleichen Datum drauf. Ärgerlich. Muss da noch bis Montag warten, bis mir da jemand von der Info-Theke helfen kann. Muss aber bis Donnerstag verlängert kriegen, weil wegen Mitfahrgelegenheit, ich bis nach Jena muss.

So 2. Problem. Noch ein bisschen beschissener. Ich hab zum Geburtstag so einen schicken Magnetwürfel geschenkt bekommen. Toller Zeitvertreib. Problem: Anscheinend kamen meine Magnete meiner Brieftasche zu nahe. Gestern im Saturn, wollte ich mit Karte bezahlen. Die Verkäuferin wollte es Einscannen. Ging nicht. Sie murmelte irgendwas von Magnetstreifen. Dann hat sies auf den üblichen Weg gemacht, mit Geheimzahleingabe und dann gings. Beim Aldi gings auch einwandfrei. Als ich dann aber Geld abheben wollte, kam nur die Nachricht: "Magnetstreifen defekt, bitte wenden sie sich an ihren Serviceberater." Kein Geld, kein Kontoauszug. Ich habs heute nochmal probiert, auch testweise bei anderen Bankunternehmen. Heute hat er nichtmal mehr die Karte eingezogen. Nun bin ich also bargeldmäßig pleite. Ich hoffe, dass ich Montag zu nem Serviceschalter gehen kann, mir da ne neue Karte bestellen kann und auch da gleich Geld auf die Hand kriege. Dafür brauche ich aber bekannterweise einen Ausweis. Und hier erwartet uns das nächste Problem. Mein Ausweis ist seit meinem Geburtstag abgelaufen. Nun schwirrt eine Frage in meinem Kopf rum: Ist das ein Grund, dass die mir kein Geld am Schalter auszahlen werden? Wenn ja, dann hab ich ein Problem. Bis bei mir die neue Karte sein wird, dauert des bestimmt ne woche. und ich wollte doch nach Forst. Ohne Geld, sieht das nich gut aus.

Aber naja, damit der Post nicht nur aus schlechter Laune besteht:



cause of Frühling.

Samstag, 26. März 2011

Generation Dumm!

Ich hatte gestern Geburtstag!! Hurray! Es war schön. Laura war da mit den üblichen Anhang, Maria war da und auch viele liebe Mitstudenten. Und ich hatte auch viele Anrufe, SMSes und Einträge bei den Social Communitys. Dafür hier nochmal ein großes Dankeschön. Und wie immer. Wers vergessen hat. Kein Ding. Ich bin der schlechteste Geburtstagsmerker überhaupt. Und nun nur ein paar Videos, die euch ans Herz lege.


Erstmal ein wunderbarer Gruß aus China. Obwohl Tao schon wieder da weg ist. Gerade ist er in Afrika. Ehrlich!



Dann ein kleines Musikprojekt, meiner Lieblingsmontagefrau Melanie. Lasst es Viral werden. Wenn solche Lieder wie "Nein, Man!" oder "3 Tage wach" soviel fame kriegen, dann hat es dieses kleine Ding auch verdient. Ich finds catchy! Und ihr könnt helfen! Gestaltet das Video mit!



Außerdem hat dieses "20x Brandenburg"-Projekt einen Grimmepreis erhalten. Und wenn man jetzt einige Logiksachen ausser acht lässt und nicht so genau darüber nachdenkt, dann hab ich den auch mitverdient! Cool, oder?

Und nun noch eine Reihe, die mir meine Schwester gezeigt hat. Ist eine interessante Mini-Serie von Ard. Ist schon ein bisschen älter. Ein Jude und ein Ägypter reisen durch Deutschland und Umgebung und diskutieren Themen wie Religion, Immigration und Pazifismus. Hört sich ziemlich trocken an, ist aber superinteressant und voller schwarzem Humor. Besonders weil es ein Rundumschlag ist, und niemanden in Schutz nimmt. Vielleicht ist nicht wirkliche Ansicht von den Beiden einwandfrei begründet, aber sie haben wirklich mein Horizont erweitert und bieten guten Diskussionshintergrund. Bitte seht euch des an. Nehmt euch einfach mal am Tag ne halbe Stunde Zeit für eine Folge. Ihr werdets nicht bereuen. Hier die erste Folge:






Und hier nochmal die Playlist mit allen Episoden. Nochmal: Sehts euch an! Wirklich!

So bis dann mal wieder.

Montag, 14. März 2011

Back in Time

So nun sitz ich also wieder in Weimar. Bis Mittwoch will ich die eine Hausarbeit fertig haben. Ich hab nun alle Prüfungen bestanden. Zwar nicht mit Bestnoten, aber dass war ja auch dieses Semester nicht mein Ziel. Mein Urlaub war schön und hatte viele tolle Momente.

Mein Besuch in meiner Lieblingsschule war ein bisschen wie eine Reise in längst vergangene Tage. Statt einfach nur Gast zu sein, war ich wieder Spielgefährte, Küchenjunge und ein bisschen Betreuer. Es war kaum anders als Früher. Irgendwie beruhigend.  Wer noch visuelle Beweise braucht, klickt hier
Danach war ich noch in Eberswalde bei meiner LieblingsWG. Und beim Abendessen kam mir öfters beim Gespräch "unsere WG" über die Lippen, was meine Ex-Mitbwohner mit einem Grinsen dokumentierten. Ich bin da auf jeden Fall noch gern gesehen und ich hatte auch einen schönen Abend mit den verrückten Öko-Hippies. Und so war der gesamte Freitag für mich wie ein Freitag vor einem halben Jahr. Erst in der Schule rumkrakeln und rumspringen, dann ab zur WG und beim gemeinsamen Abendessen rumplauschen.

Die Fastenzeit ist wieder im Gange. Eigentlich schon seit Mittwoch, aber in Berlin ist es bei dem Überangebot mir unmöglich zu Fasten. Doch was faste ich diesmal? Ich trinke nur noch Wasser (mit Schlupfloch: Kellogsmilch), kein Fleisch (und Fisch) und kein Süßkram (mit Schlupfloch.) Ihr seht, ich werde nie Hardliner, aber ich denke es ist auf jeden Fall weniger, als Ich im Normalfall konsumieren würde.

Und nun noch ein Lied. Ich widme es der Dame, die mit mir im Zug von Weimar Hbf zum Berkarer Bahnhof saß. Wenn Maler Engel an Kathedralendecken malten, müssen sie dein Gesicht vor Augen gehabt haben. Und die Augen erst. Ach, die Augen.

Freitag, 11. März 2011

Back in Action

Wie so mancher Held nach geschlagener Schlacht schnaufend aus den Trümmern steigt, so steige ich aus 3 bestandenen Prüfungen wieder in die Welt der Blogger. Die Fans haben geschrien, nun habe ich sie erhört.
Meine Angstphase, die mit dem Nachschreiben meiner Systemtheorieklausur begonnen hat, liegt nun hinter mir.
Ich hab gleich danach mit Urlaub begonnen und war erst ein paar Tage in Forst und danach gleich in Berlin, wo ich noch bis Sonntag rumlungern werde. Ich hatte einen schönen Urlaub. In Forst wiedermal mit Eltern und den ein oder anderen Freund geplauscht und sogar ne LAN-Party bei Henry gehabt. War zwar nur aus Shootern zusammengesetzt, aber war trotzdem schön. Schon allein der Blick von Axel, wenn man ihn wiedermal erwischt hat, ist diese ganze Aufbau, Abbau Sache wert.


Ich war in Potsdam und habe Erik und Theo besucht. Durfte auch gleich Hanne, Theos bessere Hälfte, kennenlernen. Wobei. Theo besteht an sich nur aus guten Hälften.... Ja,ja. Golm, also ihr Fakultätenort, war jetzt nicht so schick, aber trotzdem hab ich an dem Tag mehrmals drüber nachgedacht, in der gleichen Stadt, wie die beiden zu studieren. Potsdam ist für mich immernoch ne schicke Stadt. Hab sie bis jetzt auch nur im Sonnengewand erlebt.

Donnerstag wollte ich eigentlich schon nach Angermünde, aber durch den Bahnstreik hab ich aufs heute, also Freitag verschoben. Meine LieblingsWG wird auch besucht. Ihr seht ich nutze meine freien Tage um irgendwie in alte Zeiten abzutauchen. Aber damit kommt auch die Gewissheit, dass sich Sachen weiterentwickeln, auch wenn man nicht dabei ist. Die Potsdamjungs haben jetzt nen eigenen Studentenfreundeskreis. Mit FÖJ-Bekanntschaften geht kaum noch was. Wahrscheinlich wird es morgen ähnlich in Eberswalde und Angermünde. Die Uhr bleibt nun mal nicht stehen. Irgendwie verletzt es den Stolz des arroganten Wilhelms in mir, aber der altweise Wilhelm lächelt nur beschwichtigend darüber.

Wenn ich Sonntag wieder nach Weimar fahre, warten da noch 1 1/2 Hausarbeiten auf mich. Ich denke ich werde es nun leichtfüßiger angehen können, da mir die Prüfungssachen nicht mehr im Kopf sitzen. Und ich werde da meinen Geburtstag verleben, keine Ahnung wie genau, aber ein paar Weimarhoschis werden sich schon finden.

I´m back in my Blog. I´m back in my head. Welcome.





HIPPIES!

Montag, 21. Februar 2011

Schlaflos

Mein Rhytmus ist im Arsch. Eigentlich schon seit Weihnachten. Ich komm nicht mehr vor 2 Uhr nachts ins Bett. Habe von Freitag zu Samstag bis halb 4 geschlafen. Und es gibt nichtmal gute Gründe dafür. Ich hab das Wochenende damit verbracht, mich von Kakao und Spaghetti zu ernähren und Buffy zu schauen. Ich habe mir schon den Plan für die kommende Woche zusammengelegt. Wenn ich ihn halbwegs einhalte, müsste ich meine erste Hausarbeit schaffen. Nur leider, schaffe ich es so gut wie nie diese Pläne einzuhalten.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in letzter Zeit so spät müde werde. Zuviele Gedanken im Kopf. Wären es wenigstens die Alltagsdinger. Stattdessen sind es endlose Sorgen, über die kommende Prüfung, die Termine meiner Hausarbeiten und sogar die Planung meiner freien Tage. Es nervt mich gerade alles. Ich sitze in meinem Zimmer fest. Geistig wie physisch. Meine einzigen Ausflüge, dienen dem Einkauf oder der Recherche in der Bibliothek.
Ich will gerade viel lieber einfach dumm sein. Doch stattdessen muss ich mich weiterhin bemühen. Ich bin des Kampfes müde.
Ich habe Sorge diesen Kampf zu verlieren. Es raubt mir den Schlaf. Und den Verstand. Dabei brauch ich ihn doch gerade am Dringendsten.


Eels I Need Some Sleep

SERO | Myspace Video

Freitag, 18. Februar 2011

Ein Schritt zurück

Ich habe eine Prüfung verhauen. Ich bin in meiner ersten Prüfung meines ersten Semesters durchgefallen. Und natürlich nervt es mich. Mittlerweile hab ich die ganze Sache ganz gut verdaut und ich sehe nach Vorne. Am 1.März hab ich meinen 2 Versuch und davor rede ich nochmal mit meinen Prof und hoffe dann da wenigstens ne 4 rauszukriegen.

Ich hasse es, dieses Scheitern. Ich hatte echt Spass dieses Semester. Ich dachte, ich wäre hier richtig und dann haut dir so eine verhauene Klausur den Boden unter den Füßen weg. Des nervt. Die 2 Hausarbeiten nerven auch. Hab nichmal das Gefühl jetzt Ferien zu haben. Werde trotzdem ein paar Tage in Forst und in Berlin zu sein. Und irgendwie bin ich garnich mehr in Blogstimmung. Seit ein paar Wochen ist mir mein eigener Kessel irgendwie fremd. Ich schreibe kaum noch mit Herz, ich muss mich jedesmal extrem überwinden zum Schreiben und irgendwie lieb ich ihn nicht mehr so. Ich hoffe es ist nur eine Phase, ausgelöst durch Lernstress und Enttäuschungsdowns.

Das merkwürdige dabei ist, dass ich woanders dafür produktiv bin. Heute erscheint noch was bei Xesier, wo ich mitmachen durfte und auch andere alte Forster Mächte planen da was mit meiner Beteiligung. Mal sehn, vielleicht bringt es auch hier wieder Aufwind. Ich hoffe es einfach mal.

Und nun noch ein Lied:







Edit: Hier gibts das neue Henry/Wilhelm Projekt zu hören.

Montag, 7. Februar 2011

Schnee- Ein Versuch der Kritik

Ich hätte eigentlich nicht gedacht mal einen Henry Film hier vorzustellen und auszuwerten, indem ich selber nicht mitspiele. Nun ja, nun ist es aber mal der Fall. Ich möchte euch heute meine Meinung zu Henrys neuestem Werk "Schnee"  nahebringen. Schließlich studier ich sowas. Also Henry, werde ja berühmt, weil dann weiß ich schon, über wen ich meine Bücher schreiben werde und wen ich in der Luft zerreissen kann.

Erstmal zur Handlung. Henry hat sie mal wieder auf seine Art kurz und knackig zusammengefasst: "Drei alte Freunde treffen in ihrer Heimat wieder zusammen und nutzen den Schnee dazu, sich noch einmal wie ein Kind zu fühlen. Sie gehen Schlittenfahren, albern herum und besuchen ihren alten Sportplatz, auf dem sie früher als Läufer gemeinsam trainiert haben." Und eigentlich reicht das auch völlig. Und damit zeigt sich auch ein Kritikpunkt, den ich den meisten Werken von Henry vorwerfe. Er versteht auf jeden Fall sein Handwerk bei Kamera, Montage und Sound. Aber er ist für mich kein Geschichtenerzähler. Henry macht Filme der Bilder wegen. Und eigentlich müsste man diesen Film auch vorwerfen, dass auch dieses Werk keinen Spannungsbogen aufwirft. Etwas, was ein gelungener Film für mich braucht. Aber bei diesem Film geht die Rechnung auf. Er benötigt keinen Spannungsbogen. Allgemein wirkt er bald eher dokumentarisch, statt dramatisch.


Die Bildkompensation ist diesmal toll. In früheren Filmen blieb Henry für mich zulang auf ein Bild fixiert, was der Handlung alles andere als gut tat. Auch diesmal sind einzelne Landschaftsaufnahmen zu finden, aber sie sind passend eingebracht und unterstützen, das Gefühl des Winters.


Die Musik find ich großartig. Als die Musik bei der Rodelszene einsetzte, fühlte ich mich an diese Little Miss Sunshine-Filme erinnert. Und ich mag die. Ich bin von Henry eher experimentelle und noch elektronischere Musik gewohnt. Es erfreut mich, dass er sich für simple Gitarrenmusik entschied.


Ich mag diesen Film wirklich. Und ich glaube ein wichtiger Punkt dafür sind die Darsteller. Vielleicht liegt es daran, dass ich sie alle auch im privaten Leben kenn und mag, aber für mich funktioniert diese Darstellerkonstellation. Tatjana ist unglaublich bezaubernd. Teddy ist einfach Teddy ohne dabei in irgendeiner Art an Ernsthaftigkeit zu verlieren. Marcel löst leider immer erstmal die Erwartung an einen Celle-Charakter aus. Doch er schafft es diesmal ihn ziemlich rauszuhalten. Mit kleineren Ausnahmen. Man merkt, dass Henry ihnen viel Improvisationsraum gelassen hat. Zum Glück hats  hier funktioniert. Sie schaffen es in irgendeiner Art eine Rolle zu spielen, ohne dabei ihren wirklichen Charakter zu verlieren. Nur in manchen Szenen wirkt das Läufermotiv mühsam reingebracht. Aber in den meisten Fällen schafft er es. Und dass finde ich so großartig an "Schnee." Es ist wirklich ein Freundschaftsfilm. Ich sehe da meine Freunde Tatjana, Teddy und Marcel und dadurch hat es für mich etwas persönliches und berühendes. Dieses Dabeiseingefühl wird noch durch die Idee unterstützt, dass sich die Darsteller selber filmen. Und obwohl ich meine Freunde da sehe, sehe ich auch die 3 Läuferfreunde, die sich seit langer Zeit wiedersehen. So ungezwungen und locker.

Wenn man Henrys Erstlingswerke wie zum Beispiel "Wohin" mit "Schnee" vergleicht, dann sehe ich wohlwollend, dass sich Henrys Stil weiterentwickelt hat. Er verliert an diesem kryptischen Aufnahmen und gewinnt an Unterhaltung. Und wenn er jetzt meint, du versuchst Äpfel mit Birnen, also Freundschaftsfilme mit Experimentalfilmen zu vergleichen, dann sage ich, ich beziehe mich hier auf dein filmisches Gesamtwerk und da ist eine deutliche Veränderung, und für mich persönlich Verbesserung, zu beobachten.

Und nun schaut ihn euch selbst an. Für euch von Henry: "Schnee"


Handlung - "Schnee" from Henry Herkula on Vimeo.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Hurrray!

Hey, mal weg von heißdiskutieren Soldatenvideos und hin zum schnöden Alltag. Da kann ich wenigstens richtig mitreden. Ich hab meine erste Prüfung hinter mir! Am Dienstag in Systemtheorie geschrieben. Davor war des kein schöner Montag. Ich begraben in einem Stapel von Blättern und nur noch Begriffe wie Autopoesis und struktuelle Kopplung im Kopf. Die Prüfung an sich wirkte an sich dann garnich so schlimm wie befürchtet. Ich hoffe einfach drauf dass ich bestehe. Dann bin ich happy. Ist mein Ziel bei allen restlichen 3 Prüfungen. Das Ende ist in Sicht. Und dann kommen die Semesterferien. Und mit denen dann 2 Hausarbeiten.... HURRRAY! Ach, man ich trau mich garnich irgendwo hinzufahren, weil mir dann diese 2 Dinger im Nacken sitzen. Arggh.#

Naja es gibt auch gutes zu berichten. Mittwoch vom Radiomodul aus ein Morgenmagazin moderiert. Bin ziemlich stolz auf die Leistung meiner Gruppe. Alles war sauber produziert und ziemlich interessant. Wer sich die Sendung nochmal anhören möchte, oder noch garnix davon wusste, aber sie sich jetzt trotzdem anhören möchte, schreibt mir ne Mail. Ich lass sie euch dann zukommen. Allgemein, war die Wahl des Radiomoduls eine gute Entscheidung. Viele neue Leute kennengelernt, ich kann jetzt halbwegs mit Studiotechnik und mit Audioschneideprogrammen umgehen. Des ist ja auch mal was. Aber eine Sache ist Schade. Wir hatten ne ziemlich coole Dozentin in unserem Modul. Anfangs haben wir uns eher noch misstrauisch beäugt, weil sie auch eher genervt von uns schien. Mittlerweile wissen wir aber, dass sie viel von uns und unseren Fortschritten hält. Ich halte auch viel von ihr. Sie macht jetzt ihren Doktor und hört dafür bei der Fakultät auf. Sie hat letztens eine Abschiedssendung gehabt und ihr letzter Song war der hier. Und ich mag ihn:



Außerdem merke ich gerade wie sich hier mein Bekanntenkreis ausweitet. Leute, die ich früher nur vom Sehen kannte und halt auf der Straße gegrüßt habe, laufen heute gemeinsam mit mir zur Uni. Es baut sich hier gerade einiges auf. Und das gibt gerade in dieser stressigen Zeit unglaublichen Rückhalt.

Und nun entschuldigt mich. Schlaf ist ein Freund den ich seit ein paar Tagen kaum noch gesehen habe. Wir müssen uns mal wieder Zeit füreinander nehmen. Und noch was für die Nacht:



Danke an Martin für die Empfehlung.

Sonntag, 30. Januar 2011

Und doch bewegt es mich

Ich bin kein Freund von Soldaten und dieser ganzen Armeewelt. Ich wurde mit dem Gedanken aufgezogen, dass Krieg am Ende doch nur Leid und Tod erschafft und an diesen Gedanken halte ich heute noch fest. Und manchmal werde ich auch so einer, der in jeden Soldaten einen waffengeilen Fascho sieht. Was wir aber gerne alle vergessen: In jeder größeren Gruppe gibt es auch eine Bandbreite von Charakteren. Und so gibt es unter den Soldaten, egal ob deutsche oder amerikanische, sicherlich ein paar Idioten, aber mit Sicherheit auch einfach ein paar Typen, die eigentlich gute Kerle sind und zuhause ne Familie haben. Und die vergessen wir gern in den Diskussionen. Die vergess ich gern. Doch heute bin ich auf dieses Video gestoßen:



Und es hat mich wirklich gerührt. Diese innigen Umarmungen, wo soviel Sehnsucht, Angst und Liebe drin steckt. Die Kinder, die ihre Mütter und Väter garnicht mehr loslassen wollen. Ich stecke zu wenig drin in der Materie Afghanistan oder Irak. Aber vielleicht sollten wir manchmal unseren Zynismus in dieser Sache zurückschrauben. Ich will nicht wissen wieviele Schicksale durch sowas ins Dunkle gezogen werden. Egal auf Seiten der Besetzer, oder der Besetzten. 
Ach, Verdammt. Es ist spät. Wahrscheinlich mache ich die Woche noch irgendeinen schlechten Witz über Terroristen im Irak. Wir sind da alle schon zu amgestumpft. Zu weit weg und zu lange schon einfach Alltag. Es ist einfach etwas mit Humor zu nehmen, was einen persönlich nicht betrifft.
Aber heute hab ich für ein paar Minuten geschwiegen und einfach nur an all diese Familien gedacht, die sich jeden Tag davor fürchten, einen geliebten Menschen zu verlieren. Unser Leben ist schon schwer genug, mit diesem ganzen Gewissenkram und so. Warum dann noch so ein Blödsinn wie Krieg erfinden und die ganze Sache verschlimmern.

Tut mir leid. Ich bin müde. Sentimental. Da kommt sowas bei raus. Vielleicht komme ich demnächst wieder in meine alte Komikerrolle. Gebt mir noch ein paar Wochen. Danke.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Das weiße Schaumzeug auf der Welle.

Gerade bricht über mich eine Welle zusammen. Gerade bin ich in Lerngruppen involviert. Wir wollen uns regelmäßig treffen. Nebenbei hab ich trotzdem noch meine Vorlesungen und gerade am Ende dreht aufeinmal der Radiokram mal voll auf. Zu Montag müssen wir aufeinmal ne ganze 4 Stunden Sendung stemmen und die Woche darauf dann auch gleich wieder ne Stunde. Radio macht mir Spass. Ich lern viel neuen Kram, wie Schnittprogamme bedienen und so. Außerdem ist man immer ein kleines bisschen Stolz auf die fertigen Interviews und so. Aber es ist auch einfach mal Arbeit. Und gerade hab ich nicht den Kopf für sowas. Ich bin täglich am Skripte kopieren, verfluche mich stündlich für meine wochenlange Faulheit und meine Wahl der Kurse. Mein freiwilliges Wahlfach Systemtheorie beschert mir eine weitere Klausur und noch ne extra Hausarbeit. Super.

Einziger Lichtblick zur Zeit: Die Lerngruppen. Die Leute sind willig zum Lernen und trotzdem entspannt lustig dabei. Wir setzen uns Ziele und unterstützen uns. Und wir beruhigen uns. Überhaupt hab ich gerade eine nette Zeit hier mit den Leuten. Paradox. Je mehr mich die Uni ankotzt, desto mehr freu ich mich über die Leute.
Ich bin froh wenn ich meine 4 Klausuren hinter mir hab und dann in die Semesterferien gehen kann. Mit 2 Hausarbeiten im Nacken. Ich überlege gerade ob ich mir dann eine Woche Hiddensee gönnen sollte. Ich vermisse das Meer, bzw Binnengewässer.

Am Wochenende merke ich immer, dass ich kein vollkommener Student bin. Ich mag diese Szenepartys hier nicht. Ich bin von Forst aus Partys gewöhnt, die Trashmucke spieln und wo aus Spass an der Freude getanzt wird. Hier läuft komische Musik, es ist eng und Menschen tanzen um ihre Paarungsbereitschaft zu zeigen. Ich mag diese Veranstaltungen nicht. Macht mir keinen Spass, bringt mir nix.

Ich hab am Wochenende festgestellt, dass ich mich hier noch nicht voll ankommen bin. Irgendwo anders hänge ich noch fest. Keine Ahnung wo. Lasst es uns rausfinden....

Ach, ja. Gischt, war das Wort, dass ich gesucht habe.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Bleib im Rhytmus!

Ich bin gerade nicht in meinem gegebenen Rhytmus. Seit der Zeit in Forst, komme ich nicht mehr pünktlich ins Bett. In Forst bin ich nie vor 2 Uhr eingeschlafen. Und ich hab die Zeit nichtmal genutzt. Einfach nur von Rechner gesessen und mir irgend einen Kram reingezogen, oder ne weile vor mich hingestumbelt. Ich hab erst gedacht, dass wäre halt nun mein Ferienpennerfeeling. Doch ich habs in Weimar nie abgelegt. Trauriger Tiefpunkt: Ich hab Freitag bis um 5 Uhr gebraucht, bis ich meinen Blogartikel fertig hatte, musste um 9 wieder raus. Bin Samstag dann um 2 Uhr Nachts ins Bett gefallen. Hab am Sonntag bis um 16 fucking Uhr gepennt. Und hab dann die Nacht von Sonntag zu Montag durch gemacht. Und das wirkliche Schlimme dabei war die Tatsache, dass ich sogut wie garnich produktiv war. Ich hatte dabei die ganze Zeit mein Alptraumreferat im Nacken. Und ich hab mir immer geschworen was zu machen und habs dann doch wieder auf den letzten Drücker gemacht. Was hab ich dann die ganze Zeit getrieben? Meistens hab ich irgendwelche "Let´s plays" auf youtube geschaut. ICh hab verdammt nochmal Dead Space durchgespielt. Auf Youtube!

Was mich so verwundert. Ich bin damit immernoch nicht auf die Fresse geflogen. Einmal wurde ich vom Postboten glücklicherweise rechtzeitig für die Vorlesung geweckt. Auf mein Alptraumreferat hat meine Grußße ne 2 bekommen. Besser als ich je gedacht hätte. Ich schreib in 3 Wochen meine erste Prüfung. Ich muss lernen. Da kann ich mich nich irgendwie rausreden. Dafür muss ich den Stoff können.

In den letzten Schuljahren hab ich das Verdrängen in der Perfektion gelernt. Für mein Abi hab ich immer erst den Tag davor gelernt. Ausser für Bio, aber da hatte ich auch Antrieb durch die bloße Anwesenheit der bezaubernden Nadja und Jenny. Aber ich allein habe verlernt wie man sich wirklich intensiv auf Studium vorbereitet. Ich bin schon so unglaublich stolz auf mich, dass ich es jetzt geschafft meine losen Blätter abzuheften.

Ich muss meinen Konsum hier im Weltweiten Netz verringern. Wenigstens bis die Prüfungen um sind. Daher wird hier erstmal nicht viel gehen.
Der aufmerksame Leser weiß jetzt, dass jedes Mal wenn ich sage, dass sich die Postzahl hier verringern wird, genau das Gegenteil der Fall sein wird. Ich mach die Regeln, und ich breche sie auch.

Und damit der Abschied jetzt nicht zu schwer fällt noch eine Reihe an Krimskrams:




Handlung - "Erinnerung" from Henry on Vimeo.

der musste sein....

passend dazu:



meine aktuelle Traumfrau:



und noch was lustiges:



Und bevor jemand denkt, weil es kram ist, muss man des nicht angucken, dann stimmt des nicht. Des ist toller Kram! Schauts euch an!!!

Samstag, 8. Januar 2011

Held

spiderman 

Meine erste Heldengeschichte

So oft hab ich nun versprochen davon zu erzählen und nun wage ich mich daran. Ich werde es nie so vielseitig erzählen, wie es in meinem Kopf aussah und auf euch wirkt es wahrscheinlich eher ein bisschen lachhaft. Ihr werdet merken, ich hab viel bei anderen geklaut. Bei TV-Serien, bei Comics, bei Filmen. Der Plot ist wie von einem 10 Jährigen erdacht. Wartet mal. Stimmt, ich war da 10 als ich es mir ausgedacht habe. Einige alte Grundschulfreunde werden sich hier wiederfinden. Fangen wir an.


1.Staffel
Ich bin 6. Klasse und wir haben einen Ausflug in irgendein Forschungszentrum. Während der Führung, sehe ich wie 3 Typen aus meiner Klasse, Jonas, Robert und Robert sich von der Gruppe entfernen. Meine Kumpels, Paul und Christian und ich folgen ihnen. Schlussendlich landen wir auf einem Testgelände und werden dadurch alle Opfer unbekannter Strahlung. Doch wir merken erst Anfangs nichts von der Strahlung. Ein Forscher entdeckt uns 6 und schickt uns zurück zu der Gruppe. 

Ein paar Tage später entdecken wir alle Veränderungen bei uns, ohne davon vom anderen zu wissen. Christian beherrscht plötzlich die 4 Elemente (Sie erscheinen in seinen Handflächen) und kann mit Kraft seiner Gedanken Waffen erscheinen lassen. Paul kann das Wetter beeinflussen und beherrscht alle möglichen Kampftechniken. Und ich? Ich besitze plötzlich unglaubliche Körperkraft (Hulk, anyone?) und Psychokinese. Wir haben nur ein Problem. Nach kurzer Zeit scheint unser Körper unter dieser Kraft zusammenzubrechen. Wir können sie also nicht einsetzen. Doch leider können es die Bösewichte schon. Robert kann seinen Körper nun in Metall umwandeln und dabei verschiedene Waffenformen annehmen, Jonas hat auch eine unglaubliche Körperkraft. Und der andere Robert kann Tiere befehligen. Diese 3 Typen finden sich zusammen und merken schnell welche Macht sie haben. Sie sind gerade mal 12 und trotzdem schon vollkommen böse. 

Und wir können sie nicht aufhalten. Bis wir merken, dass Julius noch klüger ist, als dass er in der Schule scheint. Er ist auch Erfinder und nachdem er unser Problem erkennt baut er uns Anzüge. So goldene Ironmanrüstungen. Und dank ihnen kann unser Körper nun diese Kräfte bändigen. Wir können sogar damit für kurze Zeit gleiten. Und damit traten wir den andern 3 entgegen. WIr schützen Forst sogut es ging und versuchten nebenbei ein normales Leben als Grundschüler zu führen. 

Beinahe täglich sprang ich nachmittags allein durch den Garten und in meinem Kopf standen mir meine 2 Kumpels zu Seite. Es war meine Fernsehserie. Jeden Tag eigentlich immer das gleiche. Die Bösen wollen was machen, wir treten auf und es gibt spannende Kämpfe und am Ende sind wir immer als Sieger vom Platz gegangen. Und irgendwann war dann Schluss, jedenfalls für ein paar Wochen. Keine Ahnung was mich abhielt. Vielleicht zuviel Fernsehn, vielleicht die Schule. Ich verlor langsam den Faden zu dieser Geschichte. Aber ich wollte sie nicht begraben. Und so blieb mir nur das einzig vernünftige übrig um die Geschichte vor dem Quotentot zu retten. Ich ging in die Zukunft.

2. Staffel

Ich weiß nicht mehr genau wie, aber das Böse hatte gesiegt. Mittlerweile war ich und meine Kumpane um die 21 Jahre alt und die Welt hatte sich sehr geändert. Roberts Gang herrschte nicht nur über Forst, sondern über ganz Europa. Es war alles leicht postapokalyptisch. Ich, Paul und Christian wurden in einer Schlacht verherrend geschlagen, wir hatten zwar überlebt, aber mussten mit Ansehen, wie das Böse nun das Land beherrschte. Mittlerweile hatte auch Robert Wissenschaftler um sich und sie schafften es aus dem Blut die Fähigkeiten der Helden zu gewinnen. Sie entwickelten ein Serum und so rekrutierte Robert mit der Zeit eine Armee von Superbösewichten. Er vergößerte seine Liga auf 8 Bosse. Killerroboter hatte er mittlerweile auch. 

Irgendwann war es uns zuviel. Wir wollten den Menschen wieder helfen. Und so wurden wir sowas wie eine Untergrundgruppe. Wir bildeten eine Guerilla, retteten unschuldige Menschen und versuchten diesen Dikator entgegenzustehn. 
Doch mittlerweile wurden meine Geschichten erwachsener. Ich ließ Freunde und Familie sterben, ich brachte Liebesgeschichten mit ein. Ich lies die Gruppe verschiedenste Konflikte durchmachen. Ich orientierte mich nicht nur an RTL2 Cartoons, sondern mittlerweile auch an RTL Soaps. Wir drei fanden sogar unsere große Liebe. Paul kam mit Luise zusammen, Christian mit einer Fremden. Ich kam mit Sophie zusammen. Doch davor musste ich ihr dunkles Geheimnis ergründen. Sie war ein Vampir. Sie musste zeitweise ihren Blutdurst stillen, sonst wurde sie zu einer Bestie, die sich nicht kontrollieren konnte. Ihr Vater entwickelte zum Glück ein Blutersatzserum (Blade, anyone?)  Diese Staffel beschäftigte mich sicherlich auch locker über ein Jahr. Ich beendete sie kurz bevor ich auf das Gymnasium kam. Schlussendlich siegte das Gute. Wir vertrieben die Bösen aus Europa, wir bauten das Land wieder auf und wir gründeten Familien. Die Gesellschaft hatte sich nach diesen Jahren bedeutend verändert. Sie war nun voller Mutanten. Viele wurden damals dazu gezwungen und haben damit nichts böses im Sinn. Trotzdem behielten wir ein Auge über die Menschen. Alles war friedlich.

 3. Staffel

Auf dem Gymnasium hörte ich mit der Geschichte nicht auf, sie ging nur in die nächste Runde. Ich wollte mich wieder mit einem Helden-Ich besser identifizieren können. Helden Wilhelm war ja mittlerweile  über 30. Und so erfand ich neue junge Charaktere. Die Kinder meiner Helden. Paul hatte einen Sohn mit Luise, Ich einen Sohn mit Sophie und Christian eine Tochter mit seiner Frau. Mittlerweile haben die Helden zusammen mit Julius eine Organisation gebildet, die weltweit agiert und versucht für Gerechtigkeit zu sorgen. Die Bösewichte sitzen irgendwo in Südamerika und sind ein wenig in Vergessenheit geraten. Es beginnt nun eine wichtige und spannende Zeit. Die Kinder sind nun um die 14 Jahre und sollen ein Internat besuchen für Kinder mit Fähigkeiten (Hogwarts/X-Men Mix) Erst streuben sie sich, da sie es nicht als nötig ansehen, dass ihnen beigebracht wird, wie man mit den Fähigkeiten umgehen muss. Sie sind die Kinder der ersten Helden und kamen von klein auf mit den Fähigkeiten in Berrühurng. Interessante Nebensache: Ich hatte nie wirklich feste Namen für die Kinder. Manchmal dachte ich mir coole englische Namen aus, wie Jack oder so, aber das varierte ständig. Und so liess ich sie einfach irgendwann weg. Der Fokus konzentrierte sich nun auf die Probleme der Teenager. Es gab immernoch Kämpfe, mit Mitschülern, Ex-Soldaten und allerhand Gesocks, aber nun wurden auch Liebestragödien erzählt und Freundschaften brachen auseinander. 

Die ältere Generation hatte mittlerweile einen Götterstatus erreicht. Nicht selten wurden aussichtslose Kämpfe durch ihr Auftreten entschieden. Zeitweise hatte ich meine Helden ziemlich überpowert. Nicht nur ihre Anfangsfähigkeiten wurden immer stärker. Irgendwann brachte ich Ausserirdische ins Spiel. Und um die zu besiegen, bekamen die Jugendlichen durch andere Ausseridische Geisterseelen Dragonball Z ähnliche Fähigkeiten. Samt Aurasteigerung und Ultraformen. Ich hielt mich kaum noch an feste Reihenfolgen. Willkürlich griff ich alte Geschichten wieder auf, änderte schon geschehene Sachen wieder um. Und es war okay. Ausser mir gab es keine Zuschauer. Nur ich erlebte die Halbvampirkonflikte, den Verlust der Superkräfte durch ein neues Gesetz, die Arenenkämpfe im Internat.

Und wie schon gewarnt liest sich dass hier wie ein einzig großer schlechter Mashup. Wahrscheinlich ist auch nicht mehr. Für mich ist es aber ein Epos der mich über 5 Jahre in meinem Kopf begleitet hat. Keine Ahnung warum ich mit dieser Geschichte aufhörte. Sie bekam nie ein Happy End. Sie verschwand einfach. Sie wurde ersetzt durch andere Geschichten. Aber keine hatte jemals die Dauer dieser ersten.
Früher bin ich dazu wie blöd durch den Garten gesprungen. Heute reichen mir einfache Handbewegungen um mir vorzustellen wie brennende Menschen durch die Straßen fegen. 
how to be a super hero


Sonntag, 2. Januar 2011

2010. Second Try

Okay. Ich bin müde, leicht angepisst von der Welt und mir. Perfekt für einen Rückblick. Erstmal ein bisschen Power von den Stars:



Fangen wir an.

Ich- der Nerd, der Trottel, der Verlierer der Herzen

Eigentlich kann ich mir diesen Teil sparen. Zum einen weil ich die meiste Zeit ja hier nur über mich schreibe. Zum anderen, weil die Sache hier wieder sehr stimmungsabhängig ausfällt. Was mir bewusst geworden ist: Ich bin nicht so toll vom Auftreten her, wie ichs mir manchmal vorstelle. Ich hab immer noch ne krumme Körperhaltung und auch immernoch ne Plautze. Natürlich besitze ich Humor, aber manchmal verlasse ich mich zu sehr darauf. Die Zeiten sind anscheinend vorbei, wo sich eine Frau in einen Mann verliebte, weil er ja ach so lustig war. 
Ich hab mich mittlerweile dazu entschlossen, mit Herzen ein Nerd zu sein. Ich liebe die ehrliche Nostalgie an Kindheit und überhaupt diesen Humor. Eigentlich ist es nur eine Entschuldigung weiterhin mit Leuten über Pokemon zu reden. Aber wahrscheinlich ist das auch eine Fehlentscheidung. Noch kein Mädchen kennengelernt, die wirklich auf uns Menschen steht. Und wenn Mädchen meinen, sie fänden Nerds cool, denken sie als erstes an irgendwelche Spike Jonze Hipster Typen.

Und wenn sie erstmal merken, dass ich meine Liebe zum Comicuniversum ernst meine, dann lächeln sie nur verwirrt. Dabei hab ich sogar erste Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Sogar letztes Jahr noch, hab ich dass erste Mal ernsthaft ein Mädchen geküsst. Naja, sie hat mich geküsst. Und danach hat sie noch mit einem anderen Typen rumgeknutscht. Also von der Liebesseite sollte man dem also nicht soviel abgewinnen. Aber es geht um den Punkt, dass ein Mädchen mich geküsst hat. Mit ersten veruschen von Zunge! Ich bin also jetzt mit 20 mädchentechnisch mit der Erfahrung eines 14 jährigen normalen Jungen ausgestattet. Ich sag euch. Noch 10 Jahre und ich kann euch von meinem ersten Beischlaf berichten. Wahrscheinlich mit einer Frau, die meine Sprache nicht kann und die ich dafür bezahlen werde, aber hey. Immerhin. Ihr merkt es ja jetzt auch. Frauentechnisch bin ich gerade sehr triebgesteuert. Zurzeit hab ich einfach kein Mädchen, an das ich mein Herz verschenken will. Es ist er derDruck, der von mir ausgeht und natürlich von der Gesellschaft, dass ich nach Partnerschaft verlange. Nervt mich zeitweise ziemlich an mir. Letztens haben mich 2 ehemalige Mitschülerinnen nach Jena eingeladen. Sie könnten mir da Damen zum "Üben" beschaffen. Also mich mit auf Partys nehmen, und mich da an willige betrunkene Damen vermitteln. Und wenn ich ehrlich bin, find ich des in manchen Momenten sogar ne gute Idee. Ich glaube in mir stirbt gerade ein bisschen der Romantiker. Zulange war er nutzlos. Zulange wurde er nicht gebraucht. Vielleicht werde ich ja mal diese dunklen Pfade betreten. Und wenn ihr ehrlich seit, sind schon viele von euch diese Pfade gegangen. Sogar noch früher als ich. Sehts doch so. Ich hol den Kram nur nach. Mit 20....


Der Werdegang des Ver(w)irrten

Ich vermisse die alten Zeiten. Ich vermisse meine Schule in Angermünde. Ich vermisse das Team. Ich vermisse die Kinder. Ich vermisse meine geliebten FÖJler. Und ich vermisse die Eberswalde-WG. 

Weimar ist schon schick. Und meine WG ist nicht die schlimmste. Ich kann mich allgemein damit glücklich schätzen, überhaupt was gefunden zu haben in Weimar. Wenn ich so sehe wie andere Komillitonen untergebracht sind, da bin ich schon gesegnet. Meine Mitbewohnerin ist auch nicht unfreundlich, aber ich hab noch keinen Draht zu ihr gefunden. Wir sehn uns kaum, weil wir beide eher in unseren Zimmern rumhängen. Sie vorm Fernseher, ich vor Laptop Lernbüchern. Wenn ich sie mit der Eberswalde-Wg vergleiche, kann sie nicht mithalten. ICh hatte da aber auch Schwein. Mit Biefke konnte ich wie blöd rumschnauzen und über die Probleme der pädagogischen Arbeit reden und mit Robin konnte ich über jeden möglichen Nerdkram reden und auch über jeden anderen Kram. Wir 3 hatten alle ähnliche Ansichten von Ordnung. Ich hab in dem Jahr in Eberswalde, gerade einmal die Küche dort gefegt. Dafür war dank mir immer Milch und Obst im Haus. Jeder machten anderen Kram und es hat gepasst. In Weimar passt es noch nicht ganz so. Aber ich bin die meiste Zeit ja eh ausser Haus. Bin ja Student. 

Student. Ob das eine gute Erfahrung war, entscheide ich erst für mich, wenn ich die Ergebnisse der Prüfungen am Ende des Semesters sehe. Davor hab ich echt Schiss. Ich versuchs zu verdrängen, aber eigentlich sind sie schon so nah, dass man langsam die Hefter rauskramen müsste. Ich glaube, bald flieg ich mit meiner Lerneinstellung so richtig schön auf die Fresse. Naja, es gibt ja noch die lieben Mitstudenten. Und da fühl ich mich wirklich gut aufgehoben. Wunderbare Vielfalt von tollen Gestalten. Mainstreamradioguy meets verschrobenen Hippiekünstler. Und bis jetzt funktioniert das wunderbar. Und wir haben uns auch zugesichert in der Lernzeit zu unterstützen. 

Und trotzdem vermiss ich die alten Leute. Hatte Gottseidank hier in Forst ein paar tolle Abende mit alten Freunden. Wie befürchtet ist nicht mehr viel mit den Kontakten zu den FÖJ-peoplen. Aber ich weiß wir haben uns nicht vergessen. Ich hoffe mal ein paar Gesichter am Aktionstag im Mai zu sehen. Es war einfach zu toll mit euch. Wie oft ich deswegen in Lachen ausbreche, wenn ich an die Seminare denke.Und leider kanns keiner ausser euch nachvollziehen. Ich steh allein da und in mir brodeln tausend Geschichten von unserer Zeit.

Ach, ja bevor ichs vergesse. Ich war im Fernsehen. Nennt mich Gott. Nein, im Ernst. Interessantes Erlebnis und bis heute hatte ich bei jeder Party in Forst mit mindestens einer Person ein Gespräch drüber. Naja, nicht wirklich Gespräch. Ich weiß nie, was ich dazu sagen soll. Der einzige Gedanke der bei mir rumschwirrt ist folgender: "Ach, du hast auch gesehen wie darüber rumheule, dass ich noch Jungfrau bin....." Ich bereue des Ding ja nicht. Die Doku kam gut an, ich hab noch mehr wunderbare Leute kennenlernen dürfen und außerdem die DVD gratis bekommen. Nur manchmal frag ch mich, ob ich nicht ob ich mich damit Leuten geöffnet habe, bei den ich des eigentlich nicht machen wollte. Im Internet ist man relativ sicher vor der älteren Forster Bevölkerung. Bei den Öffentlich-Rechtlichen wimmelt es nur von denen.

Familie

Ich hab ne ganze Weile überlegt, ob ich diesen Punkt mit reinnehme. Ich hab mich dagegen entschieden. Ich hatte vor ner Woche vor hier nen schönen Hassartikel über die Beziehung von meinem Bruder und mir hier rein zuhaun. Ich habs dann seingelassen. Ich merke einfach, dass die Empfindungen für meine Familie täglich in eine andere Richtung gehen. Mit meinen Eltern ist, dass das Gleiche. Hier spielt zuviel Zeug rein, dass ich nicht beschreiben kann und will. Familie ist und bleibt wunderbar und anstrengend zugleich. 

Was nun?

Ich könnte mir jetzt noch meine Lieblingsfilme und Lieblingsmusik 2010 ausdenken. Aber ich hab da garnichts. Bin zu sehr Massenkonsument. Selbst die Erleuchtung geht in der Reizüberflutung unter. Ich werde euch von meinen Kopfkino berichten. Vielleicht sogar noch im Januar. Und was lustig ist. Ich hatte letztens ein schönes Kopfkino über meine Wunschzukunft. Ein Sommerfest. Viele Bekannte
die mich begleitet haben. Irgendwo springen Kinder rum. Dabei ist auch meine 14 Jährige Tochter und mein 10 jähriger Sohn, der aus irgendwelchen Gründen von mir nur Chewie gerufen wird. Und am späten Abend sind bald die meisten Gäste weg. Ein paar gute alte Kumpels lauschen noch der Musik während sie auf Bänken sitzen. Und ich tanze mit der schönsten Frau des Abends. Sie trägt ein Sommerkleid. Und sie lächelt mich an und macht irgendeinen blöden Witz und wir lachen beide. Dann küss ich sie. Meine Frau.

Ach, da bist du ja Romantik! Sachen gibts. 

2011 wir kommen. Wir, die Freaks, die Nerds, die Hardcorer, die Mainstreamer. Wir die Individualisten, die sich in Gruppen zusammenfinden. Mögen die Höhepunkte der Vergangenheit, die Tiefpunkte unserer Zukunft sein. 

2 Lieder für euch. 
Nummer 1 ist das Lied, zu dem ich mit meiner Frau in unserem Garten getanzt habe. Nie haben die Sterne heller geschienen, wie in diesem Moment.


Und Nummer 2, weil man ein neues Jahr immer mit Death Cab for Cutie beginnen sollte.